Das Dünenhaus

Vollkommen natürlich fügt sich dieses Haus in die holländische Dünenlandschaft ein. Modernität und Tradition wurden gekonnt kombiniert.

Auf eine wunderschöne Art haben die Architekten Betty und Maarten Min die klassischen Elemente eines nordischen Bauernhauses modern interpretiert. 

Hoch ragt es empor, fast wie kleiner Leuchtturm. Abgerundet und mit Lehmziegeln versehen, wird das Haus optisch Teil der Dünenlandschaft.

Die Natur ist Teil der Architektur. Die Fenster erlauben einen Rundumblick auf die Dünenlandschaft. 

Tannen stemmen sich durch das dreistöckige Haus. 

Die beiden Architekten wohnen und arbeiten im Dünenhaus in Bergen. Die Parterre-Etage dient als Studio, in den beiden oberen Stockwerken befinden sich die Wohnräume. 

Als hätte es der Wind geformt, steht das Haus harmonisch eingebettet in den Dünen. Die Texturen und Materialien des Hauses spielen mit den Gräsern, Büschen, dem Sand und dem Schilf. 

Credits: 

entdeckt auf: Mmminimal
Architekten: Jetty and Maarten Min

12 Kommentare zu «Das Dünenhaus»

  • weber sagt:

    lage lage lage

  • Markus sagt:

    Man kann das „klassischen Elemente eines nordischen Bauernhauses modern interpretiert“ nennen, für mich ist eher weder Fisch noch Vogel (der Kalauer sei mir bei einem Haus in den Dünen verziehen). Einerseits will man das Dach weit hinterziehen, wie in den traditionellen Häusern, andererseits ein Fenster darin, dass sich über 2 Stockwerke zieht, die Baumstämme im Innern, die Holzelemente an der Front ohne erkennbare Funktion – da ist für mich zu viel Spektakel, und zu wenig ‚form follows function‘.

  • Ri Kauf sagt:

    Interessanter Bau…..ja, doch. Gefällt mir! Darf man in den Dünen bauen?

  • JoeCH sagt:

    Richtig schönes Haus. Ein Experiment das gefällt und super in die Umgebung passt. Die Holzelemente und Baumstämme geben dem an sich Modernen Baustil etwas Urchiges und warmes zurück. So entsteht eine gute Mischung zwischen moderner Aufgeräumtheit und Helligkeit und althergebrachter Wärme und gemütlichkeit.
    Ich persönlich würde das Haus aber anders einrichten und, zumindest teilweise, dunklere Holz- oder Natursteinböden einsetzen. Dieser graue Boden, kombiniert mit der kargen und hellen Einrichtung wirkt mir persönlich etwas zu kalt.

  • Bornand Marlise sagt:

    schön, praktisch, konfortabel, man kann also modern UND schön bauen.

  • Richard M sagt:

    Tolles Haus in einer tollen Landschaft – was die Baumstämme aber sollen, erschließt sich mir nicht – Effekthascherei?

    • lukas sagt:

      effekthascherei ist eher negativ besetzt… sie scheinen eine tragende funktion zu haben und gefallen offensichtlich den erbauern.

      • Richard M sagt:

        Ich hab‘ zuerst auch gedacht, dass Sie tragend sind, aber wenn ich mir dann Bild No.5 anschaue bin ich mir nicht mehr so sicher…. Ebenso wird mit der Zeit die Borke nicht mehr so schön aussehen, zerbröselt und Stücke fallen runter… Entweder kann man die einfach auswechseln (dann nicht wirklich stützend) oder es ist eher unpraktisch ist… Darum ist es m.M. weniger Sinn denn Aussehen…

  • Bornand Marlise sagt:

    Wunderschön gelungen.

  • Michael sagt:

    Gewöhnungsbedürftig. Aber passt sich wirklich gut in eine Dünenlandschaft ein. Nur sollten Dünen nicht eigentlich Dünen bleiben und nicht zu Bauland umfunktioniert werden ?

  • Karl-Heinz sagt:

    Gefällt mir sehr, es passt in die Umgebung. Welchen Sinn haben die drei übereinanderliegenden Holzelemente? Wie wird es beheizt?

    • Michael sagt:

      So: Zitat – To generate power sustainably, the architects installed glass with superior insulation as well as an air pump and glass vacuum tube system to provide heating and cooling, rather than relying on natural gas as an energy source.

Kommentar

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