Body Positivity meint nicht Fettleibigkeit

Das Model Tess Holliday weist jegliche Kritik an ihrem Körper vehement zurück. Foto: Astrid Stawiarz (Getty Images)

Das Model Tess Holliday weist jegliche Kritik an ihrem Körper vehement zurück. Foto: Astrid Stawiarz (Getty Images)

Seit ein paar Jahren ist in der Modewelt glücklicherweise eine gewisse Entspannung eingetreten: Klischierte Vorstellungen, was schön ist und was nicht, werden zunehmend infrage gestellt. Und so bringen die sogenannte Diversität und Body Positivity tatsächlich Abwechslung in das stereotype Bild, wie ein klassisches Model auszusehen hat.

Heute sieht man in den Magazinen, und manchmal sogar auf dem Laufsteg, nicht nur blutjunge, grosse, dünne und hellhäutige Frauen, sondern auch kurvige Typen. Und auch die Werbung hat Menschen mit verschiedenen ethnischen Hintergründen, sexuellen Orientierungen und körperlichen Handicaps entdeckt. Gut so!

Das umstrittene Cover der Oktober-Ausgabe der «Cosmopolitan», das Tess Holliday ziert.

Es ist zu hoffen, dass diese Entwicklung weitergeht. Und dass vielleicht auch die Selfie-Generation eines Tages einsieht, dass echte oder angebliche Perfektion nicht die wirkliche Attraktivität eines Menschen bestimmt. Allerdings ist auch klar, dass die Wendung zu mehr Diversität nicht auf ein «Gutmenschentum» der Branche zurückzuführen ist. Sondern auf den Druck der Kundinnen, die keine Lust mehr hatten, dass es ab Grösse 42 keine modische Kleidung mehr gab. Das Ergebnis: Noch nie gab es so viele Labels, die sich auf grosse Grössen spezialisiert haben – und damit gutes Geld machen. Gut so!

Weniger gut ist allerdings die Aktion, die sich die Macher des britischen Magazins «Cosmopolitan» ausgedacht haben. Sie setzten das Model Tess Holliday auf das Cover ihrer Oktober-Ausgabe.

Holliday wurde bekannt, als sie als «übergewichtigstes Model der Welt» bei der renommierten Agentur Milk aufgenommen wurde. Darauf rissen sich die Medien um die 1,65 Meter grosse Amerikanerin mit Kleidergrösse 52. Holliday, die mit richtigem Namen Munster heisst, bekam natürlich nicht nur Komplimente, sondern auch Kritik zu hören. Auf ihrer Website schrieb sie: «Bloss weil ich nicht Kleidergrösse 38 habe, heisst das nicht, dass ich ein weniger lebenswertes Leben führe. Ich bin ein grosses Mädchen und liebe mein Leben.» Das ist die richtige Einstellung für die Privatperson Tess Munster. Denn der eigene Körper ist Privatsache. Und dass sich die Mutter zweier kleiner Kinder schön findet, ist gut. Aber darum geht es in diesem Fall nicht!

Dumm und gefährlich

Wenn ein Magazin wie «Cosmopolitan» Fettsucht propagiert, ist das dumm und gefährlich. Wenn offensichtliches Untergewicht bei Models immer wieder öffentlich kritisiert wird, soll auch das Gegenteil möglich sein. Die Absicht der «Cosmopolitan»-Macher ist klar: Es geht um Aufmerksamkeit, einen guten Verkauf des Magazins und um Klicks. Dass dies in den USA besonders gut funktioniert, ist naheliegend. Denn hier werden die Menschen immer dicker, zunehmend auch die Frauen. Und: Übergewichtige rücken zunehmend in die Kategorie der Fettleibigen.

Seien wir ehrlich: Hätte Tess Holliday nicht ein so hübsches Gesicht, wäre sie auch für ihre Agentur einfach nur eine dicke Frau. Die 33-Jährige als Vorbild hinzustellen, hat nichts mit Body Positivity zu tun. Die gesundheitlichen Gefahren, die mit einem so starken Übergewicht verbunden sind, muss man nicht mehr aufzählen.

Im Interview im Magazin sagt das Model: «Meine Haters können meinen Arsch küssen.» Hoffen wir, dass dieses Selbstbewusstsein bleibt, auch wenn dieses Cover kein Erfolg wird. Dann könnte es nämlich mit der Modelkarriere schnell einmal vorbei sein.

48 Kommentare zu «Body Positivity meint nicht Fettleibigkeit»

  • Kerstin sagt:

    Hey,
    ich verstehe eines nicht. Ja, sie ist eine sehr hübsche Frau, auch wenn sie übergewichtig ist. Aber wieso steckt man sie in einen Body?? Ein hübsches Kleid hätte es doch auch getan und wäre um einiges vorteilhafter gewesen.. Wenn sie sich wohlfühlt, okay. Aber warum kann man Models nicht ihrer Figur entsprechend ankleiden? (damit meine ich keinen Müllsack! Nur damit das klar ist 😉 ) Schlimm ist es auch immer, wenn kleine Handtaschen wie diese hier https://www.koffer-schweiz.ch/de/dakine-handtaschen/dakine-kleine-handtasche-jive-canvas-sand-dollar.html an so große Frauen gehängt werden. Es gibt so schöne größere Taschen.. Ich verstehe es nicht, solche Kurven müssen richtig betont werden, wenn man sie schon hat! 😀

  • queck sagt:

    Man muss sich das nur vorstellen, in dieser ganzen Masse Fleisch und Fett steckt ein Mensch drin. Und der muss das ganze ja gewuppt bekommen. Unglaublich, was für eine Leistung tagtäglich.

  • Klugman sagt:

    Abnehmen ist ein schwieriger Prozess, aber einfach eine positive Einstellung zu haben wird die Herausforderung leichter machen. Das ist wichtiger als ein dünner Körper, um gesund zu leben. http://nycked.com/

  • Zufferey Marcel sagt:

    Ich frage mich manchmal. ob wir überhaupt noch fähig sind, Debatten ausserhalb von Extremen zu führen. Nicht nur im Bereich von Beauty & Co., wie die vorliegende Übertreibung zeigt, sondern auf nahezu jedem gesellschaftspolitischen Gebiet. Irgendwie haben wir das Mass verloren. Und die Vernunft gleich noch dazu.

  • James sagt:

    Dieses Magazin übertreibt. Und geht zum anderen Extrem über. Ich weiss nicht, was das mit body positivity zu tun hat. Dies ist Fettleibigkeit und ist die Extremform von Übergewicht. Ausserden sehr gesundheitschädigend. Wenn man es Ernst meinen würde und ein Zeichen setzen möchte gegen Modelfiguren mit BMI von 15-18, sollte man Frauen zeigen, welche ein bisschen übergewichtig sind (BMI 25-30). Und nicht eine Frau mit einem BMI von 40 oder 50. Aber das wird dann wahrscheinlich keine Leserin interessieren.

  • Melanie iren Oldani sagt:

    Ich zieh den hut. So coole frau. Modeln wurde ich nie trauen. Mein Körper ist Privatsache wow und mein Leben ist mir wichtig und wertvoll. Super Slougan s. Wow sollte mehr selbstbewusstere geben. Die auf Negatives verzichten. Und s gar nicht an sich run Lassen. ☺️

  • Pedro Riengger sagt:

    Nur weil es sich um eine Frau handelt, wird hier Adipositas schöngeredet. Wäre ein Mann mit so einem «Ranzen» abgebildet, würden alle angeekelt wegsehen. Und dieser Selbstbetrug von fetten Leuten, sie würden wunderbar und toll aussehen ist ungefähr das Gleiche, wie wenn wirtschaftliche Verlierer sich auf den Standpunkt zurückziehen, dass Geld nicht glücklich macht. Talking your position, heisst das in der Heimat der Fettleibigen.

    • Eufemio Bernasconi sagt:

      EGAL was frauen machen. Es ist immer gut. Siehe S. Williams. Weil sich keiner mehr traut frauen zu kritisieren, weil das der berufliche, gesellschaftliche tot eines jeden mannes ist auch nur 1x eine frau zu kritisieren, weil sie die moralische deutungs und entscheidungshoheit über alles zu verfügen glauben und die gesellschaft ständig in moralische geiselhaft nehmen

  • Heidi Herrmann sagt:

    „Wenn ein Magazin wie «Cosmopolitan» Fettsucht propagiert, ist das dumm und gefährlich.“ Auch und wenn ein übliches Model auf dem Cover ist, dann ist das nicht Propaganda für Magersucht? Kennen Sie ein „normales“ Model, das nach medizinischem Standart nicht massiv untergewichtig ist?

    • Pedro Riengger sagt:

      Ja, Frau Hartmann, die meisten Models sind nicht «massiv untergewichtig». Dass sie auf ihre Linie achten müssen, ist klar. Das gehört zum Modeljob. Dafür werden sie bezahlt. Und das wissen diese Frauen. Das ist wie bei den männlichen Models. Oder glauben Sie, deren fettfreie Sixpack-Körper – die auch nicht die Mehrheit der Männerfiguren repräsentieren – kämen von Schnitzel-Pommes frites? Disziplin, Disziplin, Disziplin. Da ist Adipositas natürlich leichter zu erreichen …

      • Heidi Herrmann sagt:

        Normalgewicht ist bei einem BMI von 18,5 bis 25. Karlie Kloss: BMI 16,4, Lena Gercke 17,2, Cara Delevingne 16,5, Miranda Kerr 17,0, Candice Swanepoel 17,4, etc, etc.Sie finden bei den normalen Models keines, das über 18,5 ist. Die würden gar nicht gebucht. Die meisten Models beginnen zudem in einem Alter, wo noch Muskulatur und Knochen aufgebaut werden sollten. Durch die Magerkuren kommen fast alle früher oder später in eine massive Osteoporose. Meist sind sie schon unterdurchschnittlich in ihren 20-ern.

  • MSc Psychologe sagt:

    Es geht um folgendes: Wollen wir als Gesellschaft die Menschen animieren gesund, oder glücklich zu leben. Natürlich kann man fettleibig und glücklich sein, trotzdem ist es ungesund mit schwerwiegenden Folgen für den Körper. Ich bin für gesund und glücklich. Fettleibigkeit ist ein Ergebnis unseres 24/7 vorhandenen Überangebots an Essen und Faulheit. Dass faule Menschen keine Lust mehr haben sich schlecht zu fühlen, weil sie faul sind, wundert mich nicht. Doch faule Menschen können erst seit der Moderne überleben. Noch nie zuvor konnte sich der Mensch einfach hinsetzen, sich vollstopfen und nichts tun.
    Fettphobie existiert nicht. Es ist keine psychologisch definierte Phobie, sondern ein Modebegriff der sich frech am psychologischen Jargon bedient und diesen dadurch abwertet.

    • Heidi Herrmann sagt:

      Sie nennen sich MSc Psychologe und schreibe so grundsätzlich falsche Dinge? Fettleibigkeit hat nichts mit Faulheit zu tun. Fettleibigkeit allein heisst auch nicht ungesund zu sein. Moderat übergewichtige haben sogar die bessere Lebenserwartung als die „normalgewichtigen“. Und Uebergewichtige haben nicht die schlechtere Lebenserwartung als Untergewichtige. Medizinische Fakten. Auch wenn die nicht in Ih Weltbild passen.

      • Heiri Müller sagt:

        Moderate Übergewichtigkeit und Fettleibigkeit sind auch nicht das gleiche. Wenn wir schon bei „Fakten“ sind, dann büscheln Sie sich diese bitte nicht nach den eigenen Wünschen zurecht, sondern bleiben Sie dabei. Fettleibigkeit ist nachweislich gesundheitlichh schädigend.

      • Heidi Herrmann sagt:

        @ Müller: Ich schreibe auch nirgendwo, dass moderates Uebergewicht und Fettleibigkeit dasselbe seien. Sie interpretieren da etwas, was nicht der Realität entspricht. Und nein, Fettleibigkeit allein ist nicht „gesundheitlich schädigend“. Das Risiko für gewisse Erkrankungen ist erhöht, aber das ist nicht dasselbe wie „ist nachweislich gesundheitlichh schädigend.“, was ja in jedem fall und alle betreffen würde.

      • Dr.Fels sagt:

        Wie man sich alles schönreden kann?
        Das abgebildete Model mit ihren überdimensionierten Maßen ist definitiv nicht gesund.

      • Sepp Manser sagt:

        @Hermann: Au weh, diese alte Leier wieder. Churchill der Kettenraucher wurde 91, also kann aufgrund dieses Einzelfalles Rauchen allein unmöglich „gesundheitlich schädigend“ sein, oder…

  • Ralf Schrader sagt:

    Der Umgang mit Geld hat das Denken in Massstäben verdorben. Nur in Geld gemessen ist mehr auch tatsächlich Mehr. Alle anderen Massstäbe kennen entweder ein Optimum irgendwo in der Mitte, oder zwei jeweils an den Enden.

    Beim Körperfettanteil liegt das Optimum bekanntlich leicht rechts der Mitte. Frauen etwas über, Männer etwas unter 30%. Sehen kann man das aber nur in Extremfällen, man muss schon nachmessen, wenn man es genau wissen will. Visuell schätzt die aktuelle Mode die Hälfte der Magersüchtigen als noch schlank, sogar attraktiv und 1/3 der Normalgewichtigen als zu dick ein.

    Biologisch ist man am besten dran, wenn man rechts der Mitte leicht pummelig wirkt. Andere Schönheitsideale zu pflegen, ist möglich, aber nicht ratsam.

    • Jil Hofstetter sagt:

      Das stimmt nicht. Auch gesunde Japanerinnen oder Chinesinnen sind im Schnitt viel dünner, ja fast zerbrechlich, im Gegensatz zu der durchschnittlichen westlichen Frau und Japanerinnen leben am längsten. Sowieso interessiert sich der grösste Teil der Menschen einen alten Hut für solche Magazine und Schönheitsideale und ist dick oder dünn, weil er eben einfach so ist und sicher nicht wegen einem Modetrend. Ich finde sowohl einen zierlichen Typ wie Ming Xi schön wie auch eine Tess oder Ashley. Diese Diskussion sind schlussendlich sowieso unnötig. Weil es auch egal ist, ob man 70 oder 90 Jahre alt wird. Das ist kein Wert, der einen besser oder schlechter macht. Ich finde es gut, dass verschiedene Typen gezeigt werden aus verschiedenen Länder und mit verschiedenen Körper.

  • Klaus Weber-Fink sagt:

    Zum Abgewöhnen! Da ist mir die Body Positivity im Artikel weiter unten über Denis Kläfiger „Politiker in Unterhosen“ lieber.

  • Sara sagt:

    Kommentar am Rande: es scheint mir eher die UK-Ausgabe der Cosmopolitan zu sein. (Pfund- statt Dollarzeichen bei der Preisbezeichnung)

  • Karin sagt:

    Die Frau ist hässlich und hat sich nicht unter Kontrolle. Hat nichts mit curvy zu tun. Die Frau ist nur fettfettfett.

    • Jil Hofstetter sagt:

      Diese Frau ist vielleicht in Ihren Augen hässlich. Ich finde diese Frau sehr knackig und hübsch. Nebenbei finde ich es unfreundlich und erniedrigend eine Person als hässlich zu bezeichnen. Ich wundere mich immer wieder darüber, dass Menschen mit Massstäben die Schönheit anderer ausmessen, obwohl sie vielleicht selber an den vorgegebenen Massen scheitern. Ich bin selber leicht untergewichtig, finde mich aber ziemlich perfekt, wenn man das so sagen darf. Ich finde aber nicht nur meinen Körper schön, sondern finde auch Tess und Ashley Graham in den Worten meiner Grossmutter: ausgesprochen „rassige Feger“. Ich bin froh über die Vielfalt der Körper und schau mir auch als Frau schöne Frauen sehr gerne an.

      • Margot sagt:

        Knackig? Fett ist schwabbelig. Bei solchen Models geht es nur darum die fette Käuferschicht zu bewerben.

      • Jil Hofstetter sagt:

        Ja ich finde diese Frau sexy, sie hat ein schönes Gesicht, schöne Haare und ist selbstsicher. Es müssen nicht alle Menschen gleich aussehen. Ich schaue mir im Internet, wenn überhaupt, eher den Typ Victoria Secret Model an, weil ich mich mit denen eher identifizieren kann. Zum Beispiel schaue ich mir manchmal die Mode ab, welche diese Models tragen. Wieso dürfen rundere Frauen nicht auch solche Frauen haben? Wenn ich zum Beispiel beim Zahnarzt oder beim Coiffeur bin, schaue ich Modemagazine an. Ich finde diese (mässig) inspirierend, wenn es zB um Schminke oder Frisuren geht, wieso solls das für schwerer Frauen nicht auch geben? Natürlich ist die Modeindustrie kein wahnsinnig relevanter Bereich, aber trotzdem manchmal gut zum tagträumen.

      • Anna Meier sagt:

        Wo genau soll die knackig sein?

    • Jessas Neiau sagt:

      Genau so ist es.

    • Maru sagt:

      Danke Karin. Endlich mal jemand, die die Dinge beim Namen nennt, anstatt mit scheinheiligem, verlogenem Geschwätz aufzuwarten. Fact ist, dass die Frau über alle Massen fett und hässlich ist, wobei ihr die gruseligen Schmierereien, mit denen sie sie sich von oben bis unten einsauen liess, noch den Rest verleihen. Ich bekomme Brechreiz beim Anblick solcher Monster.

    • Heidi Herrmann sagt:

      Wenn ich die Kommentare hier lese frage ich mich schon, was mich bei Mitmenschen mehr stört und was der Menschheit mehr schadet: wenn sie zu dick sind, oder wenn sie bullies sind, die über andere Menschen bar jeden Anstandes her ziehen.

    • Anna sagt:

      Sie mögen die Frau hässlich finden, das dürfen Sie. Andere Leute finden vielleicht Sie hässlich. Innen und Aussen. Das ist auch ok. Vielleicht sind Sie auch einfach dünndünndünn.
      Aber behaupten Sie nicht solchen Schwachsinn. Woher wollen Sie wissen ob die Frau sich unter Kontrolle hat oder nicht? Sie wissen es nicht!

  • Irma Neri sagt:

    Frau Aeschbach, offensichtlich haben Sie den Cover nicht verstanden. Es geht nicht darum, nun plötzlich statt Magersucht Fettleibigkeit zu propagieren. Es geht darum, Vorurteile aus dem Weg zu schaffen. Vorurteile, die Sie selber, Frau Aeschbach, vollmundig propagieren.
    Ihnen gefällt Fettleibigkeit nicht, darum etablieren Sie die Norm, dass ein fettleibiger Mensch nicht auf einem Cover stehen soll.
    Sie haben eine Fatphobia, und gehen davon aus, dass alle Ihre Phobia teilen.
    Der Cover kämpft genau gegen diese Einstellung, liebe Frau Aeschbach.
    Und dass das Model auf Einstellungen wie Ihre pfeift, ist nur bewundernswert.

    • Irma Trumpfheller sagt:

      Frau Neri, Sie haben ganz offenkundig nicht die leiseste Ahnung, was das Wort Phobie bedeutet. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal mit einem Wörterbuch, ehe Sie solcherlei Unfug in die Welt blasen?
      Dessen ungeachtet ist Ihre Art abseitig-absurder Fettleibigkeitsverherrlichung weder gesund, noch „kämpfen“ beliebige Zeitschriftencover, noch „propagiert“ Aeschbach irgendwas, noch hegt & pflegt sie „Vorurteile“. Sie stellt schlechterdings medizinische und biologische Fakten fest.

    • Markus Künzli sagt:

      Ist natürlich sehr einfach – jedem, der auf die gesundheitlichen Risiken von Fettleibigkeit hinweist, ‚fatphobia‘ (seriously tho?) vorzuwerfen. So kann man den anderen diskreditieren und sich aus der Diskussion herausnehmen.

      Fettleibigkeit soll, genau wi Magersucht, nicht als etwas Gutes zelebriert werden, da die gesundheitlichen Risiken immens sind. Das bedeutet nicht, dass man diesen Menschen keinen Respekt entgegenbringen soll.

  • Michael sagt:

    Endlich mal tauchen auch Menschen auf Titelseiten auf, die nicht 90-60-90 oder Waschbrettbäuche haben. Aber müssen es dann immer solch Extremexemplare sein ? So bekommt man bei dieser Dame Angst um deren Knie- und Fussgelenke und fragt sich, wie man respektive frau es soweit hat kommen lassen.

    • Heidi Herrmann sagt:

      Ich habe mehr kaputte Knie- und Fussgelenke nach Sportunfällen gesehen als wegen Fettleibigkeit. Soll man deshalb „Sports illustrated“ verbieten?

      • Anna Meier sagt:

        Sie beziehen sich auf Sportunfälle und Unfälle können passieren wenn man aktiv ist. Bei den dicken Menschen kommt dies dann als Spätfolge wegen des immensen Übergewichts und die Schäden bleiben dann. Da sind die Sportunfälle schon längst wieder auskuriert.

  • Christina sagt:

    Frau Aeschbach, Sie haben Body Positivity nicht verstanden. Es geht gar nicht darum zu propagieren, dass wir jetzt alle dick werden sollten. Es geht darum, auch dicke Menschen in den Medien zu zeigen. Diversität halt. Aus ihren Zeilen spricht ihre eigene „fatphobia“. Googeln Sie mal, was das genau heisst und was die Body Positivity Bewegung wirklich will.

    • Aeschbach sagt:

      Liebe Christina, wie ich schreibe, ist der Körper eines Menschen Privatsache. Wenn aber ein Magazin, das für junge Menschen durchaus Vorbildfunktion haben kann, Fettleibigkeit propagiert, ist das eine schwierige Sache.

      • Diva sagt:

        liebe frau aeschbach, das eine, wie das andere ist «schwierig». noch schwieriger finde ich jedoch der trend in den modegeschäften besonders hier in der schweiz, die nur noch mode für max. 165cm grosse mit maximal grösse 40 frauen anbieten! dieses model könnte hier nicht mal einkaufen! DAS finde ich noch viel schwieriger, als ob COSMOPOLITAN falsche Signale aussendet.

      • Heidi Herrmann sagt:

        Frau Aeschbach, wenn Sie eine dicke Frau auf einem Cover als „propaganda“ für Fettleibigkeit bezeichnen, was sind dann die ganz alltäglichen untergewichtigen Models auf jedem anderen Cover?

  • Dodimi sagt:

    @Ben: Eben, was bleibt also von einer fettleibigen, gesundheitsgefährdend lebenden Scheindiva und meinem nicht freigeschalteten aufrichtigen, weil ehrlichen Vorkommentar? Einfach nur Luft!

  • Ben sagt:

    Vielleicht ist es dieser moppeligen Frau auch einfach egal, wenn es mit der Medelkarriere nichts wird.

    Streng genommen machen Sie, Frau Aeschbach, nichts anderes, als sich dem Mainstream zu beugen.
    Sie setzen unbewußt voraus, daß jeder Mensch irgendwie einen solchen Werdegang anstrebt.
    Das kann ich bei Frau Holliday nicht erkennen.

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