Grosse Gefühlssache

Diese Beispiele zeigen, wie wunderschön Wohnen zum Anfassen und Spüren sein kann.

Wohnen hat sehr viel mit Gefühl zu tun. Nicht nur die Optik ist wichtig, sondern auch die Beschaffenheit der einzelnen Dinge. Wir möchten das, was uns zu Hause umgibt, anfassen und spüren können. So sind Oberflächen, Materialien und Texturen sehr wichtige Bestandteile einer Einrichtung. (Bild über: Inrichting huis)

Kleine Ausstellung zum Anfassen

Nicht nur die Form fasziniert, sondern immer stärker ist es das Material und die Beschaffenheit, die uns Dinge ans Herz wachsen lässt. Sachen aus der Natur, persönliche Fundstücke und Antikes machen eine Wohnung nicht nur persönlicher, sondern auch sinnlicher. Sie sehen zum Beispiel schön aus, wenn man sie zusammenfasst und auf einem passenden Möbel, wie ein Stillleben, arrangiert. (Bild über: Gravity)

Ein Stück Natur

Gerade mit dem Frühlingsbeginn erwacht auch unsere Liebe zur Natur wieder. Wir wollen es wachsen und blühen sehen. Schaffen Sie in Ihrer Wohnung einen Ort, an dem Sie herumwerkeln können. Ob Sie nun neue Blumen ziehen, Steine sammeln oder mit Trockenpflanzen spielen, es steckt ein Stückchen Glück darin, Sachen anzufassen. (Bild über: SF Girl)

Sinnliche Kombinationen

Was schön zum Anfassen ist, bringt auch eine attraktive Optik. Hier spielen verschiedene Texturen in Form von Textilien und Kunst miteinander. (Bild über: Stylizmo)

Es braucht wenig

Wenn Sie sich entscheiden, beim Einrichten stärker auf die Materialien zu achten, dann müssen Sie das nicht zwingend in einer üppigen Fulminanz tun. Eine edle Leinendecke tut der weissen Satinbettwäsche gut, ein leicht zerknitterter Baumwollvoile gibt einen schönen Vorhang ab, oder einige handgetöpferte Keramikstücke beleben ein Designertischchen. (Bild über: Alexander White)

Wohnlichkeit ist wichtig

Wenn die Tischoberflächen ein wenig roh sind, die Kissen zerknittert, die Decken weich und kuschlig und die Vorhänge sanft und einhüllend, dann spürt man die Wohnlichkeit. Andere Dinge, die dabei helfen, sind Pflanzen und Blumen, die in schönen Töpfen und Vasen stehen, und natürlich Bücher, in denen man gerne liest und schmökert. (Bild über: Entrance)

Stück für Stück

Sinnlichkeit und eine lebendige Anmutung entstehen nicht mit einem perfekten Einrichtungsplan. Lassen Sie es wachsen. Richten Sie Stück für Stück ein. Oft entdecken Sie erst, wenn Sie auf dem Sofa sitzen, dass ein Tischchen fehlt oder eine gute Leuchte. Geben Sie Ihrer Wohnung die Zeit, die sie braucht, um sich zu entfalten. Dann wird sie nämlich fast wie von alleine sinnlich und persönlich. Spielen Sie dabei auch mit unterschiedlichen Dingen. In diesem Wohnzimmer kommen zum Beispiel roh belassenes und lackiertes Holz zusammen, Metall, Geflecht und Kork, glatte, geraute und wuschelige Textilien und kleine und grosse Dinge. (Bild über: Bjurfors)

Ein wenig Kunst gehört dazu

Mit dem gekonnten Arrangieren von tollen Einzelstücken, Accessoires und Kunst finden ganz unterschiedliche Texturen harmonisch zusammen, das auch auf eine minimalistische Art. (Bild über: A merry mishap blog)

Kleine Dinge bringen Persönlichkeit

Wer mit Gefühl wohnt, der schafft auch Platz für die kleinen, schönen, sinnlichen und inspirierenden Dinge. Einige Bücher, die gestapelt neben dem Bett oder dem Sofa liegen, die paar Extradecken, Kerzen, Kaffee und kleine Blümchen werden in einer sinnlichen Wohnung nicht als Unordnung, sondern als Bereicherung und Inspiration empfunden. (Bild über: SF Girl)

Gegensätze wecken

Wenn alles vom Gleichen ist, dann wirkt es schnell falsch oder gekünstelt. Kombinieren Sie Gegensätzliches. Den antiken Stuhl zum weissen Lacktisch oder die rustikalen Töpfe aufs schlichte Designer-Sideboard. So wecken Sie Ihre Einrichtung und hauchen ihr Schönheit und Leben ein. (Bild über: Avenue Lifestyle)

Wie ein Gemälde

Wenn Sie mit unterschiedlichen Texturen und Materialien spielen, dann geht das am einfachsten in einer monochromen Wohnwelt. So kann man sozusagen nicht viel schief machen. Wenn Sie aber trotzdem Farbe wagen, dann erhebt das Räume eine Stufe höher und wird bildschön. Wie wenig es braucht, um auch Farben zu integrieren, sehen wir in diesem Wohn-Ess-Raum. Die rosa Wand und ein hellgrünes, gelebtes Industriemöbel vertragen sich perfekt mit den neutralen Tönen der Möbel und schaffen sehr viel Wärme. (Bild über: Planète deco)

Alles andere als kühl

Neue Farben spielen auch bei klassischen Designermöbeln eine wichtige Rolle. Wie wunderbar sinnlich eine Kombination von Neu und Alt, von Farbig und Neutral und von Perfekt und Gelebt aussehen kann, zeigt dieser atelierartige Raum. Der Tisch, die Stühle und der Sessel sind von Fritz Hansen.

Schichten

Beim Einrichten mit Texturen ist auch das Schichten von Bedeutung. Durch unterschiedliche Lagen kommen einzelne Texturen stark und spannend zur Geltung. Entdecken Sie mehr zur Einrichtungslektion «Schichten» in der Sweet-Home-Geschichte: Einrichten kann man lernen. (Bild über: Libertyn)

Stapeln

Gleich nach dem Schichten kommt das Stapeln. Zeitschriften-, Zeitungs- und Bücherstapel sind nämlich eine inspirierende Bereicherung einer Einrichtung. Lassen Sie sich dazu inspirieren mit der Geschichte: Artsy – der coolste neue Wohntrend. (Bild über: Planete deco)

Credits: 

Blogs und Magazine: Planète deco, Libertyn, Avenue LifestyleSF Girl, A merry mishap blogGravityStylizmo, Inrichting huis
Shops und KollektionenFritz Hansen

Immobilienagenturen: Bjurfors, EntranceAlexander White

 

1 Kommentar zu «Grosse Gefühlssache»

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