Auffallend anders

10 interessante Einrichtungsideen, die zum Umdenken und Umstellen anregen.

1 — Ein Tisch als Ablage

Die meisten Wohnzimmer haben Sideboards. Wieso eigentlich? Ein toller Tisch bietet auch viel Ablagefläche, macht sich genauso gut mit Bildern darüber und wirkt irgendwie eleganter. (Bild über: Historiska Hem)

2 — Küchenschränke aus Glas

Na ja, wenn man sie einfach abmontieren könnte, diese Piatti-Einbauschränkchen in der Mietwohnungsküche! Dann wäre der Platz frei für eine solch elegante, so ganz andere Art von Küchenschrank. Glasschränke helfen erst noch, mehr Leichtigkeit in den meist kleinen Raum zu zaubern. (Bild über: Apartment 34)

3 — Eine Decke voller Leuchten

Haben Sie es auch entdeckt, es tut sich was in Sachen Hängeleuchten. Solche einzelnen schlichten Leuchten, die man nach Lust und Laune an der Decke verteilen kann, ersetzen grosse Statementleuchten oder Kronleuchter. Das Beispiel ist von der dänischen Firma Ferm Living, entdeckt auf dem Blog These Four Walls.

4 — Ein Kopfende über die ganze Wand

Die Bettenhersteller haben sich wohl bei den Autofabrikanten umgesehen und propagieren schon seit einer Weile Betten, die immer grösser und klobiger werden. Doch mehrere superdicke Matratzen auf Boxspringbetten mit Topper sind nicht genug, auch die Kopfteile wachsen. Nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Doch diese Idee, gleich die ganze Schlafzimmerwand mit einem textilen, gepolsterten Kopfende auszukleiden, hat etwas. Sie vermittelt Seventies-Chic, wirkt ruhig und harmonisch statt protzig und dämpft bestimmt auch Geräusche ab. (Bild über: SF Girl)

5 — Kunst am Möbel

Wir kennen Kunst über den Möbeln oder darauf – aber Kunst am Möbel selbst ist eine neue, spannende Idee. Es geht dabei nicht um die angemalten Kommoden vom Flohmarkt oder Estrich, sondern um neue, schlichte weisse Boards. Zeichnungen oder Gemälde, direkt aufgemalt, können einem solchen Stück guttun und sehr viel Persönlichkeit verleihen. (Bild über: Historiska Hem)

6 — Crazy Bilderwand

Bilderwände gehen einfacher, als einzelne grosse Bilder zu finden und richtig zu platzieren. Dieses etwas verrückte Beispiel zeigt, dass ein solches Projekt nicht nur mit allerlei Bildern funktioniert, sondern auch mit leeren Rahmen. Dabei wird noch ganz geschickt ein Bildschirm getarnt. (Bild über: Planete Deco)

7 — Ein Schlafzimmer aus Tausendundeiner Nacht

Vorhänge wie Schleier, die von der Decke baumeln, Perserteppiche und Kissen in warmen Farbtönen, die arrangiert sind wie auf einem Sofa. Dieses Beispiel regt an, diesen Winter wie in einem arabischen Märchen zu schlafen. (Bild über: Historiska Hem)

8 — Spiegel wie Fenster

Spiegel können viel. Sie vergrössern optisch und täuschen schon mal etwas vor. Wenn Sie Spiegel mit einer Art Fensterrahmen versehen, dann wirken sie tatsächlich wie Fenster und können so einen Raum völlig verändern. (Bild über: Homedsgn)

9 — Wände nicht fertig streichen

Nicht ganz durchgestrichen kann nicht nur ganz schön charmant wirken, sondern einem Raum eine gewisse Kuschligkeit verleihen. Und diese können wir immer gut gebrauchen. (Bild über: Homes To Love)

10 — Antike Sessel am Esstisch

Vergessen Sie die üppigen Weihnachtstischdekorationen, die gerade überall angeboten werden. Ich finde, zu viel Glitzer und Chichi auf dem Tisch verdirbt den Appetit und meist die Sicht auf die Tischnachbarn. Frische Blumen und diese charmante Idee, antike Stühle um einen Esstisch zu versammeln, bringen das ganze Jahr über Festlichkeit und erst noch Poesie und Schönheit. (Bild über: Eye For Design)

Credits: 

Immobilienagenturen: Historiska Hem
Blogs und Magazine: Eye For DesignHomes To LoveHomedsgnPlanete DecoSF Girl, These Four WallsApartment 34

 

7 Kommentare zu «Auffallend anders»

  • Irène sagt:

    Nr. 4 finde ich ein tolle Idee, man kann das Bett hin und herschieben. Das ergibt X-möglichkeiten beim umstellen.

  • Andrea Michael sagt:

    Quiz: Schon bemerkt? Zwei Fotos sind im selben Raum aufgenommen. Welche?

  • Lila Flieder sagt:

    @Pomeroy: was heißt hier ‚besser‘ pla(t)ziert?
    Friedrich der Große sagte schon: ‚Jeder soll nach seiner Façon selig werden’…
    hier gibt es kein ‚besser‘ oder ’schlechter‘ – es ist einzig die Sache des Einrichtenden – nix anderes ☘

  • Pedro Riengger sagt:

    Noch kein Nörgelkommentar, dass ein Glasschrank in der Küche bloss vom Fett verklebt und viel Arbeit macht, also unpraktisch ist? Es geschehen noch Wunder.

  • marianne pomeroy sagt:

    Nummer eins:
    Der Tisch wäre viel besser platziert wenn er nicht, wie gezeigt, an der Wand „kleben“ würde.

    Nummer 2:
    Ich glaube kaum, ausser man hat eine Küche der Grösse eines Fussballfelds mit zig Laufmetern Schränken, ein solcher „Verstau Raum“ so „geordnet“ aussehen würde. Wohin denn mit all dem notwendigen Geschirr?

    Nummer fünf:
    Eine gute Idee. Wäre aber noch besser, wenn sich Kinder immer wieder „künstlerisch“ austoben könnten. Jeden Tag mal das Neues . . . Für Design „Puristen“ wohl ein Albtraum.

    • Traubenzucker sagt:

      …habe auch ein offenes Regal in der Küche wie in nummer 2 und sieht genauso aufgeräumt aus… das geht gut, wenn man sich in der Küche auf Sachen beschränkt, welche man auch braucht.

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