8 feine vegetarische Alltagsgerichte

Gönnen Sie sich diese einfachen und schnell zubereiteten Herbstfreuden ganz ohne Fleisch.

1 — Polenta, Pilze und Mozzarella

Dieses Gericht, das sein Finale im Backofen hat, gibt ein einfaches und gemütliches Abendessen ab. (Bild: Gather and dine)
Und so gehts:
Kochen Sie eine Polenta gemäss Packungsangaben. Ich persönlich nehme lieber mehr Milch als Wasser, mische einen EL fein gehackten Rosmarin bei und nehme eine gute, starke Bouillon. Für vegetarische Gerichte braucht es natürlich eine gute Gemüsebouillon. Nun buttern Sie eine Gratinpfanne aus und streichen die Polenta rein. In ein wenig Olivenöl dünsten Sie fein gehackten Knoblauch, Peperoncino und Rosmarin und Thymianblättchen an. Wenn diese duften, geben Sie gemischte Pilze wie Champignons, Steinpilze und Eierschwämmchen bei. Anbraten und würzen. Dann mischen Sie Spinatblätter unter. Legen Sie die Pilzmischung auf die Polenta und geben Sie Mozzarella darauf. Alles etwa 30 Minuten im Backofen backen.  

2 — Rüebli-Risotto

Mit Karotten kann man ganz viel Feines machen, zum Beispiel dieses Reisgericht. (Bild: With food and love)

Und so gehts: 
Hacken Sie eine Schalotte und einen halben Peperoncino fein. Raffeln Sie zwei Rüebli. Geben Sie reichlich Butter in eine Pfanne. Dünsten Sie die Schalotten an, geben Sie dann den Peperoncino bei und, wenn dieser duftet, die Rüebli. Nun geben Sie Risottoreis bei und dünsten alles zusammen einige Minuten. Giessen Sie ein Glas trockenen Weisswein darüber und geben Sie dann portionenweise Gemüsebouillon dazu. In der Zwischenzeit braten Sie Rüebli mit Butter und Honig knackig. Am Schluss rühren Sie Parmesan in den Risotto, würzen mit Pfeffer und servieren ihn mit den gebratenen Rüebli, gehackter Petersilie und Parmesanspänen. 

3 — Nudeln und Blumenkohl

Blumenkohl schmeckt, wenn er im Backofen geröstet wird, ganz anders. Er bekommt einen raffinierten, nussigen Geschmack. Servieren Sie ihn zu Nudeln für dieses einfache, schnelle Alltagsgericht. (Bild über: Averie Cooks)
Und so gehts:
Schneiden Sie einen Blumenkohl in Röschen. Legen Sie diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Geben Sie Olivenöl darüber und salzen Sie mit flockigem Meersalz. Kochen Sie die Nudeln al dente. Mischen Sie sie mit ein wenig Pastawasser, geriebenem Pecorino romano und den Blumenkohlröschen. 

4 — Shepherd’s Pie mit Pilzen

Der echte Shepherd’s Pie wird mit gehacktem Lammfleisch und Gemüse gemacht. Versuchen Sies mal mit Pilzen und Linsen. (Bild über: The first mess)
Und so gehts:
Kochen Sie geschälte Kartoffeln in ein wenig Bouillon weich. Geben Sie Olivenöl in eine Gusseisenpfanne. Braten Sie fein gehackte Rüebli, Selleriestangen und Schalotten an. Geben Sie gehackten Knoblauch, Rosmarin, Salbei und Peperoncino und Thymianblättchen bei. Wenn alles gut duftet, kommen gerüstete und in Stücke geschnittene Pilze dazu. Es gehen eigentlich alle Pilze, auch gemischt. Ich würde keine Shitakepilze nehmen, da deren Geschmack besser zu asiatischen Gerichten passt. Wenn die Pilze gebraten sind, mischen Sie etwas Tomatenpüree dazu. Alles erwärmen und mit Rotwein ablöschen. Nun geben Sie etwas Gemüsebouillon und eine Dose Linsen dazu. Zerstampfen Sie die Kartoffeln und mischen Sie reichlich Butter und etwas Milch unter. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Mischen Sie gekochte Spinatblätter unter den Kartoffelstock. Nun geben Sie das Pilzragout in eine Gratinform und streichen den Kartoffelstock darüber und verteilen Butterflöckli darauf. Im 200 Grad heissen Backofen etwa 40 Minuten backen. 

5 — Bratkartoffeln mit Zitrone und Feta

Bratkartoffeln gehören in die Kategorie Comfortfood. Peppen Sie sie mediterran auf und geniessen Sie ein herrliches Znacht. (Bild: Kitchen Sanctuary)
Und so gehts:
Braten Sie gekochte Kartoffeln in Olivenöl rundum golden und knusprig. Würzen Sie sie mit flockigem Meersalz oder Fleur de Sel. Schneiden Sie Schalotten in Streifen. Reiben Sie die Schale von einer Zitrone. Zerbröseln Sie Feta und hacken Sie Petersilie. Nun mischen Sie die Kartoffeln mit der abgeriebenen Zitronenschale, der Petersilie, etwas getrocknetem Oregano und dem Feta. Etwas Zitronensaft darüberträufeln und servieren. 

6 — Fenchel und Nudeln 

Fenchel und Pasta – das gibt ein elegantes und köstliches Paar ab. (Bild: Platings and Pairings)
Und so gehts:
Schneiden Sie Fenchel in Streifen und braten Sie diese in reichlich Butter langsam an. In einer anderen Pfanne rösten Sie Paniermehl vom Bäcker in Butter mit etwas Salz und feinst gehacktem Peperoncino. Kochen Sie die Nudeln al dente. Mischen Sie sie mit etwas Pastawasser, dem Fenchel und den Brotkrumen. Garnieren Sie mit Fenchelkraut.

7 — Gnocchi mit Pilzsauce

Der Markt bietet gerade die volle Ladung Pilze! Damit lassen sich herrliche Herbstgerichte zubereiten. Versuchen Sie diese schnellen Gnocchi. (Bild: Salt and Lavender)
Und so gehts:
Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne. Dünsten Sie eine gehackte Schalotte an und geben Sie gehackten Rosmarin, Salbei und Thymian bei. Geben Sie gerüstete und in Scheiben geschnittene gemischte Pilze dazu. Gut anbraten und dann mit Weisswein ablöschen. Etwas Gemüsebouillon beigeben und 1 EL Trüffelpaste – kann man im Supermarkt kaufen (Mischung aus gehackten Pilzen, Trüffel und Trüffelöl). Alles gut mischen und Rahm beigeben. Gnocchi vom Traiteur kochen und dann mit der Pilzsauce mischen. Mit gehackter Petersilie und Parmesan servieren.  

8 — Tagliatelle mit Pilzen

Diese herrlich würzigen Nudeln mit frischen Pilzen vom Markt geben ein kleines Festessen im Alltag ab. (Bild: Half baked harvest)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g gemischte Pilze

400 g Nudeln

5 Salbeiblätter

einige Thymianzweiglein

50 g Butter

1 Glas Weisswein

ein wenig Bouillon

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1/2 Peperoncino, fein gehackt

Salz und Pfeffer

Ziegenfrischkäse

Pecorino romano

Zitronensaft

Rüsten Sie die Pilze. Geben Sie die Butter in eine Pfanne. Dünsten Sie den Knoblauch, den Peperoncino und den Salbei an, bis sie duften, und geben Sie dann die Pilze und den Thymian bei. Die Pilze gar braten. Den Wein und die Bouillon darübergiessen und alles ein wenig einkochen lassen. Die al dente gekochten Nudeln beigeben und alles gut vermischen. Zitronensaft darüberträufeln und mischen. Servieren Sie die Nudeln mit Ziegenfrischkäse und raspeln Sie ein wenig Pecorino darüber. 

Tipp: Verteilen Sie darüber noch zusätzliche in Olivenöl gebratene Salbeiblätter!

Credits: 

Bilder über Foodblogs und Magazine:  Gather and dine, Averie CooksThe first messWith food and lovePlatings and PairingsKitchen SanctuarySalt and LavenderHalf baked harvest

14 Kommentare zu «8 feine vegetarische Alltagsgerichte»

  • Hanne Beinhofer sagt:

    Ganz feine Gerichte! Und obwohl Fenchel nicht zu meinen Lieblingsgemüse zählt, werde ich diese Nudeln zu allererst kochen – mit Chili :) Vielen Dank!

  • Maxi sagt:

    Danke für diese tollen fleischlosen Rezepte!

  • Milder sagt:

    Frau Kohler, können Sie mir bitte sagen, wieso Sie in quasi jedes Gericht Peperoncino schmeissen? Ich vertrage keine Schärfe, Peperoncino und Chilli und dergleichen gibts in meiner Küche daher nicht. Ist es heute einfach „in“, überall damit zu „schärfen“, taugt Pfeffer gar nichts mehr oder wieso kommt bei Ihnen immer Peperoncino rein?

    • Conny sagt:

      Mein Gott, reicht die Fantasie nicht einmal mehr aus, sich einen halben Fingerbreit Peperoncino wegzudenken?

    • Ursulina sagt:

      Sooo einfach, Peperoncini einfach mit normalem Pfeffer ersetzen, wir lieben aber die Schärfe von Peperoncini und ich werde diese Rezepte sehr gerne nachkochen, als Vegi habe ich immer sehr Freude an guten Rezepten. Auf unserem Balkon spriessen die Peperoncini diesen Sommer übrigens ganz toll!

    • Rapunzel sagt:

      Die Essgewohnheiten des durchschnittlichen Schweizers haben in den letzten Jahrzehnten aufgrund der internationalen Einflüsse wohl deutlich an Schärfe zugelegt. Um aber Ihre Frage zu beantworten, nein, um zu schärfen taugt Pfeffer nun wirklich nichts. Ich mag Pfeffer des Geschmacks wegen und zum Würzen, aber schärfen kann man damit meines Erachtens nicht. Jetzt, ist ja nicht so, dass man dies nicht einfach weglassen könnte. Daher meine Frage an Sie, weshalb sollte die Mehrheit der Rezepte an Ihren persönlichen Geschmack angepasst werden, auch wenn dies dem Massengeschmack entgegenläuft oder wie Sie es sagen, dem was „in“ ist?

    • adam gretener sagt:

      Auf der ganzen Welt wird nachgeschärft, egal ob Asien, Australien, Südamerika, Afrika oder sonstwo.

      Nur weil ausser der deutsprachigen Welt alle gerne scharf haben heisst das doch nicht, dass das hier nicht als Empfehlung abgegen werden sollte.

      Lassen Sie die Chilli einfach weg.

    • Calabrone10 sagt:

      Lassen sie dich einfach die Scharfmacher weg und brauchen sie ihren ewiggestrigen Pfeffer. Sämtliche Rezepte hier sind einfach eine Vorgabe, Abwandlungen sind gewünscht, ausser man kann es nicht.

  • ri kauf sagt:

    hhmmmmmmmmmmmmm! vielen dank für diese feinen vegis!

  • Matteo sagt:

    OMG! Super Rezepte, genau mein Geschmack! Vielen Dank Frau Kohler

  • maja sagt:

    mhm, ich bekomm schon Hunger! Vorallem das Rüebli-Risotto hat es mir angetan, das wird am Wochenende ausprobiert. Danke für die guten Ideen!

  • Claire Goodwin sagt:

    Beim Pasta-Blumenkohl-Rezept: Es wäre nützlich zu wissen, wie lange die Blumenkohlröschen im Ofen brauchen.

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