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Die Pix im Netz

Webflaneur am Mittwoch den 19. Oktober 2005

Gimp

Damals, als ihm der Turnschuhfotograf über den Weg gelaufen ist, hat sich der Berner Zeitungsblogger entschieden: Nun wird er Ordnung in seine Fotokollektion bringen. Bis dahin hatte ihm gegraut vor der Bilderflut auf seinem Rechner. Der Turnschuhfotograf hat darüber nur gelacht. «Easy», hat er gesagt. Und während sich Party-Beautys vor seine Linse drängten: Er rase Weekend für Weekend von Party zu Party, schiesse Pix um Pix. «Und weisst du, wie ich den Überblick behalte?» Der Zeitungsblogger schüttelte den Kopf. «Mit Picasa», sagte der Partyfotograf. Statt Googles Gratis-Programm könne er aber auch die Photoshop Album Starter Edition nehmen, oder andere Grafiktools. Er startete sein Notebook, wählte Pix aus, kopierte sie aufs Netz.

Einige Tage später: Grau hängt der Nebel über der Stadt. Der Zeitungsblogger hockt in seiner schlecht geheizten Stube und bearbeitet Fotos aus wärmeren Tagen. Einige hellt er auf. Einige schneidet er zu. Einige retouchiert er. Das tut er mit dem frei erhältlichen Gimp, das annähernd so viel kann wie ein teures Grafikprogramm. Im Netz eröffnet er dann eine Ausstellung: Er lädt die Fotos zu Flickr, schreibt sie an. Und dann wartet er, ob sich Flickrianer – online oder beim Treffen am 29. Oktober in Bern – ähnlich für seine Fotografien begeistern, wie das Partyvolk für die Schnappschüsse des Turnschuhfotografen.

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Ein Kommentar zu “Die Pix im Netz”

  1. sam sagt:

    In diesem Zusammenhang wäre die online Bildbearbeitungsoftware nexImage, eine der ersten AJAX Web Applikationen, erwähnenswert gewesen.