Don’t ask, don’t tell

Blogmag_Kim

Wir alle wissen ja, dass man einen falschen Namen angeben sollte, wenn man im Kino Karten reserviert oder die Helpline für Geschlechtskrankheiten anruft. Oder ein falsches Alter in praktisch sämtlichen Situationen. Aber darüber hinaus gibt es Dinge, die Sie auch dem engsten Umfeld gegenüber unter allen Umständen verschleiern und Ihrem Lebenspartner erst frühestens nach fünf Jahren anvertrauen sollten, nämlich:

  1. Ihre Präsidentschaft des Kim-Wilde-Fanclubs 1985-87

    (oder, für die jüngere Generation: Ihre Gründung der Facebook-Gruppe «Forever Tokio Hotel» im Jahre 2007)

  2. Dass Sie gar nicht betrunken waren, als Sie sich mit diesem Henna-Tattoo versehen liessen, das das japanische Symbol für «Mut» darstellen soll.

  3. Dass Sie Post-its im Büro stehlen. Und Tipp-Ex. Und Sichtmäppli.

  4. Dass Sie wahnsinnig gern «Donnschtig-Jass» schauen. Beziehungsweise «Don't say it – bring it!»

  5. Dass Sie mal Polizist/in werden wollten.

Bild oben: Auschnitt des Covers des Kim-Wilde-Albums «Kim Wilde» (1981).

12 Kommentare zu «Don’t ask, don’t tell»

  • Alfred Frei sagt:

    hoffentlich liest Richie nicht mit

    • tststs sagt:

      Ich glaube, die 5-Jahre-Frist wurde bereits passiert… 😉
      Resp. nach 5 Jahren sind es keine Geheimnisse mehr, sondern Testfragen. Übersteht die Beziehung diese, übersteht sie alles…

  • Stan Felber sagt:

    Kim Wilde war (und ist immer noch) eine Superfrau! Ist mir gar nicht peinlich, dass ich damals ein Riesenfan war, und meine Lebenspartnerin weiss es auch!

  • Max sagt:

    Ich finde Kim Wilde aber viel weniger peinlich als Tokio Hotel. Vielleicht hätte man, damit es etwa gleich peinlich wie Tokio Hotel ist, Boney M. wählen sollen.

  • Carolina sagt:

    1. Mitgliedschaft im Howard-Carpendale-Fanclub (von einer Cousine in De zwangsrekrutiert)….
    2. Keine Tattoos, aber ein ganz schrecklicher Frisuren-Missgriff auf einer Hochzeit ca. Ende 80er,
    bin heute noch froh, dass es damals noch kein FB gab – die Fotos reichen völlig!
    3. Klaue nicht, aber mysteriöserweise landen manchmal Messer oder Gabeln in meiner Handtasche,
    echt jetzt!
    4. Peinlicherweise liebe ich ‚Shopping Queen‘ mit GMK – meine Familie würgt es…. (oh, und Eastenders natürlich!)
    5. Ich wollte mal Entwicklungshelfer in Afrika werden. Polizist finde ich übrigens ehrenwert, Herr T.

  • Argie sagt:

    Also gaaaaanz ehrlich, wenn du die unter Punkt 3 erwähnte Tipp-Ex Fläschen oder Strips klaust – UND DAS HEUTZUTAGE, dann solltest Du das auch in 5 Jahren keinem erzählen !!!!

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