Fitness am Arbeitsplatz

Fit geht auch am Arbeitsplatz: Diese Übungen können Sie jederzeit und überall absolvieren. Video: Firat Gürgen, Doris Hofer

«Ich habe keine Zeit!» ist der häufigste Grund, den die Leute angeben, warum sie keinen Sport treiben. Ab sofort gilt diese Ausrede nicht mehr, denn dieses Training können Sie an Ihrem Arbeitsplatz machen. Vermutlich wird es nicht mal einer merken, dass sie gerade Fitness machen.

Ich bin strikte gegen das Kalorienzählen und schon sowieso gegen jegliche Form von Diät. Aber die Rechnung ist simpel: Wenn Sie Ihr Gewicht stabil halten wollen, müssen Sie so viel Energie verbrennen, wie Sie aufnehmen. Und wenn Sie abnehmen wollen, müssen Sie mehr verbrauchen. Es gibt übrigens auch erstaunlich viele Leute, die mir schreiben, weil sie zunehmen wollen. Diese müssen besonders auf ihre Ernährung achten (Artikel dazu auf meinem Blog), brauchen aber nicht auf Sport zu verzichten.

Wenn es Sie interessiert, mit welcher Aktivität Sie wie viele Kalorien verbrauchen, schauen Sie auf www.fitrechner.de.

Machen Sie diese Übungen so oft und so lange wie möglich. Wer weiss, vielleicht inspirieren Sie auch Ihre Kollegin oder Ihren Kollegen!

doris_hoferDie Berner Journalistin Doris Hofer wohnt in ihrer Wahlheimat Istanbul. Sie ist Personal Trainer und Mutter zweier Kinder. Auf ihrem Blog Squatgirl.com schreibt sie über Fitness und gesunde Ernährung.

28 Kommentare zu «Fitness am Arbeitsplatz»

  • Patrik Ruscher sagt:

    Meistens fehlt es eigentlich an wissen. Die meisten denken auch das Diät „nicht essen“ bedeutet. Als erster stelle steht richtige Ernährung dann Training. Ich zb. mache sehr viel Sport an mit TRX Suspension Training baut die Muskulatur harmonisch auf und beugt Risiken wie Überbelastungen und Verletzungen vor. Bei http://www.activepeople.ch/ in Bern war ich paar Monate Mitglied und lernte viel. Solche Seiten die Bootcamps anbieten finde ich gut. Ich nehme mir Urlaub und nehme an dem Bootcamp teil. Ich finde man sollte für seine Gesundheit wirklich zeit haben.

  • Ohne zu schwitzen sind diese Uebungen schon ein Genuss! Man spürt wie das Blut pulsiert, die Muskeln erwärmt werden, wie es dem Körper gut tut! Alle die Fitnessmuffel lassen sich total etwas entgehen, wenn sie bei dieser hübschen Vorturnerin sich nicht zum Mitmachen bewegen lassen. Spätestens ab 50 merken Sie, dass ihr Körper es nötig hat, trainiert zu werden. Viel weniger Schmerzen ganz allgemein und viel weniger krank. Bewegung ist das A und O der Gesundheit, ist mein Leitspruch.

  • Fitmuse sagt:

    Es ist eine simple Rechnung – Kalorien rein gegen Kalorien raus. Sitzende Bürojobs sind dabei leider nicht hilfreich, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten – heutzutage sollte Fitness und Gesundheit am Arbeitsplatz im Sinne des Arbeitnehmers als auch des Arbeitgebers vorrangig sein, leider ziehen da immer noch nicht alle Unternehmen mit. Simple Dinge wie ein Stehpult anstatt eines Schreibtisches an dem man den ganzen Tag sitzen muss können schon einen großen Unterschied für den Körper (und den Geist) machen und können beim Abnehmen unerstützen.

  • Widerspenstige sagt:

    Das sind ganz machbare Übungen, vorallem für Home-Officer und Büromenschen jeglicher Branchen. Wenn das nicht mehr drin liegt über den ganzen Tag verteilt, dann ist die Arbeitsmoral sowieso im Eimer….ähm, im Papierkorb gelandet.

    Bravo Doris Hofer für Ihre unermüdliche Gutelaune-Fitness! Sogar ich Sportmuffelin habe zittrige Oberschenkel bekommen, was auch immer ich von Ihren Übungen mal ausprobiert habe. Sie wirken.

    Was ich gerne noch wüsste: Sie spazierten auf einem Video in Hotpants durch Instanbuls Strassen? Das wäre noch spannend zu wissen, ob als Frau das wirklich kein Problem ist…

  • Dieter Neth sagt:

    Suchen Sie sich eine Arbeit, welche körperliche Betätigung erfordert. Ist zwar schlecht bezahlt, aber die Gesundheit hat halt ihren Preis. Und man spart am Fitnessabo, Selbstbehalt, Diätkuren….. Eine Alternative wäre auch, das Auto zu verkaufen. Bei jedem Wetter Velo fahren, wenn die Arbeit etwa 8-10 km entfernt ist. Sonst ÖV. Und wenn man zusätzlich den Wocheneinkauf ein paarmal zu Fuss nach Hause trägt hat man bald einen besseren Körper als die Dame oben. Habs selber gemacht und fühle mich tatsächlich besser als damals als ich halb so alt war.

  • Roland K. Moser sagt:

    Gestern habe ich den Magerkeitswahn am eigenen Leib erfahren. Knallhart!
    Ich wollte Knielinge kaufen (Braucht es bei kühleren Temperatuen fürs MTB und Rennvelo).
    Ich bin 170 cm gross, 72 kg schwer und habe einen Oberschenkelumfang von 55 cm. Also alles normal.
    Welche Grösse brauche ich bei den Knielingen?

  • Hotel Papa sagt:

    „Ich bin strikte gegen das Kalorienzählen und schon sowieso gegen jegliche Form von Diät.“

    Hm. Wissen das die Hühner auch, deren Eier jeweils zur Hälfte weggeschmissen werden?

    • Hanspeter Müller sagt:

      Auf ihrer eigenen Webseite gehts gleich weiter: ein ganzer Artikel darüber, wie man vermeidet am Wochenende die strickte Diät zu unterbrechen. Er endet mit (übersetzt): „Es ist fantastisch die Dinge unter Kontrolle zu haben“. Tönt insgesamt nach schwerer Esstörung für mich. Ich weiss immer noch nicht, warum der Tagesanzeiger Werbung für einen Ana-Blog macht.

  • Beni Bürgler sagt:

    Von den Übungen kann man halten was man will, aber Frau Hofer hat definitiv was.

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich bin mir noch nicht so sicher.
      Könnten wir sie mal im Bikini haben?

      • Charley Potter sagt:

        Genau, ich schau‘ Beach-Volleyball der Frauen auch nur aus reeeeiiiin sportlichen Interessen, die mir innewohnen ;-))

  • daniel steiner sagt:

    Anstatt mal Danke zu sagen nörgeln die nimmerzufriedenen Eidgenossen wieder! Niemand zwingt euch ja dazu, diese Übungen zu machen, oder?
    Die sind halt für Leute gedacht, die für den Sport eben sonst keine Zeit haben. Sie kann ja auch nichts dafür, dass ihr nicht in einem Einzelbüro arbeitet. Und es ist auch nicht verboten, diese Übungen mal zu Hause zu machen. Die Übung mit dem Abfallkübel ist jedenfalls sehr gut! Merci Doris!

    • maia sagt:

      ok, aber dann richtet sich das Training an extrem wenige Leute. Nämlich nur an solche, welche in einem Einzelbüro „arbeitet“. Und von Arbeiteten kann ja nicht wirklich die Rede sein, wenn man Zeit für solche Übungen hat.
      Und ja, man kann die Übungen zu Hause machen – aber sie werden ja hier angepriesen, für Leute die sagen, sie hätten keine Zeit….

      • Hotel Papa sagt:

        Also mein Arbeitgeber verteilt eine Broschüre mit Aktivierungsübungen ans Büropersonal. Weil sie wissen, dass gesunde Mitarbeiter produktive Mitarbeiter sind. Alle ^Stunde einmal dan A.. zu heben muss drinliegen.

  • Marie sagt:

    Das ist ja wohl kaum noch ernst zu nehmen…! Weshalb tun Sie uns das an, Frau Aeschbach?

  • Lia sagt:

    diese Dame hat noch keinen Tag in irgend einem Büro gerabeitet, wenn sie behauptet, das würde niemandem auffallen.

    • Lia sagt:

      abgesehen sind solche Muskelpakete der beste Grund für mich, mich auf Ausdauersport zu beschränken – das kann man nicht mehr schön nennen. Gefällt mir weder bei Frauen noch bei Männern.

    • maia sagt:

      Das habe ich mir auch gedacht. Meine KollegInnen würden sich hier kugeln vor lachen und der Vorgesetzte würde mir klar machen, dass ich hier zum Arbeiten und nicht zum „Rumturnen“ bin und mir logischerweise gleich noch etwas mehr Arbeit zuteilen.

      • marusca sagt:

        Wissen Sie eigentlich, wie viele Bürolisten sich auch über Mittag in ihren Stühlen fläzen und irgendwelchen debilen Internetschrott anglozen,während sie fetten Junkfood reinschaufeln, statt auch nur einen Schritt zu gehen? Genau für solche Zeitgenossen wäre es förderlich, Frau Hofers Anregungen hie und da zu befolgen und den A…und alles Übrige etwas zu trainieren, dies schon aus Loyalität gegenüber der Allgemeinheit, die mit ständig wachsenden Krankenkassenprämien konfrontiert wird, was u.a. auch daher rührt, dass viel zu viele viel zu viel (fr)essen und sich viel zu wenig bewegen.

  • Michael sagt:

    Ein verzweifelter Versuch, aus der abgelutschen Fitnesswelle noch was rauszuquetschen.

    • diva sagt:

      das sehe ich auch so. wenn man sich vor den kollegen zum gespött machen will, muss das unbedingt machen. man stelle sich das mal im meist zu eng sitzenden businesskostum mit weisser bluse vor…! womöglich noch mit vollem make-up… ich lach mich krumm.
      seit es internet gibt und keine beschränkung mehr durch satzspiegel und seiten-ausschuss, wird schon jeder blödsinn verzapft.

  • bela summermatten sagt:

    Die selbstverordneteTherapie scheint aber bei der Trainerin nicht anzuschlagen, wenn man die schlaffen Oberarme sieht. Habe ein paar der vorgestellten Übungen am Büropult gemacht und meine Mitarbeiter mobben mich seither. Und beim Desk-Quat ist mir leider ein geräuschvolles Malheur passiert. Bin mir also nicht so sicher, ob die Übungen effektiv und bürosozialverträglich sind. Und die Frage bleibt zum Schluss, wieso diese Clip-Serie in einem sterilen Möbelhaus stattfinden muss.

    • marusca sagt:

      @bs: Wo bitte, sehen Sie bei dieser in jeder Hinsicht attraktiven Frau schlaffe Oberarme? Und noch was: Würde ich im Büro -aus welchem Grund auch immer – gemobbt, würde ich diese Stätte des Grauens subito verlassen.

    • Fahrgast sagt:

      Ich weiss nicht was Sie für ein verzerrtes Weltbild haben, aber die Oberarme dieser Frau sind absolut durchtrainiert (wie der Rest ihres Körpers auch).
      Bitte sachlich bleiben.

  • Chris Stoffer sagt:

    > Aber die Rechnung ist simpel: Wenn Sie Ihr Gewicht stabil halten wollen, müssen Sie so viel Energie verbrennen, wie Sie aufnehmen.

    Das ist genau falsch. Es spielt auch eine Rolle, was man isst (oder trinkt). 100 Kalorien als fett ,100 Kalorien als Zucker oder 100 Kalorien als Pasta haben einen völlig anderen Effekt auf den Körper, nicht nur in Bezug auf Insulin. Das Problem ist der Zucker oder genauer gesagt die Fruktose im Zucker (50%). Fruktose wird in der Leber abgebaut, gleich wie Toxine oder Alkohol. In Bezug auf die Biochemie ist Fruktose ein Toxin und extrem ungesund.

    • David Erpen sagt:

      Wenn Fruktose so extrem ungesund ist, warum kann der Körper dann Fruktose synthetisieren (Polyolweg)? Fruktose fördert zwar die Bildung von Depotfett kann aber auch problemlos über die Glykolyse abgebaut werden, wenn die Glykogenreserven aufgebraucht ist. Ihre Verteufelung von Fruktose ist unangebracht. Und der Effekt mag unterschiedlich sein, aber wie sie richtig schreiben, am Schluss bleiben Kalorien immer noch Kalorien. Die simple Rechnung stimmt eben doch.

      • Hotel Papa sagt:

        Nein die Rechnung ist simplizistisch. Weil sich der Körper dem Angebot anpasst. Weil es gute und schlechte Futterverwerter gibt. Weil eine Kalorie nicht eine Kalorie ist.

    • Lia sagt:

      nein, das ist bezogen auf das Gewicht genau richtig. Was Sie hier vorrechnen, hat mit dem Gewicht bzw dessen Reduktion nichts zu tun.

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