10 raffinierte Gratisideen

Von wegen alles kostet Geld: Bei diesen Einrichtungsideen können Sie sich die Einkaufstour sparen.

1 — Tauschmanöver

Sie wollen schnell etwas Neues in der Wohnung, aber möglichst wenig dafür machen? Tauschen Sie die Schirme Ihrer Leuchten aus. Wenn der grosse Schirm der fetten Tischleuchte auf einmal an der schlanken Stehleuchte steckt und die dicke Leuchte einen kleineren Schirm bekommt, dann haben Sie zwei neue Exemplare. Und wenns nicht mehr passt, kehren Sie alles wieder um. Da es in der Schweiz sehr schwierig ist, hübsche Lampenschirme oder spezielle Füsse zu finden, empfehle ich Ihnen, mal bei Pooky reinzuschauen. Die Firma ist natürlich englisch, aber dafür gibts ja den Webshop. Die Leuchten haben erst noch gute Preise!

2 — Ein Tritt zum neuen Leben

Eine Trittleiter kann nicht nur helfen, Dinge in höheren Sphären der Wohnung zu erreichen, Sie gibt auch ein praktisches Beistellmöbel ab. Zum Beispiel ein Nachttischchen mit zwei Etagen. (Bild über: Home Deco Plans)

3 — Ein Stein im Brett

Diese Idee habe ich zum ersten Mal auf den Fotos der ersten Wohnung meiner Eltern gesehen. Als Kind war ich sehr fasziniert, dass man mit Backsteinen und Brettern Regale machen kann. Zudem verströmt solch ein Regal dieses Sixties-Flair und die Coolness des ersten eigenen Zuhauses. Sie hatten übrigens auch eine Lampe, deren Fuss eine VAT-69-Flasche war, eine Weltkarte an der Wand, handgewobene Vorhänge, Gladiolen in grossen Glasvasen und viele Zimmerpflanzen. Dieses Beispiel, entdeckt auf dem Blog Birdasaurus, erinnert mich an diese Fotos. Diese Steine sind jedoch keine eigentlichen Backsteine, sondern Modulsteine mit Deko-Ornament. 

4 — Altpapiersammlung mit Stil

Die gleiche Idee geht auch sanfter. Statt Steine wurden hier Zeitschrifenstapel unter ein Brett gelegt, so ist ein kleiner Tisch als Bettende entstanden. (Bild über: This Ivy House)

5 — Ein Stein auf dem andern

Nochmals zurück zu den Backsteinen. Sie sind so formschön, dass sie bestens als gutes Design in der Wohnung funktionieren. Zum Beispiel auch ohne Brett als Beistelltisch. (Bild über: VM Design Blogg)

6 — Bierbank rein

Viele haben eine Bierbank oder Biertische im Garten oder in der Garage. Bringen Sie sie rein und kreieren Sie damit einen charmanten neuen Platz zum Essen oder Werkeln – zum Beispiel in der Küche oder im Kinderzimmer. (Bild über: Katie Considers)

7 — Bühne fürs Bett

Ein anderes Produkt, das vielleicht noch irgendwo herumliegt oder man supergünstig bekommen kann, sind die Transport-Paletten. Daraus entsteht eine gute Bettstatt. Wenn Sie diese grösser als die Matratze legen, dann hat es auch noch Platz für viele Gutenachtgeschichten! (Bild über: Maisons Blanches)

8— Besteckkorb aus dem Supermarkt

Gewisse Früchte und Gemüse werden in Supermärkten in Spanholzkörbchen angeboten. Diese sind oft so hübsch, dass es fast schade ist sie wegzuwerfen. Brauchen Sie sie für Besteck oder andere kleinere Dinge. Es sieht gut aus und kostet nichts! (Bild über: VM Design Blogg)

9 — Verhüllungstaktik

Ein langes Tischtuch auf den Tisch – auch zwischen den Mahlzeiten –, und er wirkt total anders. Toppen Sie noch mit Blumen und Kerzen nach, so zaubern Sie eine romantisch festliche Weihnachtsstimmung in die Wohnung. (Bild über: An Early Morning Walk)

10 — Ein Schritt nach oben

Zum Schluss nochmals zurück zur Leiter. Eine stabile Malerleiter gibt eine attraktive Heimat für Zeitschriften ab. Endecken Sie noch mehr Einrichtungsideen mit Leitern. (Bild über: VM Design Blogg)

Credits: 

Blogs und Magazine: VM Design BloggAn Early Morning WalkMaisons BlanchesKatie ConsidersThis Ivy HouseHome Deco PlansBirdasaurus
Lampen: Pooky 

7 Kommentare zu «10 raffinierte Gratisideen»

  • barbara sagt:

    praktisch, der Beistelltisch aus Backsteinen, wo alle Brösmeli hindurchfallen ;-)

  • Karl-Heinz sagt:

    Bei Nummer 5 sehe ich mich mit klaffender Kopfwunde nach dem Stolperer daneben liegen.

  • Asta Amman sagt:

    Zu Bild 3: Whiskeyflaschen als Lampenfuss, Landkarten als Wandschmuck, Backsteinregale mit Glasplatten: daran kann ich mich dunkel erinnern. Auch daran, dass es meine Mutter verstand, jede Wohnung cool und chic einzurichten. Deshalb hiess wohl unser Wohnzimmer nicht etwa Stube, sondern Salon – und war mit einer „Portière“ vom Entrée abgetrennt. Eine Bierbank wäre ihr nicht in die Hütte gekommen. Auch keine Chiantiflaschen als Kerzenhalter oder marokkanischen Kamelsattel als Hocker, wie ich sie als Kind bei anderen bewunderte.

  • Nel sagt:

    Mich inspirieren die diversen hübschen Obst- und Gemüsekörbchen (wie auf Bild 8) jeweils als Verpackungen für Geschenkve,. Unzählige Möglichkeiten. mit weiteren Dekorationen und eifach zu schade zum Wegwerfen

  • Zora sagt:

    Herzige Ideen, merci!
    Einzig bei Bild 7 darf ich mir nicht vorstellen, wie ich die Bettwäsche wechsle… das kann ja dauern, bis alles wieder drapiert ist. Und bei wilden Träumen mit Fussausschlag – purzelpurzel…

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