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Ihr Backup

Webflaneur am Mittwoch den 4. April 2007

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Plötzlich kriegt sie kalte Füsse. Was wäre, sagt sie, wenn der Rucksack geklaut würde – und damit das Notebook? Der Portier passe schon darauf auf, beschwichtigt der Webflaneur. Und für den Fall der Fälle sei sie versichert. Der Rechner sei das eine, die Daten darauf das andere, kontert sie. Sie mache sicher regelmässig Sicherungskopien, sagt er. Wie denn, fragt sie.

Sie könnte die Daten auf CD oder DVD brennen, sagt er. Dabei müsse sie aber wissen, was kopiert werden muss. Bei den E-Mails und Kontaktinfos werde dies bereits knifflig. Deshalb rate er zu einem Backup-Programm. Bei Windows XP sei eines dabei, in ihrer Home-Version aber versteckt auf der CD. Alternativ könne sie eines kostenlos laden: Dir Sync etwa, Backup Slave, Traybackup, Version Backup oder Z-D Backup. Manche Hersteller bündelten Sicherungssoftware zudem mit Festplatten, die das Backup dann automatisch erledigen. Stets müsse die Festplatte, CD oder DVD aber an einem sicheren Ort deponiert werden, damit die Scheibe nicht in Flammen aufgeht, wenn das Feuer wütet, und damit die Festplatte nicht auch weg kommt, wenn ein Dieb beherzt zugreift.

Im Zeitalter der fetten Internetleitungen würden deshalb oft Backups übers Netz gemacht. Für Firmen gebe es längst solche Services – allerdings zu stolzen Preisen. Nun aber komme Bewegung in den Markt: Mit Elephantdrive und Jungledisk etwa könnten sich nun auch Private eine Sicherungskopie auf dem Zentralrechner leisten, doziert der Webflaneur.

Danke, danke, unterbricht sie seinen Redeschwall. Sie setze auf den Elefant. Doch als sie – mitsamt Rucksack wieder zu Hause – beim Backup-Dienst ihre Kreditkartennummer eintippen soll, bricht sie ab und holt CDs. Denn sie kriegt kalte Füsse.

 

Das Backup-Programm von Windows XP Home ist auf der CD oder DVD im Verzeichnis “VALUEADDMSFTNTBACKUP” zu finden. Ein Doppelklick auf die Datei “NTBACKUP.MSI” startet das Programm.

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