Neues auf dem Menüplan

Im Januar brauchen wir nicht nur Diät- und Sparprogramme, sondern auch ein paar köstliche und einfache Delikatessen.

Pappardelle español 

Pasta kann mit edlen, ausgewählten Zutaten zum grossen Festessen werden und bleibt trotzdem einfach. (Bild über: Food 52)
Und so gehts: 
Mischen Sie gewaschene und geputzte Crevetten mit feingehacktem Knoblauch, fein gehacktem Peperoncino, geriebener Zitronenschale, gehacktem Basilikum und etwas Olivenöl. Etwa 2 Std. marinieren. Rohschinkenscheiben langsam in einer beschichteten Pfanne knusprig braten und im warmen Backofen warm stellen. Pappardelle gemäss Packungsangaben al dente kochen. Geben Sie Butter und Olivenöl in eine Pfanne und braten Sie die marinierten Crevetten an. Die Crevetten herausnehmen und mit dem Rohschinken im warmen Backofen warm stellen. Etwas Weisswein zu den Bratresten der Crevetten in die Pfanne giessen, etwas Bouillon beigeben und alles zur Hälfte einkochen lassen. Dann giessen Sie Rahm dazu, mischen etwas Crème fraîche unter und erwärmen alles. Mit Salz, Pfeffer und etwas abergeriebener Zitronenschale abschmecken. Mischen Sie die Pappardelle unter die Sauce und geben Sie, wenn nötig, etwas Pastawasser dazu. Nun verteilen Sie die Pappardelle in warme Teller, verteilen die Crevetten darüber und krönen jede Portion mit einer knusprigen Rohschinkenscheibe. Geben Sie nach Geschmack gehackte Petersilie und geriebenen Manchego-Käse darüber. 

Antipasti wie in Italien

Statt schwerem Eintopf oder Raclette geben im Winter auch Antipastiteller ein willkommenes kleines Mahl ab. (Bild: Cool Chic Style Fashion)

Und das gehört zu einem guten italienischen Antipasti-Essen: 
Servieren Sie auf hübschen alten Porzellantellern oder grossen Platten feinen, aufgeschnittenen Rohschinken, Salami, Mortadella und Bresaola. Auf andere Teller kommen Käse wie Mozzarella, Provolone, Fontina und Ricotta. Fein dazu sind Kapern und kleine Cherrytomaten, dazu servieren Sie selbst gemachte Rosmarin-Focaccia. 

 

Und so geht selbst gemachte Foccacia: 

 

Zutaten für Focacciateig: 

  • 500 g Mehl
  • 2,5 dl lauwarmes Wasser
  • die Hälfte eines frischen Hefewürfels (20g)
  • 4 EL Olivenöl
  • ein wenig Salz

 

Zubereitung:
Mischen Sie die Hefe mit ein wenig lauwarmem Wasser. Geben Sie alle Zutaten in eine Schüssel, vermischen Sie alles mit einer Kelle und formen Sie den Teig danach zu einer Kugel. Legen Sie ein feuchtes Tuch über die Schüssel und stellen Sie sie auf die unterste Schiene in einem auf 40 Grad vorgeheizten Backofen. Ungefähr 1,5 Stunden aufgehen lassen. Danach ist der Teig zur Verarbeitung bereit. Ziehen Sie ihn zu einem etwa 1cm dicken Fladen und legen Sie diesen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Zerstossen Sie im Mörser etwas flockiges Meersalz mit frischem Rosmarin und geben Sie danach etwas Olivenöl darüber. Gut vermischen. Dann machen Sie mit den Fingerspitzen Dellen in den Teigfladen und geben den Rosmarin darüber. Alles gut verteilen. In den Dellen entstehen kleine Seeli, die dann die Focaccia so richtig fein ölig und voller Geschmack machen. Im 200 Grad heissen Backofen etwa 10 Minuten knusprig und golden backen. Die Focaccia darf nicht braun werden.

Die schnelle Version geht mit fertigem Pizzateig!

Poulet mit Lauch und Champignons

Kochen Sie einfache Pouletschnitzel mit viel Gemüse, und schon haben Sie ein unkompliziertes, aber raffiniertes kleines Festmahl. (Bild über: Foodie Crush)
Und so gehts: 
Würzen Sie die Pouletschnitzel mit etwas Salz und Pfeffer, wenden Sie sie in ein wenig Mehl. Braten Sie sie beidseitig in Butter und Olivenöl an. Warm stellen. Dann geben Sie etwas mehr Butter dazu und braten Lauchringli einige Minuten an. Anschliessend in Scheiben geschnittene Champignons dazugeben. Wenn beides gut angebraten ist, giessen Sie etwas Weisswein und Bouillon darüber und lassen alles zur Hälfte einkochen. Köcheln Sie den Lauch und die Pilze noch einige Minuten, giessen Sie Rahm dazu und schmecken Sie alles mit Salz und Pfeffer ab. Nun geben Sie die Pouletschnitzel wieder zurück in die Pfanne und erwärmen alles. Servieren Sie das Gericht beispielsweise zu Bratkartoffeln, Reis oder Butternudeln.

Linsen mit Rüebli und Blumenkohl

Im Backofen geröstetes Gemüse schmeckt immer köstlich und besonders. Servieren Sie es über Linsen, und überraschen Sie mit diesem Gericht auch mal Gäste. (Bild: Highgate Hill Kitchen)
Und so gehts: 
Hacken Sie eine Stange Sellerie und eine Schalotte fein. Erhitzen Sie Olivenöl in einer Pfanne und dünsten Sie das Gemüse etwa 5 Minuten. Geben Sie einen halben Peperoncino und eine zerquetschte Knoblauchzehe bei. Wenn diese duften, rühren Sie 1 EL Tomatenmark darunter. Geben Sie eine Prise gemahlenen Kreuzkümmel bei. Dann geben Sie die gewünschte Menge Linsen bei. Giessen Sie 7 dl heisses Wasser dazu und lassen alles etwa 40 Min. köcheln. In der Zwischenzeit schneiden Sie einen Blumenkohl in Röschen und geschälte Rüebli in Scheiben. Mischen Sie das Gemüse mit Olivenöl, flockigem Meersalz und ein wenig Ahornsirup. Verteilen Sie es auf einem mit Backpapier belegtem Backblech. Rösten Sie das Gemüse etwa 15 Minuten im 200 Grad heissen Backofen. Rösten Sie in einer beschichteten Pfanne Pinienkerne ohne Öl. Am Schluss salzen Sie die Linsen, entfernen den Knoblauch und den Peperoncino und servieren die Linsen mit dem Gemüse, Pinienkernen und je nach Lust einigen Fetabröseln darüber. 

Kartoffelgratin mit Lachs

Veredeln Sie einen klassischen Kartoffelgratin mit Rauchlachs und machen Sie ihn damit zum neuen Sonntagslieblingsessen. (Bild über: Beautyfoodme)
Und so gehts: 
Schneiden Sie geschälte Kartoffeln in dünne Scheiben. Buttern Sie eine Gratinform aus. Sie brauchen für einen Gratin für 4 Personen 1 kg Kartoffeln, etwa 5 dl Rahm und 150 g Rauchlachstranchen. Legen Sie eine Schicht von Kartoffelscheiben in die Gratinform, würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und legen Sie anschliessend einige Rauchlachstranchen darüber. Dann giessen Sie einen Teil vom Rahm dazu. Alles so oft wiederholen, bis die Gratinform gefüllt ist und alle Zutaten aufgebraucht sind. Zuletzt einige Butterflöckchen darauf verteilen. In den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ca. 40 Minuten backen. 

Nachspeise

Runden Sie ein gutes Mahl statt mit einem üppigen Dessert mit frischen, saftigen Orangenschnitzen ab. Diese köstliche Geste habe ich in London in den Chinarestaurants kennen gelernt. Die Orangen erfrischen und beenden eine Mahlzeit auf einfachste Weise und ohne Aufwand. Jetzt hat es wieder herrliche Blutorangen und edle Tarocco-Orangen aus Sizilien auf dem Markt, beides richtige Delikatessen. Das beste an diesem kleinen Frischetrick: Man hat keine Lust mehr auf einen süssen Dessert und gleichzeitig eine gute Portion Vitamine zu sich genommen. (Bild über: Elsa Elle)

Credits: 

Bilder über Foodblogs, Blogs und Magazine: Elsa ElleBeautyfoodmeHighgate Hill KitchenFoodie CrushCool Chic Style Fashion, Food 52

3 Kommentare zu «Neues auf dem Menüplan»

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