Geklonte Hunde und ein Desaster für Snapchat

Was wir im Februar gelernt haben.

Regiert die Welt – oder zumindest den Marktwert von Snapchat: Kylie Jenner. (Foto: Reuters/Carlo Allegri)

Wenn jemand über 100 Leberflecke am Körper trägt, meine Damen und Herren, ist dies ein Zeichen für einen verzögerten Alterungsprozess und die Person sieht im Durchschnitt etwa sieben Jahre jünger aus. Wussten Sie das? Ich auch nicht. Ich habe es letzten Monat im englischen Fernsehen gelernt, in einer Sendung namens «Naked Attraction». Ich bin dennoch nicht sicher, ob sich der Konsum dieses Formats deswegen gelohnt hat. Apropos Attraktivität: Die französischen Psychologen Nicolas Gueguen und Celine Jacob haben in Studien über das Trinkgeldverhalten herausgefunden, dass Männer mehr Trinkgeld geben, wenn weibliche Bedienungen rote T-Shirts tragen, während dies für weibliche Kunden keinen Unterschied macht. Jetzt wissen Sies. Und hier sind noch ein paar weitere Sachen, die wir im Februar gelernt haben:

  1. Der Marktwert von Snapchat sank um 6,1 Prozent (was einer Vernichtung von 1,3 Milliarden Dollar entspricht), nachdem Kylie Jenner getweetet hatte, dass sie die App nicht mehr benutzt. Und wenn Sie im vorherigen Satz nicht jedes Wort verstanden haben und nicht so happy darüber sind, dass wir in einer Welt leben, die von Kylie Jenner und Mark Zuckerberg regiert wird, sage ich: lieber Mark und Kylie als Kim oder Wladimir.

  2. Costa Rica, auch bekannt als «die Schweiz Zentralamerikas», ist einer von sehr wenigen Staaten weltweit, die über kein eigenes Militär verfügen. Bereits 1948 wurde die Armee zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft.

  3. Der Nationalrat diskutiert darüber, ob man Gentests bei der Migros kaufen können soll. Zur Lebensstiloptimierung. So äussert sich der Fortschritt. Immer noch keine Fortschrittswaffen hingegen gibt es gegen: a) die kommune Erkältung, b) ordinäre Pickel, c) gemeine Leichtgläubigkeit.

  4. Apropos Gene: Barbra Streisand hat enthüllt, dass sie ihre Lieblingshündin Samantha vor deren Tod klonen liess. Die Klone heissen Miss Violet und Miss Scarlett, weil Miss Streisand sie in Lavendel und Scharlach kleidet, um sie problemlos auseinanderhalten zu können.

  5. Ted Cruz ist jünger als Jennifer Lopez. Und als Gwen Stefani. Und als Jay Z. Und als Paul Rudd. Sie erinnern sich doch noch an Ted Cruz?

3 Kommentare zu «Geklonte Hunde und ein Desaster für Snapchat»

  • Henry sagt:

    3 c ) nun, hier gibt es ja in Ihrer Wahlheimat eine Initiative, die die
    Zwangsalimentierung solcher EInrichtungen, die ihren ursprünglichen Anspruch, der „Bildung“ des Bürgers, längst durch eine viel zu stark durchfärbte politische Haltung nebst entsprechenden vorgefertigten Meinungen längst verwirkt haben, aufzulösen. Die Tendenzen sind in allen, sogenannten westlichen Demokratien zu erkennen, werden sich aber wohl nicht durchsetzen lassen. Wir sind mit einer Redakteurin des WDR bekannt, da treibt es einem die Tränen in die Augen, wenn man sieht, was diese
    Dame „verdient“ und von ihr im Gegenzug dafür erwartet wird.

  • Gabriela sagt:

    Klassisches Beispiel von welches Wort fällt aus der Reihe: die Antwort lautet Kim. Das ist der Nachname Jong-Uns, während alle anderen beim Vornamen genannt werden. Verzeihen Sie die Erbsenzählerei, aber sprachliche Präzision wird meines Erachtens unterbewertet.

    • Hans sagt:

      Es könnte im Zusammenhang mit Kylie auch einE Kim gemeint sein. Ich denke zudem nicht, dass Herr Tingler diese koreanische Namenskonvention nicht kennt. Immerhin tragen rund 20% beider Korea Kim als Familiennamen.

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