Schädliche Kosmetik

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Vorsicht! Manchmal machen Beautyprodukte krank. Foto: loogaan. (Flickr)

Ich befasse mich beruflich und privat mit dem Thema Schönheit und Pflege. Und ich liebe tolle Produkte für Gesicht und Körper. Nicht, dass ich an Wunder und allen Versprechen der Beauty-Industrie glaube, aber ich bin überzeugt: Eine gepflegte und gesunde Haut trägt viel zu meinem Wohlbefinden bei. Und so benutze ich einen Mix aus Natur- und klassischer Kosmetik. Und entdecke auch im Nischenbereich der Bio-Kosmetik immer wieder Neues.

In letzter Zeit fühle ich mich allerdings verunsichert, denn vielen Inhaltsstoffen in Pflegeprodukten wird immer wieder nachgesagt, dass sie nicht nur Hautunreinheiten auslösen, sondern dass sie auch Allergien und sogar Krebs auslösen können. Ein Beispiel dafür ist Aluminiumchlorid, das man in vielen Deos findet und das mit Brustkrebs in Verbindung gebracht wird. Zum guten Glück ist es inzwischen einfach, auf den schädlichen Stoff zu verzichten, denn die Hersteller haben auf die Verunsicherung der Kunden und auf negative Schlagzeilen reagiert und neue Deos ohne Aluminiumchlorid auf den Markt gebracht.

Ich will für meinen Körper Verantwortung übernehmen, doch als Laie fällt es mir nicht leicht, über alle Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten Bescheid zu wissen. Und ausschliesslich Naturprodukte zu verwenden, ist für mich als Allergikerin auch keine Lösung. Natürlich könnte man sagen: «Brauche einfach Wasser und Seife für deine Pflege!» Aber in Zeiten, in denen schädliche Umwelteinflüsse die Haut so stark belasten wie heute, ist das keine wirkliche Alternative. Im Alltag lege ich Wert auf einen vernünftigen Umgang mit Beautyprodukten und verzichte beispielsweise auf Nagellacke mit Formaldehyd, das als krebserregend gilt und in Japan und Schweden verboten ist. Auch Produkte mit Parabenen, einem Konservierungsstoff, der Hautcremen haltbarer machen soll, sind für mich als Allergikerin gestrichen. Und im Sommer verzichte ich auf Sonnenschutzmittel mit Oxybenzonen, die als Allergieauslöser und auch als krebserregend gelten, weil sie über die Haut in den Körper gelangen und dort zu Hormonstörungen führen und Zellschädigungen verursachen sollen.

Eine neue Untersuchung der Stiftung Warentest ist alarmierend. Durch Zufall wurde bei einem Test von Körperölen entdeckt, dass ein Produkt kritische Substanzen aufwies – und zwar sogenannte aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz MOAH («Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons»). Die gelten als potenziell krebserregend. Daher wurden 25 weitere Produkte untersucht, die auf Mineralöl basieren – darunter andere Körperöle, Cremen, Babypflege, Lippenstifte, Haarstylingprodukte, Melkfette und Vaselinen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit könnten aromatische Kohlenwasserstoffe ein «karzinogenes Risiko» sein, wenn sie über die Nahrung aufgenommen werden. Die Stiftung Warentest rät jetzt explizit vom Gebrauch von Lippenpflegeprodukten mit Mineralölen ab, weil diese über den Mund direkt in den Körper gelangen können.

Der Einsatz dieser Öle, die aus Erdöl gewonnen werden, ist in Beautyprodukten nicht neu. Sie stecken als Basis in vielen Cremen. Denn sie sind haltbar und preiswerter als natürliche Öle. Gelten als weniger allergen und schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust. Bis jetzt haben mehrere Untersuchungen belegt, dass Mineralöle als Inhaltsstoffe in kosmetischen Mitteln gesundheitlich unbedenklich sind.

Kritischer ist Konrad Grob vom Kantonalen Labor in Zürich. Er glaubt an gesundheitliche Gefahren, die von Mineralölen ausgehen. In der «Süddeutschen Zeitung» sagte er: «Die Mengen in Leber, Milz und Lymphknoten sind oft alarmierend hoch», weshalb nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Stoffe auch über die Haut in den Körper gelangten und dort die Krebsentwicklung begünstigten. Und Christian Surber, Professor an der Universität Basel, sagt: Dadurch, dass viele der Ingredienzien in Pflegeprodukten auf dem freien Markt gehandelt werden, sei es für Konsumenten «schwierig bis unmöglich, festzustellen, welche Qualität eingekauft worden ist.» Auch ein teureres Produkt könne genauso über billige Inhaltsstoffe verfügen.

Als Konsumentin bin ich irritiert und auch verärgert. Ich weiss, dass man nicht jedes Risiko im Leben ausschliessen kann, aber ich will den Produkten, die ich teilweise für teures Geld kaufe, vertrauen können und meinen Körper nicht unnötig mit schädlichen Wirkstoffen belasten. Und solange keine Gewissheit besteht, werde ich auch auf Kosmetika mit Mineralölen verzichten. Es kostet zwar Zeit, das Kleingedruckte zu lesen und Inhaltsstoffe wie Cera Microcristallina (Microcristallina Wax), Ceresin, Mineral Oil, Ozokerit, Paraffin und Paraffinum Liquidum oder Petrolatum (Vaseline) herauszufiltern, doch unter diesen Namen kommen Mineralöle auf den Markt.

Und das bin ich mir wert.

59 Kommentare zu «Schädliche Kosmetik»

  • beautiquerie sagt:

    Ich bin Kosmetikerin und Med. Masseurin und treffe immer wieder auf Menschen die an Allergien leiden und somit viele Kosmetikprodukte nicht vertragen. Leider sind oft viele schlechte, krankmachende Inhaltsstoffe in den Produkten. Deshalb stelle ich aus reinen Ölen und natürlichen Rohstoffen Kosmetikprodukte her und verkaufe diese an bewusste Personen, die genau auf diese krankmachenden Rohstoffe verzichten möchten. Meine besondere Dienstleistung: ich stelle kundenspezifische Produkte her, sprich gehe vollkommen auf alle Allergien ein und lasse die Rohstoffe weg, auf welche der/die Kundin allergisch ist oder ersetze sie. Wer möchte schaut auf beautiquerie.ch

  • theresa sagt:

    für die Hautreinigung gibt es mehrere Mittelchen und ich muss sagen dass die besten Mittel die Hausmittel sind, zb Schwitzen oder Sauna bzw auch Umschläge mit Quark und Gurkengemsich. Hat das schon jmd probiert?

  • Momo sagt:

    „Auf meine Haut schmiere ich nur etwas, das ich auch trinken könnte“

    Eine gute Freundin hatte sich die Haare färben lassen, als sie grad ein paar Monate altes Baby hatte. Das arme Kind bekam riesige Ekzeme. Die Giftstoffe wurden von der Kopfhaut aufgenommen und via Muttermilch ans Baby weitergeleitet.
    Seitdem benutze ich auch keine konventionellen Kosmetikprodukte mehr und halte mich an den Grundsatz
    Und so kaufe ich jetzt auch nur noch Naturkosmetik und habe schon so manch tolles neues Bauty-Produkt entdeckt.

  • Simone sagt:

    Es gibt bis heute keine vernünftige Studie wegen des Themas Aluminiumchlorid. Die Unternehmen reagieren jedoch nur zu gern auf die Verunsicherung – damit lässt sich nämlich unglaublich viel Geld machen.

  • Gramby Stutton sagt:

    Es gibt Leute, die Nutzen Natron als Deo und waschen sich damit sogar die Haare.

  • Astrid Meier sagt:

    Kosmetik sollte grundsätzlich nur Inhaltsstoffe haben, die man auch essen würde.

  • Anne Noir sagt:

    Ich bin froh haben sie dieses aktuelle und wichtige Thema aufgegriffen. Ich verwende nur noch unbedenkliche Kosmetika. Oft sind die deutschen Eigenmarken von DM und Rossmann den internationalen Konzernen meilenweit voraus. Auch nützlich ist die app Codecheck, welches relativ transparent die Inhaltsstoffe anzeigt und ich mittlerweile beim Einkauf von Kosmetika immer verwende.

  • Andrea sagt:

    Die beste Hautreinigung ist Schwitzen durch Joggen oder Saunabesuch: Die Poren öffnen sich, die Haut ist rein und zart. Besser als jedes Peeling oder Reinigungsprodukte.

  • Andrea sagt:

    Im Ernst, probiert es aus, eine Woche lang ohne Kosmetika, nur Wasser an die Gesichtshaut, etwas Feuchtigkeitscreme an trockenen Stellen. Es lohnt sich, das auszuprobieren, denn es wird sich herausstellen, dass alles eigentlich gleich ist wie vorher. Wozu also der Aufwand und die Kosten! Probiert es aus!

  • Luise sagt:

    Seit einiger Zeit kontrolliere ich die Inhaltsstoffe der Kosmetikprodukte und stelle fest, dass bei praktisch allen Shampoos, Conditioners und Crèmes Mineralölprodukte drin sind. Das Tückische: Haare und Haut fühlen sich nach deren Verwendung weich und zart an. Darunter trocknet sie aus. Es lohnt sich, ein paar wenige, zertifizierte Naturkosmetik zu verwenden. Die meisten Frauen pflegen sich nun mal gerne.

  • Roland Froschauer sagt:

    Frauen sind wie die Eingeborenen an den Sandstränden Südamerikas vor 600 Jahren, als sie das erste Mal mit Weissen in Kontakt kamen. Ein paar Kisten mit Glasperlen, ein paar glitzernde Kettchen um Handgelenke und Hals und schon sind sie verloren. Und die modernen Glasperlen haben dann noch Gift dran und drin. Verstehe nicht, wieso das weibliche Geschlecht so um Welten besser sein soll als das Männliche, wenn bereits solche Banalitäten dazu führen, dass das Denken aussetzt. Ist einfach nur ein bisschen anders gelagert als bei den Männern.

    • Annalena sagt:

      Selbstverständlich sind Männer besser, das sieht man ja auch in den modernen Konsumtempeln, wo Männerkosmetik völlig inexistent ist. Männer brauchen ihren Körper wie weiland der heilige Franz, als „Bruder Esel“. Der wird weder gepflegt, noch trainiert. Da spielen Fitnessprogramme und Proteinnahrung absolut keine Rolle. Deshalb haben Männer ja auch Zeit, sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, nämlich der Produktion von Glasperlen und anderer Banalitäten.

      • Roland Froschauer sagt:

        Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:«Ist einfach nur ein bisschen anders gelagert als bei den Männern» – capisc?

  • Tatsächlich enthalten fast 100% im Handel vertriebene Hautsalben viele synthetisierte, in der Natur inexistente Stoffe, mit bekannten Eigenschaften.Trotz schädlicher Nebenwirkungen und Pharmalobby in der Schweiz zugelassen. Und: wo Bio draufsteht ist meist kein Bio!!! Empfehle die wunderbare Althaea Hautsalbe (http://www.althaea.eu.com/) die ABSOLUT nur aus Naturstoffen besteht. Als Basis dient Olivenöl, Bienenwachs und Propolis, Wirkstoffe sind 5 ätherische Öle, 2 nicht-ätherische Öle und 15 Extrakte von Heilpflanzen aus Kreta. Manuell hergestellt, ohne Kontakt zu Maschinen und tech Geräten.

  • Aschy Furrer sagt:

    Ich habe mich köstlich an dieser kleinen Kommentarschlacht amüsiert und ein neues Wort gelernt: „mansplaining“. Auf Kommentare verzichte ich lieber – bin aber gerade spontan froh, Mann zu sein und mich dabei wohl in meiner Haut zu fühlen.

  • Green Mom sagt:

    Weniger ist mehr. Ein bisschen Naturseife wie Aleppo oder Dr. Bronner’s, die ist sogar noch aus fairem Handel, Wasser und zur Pflege Mandelöl aus der Apotheke, ohne Duft. Da braucht man sich nicht um das Kleingedruckte mehr zu kümmern…

  • Andrea sagt:

    Irgendwann sagte mir ein Dermatologe, ich solle keine Hautreinigungslotionen für das Gesicht etc mehr nehmen, die Haut mache das alles von selber. Nur ein ganz klein wenig Feuchtigkeitscreme an trockenen Hautstellen im Gesicht, waschen nur mit Wasser. Ging prima, mache ich seither so, die Gesichtshaut ist etwa gleich gut zwäg wie vorher mit all den Produkten. Schade um die Zeit und das Geld, die ich jahrelang für sinnlose Reinigungslotionen etc. verwendet hatte!

    • Astrid.calvo@gmx.ch sagt:

      Mit allem Respekt, aber diese These scheint mir extrem weit her geholt! Ich arbeite seit 25 Jahren in der Kosmetikbranche und bin überzeugt, dass mit den heutigen Umweltbelastungen ein bisschen Wasser als Reining kaum ausreicht!
      Geschweige denn etwas Feuchtigkeit wo nötig!
      Falls möglich, würde ich diesen Dermatologen gerne kontaktieren um mehr über seinen Standpunkt zu erfahren!

      • I. Hartmann sagt:

        Wobei auch umweltstabile Chemikalien aus Kosmetika nicht unerheblich zu heutigen Umweltbelastungen beitragen…

      • Roman Rebitz sagt:

        Bin da ganz bei Andrea. Zudem sehe ich das Kosmetikprodukte süchtig machen, das Hautgefühl ist z.B. bei der Anwendung gewisser Kosmetika anders z.T. auch besser, eingebildet oder real ist egal. Lässt man die Produkte weg entsteht so etwas wie Entzugserscheinungen weil es sich eben anders anfühlt, also konsumiert man weiter damit der wohlfühl Zustand wieder hergestellt wird. Da ist sehr viel Psychologie und natürlich Marketing dahinter. Bei vielen Produkten ist der Marketinganteil auch ein vielfaches höher als die Waren- und Herstellungskosten. Geht mal dort arbeiten, dann sehr ihrs.

    • erika sagt:

      … mache ich seit fast 50 jahren so… weder ausschlag, noch allergien, noch sonstwas. und ich habe sehr trockene und empfindliche haut, die immer gepflegt aussieht und sich gut anfühlt…

  • Vierauge sagt:

    3/ der basler professor kann gerne die qualität von kosmetikstoffen in zweifel ziehen – seriöse anbieter verwenden nur rohstoffe, die für kosmetik oder für pharma geeignet sind, schon aus selbstschutz, schliesslich will man die leute, von denen man lebt, nicht schädigen.

  • Vierauge sagt:

    2/ ob ein rohstoff billig oder teuer ist, hat nichts mit seiner eignung für kosmetika zu tun! mineralöle werden in der kosmetik als pharmaqualität eingesetzt; dass dies die anwesenheit von MOAH nicht ausschliesst, ist neu und wird in der branche gerade mit hochdruck untersucht.

  • Vierauge sagt:

    als insider möchte ich sehr gerne ein paar legenden von den facts trennen:
    aluminiumsalze lösen keinen krebs aus (und auch kein alzheimer), das ist eine legende. wenn man die aluminiumzufuhr in den eigenen körper reduzieren will (zuviel ist tatsächlich ungesundf), dann sollte man sich in seiner küche umschauen: kochgeschir, alufolie, alu-haltiges trinkwasser. antitranspirant mit alu reicht 1x täglich.

  • I. Hartmann sagt:

    „Alle Frauen lieben Beauty-Produkte“ – wieder so eine Verallgemeinerung, die mich zu dem Schluss führt, dass ich wohl dann keine richtige Frau bin… Ich benutze Kosmetika nur, weil es sich bei den geltenden gesellschaftlichen Konventionen leider nicht vermeiden lässt. So wenig Make-up wie möglich, Wasser, Seife und Öl um die Haut sauber und gesund zu halten. Und im Sommer noch ein Sonnenschutzmittel. Das reicht. Wenn wir endlich aufhören zu erwarten, dass Frauen mit 40 noch wie 20 und mit 60 wie 30 aussehen müssen, braucht es auch keinen exzessiven Hautkontakt mit dubiosen Gemischen.

    • Annalena sagt:

      Wir müssen gar nichts, das sind die Männer, die uns glauben machen, wir müssten. Was wir müssten ist, uns diesem Tussenwahn zu entziehen und uns so geben, wie wir sind. 20, oder 30 oder 60,, und wir fühlen uns wohl dabei. Leider lassen sich nun auch die Jungs von diesem ungesunden Körperkult dominieren und unterziehen sich Fitnessprogrammen und Ernährungsdiktaten, schlucken Hormone und Proteine bis zum Elend. Das macht uns Menschen unfrei und abhängig.

  • Elisabeth sagt:

    Es gibt nichts anderes als sich zu informieren und die Inhaltsangaben genau zu lesen, auch wenn das nicht immer einfach ist, da die Gefährlichkeit gewisser Stoffe oft umstritten ist. Leider gibt es immer noch Hersteller, die weder auf den Produkten noch auf ihren Homepages Inhaltsangaben machen, die werden von mir boykottiert. Ich bevorzuge grundsätzlich Produkte mit wenigen Inhaltsstoffen, das macht die Kontrolle leichter und verhindert Probleme, die erst durch die Reaktionen einzelner Stoffe untereinander entstehen können – zudem ist kein ev. problematischer Schnickschnack in der Rezeptur.

    • @Elisabeth
      Konsumverzicht ist billiger, gibt weniger Arbeit, aber kein Thema für langweiligen Frauentratsch.

      • Elisabeth sagt:

        Die Haut ist unser grösstes Organ und wird jeden Tag belastet. Hautpflege ist deshalb sinnvoll und keineswegs nur Thema für langweiligen Frauentratsch. Sie wird übrigens auch in jenen Kulturen betrieben, die konsumfern leben. Aber danke für den Beitrag, der ein wunderbares Beispiel für mansplaining darstellt.

      • Jedes menschliche Organ wird jeden Tag belastet. Man nennt die notwendige Pflege für diese Organe „Nahrung“ und im besonderen „gesunde Ernährung“. Damit werden diese Organe vom Körper selber ständig erneuert. Ihre Erklärung erklärt gar nichts.

        Man könnte auch die Wörter „Halbwissen“, „Aufschneiderei“, „Hochstapelei“ gebrauchen, um Tätigkeiten von Leuten zu beschreiben, die aus nichts ein Problem machen, das gelöst werden könnte, die jedoch diese Problemlösung lieber bewirtschaften, um auch morgen noch etwas davon zu haben.

        Ich nenne es Frauentratsch, ist kürzer und übersichtlicher.

  • edith sagt:

    eine leidenszeit mit ,, übergepflegter,, haut habe ich gerade hinter mir.. jahrelanges unbekümmertes und alles ausprobierendes genussvolles pflegen meiner haut hatte ein sofortiges ende. cortison: keine hilfe! hautärtze: keine hilfe! ein ganz einfaches mir schon fast als zu minimal vorkommendes ritual mit ganz simplen produkten aus der apotheke, disziplinierte ausführung derselben, das half ! ich werde dies bis ans lebensende durchziehen, ausser, und das ist immer möglich, mein körper, meine haut diktiert mir etwas neues auf! und eine lupe kauf ich mir damit ich die zutaten lesen kann! edith

    • Why? sagt:

      welche Produkte? Unguentum hydrophilicum?

      • edith sagt:

        cetaphil / flüssig als ersatzseife! und die creme als pflege…wenn eine ärztliche creme dann perilox… und sonnenschutz 50 von la roche posay…edith

      • Günter sagt:

        Auf dem herstellerneutralen Verbraucherportal http://www.kosmetikanalyse.org kann jedes Mitglied selbst seine Produkte analysieren. Von Cetaphil gibt es auch einige. http://skin.li/469658f8 Bitte mal auf die Produkte klicken und die Inhaltsstoffe ansehen. Wir sehen, dass man sich auf Werbung und gute Erklärungen nicht wirklich verlassen kann. Wir müssen uns immer die Inhaltsstoffe genau ansehen.

    • Eliane sagt:

      Bei mir setzte eine periorale Dermatitis der täglichen Überpflege ein jähes Ende. Seither: nur Lubex Waschlotion und Wasser, und höchst selten ein kleines bisschen Avène-Crème. Resultat: periorale Dermatitis weg und wieder eine super schöne Haut, und das ganz ohne Kosmetika und Cremeli etc.

  • Frauenprobleme!

    Richtige Männer vertrauen auf die Kraft menschlicher Natur!

    Meine Kosmetik: Natur-Haarshampo mit Huflattich, gegen Schuppen, 1 Flasche/Jahr Fr. 8.- . Basenfreie Seife zum Rasieren, 1 Block/Jahr, Fr. 2.50. Prix Garanti Seife zum Duschen, zwei Blocks pro Jahr, Fr. 2.50. Rasierklingen, 20 Klingen/ Jahr, Fr. 8.-. Zahnbürste, superduper Weichborsten (Meridol), 2 Stück/ Jahr, Fr. 8.-, Zahnpasta, Landi 2 Tuben/Jahr Fr. 3.-. Sonnencreme, Landi, 1 Flasche/Jahr, Fr. 8.-

    Zeitbedarf pro Tag 20 Minuten, Total Finanzbedarf pro Jahr 40.-. Es gibt Leute, die geben pro Tag soviel aus

    • … und verbrauchen schon für das Zupfen der Augenbrauen mehr Zeit.

    • hobbyläuferin sagt:

      Wirklich? Sie wechseln die Zahnbürste nur einmal pro Jahr?

      • @Hobbyläuferin,
        In meiner Aufstellung steht 2 Stück pro Jahr, also wechsel ich zweimal.

        Ja, ich wechsle die Zahnbürste zweimal pro Jahr. Der Trick ist, dass man nur sanft die Zähne abstreichen soll und nicht darauf herumrapsen. Die meisten Leute reizen mit ihrer Schrubberei das Zahnfleisch. Gereiztes Zahnfleisch bildet sich zurück, auch wenn es nicht infiziert ist.

        Wenn man also die Zähne so putzt, wie die Zahnhygienikerin einen instruiert, so gehen die Zahnbürsten nicht kaputt.

    • adam gretener sagt:

      Wieso nicht direkt mit Vaseline die Haare stylen und Melchfett ins Gesicht?

      Bin zwar nicht wirklich Metrosexuell, aber Reinigung und etwas Pflege tut nicht nur der Haut gut, sondern auch dem Gemüt.

      Das Gesicht und auch sich selbst sollte man regelmässig waschen. Ich stehe nicht so auf die 7 angebrochenen Duschgel-Flaschen, setze stattdessen auf einen Mocken Honigseife von meiner Nachbarin.

      Welche Düfte ich jedoch schwer vermisse: A Vogels Orangenöl und die hellblau Après-Soleil von der Migros. Vergangene Erinnerungen.

      • @Adam Gretener

        Meine Haare sind so kurz, dass da kein Styling funktioniert. Und ja, Sie haben mich erwischt, ich verbrauche auch noch eine Dritteldoste Melchfett pro Jahr, wir wären dann bei Fr. 41.50 für Kosmetik.

        Reinigung funktioniert bei mir unter der Dusche. Vielleicht hätte ich also noch den kostspieligen Wasserverbrauch auflisten sollen und wäre dann bei 100Fr. pro Jahr. Dass Wasser Hautkrebs und Leberkrebs verursacht habe ich allerdings noch nie gelesen, nicht einmal in sülzigen Bl0gs.

    • Laurence sagt:

      Bei den Zahnbüsten besteht Verbesserungspotential. Wie wärs mit 4x im Jahr ?

      • Luise sagt:

        🙂 Zudem mögen Frauen gut duftende Männer! Ein gutes Duftwässerchen ist eine lohnende Investition.

    • Luise sagt:

      Kein Deo????

  • Cybot sagt:

    „Zeiten, in denen schädliche Umwelteinflüsse die Haut so stark belasten“? Wenn man in Peking lebt, ok, aber hier? Wenn das tatsächlich so schlimm wäre, müssten ja alle Männer eine fürchterliche Haut haben. Solche Sätze sind reine Propaganda der Kosmetikindustrie, und offenbar wirken sie, wenn selbst eine Fachjournalistin das schon als Tatsache betrachtet.

    • silvie sagt:

      Lieber Cybot

      Es geht hier nicht um Propagnda der Kosmetikindustrie sondern um Fakten. Diverse wissenschaftliche Studien beweisen, dass die Umweltbelastung/Sonneneinstrahlung, etc. in den letzten Jahren zugenommen hat, und der Schutz der Haut heute wichtiger ist denn je ist. Dafür braucht es keine teure Kosmetika, es genügt eine Hautcrème mit einem Schutzfaktor 15+.

      • @silvie

        „Diverse Studien“, sosooo. Ich wüsste ehrlich nicht, welchen Umweltbelastungen die Haut von Durchschnittsschweizern ausgesetzt wäre. Die anderen tragen Schutzkleidung, Schutzbrillen, Handschuhe. Da nützen Tuben und Salben auch nichts.

        Das einzige was die Haut von Frauen verdirbt, ist die Raucherei und das ständige Gekeife und Gezetter mit ihren Ehegesponsen.

        Anita Roddick (die Frau body shop, ihr wisst) befand einmal, dass selbst die teuerste Schmiere die Spuren von jahrelangem Streit mit Männern nicht beseitigt und dass sie einzig ein Geschäft mit Träumen und Illusionen betreibt

      • Jane Doe sagt:

        @Brechbühl: Was haben wir Frauen Ihnen bloss angetan? Das würde mich eigentlich mal mehr interessieren als eine Auflistung Ihrer Jahresration an Pflegeprodukten.

      • @Jane

        Trösten Sie sich!
        Frauen, die in den Spiegel schauen, sich um ihr Äusseres grämen und meinen, Kosmetik habe das mindeste damit zu tun, nein, die können mir nichts antun. Die verbrauchen ja ihre Zeit anderweitig. Spotten darf ich trotzdem.

  • Lisa sagt:

    Ich hatte starke Akne, bis ich vor etwa zwei Monaten angefangen habe, meine Haut mit Olivenöl zu waschen. Zuerst die Haut mit einem heissen Waschlappen reinigen, damit sich die Poren öffnen, dann das Olivenöl einmassieren -nicht zu viel, ein guter Tropfen reicht! – und wieder mit einem heissen Waschlappen entfernen. Keine Seife. Das Olivenöl ersetzt das aknebedingt bakteriengeladene hauteigene Öl und nährt die Haut, während Seife die PH-Schicht der Haut zerstört.

  • Jeffrey sagt:

    Als sehr nützliche Begleiterin erweist sich mir seit einiger Zeit die App Codecheck. Einfach scannen – dann sieht man gleich was drin ist und ob es schädliche Stoffe drin hat bzw. was schädlich daran ist und warum. Relativ detailiert und zuverlässig (meine Einschätzung als Laie…). So erhält man in kurzer Zeit auch etwas Übung darin, die Zusammensetzung zu verstehen und welche Bedeutung bzw. Wirkung gewisse Zusatzstoffe haben.

  • angelina sagt:

    da wir in meiner familie auch allergiker haben, habe ich für meine familie schon lange umgestellt. waschen tun wir uns nur noch mit aleppo seife und die haare waschen wir mit weleda baby shampoo. eincremen mit olivenöl. that’s it. und es geht unserer haut seither viel besser.
    natürlich muss man auch beim waschmittel drauf achten. daher nehm ich da schon lange nur noch waschnüsse. bei stärkerer verschmutzung kommt etwas soda dazu oder bei weisswäsche natron. beduften kann man das mit natürlichen duftölen. in unserem fall lavendel. und spülen mit essig (den riecht man danach nicht mehr)

    • angelina sagt:

      meiner familie besonders meinem mann und tochter hat das extrem geholfen wieder unbeschwerter zu sein. ausserdem spart es geld und viel abfall und ist auch besser für die umwelt. grad in punkto abwasser und so.

    • René Hofstetter sagt:

      @ angelina: Sie sind sich bewusst, dass gerade Lavendel-Öl hauptsächlich aus einem Mix einiger der 26 allergenen Duftstoffe besteht, welche nach EU-Norm auf Produkten des täglichen Bedarfs deklariert werden müssen, oder? Nur weil es natürlich ist, heisst es nicht, dass es nicht allergen sein kann. — Aber es kann durchaus sein, dass bei Ihrer Familie keiner der Lavendel-Öl Ihnaltsstoffe allergen wirkt.

      Lavendel ist allerdings so schnell verduftet. Sie könnten alternativ mal eine Beduftung mit Amyris-Öl versuchen: andere Duftnote, hält aber länger an.

  • tina sagt:

    ehrlich, da ist jemand geschockt, dass kosmetika nicht gesund ist, obwohl man viel geld ausgegeben hat?
    wenn man sich schon mit dem thema befasst, wundere ich mich, dass man nicht dran denkt, dass gewisse hersteller gewisse produkte sowieso meiden und man darum auch nicht gezwungen ist, sich mit inhaltsstoffen auseinanderzusetzen.

    • Elena sagt:

      …oder man benutzt die codecheck app: einfach den barcode scannen und man erhält informationen darüber, was die problematischen inhaltsstoffe sind.

      • Günter sagt:

        Eins ist sicher: Die Konsumenten sollten sich vor der Nutzung von Kosmetika grundsätzlich über die Nutzen und Risiken der Inhaltstoffe informieren und zwar herstellerneutral und auf werbefreien Portalen. Da ist Codecheck nicht wirklich geeignet. Ich empfehle da http://www.kosmetikanalyse.org. Initiator ist die Stiftung zur Förderung der Hautgesundheit.

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