Stille Nacht

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Okay, meine Damen und Herren, ich laufe so durch die Migros, noch ziemlich geschockt von Janice Dickinson in «Botched», und denke: «Happy Thoughts! Happy Thoughts!» Und dann – sehe ich Weihnachtsgebäck. Es ist noch Sommer. Was mal wieder mit brennender Deutlichkeit die Frage aufzuwerfen scheint, wie das spätmoderne Subjekt in eine erfüllende Beziehung zur Welt treten könne. Und ob wir möglicherweise in einer fragmentierten Gesellschaft von Genussgestörten leben, die nur das Ventil des Konsums kennen. Die Antwort auf all diese Fragen finden Sie hier.

Darauf begab ich mich in die Lebensmittelabteilung des Kaufhauses Jelmoli an der Zürcher Bahnhofstrasse. Dort traf ich Richie, den besten Ehemann von allen.

«Mir fällt ein», sagte Richie, «wir haben keinen Wein.»

«Kein Bein?», erwiderte ich.

«Wein», sagte Richie.

«Kleines», stellte ich fest, «das war eine unserer besten Konversationen in 20 Jahren.»