Das Spielhaus

Die meisten Häuser werden zum Wohnen oder Arbeiten gebaut. Dieses hier ist aber bloss zum Spielen und Verweilen gedacht.

Architektur: Cadaval & Solà-Morales

Ein Song von einem TV-Commercial hat sich kürzlich in meinen Kopf verirrt. Zur Melodie von La Tarantella singt da jemand «lucky, lucky, lucky me … I work 8 hours, sleep 8 hours and have 8 hours of fun». So ganz geht dieses Rezept ja wohl bei den meisten nicht auf. Aber die Tepoztlàn Lounge von Cadaval & Solà-Morales in Mexiko scheint danach gebaut zu sein.

Die zum grossen Teil offene Lounge, welche um stattliche Bäume herum gebaut wurde, ist Teil einer Ferienbungalow-Anlage.

Einige kleine Räume sind abschliessbar, und es gibt gar ein Cheminée. Im ganzen Haus können die Feriengäste ruhen, spielen oder in Hängematten die Gedanken baumeln lassen.

Für die auf dem Grundstück wachsenden grossen Bäume wurde einfach Platz ausgelassen, wodurch die Stämme zu einem Teil der Architektur werden. Eine Wand dient als grosse Wandtafel für immer neue Kinderkunstwerke.

Naturnah und stylisch: Der Weg zur Siesta-Hängematte ist nicht weit.

Nachts leuchtet das halbrunde Loungehaus mit dem augenförmigen Swimmingpool, wie eine Skulptur aus der dunklen Landschaft heraus. 

Credits: 

Architektur: Cadaval & Solà-Morales

Photos: Diego Berruecos, Sandra Pereznieto

8 Kommentare zu «Das Spielhaus»

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