Schönheit muss nicht teuer sein

Von Kopf bis Fuss

Warum nicht einmal selbst gemachte Naturkosmetik ausprobieren? Foto: Denis Komarov (iStock)

Ich mag Beauty- und Pflegeprodukte. In letzter Zeit fasziniert mich vor allem Organic Care, also Naturkosmetik, die sich vor allem auch dadurch auszeichnet, dass klar ersichtlich ist, welche Ingredienzien drinstecken. Für mich als Allergikerin ist das eine grosse Erleichterung. Die Zeiten, in denen «grüne» Produkte eher etwas «miefig» waren, sind vorbei. Immer mehr Frauen schätzen Rohstoffe aus der Natur und eine ressourcenschonende Herstellung. Natürlich teste ich (aus beruflichen Gründen) auch «Hochglanz»-Produkte. Egal, ob hochpreisige Schönheitsprodukte, teure Mode oder exklusives Essen – ich vergleiche diesen punktuellen Luxus mit dem Besuch in einem Sterne-Restaurant: Ich geniesse das hin und wieder, liebe aber gute, selbst gemachte Hausmannskost. Und je älter ich werde, desto überzeugter bin ich: Wer schön sein will, muss weder leiden noch viel Geld ausgeben.

Meine Top 5 der günstigen Schönmacher

Von Kopf bis Fuss

Wasser mit Aroma ist weniger langweilig. Foto: kruzia (iStock)

1. Trinken, aber mit Geschmack

Ohne genügend Flüssigkeit geht bei mir gar nichts. Und zwar nicht nur bezüglich einer schönen Haut und einer guten Verdauung. Bin ich den ganzen Tag müde, habe ich garantiert zu wenig getrunken. Ich mag aromatisiertes Wasser, gern mit Basilikum, Limetten, Zitrone oder Pfefferminze. Im Winter sorgen für mich Tees mit den verschiedensten Aromen für Genuss. Und keine künstlich gesüssten Getränke.

2. Naturkosmetik, selbst gemacht

Ich bin keine Tüftlerin, die stundenlang in der Küche steht. Lange dachte ich, Pflegeprodukte selbst herzustellen, sei eine Hexerei. Doch seit mir eine Freundin eine selbst gemachte Lippenpflege geschenkt hat, bin ich «angefixt». Ich sammle also Rezepte für Seren, Masken und Bodylotions und stelle solche regelmässig auch selbst her. Wer ebenfalls Lust hat, einfache Rezepturen auszuprobieren, dem empfehle ich das Buch «Natürlich schön im Winter» von Christina Kraus (EMF-Verlag).

Einfach, praktisch, gut: Rezepte für die Schönheitspflege.

Weniger ist mehr: Die veganen Kosmetikprodukte von Five. Foto: PD

3. Beauty-Detox machen

Brauche ich wirklich ein Serum, eine Lotion, eine Tages- und eine Nachtpflege? Wenn ich mich das frage, besinne ich mich auf die Beauty-Grundausstattung, auf die ich setze, wenn ich reise. Und hier gilt die Devise: Schutz und Feuchtigkeit. That’s it! Neu entdeckt habe ich die vegane Beauty- und Pflegelinie Five der jungen Schweizerin Anna Pfeiffer aus hochwertigen Ölen und Sheabutter. Die Pflege mit nur fünf Ingredienzien ist unkompliziert, praktisch in der Anwendung und unisex.

4. Pflege der Jahreszeit und dem Alter anpassen

Ich benutze zu jeder Jahreszeit eine Tagespflege mit einem Lichtschutzfaktor (LSF). Im Sommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. In den kalten Monaten Pflege, die meine Haut nährt. Dann benützte ich gern auch eine spezielle Maske, die über Nacht einzieht. Wird es richtig kalt, liebe ich Dampfbäder und warme Wickel, die machen nicht nur meine Haut samtig und fein, sondern helfen auch bei Erkältungen. Und natürlich passe ich meine Pflege auch den veränderten Bedürfnissen meiner Haut an, die mit zunehmendem Alter empfindlicher geworden ist.

5. Sich wohlfühlen

Es gibt keine kosmetischen Wundermittel, die uns verjüngen. Aber es gibt Produkte, die unserer Haut eine gute Ausstrahlung verleihen, denn es sind nicht die Falten, die uns älter machen. Nur eine gesunde Haut ist eine schöne Haut. Und der jährliche Haut-Check beim Doc kein Luxus. Denn Pflegen heisst auch, sich selbst und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Und das ist auch mit wenig Zeit und kleinem Portemonnaie möglich.

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