Büros für alle

Wieso jeder für sich allein, wenn es zusammen besser und schöner geht? Ein starker Co-Working-Space aus Belgien.

Da immer mehr Menschen eigene Geschäfte haben, Freelance arbeiten und dank der Digitalisierung nicht auf einen festen Arbeitsplatz angewiesen sind, können sie dort arbeiten, wo es ihnen gefällt. Und doch sehnen sich die meisten nach einem Arbeitszuhause – eben dem Büro. Und genau das ist zu einem Business geworden: Co-Working-Spaces entstehen und mit ihnen neue Konzepte. In Belgien hat die Firma Fosbury & Sons ihre eigenen Visionen vom Arbeiten stilvoll umgesetzt. Anstelle von unattraktivem Büroraum bieten Sie Office-Space mit viel Stil, Service und Eventmöglichkeiten. 

Auch die Architektur stimmt. Die Büros, Sitzungszimmer, Lounges und Eventlokale befinden sich in einem modernistischen Gebäude mit Brutalismus-Allüre. Erbaut hat es der Architekt Constantin Brodzki in den Siebzigerjahren. Betonmodule, Rundungen und leicht getöntes Spiegelglas bestimmen die Fassade. 

Drinnen spielt roher Beton die Hauptrolle. Eingerichtet wurden die Räume vom Interiordesign-Studio Going East

Zum Brutalismus-Beton kombinierten die Interiordesigner warmes Holz. Die Anmutung aber bleibt cool, wobei der dominierende Midcentury-Wallpaper-Stil gut zum Gebäude passt.

Vom kleinen Arbeitsplatz am Fenster bis zum todschicken Sitzungszimmer bietet der Co-Working-Space Platz für alle Bedürfnisse. Auch eine Cafébar und ein Restaurant gehören dazu. Zudem gibt es einen Club, dessen Mitglieder von unzähligen Serviceleistungen profitieren.

Jedes Detail stimmt. Die Büros zeigen sich bis zu den Accessoires stilvoll und edel. Statt PET-Flaschen stehen hier elegante Glasflaschen für Getränke auf den Pults. 

Credits: 

Quellen: Yellowtrace, Designboom und Visit Brussels.
Co Working Space: Fosbury & Sons
Interiordesign: Go East
Fotos: Jeroen Verrecht

5 Kommentare zu «Büros für alle»

  • Heidi Arn sagt:

    Ich dachte: „Silberkugel? Da war mal was…“ Dann gegoogelt: Die gibts tatsächlich noch! You made my day, Adam ;-)

  • Betty sagt:

    Nein ich bin kein Fan von mobilen Büros. Immer alles was man braucht mitschleppen müssen und keine Privatssphäre. Alles ist heute nur noch auf Kostenersparnis ausgerichtet und es soll uns als grosser Vorteil verkauft werden.

    • adam gretener sagt:

      Leute, die in solchen Spaces arbeiten brauchen nicht mehr als einen Laptop, ihr Telefon und eine Steckdose. Da arbeiten sehr selten Hufschmiede, Dachdecker oder Schweisser. Obwohl, hätte auch was.

  • Claudia sagt:

    silberkugel – ja das hat was. fand ich aber immer cool! mir gefällt der stil, der betonboden sieht wirklich gut.

  • adam gretener sagt:

    Aus irgendwelchen Gründen gelüstet es mit nun nach einem Silberbeefy aus der Silberkugel :-)

    Eigentlich noch ansprechend die ganze Umsetzung. Bis auf das Sitzungszimmer. Lieblose Baumarkt-Pflanze, schlecht sitzende Vorhänge wie aus Mutters Zeiten und dann dieser Teppich… Und zur Krönung die Lampe mitten auf dem Sitzungstisch. Wie spricht man sein direktes Gegenüber an? Müssen sich dann beide zur Seite neigen, um den Gesprächspartner auch zu sehen? Und als Slapstick und Aufheiterung der Runde erstmal beide in die falsche Richtung lehnen?

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