Ein Haus aus Pappe

Fertighäuser sind flexibel, einfach, bescheiden, praktisch. Entdecken Sie ein attraktives Beispiel aus Karton.

Architektur: Fiction Factory

Das raffinierte Wikkelhouse von der holländischen Design Factory lässt sich einfach und überall aufstellen. Es bietet nicht nur klassischen Wohnraum, sondern kann auch als Showroom, Ferienort, Pop-up-Shop oder Messestand eingesetzt werden. Sein Herz ist aus Pappe, die Fassade aus dunklem Holz und der Innenausbau aus Sperrholz.

Wie eine Art Röhre oder Höhle bietet das Wikkelhouse gemütlichen und praktischen Wohnraum. Alle Ecken sind abgerundet und Wände, Böden sowie Decke mit warm wirkendem Sperrholz eingekleidet. 

Wie bei einer Röhre sind auch bloss vorne und hinten Ausgänge, welche zugleich als Fensterfronten für Licht sorgen. Zusätzlich befinden sich in den Längswänden kleine Gucklöcher. 

Das Haus kann nach individuellen Bedürfnissen ausstaffiert werden – zum Beispiel mit einer kleinen, praktischen Küche.

Der Name des Hauses deutet auch auf die Grundidee hin. So wird der Karton eingewickelt mit Holz. Auch bieten die runden Formen und das röhrenartige Konzept das Gefühl, vom Haus eingewickelt zu sein.

Das schlichte, einfache Haus passt sowohl mitten in die Natur wie auch in urbane Umgebungen.

 

17 Kommentare zu «Ein Haus aus Pappe»

  • lukas sagt:

    @Michael Palomino
    Bitte unterstellem Sie doch nicht jedem das Bedürfnis, alles mit unanpassbaren Wohnwänden oder und Kästen verbarrikadieren zu müssen. Finde demnach Ihr Design-Urteil ziemlich kurzgeistig.

  • Bobby Leiser sagt:

    Unglaublich diese eher simplen Kommentare. Ich denke dass sich die Konstrukteure sicher damit auseinadergesetz haben wie der Regen und die Feuchtigkeit abzuhalten ist. Ebenso der Hinweis auf eventuelle Chemikalien ist mehr als überflüssig, hier wird einfach.etwas ohne das geringste Wissen schlecht geredet! Aber eben sehr typisch, sehr schweizerisch, genauso wie der banale und völlig unnötige Hinweis auf die Umgebung!
    Ich finde Diesen Beitrag hervorragend und er zeigt wohin die Zukunft im Wohnen geht !

    • BM sagt:

      Bin ganz Ihrer Meinung! Danke!

    • Werner Holliger sagt:

      Herr Leiser, ich würde die Geschichte schon ein wenig differenzierter betrachten: Rundungen i.O., doch Rundungen im Übergang vom Fussboden zur Wand sind wirklich nicht praktisch, da sie das Aufstellen von Wandmöbeln beeinträchtigen. Und irgendwie müssen Regen und Feuchtigkeit ja schon daran gehindert werden die Bausubstanz zu beeinträchtigen, und da wäre es hilfreich, wenn man dazu im Artikel etwas vernehmen würde; aber eben, heutzutage müssen Artikel in den Medien immer als Kurzfutter daherkommen, was ich absolut schade finde…

      • Mariu sagt:

        @WH: Wer hat denn heute schon noch Möbel? Der Monsterfernseher mit dem riesigen grauen Sofa davor reichen doch der in Sachen Wohnen besonders kreativen Schweizer Bevölkerung doch vollauf.

        • Werner Holliger sagt:

          Nänäi Mariu, uns reicht der Monsterfernseher (den wir gar nicht haben) und das graue Sofa (welches wir auch nicht haben) nicht, aber wo, wenn nicht in einem Ding, das als Möbel bezeichnet werden kann, bringt man seine Klamotten unter? Und dann soll es sogar noch Leute geben, welche sogenannte Bücher lesen. Und die alle auf den Fussboden legen – ich weiss nicht so recht. Aber wahrscheinlich zählen wir eben nicht zu den in Sachen Wohnen besonders kreativen Schweizern ;-)

  • Michael Palomino sagt:

    DESIGN VERBESSERN
    Mit den abgerundeten Ecken am Boden kann man keinen Schrank und kein Gestell stabil an der Wand aufstellen. Ausserdem fliesst der Regen dann den Wänden entlang, statt in Dachrinnen aufgefangen zu werden und dann als Regenwasser verwendet zu werden. Hm, also man kann da noch einiges verbessern.

    • ogge@gmx.ch sagt:

      herrje, und was ist mit ihrer wohnwand? …. vielleicht möchten ja nicht alle ihre zimmer mit gestelle verbarrikadieren?

  • Sam Fuller sagt:

    Kostenpunkt? Ab- und Aufbau möglich, aber auch hier: was kostet das?

  • Linus sagt:

    Frau Kohler, Sie suchen sich immer wieder wunderbare Immobilien aus. Schön.

    Welch ein Pech, wird in der CH aufgrund von Bauvorschriften vieles verhindert.

    • markus sennhauser sagt:

      Dieser Häuser kann/könnte man auch in der Schweiz bauen. Allerdings nicht irgendwo im Wald, aber sicher in regulären Bauzonen.

  • Beni Schwarzenbach sagt:

    Nettes Innendesign. Doch wie meistens in diesem Blogg ist nicht das Haus der Star, sondern die schöne Landschaft ringsherum. Und die wird notabene durch selbiges verschandelt. Stellen Sie sich das Haus mitten in einer Stadt vor. Von aussen würden Sie es entweder kaum oder bestenfalls als besseren Müllcontainer wahrnehmen.

    • Lila Flieder sagt:

      @B.S.: Windmühlen sind auch schön, müssen auch nicht ‚unbedingt‘ in der Stadt stehen und könnten zu Verschandelungen führen…

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Gefällt mir sehr. Warme Atmosphäre, gemütlich und passt gut in die Landschaft.
    Zudem hat es wohl eine gute Energiebilanz.

    • Georg sagt:

      …und die Feuerbilanz?

    • Heidi Herrmann sagt:

      … und die Regenbilanz? Sperrholz verzieht sich sofort, wenn es feucht wird und Karton wird matschig. Ausser man überzieht es mit Chemikalien bis es ein Plastikhaus ist. Dann stimmt die Energiebilanz auch nicht mehr ganz

Kommentar

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