Warum die Intimrasur der Gesundheit schaden kann

Von Kopf bis Fuss

Kein Trend, sondern ein Muss: Intimrasur bei Frauen. Foto: VladimirFLoyd (iStock)

Nur kein Härchen zu viel! Vor allem für jüngere Leute sind Haare am Körper und besonders im Intimbereich «igitt». Mädchen beugen sich so nicht selten dem Gruppendruck und wollen den jungen Männern gefallen, die Haare im Schambereich, auch bei sich selber, hässlich finden. Und es wird alles unternommen, um wirklich glatt und haarlos zu sein. Vom Rasieren übers Waxen bis zum Einsatz von Enthaarungsmitteln, Lasern und Elektrolyse wird alles gegen den haarigen Feind unternommen, der als unhygienisch und unattraktiv gilt. Nackte Tatsachen sind nicht nur in der Pornoindustrie beliebt, sondern auch bei den Stars und Sternchen: So erregte das Model Chrissie Teigen vor kurzem grosse mediale Aufmerksamkeit, als es sich auf dem roten Teppich untenrum entblösste. Ob Zufall oder Absicht, darüber kann gerätselt werden.

Ist die Totalrasur also nur Geschmackssache? Nein, nicht nur. In letzter Zeit äussern sich immer mehr Ärzte kritisch zur Haarlosigkeit. So fordert die amerikanische Ärztin Emily Gibson, Direktorin des Studenten-Gesundheitszentrums an der Western Washington University: «Unsere Obsession mit haarlosen Genitalien muss aufhören!» Auf Alternet.org schreibt sie: «Schamhaar hat eine Funktion. Es ist ein Schutzkissen gegen Reibung, bietet Schutz vor Erregern – und ist nichts, wofür man sich schämen muss.»

Auch die Zürcher Frauenärztin Ivrea Florio hat das Gefühl, dass der Druck, haarlos zu sein, zunimmt: «Schon lange kann man hier nicht mehr von einem Trend reden, sondern von einem Muss.» Ähnlich wie ihre amerikanische Kollegin sieht sie Gefahren, die mit der Intimrasur verbunden sind und gewisse Vorteile der Schamhaare:

  • Schamhaar schützt gegen mechanische Reibung, die diesen empfindlichen Teil des Körpers irritieren kann. Es sorgt auch dafür, dass weniger Bakterien und andere Erreger in die Scheide eindringen. Zudem dämmt es den Wärmeverlust der Haut.
  • Je grösser die Kontaktfläche der Haut ist, desto einfacher können sich sexuell übertragbare Krankheiten übertragen, zum Beispiel Herpes. Zudem ist die Haut im Schambereich oft durch das häufige Rasieren, Epilieren und Waxen mechanisch gereizt und irritiert. Dazu kommt dann noch die mechanische Reibung beim Sex: Auf einer so beanspruchten Haut können Bakterien und Pilze leichter anhaften. Wenn die Reizungen dann noch im feuchten und warmen Milieu entstehen, freuen sich Keime, Pickel und Genitalwarzen.
  • Durch das Rasieren können kleinste Verletzungen entstehen, die sich zu Haarbalgentzündungen oder kleinen Abszessen entwickeln. Ausserdem häufen sich Phlegmone, eine sich diffus ausbreitende Infektionskrankheit der Weichteile, an Schamlippen, Hoden und Penissen. Durch die Verwendung von Lasern kann es auch zu Verbrennungen kommen.
  • Die Theorie, dass Schamhaare unhygienisch sind, stimmt nicht. Bei normaler Körperhygiene sind Schamhaare nicht schmutziger als Kopfhaare.
  • Schamhaar kann durchaus die sexuelle Attraktivität steigern. Neben dem Schutz vor Keimen hat die Behaarung die Funktion, Pheromone zu verteilen, die die sexuelle Anziehungskraft auf den Sexualpartner fördert.

Wer trotzdem auf haarlos setzt, sollte unbedingt eine konsequente Hautpflege betreiben. «Dies mit rückfettenden und unparfümierten Produkten», sagt Ivrea Florio.

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71 Kommentare zu «Warum die Intimrasur der Gesundheit schaden kann»

  • Lamotta sagt:

    klar! der artikel musste ja von einer frau kommen!!!! das nächste mal würde ich noch gender mainstreaming einbauen!!!!! mann muss dann schon auch unterscheide machen, ob ein transgender haare im gesicht aber keine im schambereich haben darf und bei einer butch!!!! Fazit: baz wird auch als wie blöder!!!

  • Oliver Brunner sagt:

    Jetzt haben die Muff-, Pelz- und Filzträger doch ein Argument gefunden, ihre Faulheit zu verteidigen. Sie beschuldigen die Gepflegten als Pädophile (dem mit der Hygiene widerspricht die überwiegende Mehrheit der Mediziner). Bei solchen Trends lohnt es sich aber, vielleicht mehr als drei Generationen in ein Glarner Bauernhaus zurückzuschauen. Hochkulturen wie Römer, Azteken u.v.a. waren oft ganz rasiert (natürlich nicht der Pöbel in der Gasse). Diese wurden dann oft von Bärtigen aus ungepflegten, unterentwickelten aber überbrutalisierten Kulturen bedrängt und teilweise auch vernichtet. Wer eine Analogie zur heutigen Zeit findet, darf sie behalten.

    • Flori Antha sagt:

      @Brunner: was soll die ungepflegte Pöbelei (auch von der anderen Seite)? Kann man es nicht einfach dabei belassen, dass die einen diese Mode mögen und die anderen nicht. Es gibt offensichtlich keine objektiven Gründe, die dafür oder dagegen sprechen. Und vergangene Hochkulturen haben auch ziemlich absurde Dinge praktiziert.

      • Oliver Brunner sagt:

        Geschichte ist keine Pöbelei. Zudem finde ich es auch nicht nett, wenn man mir unterstellt ich sei Quasi-Pädophiler und stehe auf Schulmädchen.

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Hochkulturen wie Römer, Azteken u.v.a. waren oft ganz rasiert“ Ich war ja nicht persönlich da, aber auf all den Reliefs, Zeichnungen, Statuen sind Haare zu sehen, falls die Teile nicht von Tüchern verhüllt sind. Bei den Chinesen, den Aegyptern, den Griechen, den Römern. Wie belegen Sie Ihre Behauptung? Wissen Sie, was passiert wenn man einen Stein in eine Schafherde schmeisst?

      • Oliver Brunner sagt:

        Lesen hilft manchmal. Zahlreiche Berichte aus dem alten Rom beschreiben, wie sich die wohlhabenden Bürger rasierten (oder rasieren liessen). Das gibt es auch aus Ägypten, diese kann ich hingegen nicht lesen. Und dann gibt es noch die Reisebericht der Conquistadores, dies sich über die komplette Nacktheit der herrschenden Völker in Südamerika wunderten. Und was passiert, wenn ich Ihnen einen Stein an den Kopf schmeisse, auch wenn Sie ganz viele Haare haben (= auch saublöder Vergleich)

    • Flo sagt:

      N U R durch Imtimrasur, lieber Herr Brunner, wird man/Mann nicht zivilisierter – leider!

    • Michael sagt:

      @Brunner – die Azteken hatten von haus aus weniger Haare als wir. Schwaches Beispiel.

  • mia sagt:

    Ich würde überhaupt gerne mal erfahren, wer neben all dem andern, bereits vorhanden gewesenen Schwachsinn, auch diesen ins Leben gerufen hat. Frauen und Männer, die sich anfühlen, als ob man es mit einen Aal zu tun hätte, können ja nicht wirklich D E R Reisser sein, oder?

  • Tobias Meister sagt:

    Das Problem mit der Intimrasur kann sofort gelöst werden. Indem man und frau alles lässt, wie es die Natur gemeint hat: natürlich behaart. Es gibt nichts erotischeres.

  • Caco Weise sagt:

    Nach der Rasur sollte gut verträgliche Hautcreme aufgetragen werden, dann gibst keine Probleme. Allerdings gebe ich zu, die Creme (Recovery Creme von Natura Bisse) kostet 250.- 2ml. Hatte noch nie Probleme. Haare haben tatsächlich eine Schutzfunktion. Irritierungen und Infektionen können dennoch vorgebeugt werden!

    • Jacques sagt:

      Bei diesem Preis hat wohl die Natura schön zugebissen. Ich nehme für alles, was juckt oder „beisst“, auch bei wunden Stellen, einfach Bepanthene. (Med. auch als Brustwarzensalbe beim Stillen eingesetzt). Wurde schon als Bebe so behandelt. Darum wohl meine sanfte, feine Haut. (Jedenfalls mögen die Damen meine Haut). Im Gesicht aber nicht immer so sanft. Erzeugt eher ein ‚Kribbeln‘ – nach mehr.

  • ToniTanner sagt:

    Für mich ist aufregend und Sexy eine Frau mit einem natürlich üppig gewachsenem Pelz zu bedienen.

  • Ri Kauf sagt:

    Mein Freund hat mich mal total rasiert überrascht. Ich hatte einen kleinen Schock. Es sah so aus wie bei einem Kind und war echt abtörnend. Hat er nicht wieder gemacht. Zum Glück. Dass man im Sommer den Intimbereich ein bisschen enthaart, damit da nix ungepflegt rausguckt, ist i.O. Aber so wie es heute in ist: nein Danke.

  • trix sagt:

    Schon seit Jahren waxe ich meinen Intimbereich. Im Schnitt alle 8 Wochen etwa. Mir persoenlich gefaellts einfach besser so und ich hatte bis dato noch keine Probleme. Auch bei Maennern bevorzuge ich wenig, bis gar kein Haar dort unten. Die wenigsten getrauen sich aber ins Studio aber immerhin kürzen sie mit einer Schere den Wildwuchs 🙂

    • Rob Monti sagt:

      Bei mir machte das schon eine spezialisierte Krankenschwester. Allerdings wegen einer med. Untersuchung. (Sonde via Leistenbereich einführen). Im Gegensatz zur langen Untersuchung, tat das nicht weh. p.s.: Zum Glück ist sie mit dieser Art Skalpell nicht ausgerutscht, sonst wäre ich wohl traumatisiert, oder gar entmannt 😉

  • Peter sagt:

    Was auch immer ihr alle schreibt, ich finde die gleichen oder gleich viel Argumente und sicherlich auch Aussagen von Wissenschaftlern und …ologen, die für eine Enthaarung sprechen. Pädophil, Mainstream, Hygiene, Reibungen… schräg und alles umkehrbar als Argument. Somit sind die Argumente für mich hier nicht wirklich gut und lehrreich.
    Ich mags an mir und anderen lasse ich wie immer die Wahl, wie sie sich zeigen und sein mögen. Ich mag Menschen mit und ohne, ich weiss nicht mal wieviele von welchen :-).

  • Martin sagt:

    Komisch: Ich dachte die Intimrasur gibt es, um Krankheiten fern zu halten? Ausserdem finde ich es grässlich, wenn bei Frauen im Badeanzug links und rechts das Haar rausspriesst! Aber in Basel, dem Oberöko-Nazi-Dorf, ist es nicht verwunderlich, dass so eine These aufgestellt wird. Ist ja alles „Natur“ und so, gell? Genau so, wie die gelben, schiefen Zähne, die langen Finger und Zehennägel und der Mundgeruch. Vielleicht gehört es bei den Damen einfach zum Gepflegtsein dazu, sich die Bikinizone zu rasieren, lasern usw.? Ich jedenfalls finde es super, wenn die Frauen das machen und schätze es und möchte auch nichts anderes.

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Ausserdem finde ich es grässlich, wenn bei Frauen im Badeanzug links und rechts das Haar rausspriesst!“ Es gibt Männer, die stehen auf Frauen und es gibt Männer, die stehen auf Präpubertäre Mädchen. Die haben tatsächlich da noch keine Haare. Und hat das hat nichts mit „Gepflegt sein“ oder Hygiene zu tun.

      • Urs sagt:

        Es tut mir leid, dass ich keine andere Bezeichnung für Sie finde, Herr Hanspeter Müller, aber Sie sind ein Schwätzer, wenn Sie behaupten, ein Mann stehe auf „präpubertäre Mädchen“, wenn er keine Freude an wild spriessender Schambehaarung hat. Lassen Sie die Leute gefälligst mögen, was sie wollen.

      • Martin sagt:

        @HP Müller: Wenn bei Ihnen eine Frau bloss eine Frau ist, weil sie alles spriessen lässt, dann haben Sie aber eine ziemlich niedere Meinung von Frauen! Wir Männer rasieren uns auch das Gesicht. Gut, die Hippster nicht. Aber sagen wir mal: Wir gehen alle zum Zahnarzt oder zum Coiffeur. Ich mag es nun mal, wenn Frauen gepflegt sind. Schöne Frisur oben rum, Glatze unten rum. Aber deswegen bin ich dann ein Pädo oder was?

    • F. Meier sagt:

      Es sprach der Antioeko-Fascho-Dummschwaetzer „Martin“, der offenbar zu feige ist, seinen ganzen Namen – oder überhaupt den richtigen – zu nennen, was bei solch faschistoiden Leuten wohl üblich ist!

      • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

        Voll einig mit HP Müller !

      • Martin sagt:

        @F. Meier: Also Sie zeigen mir ja auch nicht Ihren Vornamen, zu Ihrem „Pseudonym“ Nachnamen. Zudem wird mein Nachname nicht angezeigt. Offenbar fühlen Sie sich angegriffen? In dem Fall habe ich Sie wohl verletzt? Was hat meine Aussage mit Faschismus zu tun? Faschismus gibt es übrigens auch in Ihren „Linken Gutmenschen“-Kreisen. Sie sind also nicht auf der „Gutmenschen Seite“, sondern einfach ein verstrubelter, ungepflegter Wortverdreher. Sie sollten mal die Bedeutung von Faschismus nachschlagen. Ich bin ein Faschist, weil ich Frauen mag, die eine gepflegte Bikinizone haben; wird immer besser mit den Öko-Nazis, wirklich… LoL!

      • Flo sagt:

        Immer wieder erstaunlich wohin eine Diskussion über Intimrasur Ja oder Nein führen kann!

    • F. Meier sagt:

      Und der „Martin“ bleibt so erbärmlich, wie schon zu Beginn! Aber wer Begriffe wie „Gutmensch“ nachplappert und Beschimpfungen wie „Öko-Nazis“ erfindet, offenbart von alleine, welche Geistehaltung er hat – mit Geist allerdings hat es nichts zu tun. Es ist nur primitiv.

      • Martin sagt:

        @F. Meier: Der einzig primitive Primat hier, das sind Sie Herr F? Meier. Da Sie ganz offensichtlich so einer dieser Öko Nazis sind, gebe ich Ihnen hier einen gratis Tipp: Gehen Sie in den Wald und erschiessen Sie sich! Sie würden der Gesellschaft einen grossen Dienst erweisen. Sie sind ein Öko-Nazi, ich kann Ihre Wollsocken und Ihren Joint durch den Bildschrim riechen. Arroganter Pöbel.

  • Anton Schneider sagt:

    Da Frau Aeschbach meinen Kommentar offensichtlich wieder vom Blog entfernt hat, ein weiterer Versuch, ohne Frau Aeschbach mit in die Verantwortung zu ziehen – wenn’s hilft?
    Es sind Frauen, die diese Intimrasuren nun fast täglich in Blogs thematisieren und indirekt propagieren. Skinny und sich oft lasziv präsentierend genügt nicht mehr?Die Skinnies müssen nun auch noch im Intimbereich wie Kinder ansehen – das Alter ist irrelevant.

    • Aeschbach sagt:

      Lieber Herr Schneider

      Das ist zuviel der Ehre, da ich keine Kommentare „entferne“. Ich finde die Meinungsvielfalt bereichernd, solange sie anständig geäussert wird.

      • Urs sagt:

        Da stimme ich nicht ganz zu, Frau Aeschbach. Vielleicht haben Sie einen Entferner, der die Arbeit für sie macht…

      • Flo sagt:

        Ich finde die Meinungsvielfalt bereichernd, solange sie anständig geäussert wird. – anständig?

  • Vivian H. sagt:

    Zitat: „Mädchen beugen sich so nicht selten dem Gruppendruck und wollen den jungen Männern gefallen, die Haare im Schambereich, auch bei sich selber, hässlich finden“.

    Wo ist das belegt? Wo wurde das untersucht? In welcher Quelle kann man das nach das nachlesen?

    • Aeschbach sagt:

      Liebe Vivian

      Das belegt die Frauenärztin Ivrea Florio, die dieses Thema aus ihrer jahrelanger Praxis her kennt. Florio ist ebenfalls Mutter einer Teenagertochter, und weiss, wie sehr das Thema junge Frauen beschäftigt.

    • Theophil Gärtner sagt:

      Ich glaube das hat eher mit Mode zu tun. Wie „en vogue“ sein. Moden kommen und gehen. Wie verschiedenen Jeans-Formen. Ich mag es eher klassisch, aber gepflegt. „So wie Du mir, so ich Dir“.
      Schlussendlich ist Sex auch etwas Animalisches. Beim Menschen kulturell überhöht. Heisst auch, im guten Fall kann er länger (vielleicht auch tiefer) geniessen. Bereits bei der ‚Vorfreude‘.

  • Beate Suse sagt:

    Soll ja richtig süchtig machen dieses müssen zu Rasieren aller möglichen Haare. Vielleicht sollte man auf dürfen umstellen, den dies hätte sich kaum jemand getraut.

  • Theophil Gärtner sagt:

    Mein Vater ist Coiffeur, und Coiffeur bin ich. Mein Vater schneidet es oben, und unten schneide es ich. Aber nur den Wildwuchs schön zurechtstutzen. Keine Rasur. Alleine das After-Shave danach – würde dann doch recht brennen. Das ist dieser sensiblen Haut nicht zumutbar.

    • Flo sagt:

      Aber nur den Wildwuchs schön zurechtstutzen –
      finde ich eine vernünftige Handhabung. Macht man ja auch in einem naturbelassenen Garten!

  • Markus Schneider sagt:

    Intimrasur geht direkt einher mit der Infantiliserung der Gesellschaft und der krankhaften Einstellung in Bezug auf die LBGT-Bewegung. Erwachsene Frauen und Männer sollen möglichst bis ins hohe Alter jung und kindlich bleiben, nicht nur unten rum, sondern auch im Kopf. Je dämlicher, desto besser. Das verstärkt die Wirkung der für Idioten gemachten Werbung und erhöht die Toleranz solcher „Erwachsener“ für grundsätzlich alles – ausser die für Frustration. Man muss als Erwachsener erstmal drauf kommen, dass man die Partnerin lieber wie eine unbehaarte Minderjährige sieht und ihr dann womöglich noch „Prinzessin“ oder gar „Baby“ sagt. Obwohl sie 32, 52 oder 72 Jahre alt ist. Umso schlimmer wenn die Partnerin in diesem Alter sich selber noch immer als „Mädchen“ oder „Girl“ sieht.

    • Böser Wolf sagt:

      Ich kann nachvollziehen, was Sie schreiben. Nur eine Frage: Was meinen sie mit der «krankhaften Einstellung in Bezug auf die LGBT-Bewegung»?

      • Markus Schneider sagt:

        Nicht nur immer die jungen Geisslein fressen , sondern selber mitdenken ist hier gefragt. Die Beliebigkeit und Austauschbarkeit, noch genauer: die Bedeutungslosmachung des Geschlechtes hat einen Namen. Die Rückverwandlung zum Kleinkind, dem das eigene Geschlecht überhaupt noch nicht bewusst und dem darum alles erlaubt ist.

    • Vivian H. sagt:

      Ist das so, weil es untersucht wurde und es dafür Belege gibt, oder ist das so, weil es Ihre eigene Begründung dafür ist?

      Und welche Begründung haben Sie für die Haarentfernung in Gesichtern bei Männern?

      Und warum lassen sich manche Männer eine Glatze Rasieren?

      Zitat: „Die Haarentfernung im Intimbereich, egal ob dauerhaft oder nicht, ist keine neuzeitliche Entwicklung. In vielen Kulturen wurde die Schambehaarung bereits vor Jahrtausenden entfernt. Die Haarentfernung diente der Hygiene und entsprach dem Schönheitsideal. Im alten Ägypten zum Beispiel, galt es als besonders erotisch, wenn der Venushügel haarlos zur Geltung kam“.

      • Flo sagt:

        In vielen Kulturen wurde die Schambehaarung bereits vor Jahrtausenden entfernt.
        Gott sei Dank sind aber unsere hygienischen Möglichkeiten, bei den meisten Menschen, etwas besser unterstützt und entwickelt!

    • Silvio K. sagt:

      Was ich hier im Blog lese, ist schon grenzwertig. Ich liebe komplett rasierte Frauen und bin als älterer Mann meistens auch selber Haarlos. Finde das einfach schöner, erotischer und macht mehr Spass beim Sex. Wenn gewisse Leute das mit Pädophilie etc. gleichstellen, sagt das einiges über deren Fantasien aus.

      • Markus Schneider sagt:

        @Vivian H.: „Haarentfernung bei Männern“ – Die günstige Rasierklinge wurde 1901 erfunden, spätestens nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Mode der Bartlosigkeit überhandgenommen, diese wurde schon damals mit „Jugend und Energie“ gleichgesetzt. Bezüglich der „künstlichen Glatze“: Natürliche Glatzen sind Zeichen von Männlichkeit (zuviel Testosteron, deshalb haben junge Frauen kaum Glatzen). Einige Männer möchten ebenfalls als ganz besonders männlich gelten. Andere fühlen sich ganz wohl mit ihrem Bubikopf. Tatsache aber ist und bleibt: Der Mensch ist von Natur aus fast überall behaart, sowohl Frauen wie Männer, am Hintern ebenso wie an der Brust und unter den Achseln. Sich „schön“ zu machen ist das eine. Einer Perversion zu frönen das andere. Silvio K. hat diese bereits internalisiert.

  • Anton Schneider sagt:

    Schamhaare ja oder nein ist sich sicherlich keine Frage der Gesundheit sondern ist schlicht ein neuer „Mainstream“ – von der Schmuddelecke des Pornofilm in den Alltag.
    Und natürlich zeigt das Foto eine junge perfekt wohlgeformt sehr schlanke Frau! Klischees (jung, mädchenhaft, selbstverliebt, exhibitionistisch, willig) vieler Männer werden von Frauen wohl bedient und gefördert – warum Frau Aeschbach? Frauen promoten Skinnies und jetzt müssen Skinnies wohl auch noch für immer wie Mädchen aussehen? Schön, sexy oder auch nicht… es ist die Frau, von Frauen motiviert, dies alles (mit)macht.

  • Leo Schmidli sagt:

    „Die Theorie, dass keine Schamhaare unhygienisch sind, stimmt nicht. Bei normaler Körperhygiene sind keine Schamhaare nicht schmutziger als Kopfhaare.“

  • Walter Boshalter sagt:

    „Die Invasion der Nacktschnecken“ erinnert mich irgendwie an einen schlechten B-Movie aus den 70ern.

  • Andrea sagt:

    Ich tue mir dieses Waxing einfach nicht (mehr) an, weil zu schmerzhaft. Es schützt tatsächlich vor allem möglichem. Ich möchte zudem auch nicht wie ein präpubertäres Mädchen aussehen. Männer mögen das einfach wg. dem Oralverkehr, ansonsten man die ganzen Haare sich aus dem Rachen klauben kann. Was ich mich allerdings auch frage ist, wieviele Frauen das machen, weil Mann das so möchte.

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Dass Haare gegen Reibung schützen sollen, kann ich vom Sport her nicht bestätigen. Es gibt Behaarung, die z.B. beim extensiven Radfahren enorm Probleme bereiten kann. Auch bei einem Unfall mit Schürfwunden können Haare
    eher schädlich sein. Mir ist blank lieber. Hygiene und gute Hautpflege sollten selbstverständlich sein.

    • Andrea sagt:

      Blank? Nur bei Dir oder auch bei Deinen Gespielinnen?

      • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

        Also letzten Endes schreibe ich niemand vor, wie er oder sie die Haare zu kämmen hat. Eine schöne Frisur ist im Allgemeinen ansprechend, ein Toupet geht gar nicht. Wer es für sich selbst blank möchte, bitte schön, im Endeffekt lieber blank als verlottert.

      • Frieda sagt:

        Herr Failenschmid, sie haben Andreas Frage nicht beantwortet: Ziehen Sie auch blank?

    • Hanspeter Müller sagt:

      „Auch bei einem Unfall mit Schürfwunden können Haare eher schädlich sein.“ Es geht hier um Haare im Intimbereich. Wie fahren Sie denn Velo?

  • Zimi sagt:

    Sage schon lange . The BUSH is back. Damit können wir ja dieser Pädofielen einstellungen hier ein ende machen. Stop_shaving let it grow again

  • Rodolfo sagt:

    Ich sehe mir gerne nackte Frauenkörper an!
    Wenn aber eine Frau untenrum rasiert ist ist das der grösste Turn Off für mich.
    Je ällter der Körper zu dieser Glatze ist, desto unpassender!
    S‘ Grosi will jetzt einen auf Schulmädchen machen, das passt nicht!
    EIn verpacktes Geschenk sieht zudem viel reizenmder aus!

    • Jacques sagt:

      „Ich sehe mir gerne nackte Frauenkörper an!“. Da sind Sie nicht allein, lieber Rodolfo. Und sonst denke ich auch so. Mag schön verpackte Geschenke immer sehr. Genauso wie die Frauen auch.

    • Bettina Fries sagt:

      Ich gehörte wohl zu den ersten, die sich (mangels entsprechender Angebote bei Kosmetikerinnen) selber den Intimbereich gewaxt haben, später gings dann doch zum Profi (damals wurden noch stolze 120.- für einen Hollywood verrechnet). Nach der dritten Operation eines trotz korrekter Pflege tief eingewachsenen Haares habe ich Lasern probiert, bin aber eher hell behaart, Erfolg also mässig. Rasieren gab Pickel und Juckreiz, also habe ich mich vor ein paar Jahren für den gepflegten „Busch“ entschieden. Anfänglich war ich echt nervös bei neuen Partnern aber die Mehrheit reagiert neutral bis sehr positiv. So mancher hat noch nie eine behaarte Frau gesehen und ist völlig fasziniert. Mir gefielen übrigens schon immer behaarte Männer besser, vor allem wenn ich deren Geruch mag.

      • Jacques sagt:

        Gehöre vielleicht eher zur (Nach) Woodstock-Generation. Haare oder Nichthaare sind eher sekundär. Hauptsache, die Chemie stimmt. Aber ich mag diesen animalischen Busch schon. Habe ja auch einen. Meine Gesichtshaare rasiere ich, -meistens. Mag animalisches After-Shave Typ Moos-Sauvage sehr, auch das Prickeln. Bei Frauen auch orientalische Düfte, wie im Opium-Rausch, Amber oder Musk.

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