Geplant schlank werden

In Sachen Fitness und gesunder Ernährung kann man Doris Hofer nichts vormachen. Die kommenden Wochen bloggt sie immer dienstags an dieser Stelle – mit Video.


Zum Mitnehmen: Snacks, die schlank machen. Video: Firat Gürgen, Doris Hofer

Unsere Agenden sind vollgestopft mit Terminen. Wenn es sich nicht um Sitzungen handelt, dann bestimmt um die Tennisstunde Ihrer Tochter oder die Schwimmstunde Ihres Sohnes. Sie rennen in der Weltgeschichte umher, und plötzlich macht sich Ihr Magen mit einem lauten Knurren bemerkbar. Sie haben total vergessen zu essen! Es muss schnell gehen, Sie haben bis zum Abend doch noch so viel zu erledigen. Ein Sandwich? Oder vielleicht hat es noch einen von diesen Riegeln im Handschuhfach? Und weil Sie davon nicht satt werden, haben Sie wenig später Kohldampf und essen die Packung Kekse, die Sie eigentlich gar nicht mögen.

Das können Sie verhindern, indem sie Ihren Tag im Voraus planen. Füllen Sie Frühstück, Mittagessen und Snacks einfach in ein Marmeladenglas! Ich werde heute den ganzen Tag unterwegs sein. In meinem Video sehen Sie, was ich in meine Tasche gepackt habe:

Frühstück: Ich habe Haferflocken, Mandelmilch, frische Aprikosen und getrocknete Cranberries in ein Glas gefüllt. Zwei Latte mit Vollfettmilch habe ich gerade nach dem Aufstehen getrunken. Ohne Kaffee geht bei mir gar nichts!

Mittagessen: Ich habe am Vorabend einen Quinoasalat vorbereitet. Quinoa, Rucola, getrocknete Tomaten, Olivenöl, frischer Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Am Morgen werden auch Sie kaum Zeit und Lust zum Kochen haben. Machen Sie deshalb am Abend einfach ein bisschen mehr.

Snack 1: Ich habe drei Gurken geschält. Peperoni, Fenchel, Karotten oder Cherry-Tomaten eignen sich auch gut zum Mitnehmen.

Snack 2: Getrocknete Feigen, Khakifrüchte und Cajun-Nüsse geben mir Energie vor dem Training. Das esse ich, zwei Stunden bevor ich ins Fitness gehe. Dazu trinke ich viel Wasser.

Wie Sie im Video sehen können, dauert das Vorbereiten meiner Tasche nur etwa vier Minuten. Vergessen Sie Gabel, Löffel und Serviette nicht. Falls Ihre Kollegin im Büro neidisch auf Ihr Müsli schaut, machen Sie ihr doch auch eine Portion. Sie wird sich freuen und vielleicht auch bald mit Gläsern im Gepäck zur Arbeit kommen.

34 Kommentare zu «Geplant schlank werden»

  • grapefruitmoon sagt:

    Schade, aber da versteh ich nur Bahnhof

  • romy sagt:

    Liebe Doris, ich lese Ihren Blog jedes Mal mit grösster Freude! Danke für die inspirierenden Rezepte und die tollen Fitnessübungen! 😉

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Sicher sehr gute und interessante Snacks. Jeder kann ja, was er will. Aber machen sie im Büro keine Inszenierung draus, sonst
    wundern sie sich in kürzester Zeit über die vielen grinsenden Gesichter und das Getuschle. Geniessen sie ihren Quinoa also in aller Stille, es ist besser für ihre Karriere.

    • eatsmart sagt:

      Vielleicht müsste man in den Büros mal umdenken und statt Gipfeli Früchte anbieten und statt der grossen und mastigen Znünis Nüsse und Gesundes anbieten, statt einfache Kohlehydrate komplexe die kein falsches Hungergefühl erzeugen.
      Dann wäre auch der Leistungspegel am Nachmittag nicht so niedrig.

  • Shrimps sagt:

    mich würde mal interessieren, was für eine Ausbildung die Frau Hofer im Bereich Sport, Ernährung, Coaching genossen hat…? Denn auf ihrer Homepage ist kein Hinweis auf eine professionelle Ausbildung zu finden/lesen…
    Sowie jeder eine andere Gesichtshaut hat (Mischhaut, ölig, trocken, sensibel, etc.) so schlägt auch jeder Körper anders bei Fitness und Ernährung an. Um gute und gesunde Resultate zu erzielen, sollten diese jeweils berücksichtigt werden… eine PERSÖNLICHE Trainerin ist sie demnach in meinen Augen nicht.

  • Sportpapi sagt:

    Hm, da würde ich mich den ganzen Tag auf dein „richtiges Abendessen“ freuen…

  • Sisifee sagt:

    Hm. „Snacks die schlank machen“ bzw. „geplant schlank werden“ – ich dachte immer, man verliert Gewicht wenn man weniger Kalorien konsumiert als man verbraucht? Vollfett-Latte und Nüsse als Snack machen doch nicht schlank, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt…

    • rainer_d sagt:

      Sie geht ja hinterher auch ins Training.
      Und Fett ist besser als Kohlenhydrate. Solange es halbwegs brauchbare Fette sind, wie aus Nüssen und aus der Milch (die Milch im Kaffee ist die Light-Version des sgn. „Bulletproof Coffee“) – und nicht die z.T. gehärteten Fette aus Pommes, Döner und Keksen.

      • Heinz sagt:

        Von Training steht im Artikel aber nichts.

      • marlen sagt:

        doch: Snack 2: Getrocknete Feigen, Khakifrüchte und Cajun-Nüsse geben mir Energie vor dem Training. Das esse ich, zwei Stunden bevor ich ins Fitness gehe. Dazu trinke ich viel Wasser.

        bist nicht gerade der aufmerksahmste leser, hä heinz;)

  • Zoe sagt:

    Ich finde es schade, hier recht kritische und negative Kommentare zu sehen. Man bekommt durch ihren Beitrag Inputs und Anregungen und kann danach doch das für sich herausfiltern was man will/braucht. Ob sie jetzt «Latte» sagt, was mittlerweile das Wort «Milchkafi» gerade in urbanen Gebieten praktisch abgelöst hat oder «Kaffee mit Milch» ist doch echt schnurz. Stay positive 😀

    • Hanspeter Müller sagt:

      Wenn eine Anfängerin über ihre ersten Versuche im Schrebergarten schreibt stimme ich Ihnen zu. Wenn sich jemand aber ohne entsprechenden professionellen Hintergrund als Experte ausgibt „ihre persönliche Trainerin!“ und dies erst noch mit ökologisch, ökonomisch, ernährungswissenschaftlich und bewegungsphysiologisch hoch umstrittenen Anleitungen, muss er mit Kritik rechnen. Dass viele das schädliche dabei eben nicht herausfiltern können und Essstörungen dann noch die harmlosesten Folgen sind, ist inzwischen wissenschaftlich belegt.

      • eatsmart sagt:

        Gemüse und Nüsse sind nicht schädlich und die richtige Fettauswahl macht auch nicht dick.
        Dazu muss man kein Experte sein, auch nicht Ernährungsberater. Aus der Praxis des Alltags schätze ich ihre Tipps und sie sind gut und einfach anzuwenden.
        Grossmutters Rezepte sind auch nicht in einer Ernährungs-Universität entstanden und heute noch aktuell.

        Ich habe das Video mit Begeisterung gesehen und werde es anwenden. *freu*

  • G. Mayfair sagt:

    Die „Vollfettmilch“ wird noch schön extra betont..

    • Hanspeter Müller sagt:

      Das geht ins gleiche Kapitel wie einen „ganzen Cheescake alleine wegputzen“ vor ein paar Wochen. Vergl. Kommentare dort.

      • eatsmart sagt:

        Die richtigen Fette machen nicht dick. Hauptsächlich kaltgepresste naturbelassene und unverarbeitete oder schonend verarbeitete Fette und Oele.

  • Sani Berger sagt:

    Mandelmilch? Da herrscht Dürre in Kalifornien (eine der grössen Mandelanbauregionen der Welt) und sie empfehlen den Saft einer Nuss, welche zum Wachstum Unmengen von Wasser benötigt?

    Ist Mandelmilch wirklich soooo gut, dass man sie so propagieren muss oder ist das lediglich ein unsinniger Trend (wie schon soviele zuvor). Ist es nicht auch in unserer Verantwortung, den Wasserverbrauch zu senken (und solche Produkte nicht zu kaufen – wo keine Nachfrage, kein Produkt) oder ist das zu weit weg und uns interessieren Umweltschäden am andern Ende der Welt nicht?

  • diva sagt:

    um gottes willen, die redet ja weiterhin schweizerdeutsch!

  • Sonja sagt:

    Die Rezept-Vorschläge sind in der Tat simpel, gesund und gluschtig – im Alltag grundsätzlich gut umsetzbar.
    Auf Mandelmilch verzichte ich jedoch gerne, ich finde sie schmeckt grässlich. Für Lactose-Intolerante gibt es im Coop und Migros lactose-freie Milch zu kaufen. Nicht ganz so gut wie normale Milch/Milchprodukte, aber besser als Beschwerden zu haben… also die Wahl des kleineren Übels. Als Sportbegeisterte achte ich an den meisten Tagen gut auf meine Ernährung, finde aber, dass eine sog. kulinarische Sünde ab und zu nicht schadet, ganz im Gegenteil. Ist nur eine Frage der Ausgewogenheit.

  • richi kägi sagt:

    für mich bewährt sich das ‚alles essen was ich gerne habe und bis ich satt bin‘ regime. es ist das einzige was freude macht. und mit viel wein runterspülen. möglichst wenig tagsüber und abends richtig zuschlagen beim kochen, essen und wein. morgens sport statt essen. dann gehts auf, mein regime. wasser? auch ein wenig, aber bin ja kein schwamm.

    • marusca sagt:

      Wenn Essen und Trinken alles ist, was Ihnen Freude macht, tun Sie mir wirklich von ganzem Herzen leid.

  • Kathy sagt:

    Phu, so also „muss“ ich die Schokolade oder das Gipfeli nicht essen, wie gut weiss ich das jetzt.

  • Sven sagt:

    „Zwei Latte mit Vollfettmilch“ warum kann hier nicht z.B. „Kaffee mit Vollmilch“ geschrieben werden, so dass es jeder Normalsterbliche versteht? Warum muss immer diese Mandelmilch in alles rein? Ist das jetzt einfach ein Kurzzeit-Hype, den man möglichst vielen Leuten aufs Auge drücken will? Ich will mein Essen in Migros/Coop/Denner/Volg oder sonst einem stinknormalen Laden kaufen können, der zwischen Arbeitsort und Zuhause liegt.

    Wie wäre mal eine Serie zu gesunder Ernährung, wenn das Mittagessen in einer Kantine/Mensa eingenommen wird? Oder ist das zu viel Aufwand mit zuwenig „Wooohooo“?

    • Susanna sagt:

      … Mandelmilch gibt es fängs auch in stinknormalen Läden wie Migros, Coop, Volg zum Kaufen … 😉

  • Beat M sagt:

    Für mich und viele andere bewährt sich das 18/6 Regime: Essen während eines 6 Stunden Zeitfensters. So fastet der Körper jeden Tag. Das ist gesund (wurde mittlerweile in unzähligen Studien an Fliegen, Fadenwürmen, Mäusen und am Memschen gezeigt. Häufige Mahlzeiten sind ein Unsinn, genauso wie andere Mythen, zB Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit, Abends essen mache dick. Für die Richtigkeit solcher Regeln gibt es keine seriösen Belege.

    • Christoph Bögli sagt:

      Obwohl ich es selber nicht ganz so strikt sehe, muss ich trotzdem teilweise zustimmen. Für mich fragwürdig ist insbesondere dieser Zwang zum permanenten „Snacken“. Und das meist aus reiner Routine. Nach einem ordentlichen Frühstück oder Mittagessen gibt es eigentlich keinen Grund, wieso man sich nach 2, 3 Stunden schon wieder irgendwas reinschieben muss, vorzugsweise irgendeine getarnte Zuckerbombe.
      Wobei die Präferenzen und Bedürfnisse wie allgemein bei der Ernährung individuell sind. Trotzdem ist es sinnvoll, Snacks immer mal wieder zu hinterfragen (anstatt diese ständig zu propagieren)..

      • Anne sagt:

        Ich esse auch keine Snacks dazwischen.
        Ein kleiner Rahmquark zum Frühstück, mittags ein grüner Salat aus der Kantine, danach gleich ein halber Hüttenkäse aus dem Kühlschrank im Büro, sättigt, ist günstig und abends am Familienessen esse ich was ich will und bleibe Schlank.
        Bewegen tue ich mich auch, aber nicht übermässig, ich bin eine 100 % Büropflanze.

    • Marina Trachsel sagt:

      Ich ernähre mich ebenfalls nach dem 18/6 Regime, und bin froh, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so oft von irgendwelchen selbsternannten Experten hören muss, dass das gaaaanz falsch und schädlich sei.

      Aber umgekehrt würde ich 18/6 sicher nicht für Jeden empfehlen.
      Es soll doch Jeder selber ausprobieren, mit welchem Essensrhythmus er sich am besten fühlt. Alleine die unterschiedlichen Darmflora-Zusammensetzungen verschiedener Menschen können da sicher einen riesigen Unterschied machen, vom Lebermetabolismus ganz abgesehen.

    • Marcel Steiner sagt:

      Würde den menschlichen Körper jetzt nicht unbedingt auf Niveau Fliege oder Fadenwurm reduzieren.

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