Wunder des Meeres

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Wie läuft Weihnachten für Sie, meine Damen und Herren, ich hoffe gut! Letzten Samstag war bekanntlich «Panic Saturday»; heute nun ist Christmas Day, die Panik verebbt also langsam, idealerweise. Apropos: Jemand hat den Fahrplanaushang an meiner Tramhaltestelle in Zürich verschönert, indem er oder sie eine malerische Ansicht des Hafen von Sydney auf irgendeine Weise in die Fahrplanbox gebracht hat. Was verschiedene Fragen aufwirft: 1. Wozu haben Haie Nasenlöcher? 2. Können Süsswasserfische im Salzwasser überleben? 3. Wenn alle Flüsse ins Meer münden, wieso bleibt es dennoch salzig?

Und: Wussten Sie, dass die ziemlich intelligente Pazifische Riesenkrake ihr Zuhause gerne mit den Überresten ihrer Mahlzeiten dekoriert, zum Beispiel Krabbenpanzern, Schneckenhäusern oder Muschelschalen? Ein bisschen wie der Mensch an Weihnachten … bis übermorn.

Eine Frage: Wozu hat der Hai Nasenlöcher? Foto: Wallace Woon (EPA, Keystone)

8 Kommentare zu «Wunder des Meeres»

  • Darja Rauber sagt:

    @ Ph. Tingler: 1) Haie brauchen Nasenlöcher wie wir Menschen, um Duftstoffe aufzunehmen und zu riechen – nur atmen tun sie durch die Kiemen. Zusätzlich zu den Nasenlöchern haben sie übrigens noch ein zweites, empfindlicheres Riechorgan im Rachen, weshalb ihr Riechvermögen ca. millionenfach besser ist, als das unsere! 2) Süsswasserfische würden meines Wissens im Meer eine Weile, aber nicht lange überleben, hat was mit Osmose zu tun. Wobei der umgekehrte Fall schlimmer wäre: ein Salzwasserfisch im Süsswasser. Und das Meer ist salzig wegen der globalen Verdunstung, das Salz bleibt zurück.

  • guido lima sagt:

    wenn sie nun schon beim thema hai sind wäre es doch schön wenn man diese tiere ein bisschen näher vorstellt, vorallem das riechen und fühlen. für mich grenzt es schon fast an ein wunder was diese jäger alles können und wenn es dann ein wenig hilft, dass nicht wieder, mehr 100 millionen dieser tiere, jedes jahr abgeschlachtet werden, hätten sie doch etwas zur rettung der haie beigetragen.

  • Sissi Waldvogel sagt:

    1. Um (Blut) zu riechen
    2. Nein.
    3. Salz= Mineral, wird vom Wasser rausgespühlt, bliebt im Meer weil es nicht verdunstet im gegensatz zum Wasser.

    • Jacques sagt:

      Ich schliesse mich an. Zu 2) Lachse sind aber etwas speziell: „Sie müssen sich bei ihrer Wanderung vom Salz- zum Süsswasser auch physiologisch an die unterschiedlichen Salzkonzentrationen anpassen (Sie werden durch Smoltifikation zu Osmoregulierern).“ (Gefunden bei Wiki). Weil, Lachs kennt man auch als Spezialität zur Weihnachtszeit. Und Walfische (wie auch Delphine; Zahnwale) sind eben keine Fische – sondern Säugetiere (wie wir) – die im Wasser leben. (Meist Salzwasser). – Nachträglich: Joyeux Nöel pour tous!

    • Jacques sagt:

      Gerade eingefallen. Und in CH, wurden diese Lachse früher auch Salm (lat. Salmo) genannt. Indirekt kenne ich sie vom Restaurant Salmen, an einem grossen CH-Fluss (Aare) gelegen. Alle Achtung – vor diesen Lachsen, so weit gegen den Strom zu schwimmen (vorher noch den ganzen Rhein hinauf) – um sich zu Paaren – und ‚abzu-laichen‘. In Fribourg gab es auch die ‚Salmenbräu‘. Ja, Fisch im Bierteig kenne ich auch von der Aare her. Fein mit Reis und spritzigem Chasselas.

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  • tina sagt:

    wo las ich das nur kürzlich? kraken können glasdeckel öffnen, ja. lustig ist aber, dass sie das jedes mal wie neu erfinden. ihre tentakel haben extrem viele neuronen, aber das gehirn nicht so. sie sind in der lage, mit ihren tentakeln lustige dinge zu machen, um die forscher abzulenken, damit sie mit einem tentakel einen leckerbissen heimlich abstauben können. da sie nur so 3 jährig werden, bringt wohl das system dinge zu lernen, so wie wir das tun, weniger. darum haben sie wohl ihr neuronales netz gleich da, wo man es auch einsetzen kann, eben in den tentakeln. ich finde das viel klüger

  • Kristina sagt:

    Was für ein Farbfächer! Ich bin zwar keine Pazifische Riesenkrake und trotzdem kaufe ich Zitronen und hänge sie scheibchenweise an den Weihnachtsbaum.

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