Die gefährlichsten Schulwege

Diese Kinder überwinden täglich gefährliche Strecken, um zur Schule zu kommen.

Die Schulbank unter dem Arm: Ihr Schulzimmer im Aussenbezirk von Jammu, Indien, wurde nach heftigen Regenfällen überflutet, deshalb tragen diese Kinder ihre Bänke durch das Wasser. (Bild: REUTERS/Mukesh Gupta)

Bloss nicht loslassen: Die Schüler halten sich an den verbleibenden Seilen der Brücke auf ihrem Weg zur Schule im indonesischen Sanghiang Tanjung. Sofia, eine Schülerin, erklärte, wenn sie eine andere Brücke nehmen wollte, müsste sie einen Umweg von 30 Minuten in Kauf nehmen. (Bild: REUTERS/Beawiharta)

Blinde Passagiere?: Diese Jungs in Gharbia, nordöstlich von Kairo, halten sich an einem Pick-up fest. (Bild: REUTERS/Amr Abdallah Dalsh)

Mit gerafften Röcken durchs Wasser: Diese Mädchen waten durch knietiefes Wasser zu ihrem ersten Schultag nördlich von Manila. (Bild: REUTERS/Lorgina Minguito)

Nichts für Leute mit Höhenangst: Ein Mann beschwert das Brett auf der Mauer, damit die Mädchen sicher zur Schule kommen. (Bild: REUTERS/Vivek Prakash)

Mit dem Mundschutz aufs Velo: Der Dunst auf dem Schulweg in der indonesischen Provinz stammt, laut lokalen Medien, von Waldbränden und Rodungen. (Bild: REUTERS/Sigit Pamungkas)

Senkrecht in die Höhe: Ein Junge klettert auf seinem Schulweg über eine Stahlleiter. Früher führte der Weg über unsichere Weinleitern, seitdem die neuen Leitern angebracht wurden, wurde der steile Schulweg von drei auf zwei Stunden verkürzt. (Bild: REUTERS/Stringer)

Auf einem der wohl schmalsten Flosse: Diese Schüler auf den Philippinen stechen auf einem selbst gemachten Floss über den Fluss. (Bild: REUTERS/Erik De Castro)

Im Holzzuber durch die Flut: Dieser Mann bringt die Kinder nach der Schule durch die überflutete Gegend der Jiangxi-Provinz nach Hause. (Bild: REUTERS/Stringer)

Wie in einem Kletterpark, nur ohne Sicherung: Diese Gymnasiasten aus Indonesien fahren an einer Seilwinde über den Fluss nach Hause. (Bild: Antara Foto/Jojon via REUTERS)

Der einzige Weg zur Schule: Xu Liangfan begleitet die Kinder auf ihrem Weg in die Primarschule ins chinesische Shengji. Xu ist der Schulleiter und unterrichtet Mathematik und Sport. Die Schule hat 68 Schüler, von denen 20 im nahe gelegenen Dorf Gengguan leben. Der Pfad entlang der Klippe ist laut lokalen Medien der einzige Weg von Gengguan nach Shengji. (Bild: REUTERS/Stringer)

4 Kommentare zu «Die gefährlichsten Schulwege»

  • Vera sagt:

    Bei uns werden die Kinder auf dem Schulweg durch Autoabgase vergiftet. Ist auch nicht ungefährlich.

  • Hennig sagt:

    In den 70er Jahren musste ich im Winter in Schindellegi manchmal mit den Skiern zur Schule. Heute sobald ein bisschen Schnee da ist, schliessen die Schulen weil man die Kinder nicht sicher Zur Schule bringen kann. Es ist erstaunlich wie comfortbessen die heutigen Eltern sind wenn es um den Schulweg geht. Auch wenn die Schule nur 200 m weg ist werden die Schüler mit dem Auto transportiert. Diese Aufnahmen zeigen deutlich, dass wir in der Schweiz einfach zu verwöhnt sind und Kinder eigentlich viel mehr aushalten können als was die Eltern denken. Also liebe Eltern traut euren Kindern ein bisschen mehr zu und behütet sie weniger, ihr werdet erstaunt sein wie rasch sich Kinder anpassen können.

  • Bruno sagt:

    Dazu gibt es eine TV-Doku (ca. 2013 auf Arte): Die gefährlichsten Schulwege. Lohnt sich reinzuschauen! https://www.fernsehserien.de/die-gefaehrlichsten-schulwege-der-welt/episodenguide/staffel-1/22272

  • Rolf Zürcher sagt:

    Wenn man diese eindrücklichen Fotos von den beschwerlichen, zum Teil auch romantischen Schulwegen sieht, verachtet man unsere unnötigen und für andere Schüler sogar gefährlichen Mamataxis umso mehr. Soweit haben wir es in der westlichen Zivilisation gebracht !

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