Gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung

Trotz Sonne und Wärme fühlen sich viele Menschen nach der jährlichen Zeitumstellung schlapp. (Foto: iStock)

Alle Jahre wieder: In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellen wir die Uhr wieder mal eine Stunde vor. Und im nächsten Jahr nochmals, dann aber zum letzten Mal. Endlich! Die EU hat vor ein paar Tagen beschlossen, die Sommerzeitumstellung per 2021 abzuschaffen.

Es hat ja ganz schön lange gedauert, bis erkannt wurde, dass die Zeitumstellung unter dem Strich nichts bringt. Ausser Beschwerden und Problemen bei Menschen und Tieren. Ihre Kühe würden nicht auf die Uhr schauen, ob es Zeit zum Füttern sei, argumentierten vor gut 40 Jahren schon die Bauern, die gegen die Einführung der Sommerzeit in der Schweiz das Referendum* ergriffen. Und auch meine Hunde Louis und Millie sind bei den Zeitumstellungen immer etwas verwirrt. Natürlich haben sie nicht den gleichen Druck wie ihre Kolleginnen im Stall, weil sie ja keine Milch geben müssen. Aber auch Hunde haben ihre Prinzipien, vor allem, wenn es ums Essen geht. Normalerweise stupsen sie mich oder meinen Mann immer Punkt 12 Uhr und Punkt 18 Uhr an, um ihr Futter zu verlangen. Für sie sind das Fixpunkte in ihrem Hundeleben, und so richten wir uns auch danach. Und jetzt wirds halt wieder eine Stunde später. Mit den Wochen gewöhnen sie sich dann an die neue Zeit. Und dann stellen wir die Uhren schon bald auch wieder zurück.

Schlappheit und Schlafprobleme

Bei Menschen bringt die Zeitumstellung nicht nur die innere Uhr durcheinander. Bei einer Umfrage in Deutschland gab ein Viertel der Befragten (26 Prozent) an, durch die Zeitumstellung schon einmal Beschwerden gehabt zu haben. «Dabei fühlten sich die meisten von ihnen (71 Prozent) schlapp und müde», heisst es in der Pressemitteilung der Krankenkasse DAK-Gesundheit, welche die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. «An zweiter Stelle kommen mit 63 Prozent Einschlafprobleme und Schlafstörungen, unter denen Frauen besonders häufig leiden: 70 Prozent der weiblichen Befragten geben das an, im Vergleich zu 53 Prozent der Männer.»

36 Prozent der Befragten mit Beschwerden gaben an, nach der Zeitumstellung Probleme mit der Konzentration zu haben, 32 Prozent fühlten sich gereizt. «10 Prozent litten sogar unter depressiven Verstimmungen», heisst es weiter, wobei dabei Männer mit 14 Prozent doppelt so häufig vertreten seien wie Frauen (7 Prozent). «Psychische Probleme im Zuge der Umstellung auf die Sommerzeit hängen mit der biologischen inneren Uhr des Körpers zusammen», sagt Franziska Kath, Diplom-Psychologin der DAK-Gesundheit. «Oft sind hier die beste Medizin schlicht ein wenig Geduld und Ruhe. Nach spätestens ein paar Tagen sollten sich Körper und Geist angepasst haben.»

Zum Glück können wir uns in Zukunft diese Geduld und Ruhe für anderes sparen.

* Das Referendum der Schweizer Bauern war übrigens erfolgreich: 1978 wurde die Einführung der Sommerzeit in einer Volksabstimmung abgelehnt. Doch nachdem alle Nachbarländer 1980 mit der jährlichen Zeitumstellung begonnen hatten, zog die Schweiz 1981 gezwungenermassen nach.

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52 Kommentare zu «Gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung»

  • Heinz sagt:

    Ich in auch glücklich, wenn diese überflüssige Zeitumstellung zwei Mal jährlich ein Ende hat. Mit einer Umstellung von nur einer Stunde tue ich mich deutlich schwerer, als wenn es sich um eine grössere Zeitzonenumstellung handelt. Mir ist es eigentlich ziemlich egal, ob ich als Jammeri oder Weichei bezeichnet werde. Mir tut diese Umstellung seit Anbeginn nicht gut und daran hat sich in den letzten 40 Jahren auch nichts geändert! In einem schlechten Jahr, kann es bei mir 2 bis 3 Wochen dauern, bis ich mich auf die neue Zeit umgestellt habe. Das ist nichts Eingebildetes sondern leider mühsame Realität für mich. Habe ich einen Mehrwert? Nein!

  • Hans Hasler sagt:

    Jedes Wochenende ist der „social jetleg“ (=später ins Bett gehen und aufstehen) grösser als eine Stunde. Aber die Zeitumstellung soll zu grossen Problemen führen? Ist doch komplett übertrieben.
    Die Zeitumstellung hat nunmal grosse Vorteile: Lange Abende im Sommer aber im Winter noch halbwegs anständige Zeiten für Sonnenaufgang. Die Zeitumstellung bietet das Beste aus beiden Welten.

  • annetta tamburini sagt:

    Ich halte mich an meine Winterzeit und erscheine nun einfach überall eine Std. zu spät.

  • Hanna Behler sagt:

    Seit ich nur noch die Backofenuhr umstellen muss, merke ich es viel weniger.

  • Thom Pfister sagt:

    Die böse Zeitumstellung ist eine willkommene Ausrede für allerlei Gebresten. Man kann diese auf die Zeitumstellung abschieben statt die tatsächlichen Ursachen anzugehen.
    Man erinnere sich: die Frühjahrsmüdigkeit gab es schon vor Einführung der Sommerzeit.

  • Chabeau René sagt:

    Mittag ist dann, wenn die Sonne am höchsten steht und nicht eine Stunde früher.

  • Hanspeter Fischer sagt:

    Ich han en Uhr erfunde
    wo geng nach zwone Stunde
    blibt stah
    und denn mahnt s mi dra
    Summer oder Winter Zyt isch da….

  • Jennifer sagt:

    Find ich in Ordnung so, wenn die Sommerzeit endlich wieder abgeschafft wird. Hat aber lange gedauert. Mich hat sie schon als Kind genervt. Für die Tiere ist es auch besser mit Normalzeit. Bingo.

    • Marek sagt:

      Aha, und woher wissen die Tiere ob Winter oder Sommerzeit ist?

      • Hans Peter sagt:

        Marek, Sie sind aber ein ganz schlauer, gell!
        Es genügt, dass die Tiere das Futter zu wechselnden Zeiten erhalten und es irritiert sie. Es kann – wie beim Menschen – ihren Stoffwechsel durcheinander bringen.

      • H.U. Fuchs sagt:

        Och, bitte kein falsches Mitgefühl, Herr Peter. Wenn Sie den Tieren etwas Gutes tun wollen, schauen Sie zu, dass diese nicht mehr auf Ihrem Teller landen.

    • Hans Peter sagt:

      Huh Fuchs, ich bin Vegetarier. Ganz ohne Ideologie, ich habe Fleisch nie gemocht!

  • Samuel Zbinden sagt:

    Liebe Zeitumstellungsgeplagte
    Wer hat schon mal bei einer Urlaubsreise nach Portugal oder England das Gefühl gehabt, dass die Zeitumstellung von einer Stunde ein Problem darstellen würde? Ich reise jährlich zehn bis fünfzehn mal in zeitzohnenunterschiedliche Weltregionen und lebe auch Mitte 50 noch gut. Ja, jede Person reagiert anders auf Veränderungen. Aber der absolut grösste Teil merkt nach zweit Tagen die Zeitumstellung von einer Stunde nicht mehr und geniesst danach ein paar Monate die Vorteile – ohne zu klagen. Vielleicht könnte ja etwas weniger mediale Polemik zu einer Entspannung führen?

    • Maike sagt:

      Wie Sie schreiben – im Urlaub ist sowas noch nett. Und wenn Sie so oft reisen haben Sie sich dann gewöhnt. Aber so wie Sie lebt eben nicht der Grossteil der schweizer Bevölkerung ! Die bekommt diese Umstellung aufgezwungen. Interessant dabei, das es generell kein Aufbäumen der Schweizer dazu gab. Wo man doch sonst gegen solche aufgezwungen Massnahmen ist.

      • Josef Foehn sagt:

        Haben Sie nicht gelesen? Die Schweizer Stimmbürger haben das Referendum gegen die Einführung der Sommerzeit an der Urne angenommen. Aber wenn die umliegenden Staaten zweimal im Jahr die Zeit umstellen, muss sich ein kleines, hoch entwickeltes Land wie die Schweiz anpassen.

  • Beat Zahnd sagt:

    Leute die Probleme mit der Zeitumstellung haben wollen Probleme haben. Wenn die Zeitumstellung abgeschafft würde, hätten die gleichen Leute einfach andere Probleme.

  • Ernst Balsiger sagt:

    „Zum Glück können wir uns in Zukunft diese Geduld und Ruhe für anderes sparen.“
    Nur dass diese Zukunft erst in zwei Jahren beginnt. Ein Unsinn: Man weiss dass es falsch war, zögert es aber noch einmal zwei Jahre hinaus. Politiker!

  • Marcusn Denoth sagt:

    Aber jedes zweite Wochenende nach London jetten und 3-4x jährlich nach NY zum Shopping-Trip…da ist dann die Zeitumstellung kein Problem. Was für ein lächerliches Gejammere wegen dieser Zeitumstellung. Aber hey, eine Zürcherin, welche Stilberaterin und keinerlei medizinische Ausbildung hat, weiss ja so gut, wie angeblich gesundheitsschädlich die Zeitumstellung sei…

    • Maike sagt:

      Huhu – da klingt aber eine Menge Neid durch. Und wenn Sie die Frau Aeschbach so gut kennen, aufpassen das sie Sie nicht als Stalker dranbekommt !

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Lieber M. Sie haben natürlich recht. Was kann man von einer „Zürcherin“, die seit 30 Jahren erfolgreich als Journalistin und Autorin arbeitet-mit dem Schwergewicht Gesundheit und Psychologie-, anderes erwarten? Und pfui! Sie beschäftigt sich nebenbei noch mit Stilfragen. Das muss daran liegen,
      dass sie blond und stolze Aargauerin ist! Damit dürfte ihr Klischee perfekt sein. Viel Spass damit! Sie haben mich jedenfalls köstlich amüsiert!

  • Rudolf Suter sagt:

    Zeitumstellung und gesundheitliche Probleme…? Wow… so verweichlicht möchte ich auch mal sein… wegen einer läppischen Stunde so ein theater zu machen, das ist echt kindlich und eines nirmealen Menschen unwürdig… Man stellt kurz mal die Uhr um und lebt dann ganz normal weiter… soe infach geht das bei mir…

  • Tom sagt:

    Die Sommerzeit wurde ja ursprünglich eingeführt, weil gescheite Köpfe der Ansicht waren, man könne abends Beleuchtung und damit Strom und damit Geld sparen. Dass dies ein Irrtum war, zeigte sich bereits nach wenigen Jahren, und angesichts der Millonenkosten für die zweimal jährliche europaweite Zeitumstellung wurde die Sommerzeit sogar zum realen Verlustgeschäft. Trotzdem konnte sie sich 40 Jahre halten. Das muss am Trägheitsgesetz liegen.

  • Hugo Furrer sagt:

    Ich kann das ganze Gejammere nicht verstehen. So wie jetzt ist es doch ideal: Im Winter am Morgen einigermassen früh hell, und im Sommer die langen Abende. Jede Alternative wäre schlechter. Und die Umstellung ja wirklich überhaupt kein Problem. Abgesehen vom Gejammere das man immer ertragen muss…

    • Markus Schwarz sagt:

      Es zwingt Sie niemand dazu, auch in Zukunft im Sommer früher aufzustehen und länger aufzubleiben. Ja, gehen Sie doch früher zur Arbeit und nach Hause. Essen Sie doch im Somner auch in Zukunft um 11.00h statt um 12.00h zu Mittag. Oder stellen Sie ihre persönliche Favoritenzeit gleich auf Thailändische Zeit um, dann bleibts bei Ihnen noch bis um 02.00h hell auf dem Balkon. Überhaupt zwingt Sie niemand, die Zeit nach Ihrem eigenen Gusto zu stellen. Ganz im Gegenteil zu heute. Nun müssen heute 100% einen Zeitwechsel vornehmen, ob sie wollen oder nicht. Diesen Blödsinn dürfen Sie in Zukunft freiwillig zelebrieren. Und das ist gut so: Apropos Gejammer!

    • tina sagt:

      wozu ist dann hell am abend im sommer gut? es ist doch schön, wenns dann mal dunkel ist aber warm bleibt.

  • Vreni sagt:

    Werner Graf : sie sind sehr schlecht informiert ! Nehman sie kontakt auf mit Pro Natura, alle Zahlen können ihnen gegeben werden. Also : Kommentare ja, aber nicht von null informierten Leute.

    • Werner Graf sagt:

      Vreni, gehen Sie also davon aus, dass Bauern welche sagen, dass sie die Zeitumstellung mit ihrem Vieh jeweils gut bewältigen indem sie die Umstellung über mehrere Tage verteilt machen, lügen?

  • Güvi sagt:

    Irgendwie verstehen es die Fans von der Zeitumstellung nicht. Wenn an der Zeit Geschraubt wird ist es nicht dasselbe, als wenn ich einmal früher aufstehe oder nach New York muss. Die Zeit bleibt immer gleich. Es wird einem nicht suggeriert 0700 ist nach der Umstellung 0700 ist es nämlich nicht. Ich glaub die Einzigen Fans von dem länger hell am Abend sind die, die erst um 0900 aufstehen und dann bis um 2000 Arbeiten. Wenn ihr länger hell am Abend wollt steht früher auf oder geht früher nachhause im Sommer oder verlegt euren Wohnsitz über den Polarkreis c.b. Nach Kiruna Schweden da hat es ein super Pub mit 20 Bieren ab Zapfhahn.

    • Alain Pittet sagt:

      Es gibt sehr viele Angestellte die nicht einfach früher nach Hause können. Niemand braucht hell am morgen um 04:30, viele freuen sich aber auf warme Abende mit Tageslicht bis 22:00. Ich hoffe, dass sich der EU-Rat nicht einigen kann welche der beiden Zeiten nun die richtige ist, dann bleibt nämlich alles beim alten.

      • maia sagt:

        Doch, doch, es gibt auch viele, die froh, wären, wenn es morgens um 4.30h schon hell ist. Nämlich diejenige, die dann aufstehen, weil sie so früh zur Arbeit müssen.

  • Werner Graf sagt:

    Der einzige Vorteil der Abschaffung der Zeitumstellung dürfte sein, dass man nicht mehr dieses elende Geklöhne über die Zeitumstellung drucken/senden muss und damit CO2 spart.
    Aber nur für einen kurzen Moment. Die Jammerer werden schnell ein anderes irrelevantes Thema zum jammern finden.
    Und, das ist wohl der Gag im Abspann der Zeitumstellung, sie werden nach wie vor über viele Zeitzohnen in die Ferien fliegen, jede Woche den Partyjetlag geniessen, morgens um drei irrelevante Artikel schreiben, jede Veränderung disruptiv geil gut finden und auch sonst so ziehmlch alles tun um ihre innere Uhr dauernd durcheinander zu bringen. Ist auch ungesund, aber halt etwas gaaanz anderes.

    • Maike sagt:

      Scheint sie aber entgegen Ihrer Aussage hier doch sehr zu interessieren, wenn Sie hier doch sehr viel kommentiert haben…

      • Werner Graf sagt:

        Aber natürlich. Das Thema janusköpfige Argumentation gegen die Zeitumstellung nach dem Motto, unter der Zeitumstellung leiden aber x mal pro Jahr persönliche „Zeitumstellungen“ provozieren, ist mehr als amüsant. Es sagt viel über verzerrte Wahrnehmungen aus.
        Offensichtlich auch äusserst schwer zu begreifen ist, dass unsere Gesellschaft nicht mehr so funktioniert wie vor ein paar Jahrzenten. Tausende Angestellte müssen heute bis 20 oder 21 Uhr arbeiten, viele Läden schliessen einfach nicht mehr um halb sieben wie früher. Man möchte ja bis spät abends einkaufen und zB frisches Brot haben, für den schönen Feierabend im Garten. Für viele, dieser Menschen in Verkauf ist die Rückkehr zur Winterzeit wohl alles andere als lustig.

      • Maike sagt:

        Gut das Sie Ihr Herz für die VerkäuferInnen entdeckt haben. Aber auch die müssen nicht mehr als 8-9 Stunden arbeiten. Können Sie sich leicht ausrechnen wann die dann Arbeitsschluss haben, wenn sie um 07:00 anfangen. Und ist es wirklich notwendig spätabends noch ganz frisches Brot kaufen zu können ? Auch wenn es den Schweizern recht gut geht, so ist doch nicht jeder im Besitz eines Gartens.
        Ich bringe da Mal eine andere Gruppe ins Spiel: Pflegekräfte ! Hätten Sie auch ein gutes Argument parat, was man verwenden könnte, um den Patienten zu erklären, warum man jetzt eine Stunde früher kommt ?

  • Patrick Stähler sagt:

    Ich bin gespannt, was für ein Heulen losgeht, wenn wir nur noch Winterzeit (hell im Sommer um 4:00 und dunkel um 21:00) bzw. Sommerzeit (Helligkeit im Winter ab 9:00) haben. Aufregen über das Heute ist einfach, verstehen was es für unser Leben die restlichen Wochen bedeutet, die nicht von der Umstellung betroffen sind, weniger.

    • Werner Graf sagt:

      Ja, zum Beispiel das Verkaufspersonal, welches immer länger im Laden sein muss.
      20:00: Laden schliessen, auf- und einräumen und ab in den düsteren Feierabend.

      • Maike sagt:

        Wie muss das Verkaufspersonal länger bleiben ? Die Arbeiten unabhängig von Sommer- oder Winterzeit ihre vertraglich vereinbarten Stunden ! Wenn Sie im Winter wegen der Winterzeit länger arbeiten müssen, würde ich schleunigst mal mit ihrem Arbeitgeber reden !

      • Werner Graf sagt:

        Maike, versuchen Sie es mal mit Logik.
        Mit der Sommerzeit um 21 Uhr sind Sie bezogen auf den Sonnenstand und der Dämmerung um 20 Uhr zuhause. Sie gewinnen also eine Stunde am Feierabend.

  • Vreni sagt:

    40 Jahre hat es gebraucht bis ENDLICH dises Dummheit korrigiert wird. Die ganze Natur leidet stark unter diesem Wechsel, eine Hekatomb an Tiere sterben auf den Strassen weil sie Nahrung suchen und die Autos schon 1 Stunde früher kommen, also im Moment wo Füchse, Hasen, Igel, Frösche usw. die Strassen überqueren. Auf den Bauerhöfen werden die Kühe geschlagen weil die Milch unbedingt um 6 Uhr geliefert sein muss und sie noch schlafen wenn sie gemelkt werden müssen. Also, starke Fusstritte, sehr starke sogar. Arme Tiere. Sollte verboten sein. 40 Jahre ….

    • Werner Graf sagt:

      Wer so fahruntauglich ist, dass er/sie alles überfährt was im Wege ist, sollte bitte schnell den Führerschein abgeben. Es könnte auch sein, dass er/sie mitte Juli um 05:00 von der Party nach hause fährt.
      Und man könnte auch mal diejenigen Bauern fragen wie es geht, welche die Zeitumstellung mit ihren Tieren sanft über die Bühne bringen und keine Probleme damit haben.

      • Champedissle sagt:

        Herr Graf. Sie beweisen mit Ihren Kommentaren null Sachverstand und Anstand PS wenns geht, das nächste Mal „ziehmlich“ ohne „h“. Danke

      • Werner Graf sagt:

        Vielen Dank für die Schreibkorrektur Champedissle.
        Erklähren Sie doch bitte mit Ihrem Sachverstand den Unterschied zwischen dem Jetlag nach der Zeitumstellung und dem Jetlag nach dreiwöchigen Ferien in einer anderen Zeitzohne. Es würde mich sehr interessieren wo Sie den medizinischen Unterschied sehen.
        Alle Personen aus meinem Umfeld bekunden jeweils beträchtliche Probleme nach der Rückkehr aus einer anderen Zeitzohne. Vor allem wenn die Rückkehr von Westen nach Osten war. Sie tun es immer wieder, aber jammern über die Sommerzeit-/Winterzeitumstellung. Soweit sachlich und anständig die festgestellte Situation.

    • Thomas Hürlimann sagt:

      Das stimmt. Stelle ich häufig auf meiner Hausstrecke, wo viele Füchse, Rehe und Sauen unterwegs sind. Wenn ich da um 05.00 durch fahre, sind viele Tiere überrascht von der schon hohen Anzahl Autos, weil auf meiner Uhr halt schon 6 Uhr steht. Der Unterschied im Verkehrsaufkommen zwischen 05.00 und 06.00 ist gross.

      • Werner Graf sagt:

        Das ist schon so. Deshalb ist es Sache des Fahrers das Fahrverhalten anzupassen.
        Die gleichen Tiere werden aber auch von super trendy Outdoorfanatikern bis spät in die Nacht und früh am Morgen durch Joggen und Biken mit hellsten Stirnlampen und Trailbeamern terrorisiert. Ganz ohne Zeitumstellung.

      • Maike sagt:

        Es gibt wohl deutlich mehr Autofahrer als Jogger, die ganz früh morgens laufen oder

  • Doris sagt:

    Endlich! Danke für diese sehr wichtige Information. Es wundert mich, dass die Zuständigen so lange zugewartet haben, obwohl die meisten Menschen und sicher auch unsere Tiere keine Zeitumstellung brauchen. Wünsche der Autorin und allen LeserInnen ein happy zweitletztes Mal Umstellen der Uhren. Auch die der Backöfen und anderen technischen Geräte, es war jeweils sehr mühsam. Grrr!

    • Maike sagt:

      Cool bleiben. Handy und PC macht es von alleine. Der Rest bleibt wie es ist auf der Normalzeit. Und die Armbanduhr natürlich – aber das kann man Mal so eben erledigen.

Kommentar

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