Die beste Ernährung gegen Krebs

Immer mehr Studien beweisen: Bestimmte Lebensmittel können prophylaktisch gegen gewisse Krebserkrankungen wirken. (Bild: iStock)

Wie immer, wenn es um die vorbeugende Wirkung bestimmter Nahrungsmittel geht und um die Frage, was diese für unsere Gesundheit tun können oder eben auch nicht, stehen sich Skeptiker und «Gläubige» gegenüber. «Dass eine qualitativ hochwertige, biologische, vollwertige, ballastoff-, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung lebensverlängernd ist, wissen wir», sagt der Zürcher Arzt Phillip Katumba. «Raffinierter Zucker hingegen sollte gemieden werden. Kohlenhydrate in geringen Mengen, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Gemüse, Früchte, hochwertiger Fisch und hin und wieder Fleisch von guter Qualität sind empfehlenswert.»

Unbestritten ist auch, dass es gewisse «Genüsse» gibt, die im schlimmsten Fall krebserregend wirken können. So entstehe beispielsweise bei langjährig erhöhtem Konsum von nitrat- und nitrithaltigen Nahrungsmitteln wie geräuchertem, gesalzenem und gepökeltem Fleisch, und dies in Verbindung mit Bewegungsarmut und Übergewicht, ein belegter Risikofaktor für Magenkrebs.

Neue Erkenntnisse zur Krebsprophylaxe

Dr. med Phillip K. M. Katumba ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und ärztlicher Leiter des SIHLMED-Zentrums.

Wenn es um Nahrungsmittel geht, die vor Krebserkrankungen schützen können, ist die Ausgangslage zwar nicht so eindeutig. Doch neue Studien geben Aufschluss, wohin die Entwicklung gehen könnte. So belegte eine im Mai 2018 veröffentlichte US-Studie der Universität von Illinois, dass eine Handvoll Walnüsse täglich, und das während sechs Wochen, «schlechte» Cholesterinwerte senken könne. Dadurch werde das Risiko gesenkt, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Eine weitere Studie von 2017 der Friedrich-Schiller-Universität in Jena zeigt, dass verschiedene weitere Nussarten und Steinfrüchte das Wachstum von Krebszellen hemmen können. Die in Nüssen enthaltenen Inhaltsstoffe sollen die Entartung von Zellen verhindern und helfen, geschädigte Zellen zu vernichten.

Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole) wirken antioxidativ und sind auch in Äpfeln oder Trauben enthalten. Und eine neue Studie des Francis Crick Institute in London beweist, dass der regelmässige Genuss von grünem Gemüse wie Kohl und Broccoli zu einem ähnlich positiven Ergebnis kommt. Bei der Verdauung dieser Kohlgewächse wirkt Indo-3-Carbinol, das Darmentzündungen reduzieren könne und somit auch das Risiko, an Darm- und/oder Blasenkrebs zu erkranken.

Personalisierte Behandlung und Diät

Nicht nur der Arzt Phillip Katumba ist von der positiven Wirkung verschiedener Fastenmethoden überzeugt: «Das intermittierende Fasten kann die Chemotherapie bei Tumoren positiv beeinflussen.» Und der Biologe und Altersforscher Valter Longo der Universität von Süd-Kalifornien hat festgestellt, dass bei Mäusen, die zwei bis drei Tage vor einer Chemotherapie nichts zu fressen bekamen, die Behandlung mit dieser um 40 Prozent besser wirkte als die Chemotherapie allein. Und mehr als die Hälfte der getesteten Krebsarten hatte sogar allein auf das Fasten reagiert. Gewisse Fachleute sind von einer positiven Wirkung der ketogenen Diät überzeugt, welche allerdings auch ihre Kritiker hat. Diese Ernährung besteht aus 70 Prozent hochwertigen Fetten und Ölen, nur 30 Prozent Eiweiss und einem kleinen Anteil an Kohlenhydraten. Dabei wird versucht, die Tumore, welche sich ausschliesslich von Zucker (Glukose) ernähren, auszuhungern.

Dass es in Zukunft eine universelle Anti-Krebs-Diät geben könnte, ist laut Phillip Katumba «eher unwahrscheinlich»: «Der menschliche Köper ist genetisch hoch spezifisch aufgebaut, nicht nur was seinen Metabolismus, sondern auch was seine Krebszellen betrifft.» Gute Perspektiven sieht er hingegen «in der Weiterentwicklung der personalisierten Medizin».

33 Kommentare zu «Die beste Ernährung gegen Krebs»

  • Laubi Mona sagt:

    Wenn man das Essen einzig darauf beschränkt, dass es präventiv sein soll gegen gewisse Krankheiten, ist man arm dran. Essen soll auch Lust bereiten. Mann soll tierquälerische und umweltschädigende Nahrung meiden und auch an die Natur und die kommenden Generationen denken und nicht nur an sich selbst. Dann ist es sicher auch gesund für den Körper und die Seele.

    • Ralf Schrader sagt:

      Alles was man oral aufnimmt, hat sowohl eine pathogenetische als auch eine salutogene Potenz. Das darf man gelegentlich bemerken, aber nicht ständig thematisieren. Da gebe ich Ihnen recht.

      An den Rändern gibt es aber bisweilen Bedeutungsverschiebungen. Alkohol ist viel mehr ein Medikament, als ein Nahrungs- oder Genussmittel. Alkohol kann gleichzeitig Krankheiten erzeugen und heilen, Leiden lindern und in beiden Richtungen auf Gesundheit wirken. Schädlich und nützlich.

      • Mona Laubi sagt:

        Es kommt eben bei allem auf die Dosis an, das rechte Mass. Unsere Gesellschaft ist völlig aufs Essen gerichtet, da wird abendlich am TV gekocht, was das Zeug hält, täglich 100erte von neuen Kochbüchern und Rezepten und als Gegenpol gleich viele Diätbücher. Richtig krank. Wieso reden wir nie über seelische und geistige Gesundheit?

  • Luca Bellini sagt:

    Da erscheinen im Lancet neue Studien und just dann tauchen wieder Empfehlungen in Blogs auf. Idealerweise nimmt man ca. 50-55% der täglichen Kalorien über komplexe, langkettige KH auf, um sein Lebensjahresbudget nicht zu schmälern (über EW und Fette wird auch was gesagt). Hinzu kämen auch die Studien der WHO und jene im Lancet betreffend Tabak-bzw. Alkoholkonsum. Im Endeffekt kommt es darauf an, wie man jetzt lebt, denn „Someone once told me that time was a predator that stalked us all our lives, but I rather believe that time is a companion who goes with us on the journey, and reminds us to cherish every moment… because they’ll never come again.“ Lassen Sie es gar nicht so weit kommen, dass Sie an Lösungen denken müssen, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

  • Adrian Bühlmann sagt:

    Gegen Darmkrebs hilft vor allem eines: Ab 50 alle 10 Jahre eine Darmspiegelung. Senkt das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, um satte 90% (Studie von Prof. Urs A. Marbet, Kanton Uri). Die Darmschleimhaut wird ständig in rasantem Tempo erneuert. Dabei passieren Fehler. Ab 50 beginnen die körpereigenen Schutzmechanismen massiv nachzulassen, es entstehen Polypen und daraus kann in 5-10 Jahren Darmkrebs entstehen. Mit der Darmspiegelung findet der Spezialist die Polypen und kann sie entfernen. Das senkt das Risiko für Darmkrebs ganz massiv. Entgegen weit verbreiteter Befürchtungen ist die Darmspiegelung eine sehr sichere Untersuchung (siehe in Saarland DE durchgeführte Studie, welche Komplikationen bei über 5000 Spiegelungen untersuchte).

    • Ralf Schrader sagt:

      Wie kann eine Untersuchung gegen eine Krankheit wirken? Man kann die Krankheit früher erkennen, aber doch nicht verhindern. Früherkennung unter dem Sammelbegriff Prävention zu führen, ist auch eine Art Mogelpackung.

      Zumal es in diesem Blog nicht um Krebsdiagnostik oder Prävention geht, sondern um den therapeutischen Einfluss von Ernährungsvarianten.

      Thema doppelt verfehlt.

      • Adrian Bühlmann sagt:

        Nochmals: Darmkrebs entsteht aus Polypen. Wenn man die Polypen rechtzeitig (mit einer Darmspiegelung) entfernen lässt, bekommt man auch keinen Darmkrebs. So einfach ist das. Da kann man noch so toll an der Ernährung herumschrauben: Die beste Methode, um Darmkrebs zuverlässig zu verhindern, ist die Darmspiegelung. Mit dem Alter kommen die Polypen. Deshalb: Ab 50 ab zur Darmspiegelung!

      • Martin Frey sagt:

        Absolut einverstanden, Herr Bühlmann. Der Empfehlung zur Screening-Colonoskopie und Ihren Erläuterungen gibt es wenig hinzuzufügen.
        Da ist Herr Schrader offenbar nicht ganz auf dem heutigen Stand des Wissens.

  • Barbara sagt:

    Ein Tumor kann nach dem Tod noch ganz schön weiterwachsen. Und wenn Kinder und Jugendliche an Krebs sterben, hat das wohl mit Genetik und nicht mit Lebensführung zu tun.

  • Sissi sagt:

    „Die beste Ernährung gegen Krebs“
    Wieso gegen Krebs ernähren, warum immer gegen, warum so negativ? Krebs
    ist eine naturgegebene Entschlackungmethode für den Körper, erst noch kostenlos und sie unterstützte schon viele Leute zusätzlich beim Lösen ihrer Probleme mit dem Übergewicht, kann also positiv gewertet werden und dient der Volksgesundheit; Krankenkassenprämien könnten gesenkt werden!

    • Oliver Lopez sagt:

      Na dann hoffen wir mal, dass Sie kein Brustkrebs bekommen. Unglaubliche Arroganz löst bei mir nur Kopfschütteln aus

    • Carolina sagt:

      Es gibt immer Zeitgenossen, die eine unglaubliche Ignoranz/Arroganz an den Tag legen – wenn man einem Krebskranken sagt, seine Krankheit sei eine naturgegebene Entschlackungsmethode, richtet man unter Umständen einen Schaden an, der weit ûber eine ‘normale’ Sektiererei und Besserwisserei hinausgeht. An einem Tiefpunkt im Leben angelangt, muss man sich auch noch mit solchen Unsäglichkeiten herumschlagen.
      Ich empfehle, einfach mal den Mund zu halten.

      • Ralf Schrader sagt:

        Eine qualitative Aussage zu einer Krankheitsgruppe richtet sich nicht an die Kranken dieser Gruppe. Die richtet sich an überhaupt niemand Konkreten.

        Der Kommentar reflektiert lediglich das Krankheitsverständnis des Neuen Testaments, welche insbesondere von Nietzsche benutzt und gepflegt wurde. Demnach sind Krankheiten kein Übel, wie noch im Alten Testament beschrieben, sondern eine natürliche Art, die Leiden Christi nachzuvollziehen und somit Gott näher zu sein und schliesslich zu ihm zu gelangen.

        Man darf tatsächlich hinterfragen, ob man Krebs nur als Übel, oder eine elementare Konsequenz des Prinzips Leben betrachten muss. Andern als im Fall jeder anderer chronischer Krankheit.

    • Christine Goldinger sagt:

      Ich weiss nicht, ob Sie Ihren Kommentar lustig finden – was ich bei diesem Thema völlig daneben fände – oder ob Sie tatsächlich ernst meinen, was Sie hier schreiben. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen, dass Sie nie von dieser grauenhaften Krankheit betroffen werden, sie würden sich wohl nachträglich in Grund und Boden schämen für Ihre unsäglichen, flapsigen Bemerkungen, die für jeden Betroffenen eine schallende Ohrfeige sind.

  • Gerhard Engler sagt:

    Frau Aeschbach verbreitet hier (wieder einmal) etwas voreilige Schlussfolgerungen. Sie zitiert die Studie des Francis Crick Institute, erwähnt aber nicht, dass diese Ergebnisse sich auf Mäuse und nicht auf Menschen beziehen. Die Aussagen von Dr. Katumba sind demgegenüber etwas vorsichtiger, seine Hinweis auf intermittierendes Fasten bezieht sich z.B. ausschliesslich auf Chemotherapien.

    • Silvia Aeschbach sagt:

      Falls Sie sich die Mühe machen, und den Beitrag etwas genauer lesen würden, dann könnten Sie feststellen, das genau dieser wichtige Fakt erwähnt ist.

      • Gerhard Engler sagt:

        Bei der Studie von Valter Longo von der Universität Süd-Kalifornien erwähnen Sie, dass es um Mäuse geht. Bei der Studie des Francis Crick Institute erwähnen Sie das nicht.

  • Daniel Wigger sagt:

    Der beste Schutz gegen Krebs – und das beweisen einige Studien mehr als diese hier angeführten – ist: Gesund leben, kein Übergewicht, regelmässig Sport oder Bewegung, selbstverständlich keine Drogen, Alkohol und Rauchen.

    • Rosche Meyer sagt:

      Dann schauen Sie mal noch nach, wie stark die Genetik mitverantwortlich ist. Über die Lebensweise können sie viel beeinflussen, die familiären Vorzeichen aber nicht umkehren.

    • AB sagt:

      Ich treibe Sport, rauche nicht, esse mind. 3x täglich, Früchte und Gemüse, bin normalgewichtig etc. – und habe trotzdem Krebs. So einfach ist es leider nicht…

      • Daniel Wigger sagt:

        Das ist sehr bedauerlich. Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg.
        Trotzdem muss ich sagen: Die eine oder andere Ernährung garantiert niemandem, nicht an Krebs oder jeder anderen Krankheit zu entkommen. Das sind alles nur Statistiken. Sie sagen nicht aus, ob ein Individuum krank wird oder nicht, sondern wie gross die Wahrscheinlichkeit ist.

    • Franz Marke sagt:

      Der beste Schutz gegen Krebs dürfte wohl ganz im Gegenteil Übergewicht und gar kein Sport sein, weil man dann rechtzeitig an Kreislauferkrankungen stirbt, bevor man Krebs bekommt. Krebs bekommen wir am Ende alle, wenn wir nicht rechtzeitig vorher an etwas anderem sterben.

      • Ralf Schrader sagt:

        Man darf das kurz und knapp sagen: Wenn ein Mensch nur lange genug lebt, bekommt er mit 100% Wahrscheinlichkeit Krebs und stirbt daran. Der einzige Schutz vor Krebs ist es, vorher an etwas anderem zu sterben.

        Krebs ist ganz grundsätzlich nicht verhinderbar und nicht heilbar und das ist gut und richtig so.

  • Marusca sagt:

    RS: Ob man im „fortgeschrittenen Alter“ übel dran ist, entscheidet nicht zuletzt der Lebensstil, den man in jungen Jahren pflegt und ich spreche jetzt nicht von den Menschen, die sich jahrzehntelang, bedingt durch die Maloche auf dem Bau, in Handwerksbetrieben und Fabriken nicht nur ihre Gelenke, sondern ihre Gesamtgesundheit regelrecht versauen (müssen), sondern von den Herrschaften, die sich über 20 und mehr Jahren die Nächte mit Suff und Drogen aller Art um die Ohren schlagen und sich, kaum 50, darüber grämen, dass es keinen einzigen Tag mehr gibt, den sie ohne Konsultation einer gut bestückte Medikamentenbox überstehen können, weil sie nämlich psychisch und physisch vollkommen erledigt und a. A. sind. Wie man sich bettet, so liegt man, heisst ein wahres Sprichwort.

  • Marlene sagt:

    Wo sollen all die Walnüsse für sooo viele Menschen herkommen????

    • Christina sagt:

      Landauf landab werden seit einigen Jahren Nussbäume feldweise gepflanzt. Gehen Sie wandern um Bern herum, dann sehen Die das und helfen Ihrer Gesundheit gleich doppelt.

  • Claude Fontana sagt:

    Wer überhaupt nichts isst, stirbt vielleicht, bevor er Krebs bekommt.

    • Ralf Schrader sagt:

      Man kann schon mit bestimmten Lebensweisen den Zeitpunkt des wahrscheinlichsten Eintretens des an sich unvermeidlichen Krebses hinter den Todeszeitpunkt verschieben. Das sieht dann so aus, als hätte man Krebs verhindert, was an sich aber grundsätzlich nicht geht.

      Nur sollte man diese Lebensweisen nicht als ‚gesund‘ attributieren.

  • pepe müller sagt:

    Wieso sind die sogenannten Qualitätsmedien, bei wirklich wichtigen Informationen immer zwischen 10 und 40 Jahren hinterher, respektive zu spät?

    • Ralf Schrader sagt:

      Es ist schon richtig, wenn Qualitätsmedien nur gut abgehangenes Wissen vermitteln. Wer wäre heute in der Lage, seriös über die Kanzerogenität von Glyphosat zu berichten? Das überlässt man besser den Fachzeitschriften.

  • Martin Frey sagt:

    Es ist wie immer: In der Theorie stimmt das alles, letztendlich zählen aber nur die harten Enddaten, und nicht Labormessungen, Theorien oder Wunschdenken. Am Bsp. der Walnussstudie: ob die gemessenen Effekte der Walnüsse auch einen signifikanten Einfluss auf das Entstehen von Dickdarmkrebs haben, steht nämlich wieder auf einem ganz anderen Blatt, da nicht bewiesen. Was keinesfalls ein Plädoyer sein soll gegen die Einnahme einer Handvoll Walnüsse.
    Gegen die generellen vorsichtig formulierten Ernährungstipps von Katumba ist nichts einzuwenden, man soll im Einzelfalll einfach nur nicht zuviel Erwartungen darin setzen.
    Die Idee, Krebs über Diäten auszuhungern hört man immer wieder, ist jedoch naiv. Der Tumor weiss, wo er seine Energie herkriegt, der Mensch stirbt typischerweise vorher.

    • Ralf Schrader sagt:

      Ein wesentliches Kriterium für Leben ist Selbstreferentialität. Von dem her ist der Tumor die überlegene Lebensform. Nur gilt das eben nur für den Tumor, nicht für den gastgebenden Organismus.

  • Ralf Schrader sagt:

    Mit bestimmten Ernährungs- und körperlichen Ertüchtigungsregimes kann man Krankheiten zwar nicht verhindern, aber ins höhere Alter verschieben und man kann den Ausgang oder wenigstens den Verlauf von Krankheiten positiv beeinflussen.

    Nur sind das Wirkungen auf Krankheiten, nicht auf Gesundheit. Nur weil etwas Krankheit eindämmt, ist es nicht gesund und was gesund hält, schützt i.A. nicht vor Krankheit.

    Man kann heute HIV- positiv oder insulinpflichtiger Diabetiker sein, ohne gesundheitlich im mindesten beeinträchtigt zu sein. Mit einem schweren Unfall oder einfach nur fortgeschrittenen Alters hingegen ist man gesundheitlich übel dran, aber nicht krank.

    Krankheit und Gesundheit sind zwei völlig unabhängige Phänomene. Das sollte langsam auch in die Umgangssprache einfliessen.

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