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20 Leute, 20 Pix

Webflaneur am Mittwoch den 21. September 2005

Das Handy surrt. Ob er wisse, was Pixmix sei, fragt Jacqueline. Doch, das wisse er, sagt der Berner Zeitungsblogger: ein Bilderabend in der Dampfzentrale. Genau, sagt Jacqueline, 20 Leute zeigten je 20 Sekunden lang 20 Bilder. Und das täten sie – übrigens bereits zum fünften Mal – ab 20.20 Uhr am Mittwoch, dem 21. September. Da weise er gerne darauf hin, sagt der Zeitungsblogger. Nein, kontert Jacqueline. Sie möchte dann seine Bilder sehen. Der Zeitungsblogger ist überrumpelt. Er müsse sich erstmals durch seine Agenda klicken, wiegelt er ab, und verspricht dann irgendwann zurückzurufen. Er klickt und sieht: Am Mittwoch ist er auf dem Segelschiff, nicht in der «Dampfere».

Leider, beschert der Berner Zeitungsblogger Jacqueline, leider könne er nicht kommen. Und er fügt versöhnlich hinzu: Er wäre gerne mit dabei gewesen. In diesem Fall, sagt Jacqueline, solle er doch einmal mit ihrem Hozzy zusammen sitzen. Und so sitzen die beiden. Hozzy erzählt von den vier bisherigen Bilderabenden. Ganz unterschiedliche Leute seien jeweils gekommen. Einige hätten die Runde mit Schnappschüssen und Ferienerlebnissen beglückt. Andere hätten ihre Kunstwerke präsentiert. Einige hätten spektakuläre Landschaften gezeigt, andere das alltägliche Stadtleben dokumentiert. Einer habe aus dem Zoo berichtet. Und einer habe gezeichnet.

Dann kommt Hozzy zur Sache: Ob er denn am übernächsten Pixmix am 19. Oktober dabei sei, fragt er den Zeitungsblogger. Auch dann gehe es leider nicht, sagt dieser. Doch Hozzy lässt nicht locker. Am 23. November? Der Zeitungsblogger schüttelt den Kopf. Und am überüberübernächsten am 21. Dezember? In der Agenda klafft eine Lücke. Nun gut, er komme mit seinen Bildern, verspricht der Zeitungsblogger etwas voreilig.

20 Bilder à 20 Sekunden sind 400 Sekunden, geteilt durch 60 ergibt 6.6667 Minuten, rechnet er im Büro. Und er zermartert sich den Kopf: Was soll er zeigen, am Pixmix so kurz vor Weihnachten? Soll er Screenshots machen? Soll er seine Leserinnen und Leser um Bilder bitten? Und was soll er dazu erzählen?

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