Mitten in der Pampa

Dieses Einfamilienhaus in Chile steht mitten auf dem Feld. Sein Baustil hat sich der Natur angepasst.

Architektur: GITC Arquitectura 

Extreme Temperaturschwankungen und Erdbeben waren ausschlaggebend für den Baustil dieses chilenischen Einfamilienhauses auf dem Land. Es ist mehrheitlich einstöckig, und die Gebäudeteile ziehen sich in verschiedene Richtungen.

Das Haus ist für eine Familie mit drei Kindern gebaut worden und bietet viel offenen und hellen Wohnraum. 

Ein warm wirkender Holzboden zieht sich durch alle Gebäudekomplexe, welche ineinander übergehen.

Kalt in der Nacht und heiss am Tag: Das Haus muss extreme Temperaturschwankungen ausgleichen. So sind die Fenster zwar gross, aber nicht fassadenfüllend. Die einzelnen Räume sind verschachtelt aneinandergebaut und gruppieren sich um den zweistöckigen Herzbau.

Auf der Rückseite sind die Fenster minimal eingesetzt, wie hübsche kleine Gucklöcher mit Sicht auf die weite Landschaft.

Vom Swimmingpool aus gesehen wirkt das Haus wie eine Villa, die in Miami stehen könnte. Und doch ist es ein einfaches Landhaus, das Moderne mit Tradition verbindet. 

Credits: 

Architektur: GITC Arquitectura 
Fotos: Felipe Díaz Contardo

 

 

11 Kommentare zu «Mitten in der Pampa»

  • Synn sagt:

    „Sein Baustil hat sich der Natur angepasst.“ Äh nein, nicht wirklich….

  • Ri Kauf sagt:

    Ja, nicht schlecht, das Ganze. Aber wie man ein Haus bauen kann, bei dem man von der Eingangstür fast direkt in die Sitzgruppe „fällt“ , verstehe ich nicht. Da nützen auch die zwei Tritte nichts…….

  • Peter Meier sagt:

    Für so etwas muss man sich freiwillig entscheiden. Es kann sein, dass die Kinder eines Tages in die Stadt oder Grossstadt ziehen.

  • R. E. Schaub sagt:

    Das Haus ist sehr originell gestaltet und lädt zum Wohnen ein. Allerdings teile ich die Meinung von Veronica, dass die Umgebung des Hauses eher trostlos ist. – Wenn man das Teaser-Bild (bzw. das letzte Bild) betrachtet, könnte man meinen, da sei sehr viel Wasser direkt beim Haus. Da sieht man mal wieder, was man mit der richtigen Kameraposition bzw. dem richtigen Bildausschnitt erreichen kann…

  • Werner Stocker sagt:

    Der Bau erinnert mich an meine Kindheit, an die Lego-Klötzli aus der Büchse.

  • Veronica sagt:

    Das Haus ist wirklich fantastisch! Die Parzelle mit Pool allerdings wirkt ziemlich trostlos.

  • Ludwig Müller sagt:

    Ganz schön.
    Ich staune immer wieder, wie man so viele kleine, unpraktische Fenster planen kann. Irgend eine arme Seele muss die putzen. Entweder vernüftig gross oder gar nicht.

    • lukas sagt:

      ist das ein putzblog? :)

    • Vreny Brunner sagt:

      Ich bin so eine arme Seele ;-). Ich bin aber froh, dass mein älteres, rustikales Landhaus viele kleine Fenster hat, denn die sind viel einfacher zu putzen, als die heute üblichen riesigen Fensterfronten. Zudem kann man die Putzerei auf mehrere Tage verteilen, ohne dass es auffällt, grossen Glasfronten muss man zwingend in einem Durchgang reinigen.

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