Wohnen im Pavillon

Dieses offene Haus in Brasilien bietet ein perfektes Zuhause in tropischem Klima.

Architektur: Libeskind Llovet Arquitetos

Der Pavillon hat seinen Namen vom lateinischen Wort «papilio», was «Schmetterling» bedeutet. Bezeichnet werden damit allseitig offene oder zu öffnende Gebäude. Pavillons sind eigentlich eine Art Weiterführung des Zeltes und vor allem in der Gartenarchitektur bedeutend. Die Bezeichnung wird aber auch benutzt für Anbauten oder Zusatzbauten. Zudem sind Pavillons Inspiration für einen unkomplizierten offenen Baustil von Häusern wie dieses einstöckige Zuhause in Brasilien.

Das Haus lässt sich auf beiden Seiten öffnen und bietet daher ein luftiges Zuhause in einem tropischen Klima.

Eingebettet zwischen Waldrand und kleinem See verbindet die offene Architektur die Natur mit dem Wohnbereich. Das lang gezogene Haus ist leicht erhöht gebaut und wirkt so, als würde es über dem See schweben.

Eine übergreifende Raumplanung unterstützt die offene Architektur. So fliessen die Räume ineinander über und die Natur ist mit einer Rundumaussicht Teil davon. Der warme Holzboden wirkt dadurch fast wie ein Waldboden.

Ein kleines Spiel in grossartiger Umgebung bietet dieser Pooltisch. Auch die Veranda fliesst in den Wohnbereich über. Man nimmt nie so richtig wahr, ob man sich nun drinnen oder draussen befindet. 

Die unterschiedlichen Materialien, der rohe Beton, das Holz und die Glastüren verbinden sich zu einem modernen, coolen Ganzen. 

Credits: 

Architektur: Claudio Libeskind, Sandra Llovet
Mitarbeit: Alexandre Nobre, André Procópio, Claudia Filardo, Carolina Padua, David Ruscalleda, Gabriel Bicudo, Mario Lotfi
Fotos: Alain Brugier 

8 Kommentare zu «Wohnen im Pavillon»

  • Hans Hofmann sagt:

    Wunderschön ! Aber das finden Mücken, Schlangen, Eidechsen und viele andere Tiere auch.

  • Dre Rohrbach sagt:

    Sieht schon arg nach Mies van der Rohe’s Farnsworth House aus. Aber super schön finde ich es dennoch. Nähme ich sofort.

  • Heinz Schwendener sagt:

    Das Haus ist der Hammer, aber den Teich, so nah beim Haus, müsste trockengelegt werden, sonst kann man da nach 17.00h wegen den Mosquitos nicht leben. Ich habe viele Jahre im tropischen Klima (Tahiti) gelebt. Heute zum Glück auf Madeira, mit dem besten Klima der Welt.

  • Martin sagt:

    Chic, aber mir gefällt der Sichtbeton nicht. Das sieht immer so aus, als würden die Leute im Rohbau wohnen. Auch die Stufe zur Terrasse runter finde ich nicht so optimal. Aber ansonsten sehr schön.

  • Vanessa von Sukhi sagt:

    Ich liebe diese grossen Glassfronten – bei dem Ausblick braucht man das auch. Wirklich wunderschön :)

  • Ma Brügger sagt:

    Den Schutz scheinen die vielen leichten Vorhänge zu bieten und in der Regel haben Sie über den Betten auch noch ein Moskitonetz. Im übrigen spielt die Jahreszeit eine Rolle, wieviele Moskitos oder andere Insekten in der Luft umherschwirren. Kommt hinzu, dass fliegende Blutsauger keinen Durchzug mögen, da reicht auch schon ein Ventilator an der Decke. Und die Krabbeltiere mögen keine grossen offene Bodenflächen, da können sie sich nicht verstecken. Durch die erhöhte Lage des Hauses auf dem Sockel funktioniert das ähnlich wie ein Walliser Getreidespeicher, welcher dank flacher Steinplatten ja auch vor Kleinnagern geschützt ist.

  • Ruedi sagt:

    Sehr schönes Haus, klar, offen, ehrlich und pragmatisch.
    Ich frage mich bloss, wie die Bewohner sich dort gegen allerlei Getier schützen.
    Gibts Moskito-Gitter, etc.?

Kommentar

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