Aus dem Ofen auf den Tisch

Von Poulet bis Pasta: Diese sechs Eintopfgerichte gelingen auch in einer Ofenform oder auf dem Blech geröstet.

Mediterranes Poulet

Sie haben gerade Sehnsucht nach der Provence? Dann hilft dieses supereinfache Gericht fürs Erste! (Bild: Hello glow)
Und so gehts: 
Am besten lassen Sie sich für dieses Gericht vom Metzger ein Poulet in Portionen schneiden. Der kann Ihnen auch genau sagen, woher das Fleisch kommt. Hacken Sie Estragon, Rosmarin, ein wenig Lavendel, Salbei, Thymian und einige Knoblauchzehen fein. Mischen Sie alles mit Olivenöl, Salz und Pfeffer. Reiben Sie die Pouletstücke mit drei Viertel der Marinade ein, und lassen Sie sie etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Nun ölen Sie eine grosse Ofenform ein. Schneiden Sie junge, gewaschene Kartoffeln, je nach Geschmack mit oder ohne Schale, in Stücke. Halbieren Sie kleine Tomaten, und schneiden Sie Schalotten in Ringe. Legen Sie die Kartoffeln, die Tomaten, die Zwiebeln und eine gute Handvoll Oliven in die Form. Geben Sie nun die restliche Marinade darüber und mischen Sie alles gut. Nun geben Sie die Pouletstücke dazu und rösten alles etwa 1 Stunde im 180 Grad heissen Backofen. 

Kartoffeln mit Broccoli und Speck

Bratkartoffeln geben ein gutes Znacht ab, besonders wenn sie mit Gemüse und Speck ein Tête-à-tête im Ofen hatten. (Bild: Completely delicious
Und so gehts:
Kochen Sie Kartoffelstücke in Salzwasser al dente. Schneiden Sie Broccoli in Röschen. Nun belegen Sie ein Backblech mit Backpapier oder ölen eine grosse Backform ein. Geben Sie die Kartoffeln, die Broccoli und Speckwürfeli auf das Blech. Geben Sie Olivenöl darüber und salzen Sie mit Meersalz. Alles etwa 30–40 Minuten im 200 Grad heissen Backofen rösten. Wenn die Kartoffeln golden und knusprig sind, servieren.

Würstchen, Poulet und Kartoffeln

Es muss auch bei schönem Sommerwetter nicht immer alles auf den Grill. Dieses Gericht schmeckt mindestens so gut wie Grillgut und geht ganz von alleine im Ofen. (Bild: Drizzle and dip)
Und so gehts:
Sie brauchen Pouletstücke mit Haut, feine Salsicce und gute, junge Kartoffeln. Würzen Sie das Poulet mit Salz und Pfeffer. Legen Sie alles auf ein Backblech oder in eine grosse Backform. Nun geben Sie den Saft von 1 Zitrone, einige Lorbeerblätter, Thymian, Salz und ein wenig Weisswein darüber. Im 200 Grad heissen Backofen etwa 1 Stunde rösten.

Mein einfaches Sonntagsznacht

Mein Mann liebt Poulet und Kartoffeln. Doch manchmal mag ich kein ganzes Poulet mit gerösteten Kartoffeln zubereiten und dazu noch Gemüse kochen. So habe ich diese supereinfache Version entwickelt. Ich kaufe Pouletstücke bei meinem Metzger, der Metzgerei Reif an der Zürichbergstrasse. Ich kaufe Fleisch grundsätzlich beim Metzger, auf dem Markt oder im Bioladen. Denn dort weiss ich, woher das Fleisch kommt, und bin auch zufrieden mit der Qualität. Fleisch gibt es bei uns eigentlich nur am Wochenende. Deshalb ist dieses Gericht ein Sonntagsgericht! (Foto: Styles and Stories)

Und so gehts:
Ich mische 3 EL Olivenöl mit 1 EL Honig und 2 EL Zitronensaft. Dann hacke ich Estragon und Rosmarin. Ich schäle neue Kartoffeln und schneide sie und eine Amalfizitrone in Stücke. Ich hacke einen Peperoncino und 1–2 Knoblauchzehen fein. Dann mische ich die Kräuter, den Peperoncino und den Knoblauch mit Meersalz zu der Olivenölmischung. Ich lege die Pouletstücke, die Kartoffeln und die Zitronenstücke in eine Ofenform und gebe die Marinade darüber. Anschliessend mische ich alles gut und schiebe es in den 180 Grad heissen Backofen. 

Weil ich dazwischen einen Blogpost geschrieben habe, war das Gericht ein bisschen zu lange im Backofen. Aber es schmeckt trotzdem herrlich. 40–60 Minuten müssten reichen!

Da ich zu solchen Gerichten unbedingt etwas Knackiges brauche, serviere ich dazu einen Salat! Und natürlich noch mehr Amalfizitronen. Diese finde ich auf dem Markt bei Toni Rossetti oder im Manor Food (für den ich gerne nach Baden reise).

Peperoni, Poulet und Tacos

Ein einfaches, mexikanisches Sommergericht geht auch auf dem Blech! (Bild: I heart naptime)
Und so gehts:
Schneiden Sie pro Person 1 Pouletbrüstchen ohne Haut in Stücke. Schneiden Sie je eine rote, eine gelbe und eine grüne Peperoni in Streifen. Mischen Sie 1 KL Kreuzkümmelpulver mit 1 KL Chilipulver, 1 KL getrocknetem Oregano, 1 KL feingehacktem frischem Knoblauch, der abgeriebenen Schale von 1 Limone, 2 EL Limonensaft und 1 EL Olivenöl. Vermischen Sie alles und mischen Sie die Pouletstücke und die Peperoni damit. Nun legen Sie alles auf ein Backblech oder in eine Backform und rösten es 30–40 Minuten im 180 Grad heissen Backofen. 10 Minuten vor Schluss geben Sie Tacos dazu zum Erwärmen. Servieren Sie alles mit Sauerrahm und Guacamole.  

Rigatoni aus dem Ofen

Wenn Pasta aus dem Ofen kommt ist sie noch ein Stückchen reichhaltiger und gemütlicher. (Bild über: Popsugar)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Rigatoni

400 g Auberginen, in Stücke geschnitten

400 g gehackte Tomaten aus der Dose

Olivenöl

1 Schalotte, feingehackt

3 Knoblauchzehen, feingehackt

1 Peperoncino, feingehackt

1 Glas Rotwein

1 Handvoll Rosinen

6 Sardellenfilets, in Stücke geschnitten

100 g Pinienkerne

gehackte Petersilie

200 g Feta, Ricotta oder Mozzarella

 

Die Aubergine in Stücke schneiden und salzen, 30 Minuten ruhen lassen und danach in ein Küchentuch wickeln, um das Wasser aus den Auberginen zu drücken. Die Auberginen in heissem Olivenöl kurz anbraten und danach auf einem mit Küchenpapier belegten Teller zur Seite stellen. Nun geben Sie etwa 3 EL Olivenöl in eine Gusseisenpfanne. Die Schalotte, den Knoblauch, den Peperoncino, die Sardellen und die Pinienkerne etwa 10 Minuten langsam andünsten. Wein dazu giessen und ein wenig einköcheln lassen. Die Tomaten und die Rosinen beigeben und alles etwa 20 Minuten köcheln. Die Rigatoni al dente kochen – eher zu wenig als zu viel, da sie ja noch in der Sauce gebacken werden. Dann vermischen Sie die Rigatoni mit der Tomatensauce und geben alles in eine Gratinform. Die Auberginen daruntermischen, mit dem Käse Ihrer Wahl bedecken und alles im 200 Grad heissen Backofen etwa 20–30 Minuten backen. Mit Petersilie überstreuen. 

Aus meinem Küchenschrank: 

Ich bin ein Salz-Snob. Ich meide alles Salz, das Fluorbeigaben hat, und liebe flockige Meersalzkristalle. Seit vielen Jahren würze ich am liebsten mit Maldon Sea Salt und bringe dieses auch meinen Freunden nach Italien, voller Stolz, dass England mindestens in einem Bereich die italienische Kulinarik übertrifft. Kochen tue ich mit normalem Meersalz, und selbstverständlich liebe ich auch Fleur de Sel. (Foto: Styles and Stories)

 

Credits: 

Bilder von Foodblogs und Magazinen: PopsugarI heart naptimeDrizzle and dipCompletely deliciousHello glow

 

4 Kommentare zu «Aus dem Ofen auf den Tisch»

  • Marcus Ballmer sagt:

    Wenn Sie Freude an Salzen haben, Frau Kohler, empfehle ich Ihnen einen Besuch im Salzladen der Salzsalinen in Schweizerhalle. Dort gibt es unzählige Salze aus aller Welt: von locker flockigen Fleur de Sel verschiedener Provenienzen bis zu Karpaten- und Himalaya-Salzen und viele andere mehr. Ich habe immer rund ein Dutzend unterschiedliche Salze zu Hause. Nicht für das Pasta-Salzwasser natürlich, aber für Gerichte wie Caprese, für Backwaren usw. Wenn ich richtig gezählt habe, werden Salze aus einem Dutzend Länder angeboten. Übrigens auch Ihr bevorzugtes Maldon, das es dort zudem noch in der Smoked Sea Salt Variante gibt…

  • Yves sagt:

    One Pot Rezepte. Genau mein Ding.

  • Michael sagt:

    Heute abend wird Rigatoni aus dem Backofen versucht ! Wenn man Sardellenfilets mitkocht, gibt das immer eine ganz eigene lecker Note.

  • Marusca sagt:

    Und mein Mann liebt: DEN PUDDING!

Kommentar

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