Ab ins Einzelbett

Ein Einzelbett bietet manchmal genau den Ort, den man für einen Rückzug braucht.

Einzelbetten geniessen nicht den besten Ruf. Vergessen Sie die lieblosen Einzelzimmer, die es noch in vielen Hotels gibt. Sondern betrachten Sie ein schmales Bett als eine Art Rückzugsort. Am besten platzieren Sie eine solche Zusatzschlafstelle in einem eigenen Raum wie dem Arbeitszimmer oder in einer ruhige Ecke der Wohnung. Richten Sie das Bett so ein, dass es immer frisch angezogen ist, aber einen Überwurf hat, damit es auch als Tagesliege dienen kann. Geben Sie ihm auf jeden Fall alles, was eine gute Schlafstätte braucht: Einen Beistelltisch, eine gute Leuchte und einen Teppich davor. (Bild über: Découvrir l’endroit du décor)

Wer Antiquitäten liebt, der findet viel mehr hübsche antike Einzelbetten als Doppelbetten. Ein Grund mehr, sich für ein solch wertvolles Zusatzmöbel zu entscheiden. Wie elegant das aussehen kann, zeigt dieses Beispiel von The Nordroom, bedeckt mit Samt und Seide und in Gesellschaft eines charmanten Sessels und eines edlen Teppichs. 

Dieses prachtvolle Exemplar gehört in die Luxusklasse. Solche Fundstücke wirken wie eine Art Thron zum Schlafen und Ruhen. (Bild über: Remodelista)

Wie ein Einzelbett im Wohnraum wirken kann, zeigt dieses Beispiel von Ikea. Tagsüber würde ich das Bett zu einer Art Sofa oder Tagesliege stylen mit einem hübschen Überwurf und vielen Kissen. 

In einer Ecke, umrahmt von Bildern und bedeckt mit edlem Leinen, wirkt dieses Bett diskret und trotzdem einladend. Ein schlichtes Bett in der Wohnung löst elegant mehrere Wohnprobleme: Wenn jemand krank ist oder unruhig schläft, bietet es einen Extra-Schlafplatz. Oder es wird zum Gästebett und zur Tagesliege. (Bild über: My Scandinavian Home)

Einzelbetten sind in Kinderzimmern gern gesehen, da sie wenig Platz einnehmen und tagsüber ein Sofa ersetzen. Das gilt natürlich auch in anderen Wohnräumen. Wichtig ist, dass das Bett ein attraktives Tagesoutfit hat. (Bild über: Découvrir l’endroit du décor)

Zum Schlafen richten Sie die Betten besonders kuschlig. Dafür wählen Sie edle Bettwäsche, viele Kissen und hübsche Decken. Ein flauschiges Fell verleiht die Extraportion Verwöhngefühl. (Bild über: JM)

Ideale Orte für Einzelbetten sind Nischen und Ecken. So kann man sie tagsüber schön als Sofa stylen, denn die Wand hält sozusagen als Sofarücken für Kissen her. Als wir vor einigen Jahren berufsbedingt eine kleine Wohnung in München einrichteten, bastelte ich ein Sofa aus zwei Einzelmatratzen. Dazu nähte ich eine hübsche Housse, die man satt über die Matratzen ziehen konnte und die in einem Volant endete. Aus dem gleichen Stoff bekam das «Sofa» zwei Seitenrollen und drei grosse Rückenkissen. Wenn Besuch kam, hatten wir auf diese Art eine günstige und praktische Schlafmöglichkeit. Eine solche Lösung würde auch gut in Nischen passen. (Bild über: Bloglovin von Gentlewoman)

Auch schlichte, moderne Einzelbetten mit einem guten Holzrahmen sind hübsch – selbst wenn sie ein bisschen an die ungeliebten Hotelbetten erinnern. Ein gutes Styling macht das schnell wieder wett. (Bild über: Sight Unseen)

Es dauert zwar noch eine ganze Weile, bis uns die Hitze des Nachmittags zu einer Siesta einlädt. Wenn es aber so weit ist, dann gibt es kaum einen besseren Ort dafür als ein schlichtes, antikes Eisenbett. Mit farbigen oder weissen Bezügen aus Leinen, Nackenrollen und Kissen wird ein solches Einzelbett zur erfrischenden Siestaliege. (Bild über: Ann Street Studio)

Credits: 

Blogs und Magazine: Découvrir l’endroit du décorThe NordroomRemodelistaMy Scandinavian HomeBloglovin von Gentlewoman, Sight UnseenAnn Street Studio
Shops und Kollektionen: Ikea
Immobilienagenturen: JM

4 Kommentare zu «Ab ins Einzelbett»

  • Cornelia sagt:

    Bin eher zufällig und provisorisch zu einem Einzelbett gekommen nachdem ich vorher ca. 10 Jahre allein in einem 2 m Bett geschlafen habe. Zu meiner Überraschung schlief ich darin genau so gut wie vorher. Da es viel weniger Platz braucht, viel schneller bezogen ist und meinem aktuellen „keep it simple/less is more“ – Motto sehr entgegen kommt werde ich gern dabei bleiben.

  • Christel Kohler sagt:

    Ein Bett ist ein Bett, ist ein Bett … und wo Betten sind, ist Staub (Zitat von Mama). Wenn schon Tagesbett dann muss es ja nicht wie ein Bett bestückt sein – eine schöne Recamière, oder ein Liegesofa, dazu eine schöne Plüsch- oder Wolldecke (Wohndecke heisst das glaub‘ heute) – fertig.

  • Sonusfaber sagt:

    Ein Einzelbett ist unverzichtbar! Wie auch ein Zimmer für sich und nur für sich – erst recht, wenn man die Wohnung mit dem Partner, der Partnerin teilt. Mein Dachzimmer ist so geräumig und luftig, dass ich – einem grossgewachsenen Mann – es mit einem breiten „Einzelbett“ versehen habe, denn ein „richtiges“ wäre mir zu eng bzw. unbequem …

  • filosof sagt:

    Letztes Bild: erinnert mich an die kalten, lieblosen Internatbetten von 1960.
    Auch in Spitälern sah es ähnlich aus.
    Habe in meinem Zimmer ein Einzelbett aus schwarzem, schweren Schmiedeeisen mit viel Schnörkel – nachts zum Schlafen, tagsüber ein Sofa im Hippie-Stil. Nix von Schlafzimmer Mief!

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