Zeit für eine echte italienische Pasta

Waren Sie über die Ostertage im Süden oder haben Sie einfach ein wenig Fernweh? Ein gutes Abendessen mit einer echten, klassischen italienischen Pasta ist wie ein Tag Ferien. Hier 4 klassische Rezepte:
sweet home

Gönnen Sie sich eine echte italienische Pasta – und geniessen Sie nicht nur das Essen sondern auch das Kochen!

sweet home Tagliatelle Bolognese

 1 — Tagliatelle Bolognese

Die echte «Bolognese» ist eine Fleischsauce, wird mit Tagliatelle serviert und hat wenig Tomaten. Dieses Rezept ist einfach in der Zubereitung und schmeckt fantastisch. (Bild über: herbielikesspaghetti)

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Tagliatelle
  • Olivenöl, Pfeffer, Butter
  • 500 Gramm mageres gehacktes Rindfleisch
  • 100 Gramm magere Speckwürfeli
  • 1 grosses Rüebli
  • 1 grosse Stange Stangenselerie
  • 1 mittlere Zwiebel oder 2 Echalotten
  • 3 Esslöffel  Tomatenpüree
  • 1/2 Glas Milch (1 dl)
  • 1 Glas Rotwein (2 dl)
  • 1 Glas Bouillon (2 dl)
  • 2 Zweige Basilikum
Zubereitung:

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, das Hackfleisch in Olivenöl anbraten, zur Seite stellen, die Speckwürfeli in Olivenöl anbraten, die Gemüsewürfel dazugeben und alles einige Minuten anbraten, das Tomatenmark dazugeben, mischen und dann das angebratene Fleisch untermischen, würzen, nochmals erhitzen und mit der Milch ablöschen. Danach Wein und Bouillon dazugeben, umrühren, Basilikumzweige darüberlegen, zudecken und sanft köcheln lassen, mindestens eine halbe Stunde. Die Tagliatelle im heissen Salzwasser al dente kochen, absieben und unter die Sauce mischen, ein Stück Butter untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan  servieren.

 rgoqrfqorufoqiufoqwfoq

 2 — Spaghetti Carbonara

Eine feine «Carbonara» ist Seelenfood und einfach und schnell in der Zubereitung.

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Spaghetti
  • Olivenöl
  • 200 Gramm magere Speckwürfeli
  • 4 Eigelb
  • 1 dl Rahm
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Gramm frisch geriebener Parmesan
  • 50 Gramm frisch geriebener Pecorino
  • eine gute Handvoll zerhackte, grobe Petersilie
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, die Knoblauchzehe ein wenig zerdrücken, die Speckwürfeli und den Knoblauch in wenig Olivenöl anbraten, darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird, den Knoblauch wieder herausnehmen, den Speck warm stellen, in einer kleinen Schüssel die Eigelb, 2/3 des Käses und den Rahm verrühren. Die Spaghetti mit einer Zange aus dem heissen Wasser nehmen, mit dem Speck vermischen, es darf ruhig ein wenig Teigwarenwasser mitkommen, von der Kochplatte nehmen und die Eigelbmischung darunterrühren, falls die Mischung zu trocken ist, ein wenig zusätzliches Teigwarenwasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, Petersilie untermischen und mit dem übrigen Käse bestreuen.

 roquoqiufqoifqofoq

 3 — Trofie al Pesto Genovese

Eine echte Pesto Genovese Pasta bringt das Meer und den Sommer auf den Tisch. Am besten schmeckt die Pesto-Sauce wenn sie mit viel Geduld in einem Mörser zerstossen wird, da aber für dieses Prozedere oft die Zeit fehlt, wird die Sauce schnell und unkompliziert auch in einer Küchenmaschine gut zubereitet.

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Trofie
  • 2 Kartoffeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • eine gute Handvoll feine grüne Bohnen
  • 3 grosse Büschel frischer Basilikum
  • 1 Tasse gutes Olivenöl
  • 1-3 Knoblauchzehen (je nach Geschmack
  • 1 gute Handvoll frisch geriebenen Parmesan
  • 1 gute Handvoll frisch geriebener Pecorino
  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • 1 Prise Meersalz
Zubereitung:

Die Pasta mit den Kartoffeln und den Bohnen in Salzwasser al dente kochen. Den Basilikum und den Knoblauch in die Küchenmaschine geben kurz zerhacken, die Pinienkerne dazugeben, danach den Käse und am Schluss das Olivenöl reingiessen bis die Pesto schön cremig ist. Die Pasta und das Gemüse abgiessen, eine Tasse heisses Teigwarenwasser zur Seite stellen. In einer warmen Schüssel die Pasta mit der Pesto vermischen und so viel heisses Teigwasser dazugeben bis die Pasta cremig ist. Sofort in vorgewärmten Tellern servieren.

 wefqofqöoföqowehföqoweh

 4 — Orecchiette mit Broccoli

Diese gesunde, würzige Pasta geht schnell und unkompliziert und eignet sich auch für ungeübte Köche.

Zutaten für 4 Personen:
  • 400 Gramm Orecchiette
  • 1 mittelgrosser Broccoli in kleine Röschen geschnitten1
  • roter Peperoncino, 2 Knoblauchzehen
  • 3 Sardellenfilets
  • 1 gute Handvoll  frischgehackte
  • grobe Petersilie
  • 1 gute Handvoll frisch geriebener Pecorino Romano
  • Salz, Pfeffer,
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Orecchiette mit den Broccoli in Salzwasser al dente kochen. Knoblauch und Peperoncino feinhacken, in einer Bratpfanne mit 3-4 guten Esslöffeln Olivenöl sanft anbraten, darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird, die Sardellenfilets klein schneiden und dazugeben, kochen bis die Sardellen «geschmolzen» sind. Die Teigwaren mit dem Gemüse absieben, 1 Tasse heisses Teigwarenwasser zur Seite stellen. Orecchiette und Broccoli in die Bratpfanne geben, mit der Sauce durchmischen, falls die Mischung zu trocken ist ein wenig heisses Teigwarenwasser dazugeben, würzen, und Petersilie untermischen, mit frisch geriebenem Pecorino Romano servieren.

Kennen Sie auch feine Pastarezepte? Ich freue mich auf gute Vorschläge!

sweet-home-Taschentuchkissen-220x227
Wieso nicht ...

... bunte Kissen schnell selberähen?

Teure Designerkissen in Ehren, aber kennen Sie das stolze Gefühl etwas selber hergestellt zu haben? Auch ungeübte NäherInnen können ein effektvolles, fröhliches Frühlingskissen ganz einfach selber nähen. Zwei farbige, bedruckte Taschentücher zusammennähen, die vierte Seite offen lassen um die Kissenfüllung einzufüllen, von Hand zusammennähen. Das Baumwollkissen kann später mit samt der Füllung in die Waschmaschine.

49 Kommentare zu «Zeit für eine echte italienische Pasta»

  • rene obert sagt:

    Einfach immer in den Italienischen Farben kochen .Rot, Weiss, Grün.So gelingts immer.

  • Rudolf sagt:

    Die Sellerie nie hacken, immer am Schluss rausnehmen. Der Stangensellerie soll nur sein Aroma ausbreiten. Selleriestücken haben im Gaumen nichts zu suchen…

    • Werner Meier sagt:

      ist doch egal. wenn’s schmeckt. esst, was ihr gerne habt, nicht was ein koch-guru euch vorschreibt.

    • Maja sagt:

      Der Stangenselleri verkocht dermassen nach 2 Stunden Kochzeit, den findest du gar nicht mehr.
      Die lange Kochzeit ist natürlich etwas veraltet, da die Vitamine darunter leiden.

  • ruspolo sagt:

    ist ragù für lasagne, dann selleri nicht hacken, sondern steckt die ganze stange rein. dann kann man selleri am schluss wieder rausnehmen..
    gleich mit der ganzen knoblauchstück wenn man ein tintenfisch (seppie), schwarze oliven und 2 pelati, viel peterli aber der mit dem grossen blatt kochen.. aber dann weisswein und bei fisch keine käse.
    weniger ist mehr. rahm macht alles kaputt ausser wenn sugo versalzen ist dann milch reintun. und wenn tomate bitter ist dann ein wenig zuker
    aglio olio peperoncino mit geriebene brot (formaggio dei poveri) anstelle parmeggiano..
    ciao
    immer viel wein trinken!

  • Jo Mooth sagt:

    Die Frage, ob echt italienisch oder nicht, wurde eben mit dem Eingangsartikel aufgeworfen. Selbst finde ich es auch nicht wichtig, ob jemand nun Rahm in der Carbonara mag oder nicht. Jedem das Seine. Wenn ich aber im Restaurant Spaghetti Carbonara bestelle, gehe ich davon aus, dass da kein Rahm drin ist. Ist er hier aber meistens. Darum muss man wohl fragen. Auch gibt es hier und anderswo angeblich italienische Gerichte, die in Italien zumindest unter dem Namen völlig unbekannt sind, z.B. Tagliatelle „Alfredo“, also mit Kochschinken und Rahm. @ Kathrin Beck: Dass Orecchiette in Apulien meist mit Tomatensosse (und Ricotta forte) gegessen wird, ist mir bekannt. Auch mit Broccoli hab ich sie gesehen, aber Cime die Rapa werden eben, grad im Winter, vorgezogen und sind typischer. Ob typisch schon echt ist, weiss ich nicht. ;-)

  • Rudolf sagt:

    Eine Original Carbonara sollte ohne Rahm auskommen!

  • Pasta Basta sagt:

    Mein Pasta Rezept
    Man braucht ORECCHIETTE, RAHM, 2 POULETBRÜSTCHEN, 1 DOSE ERBSEN, 2 EL. CURRY, 4 EL. PANIERMEHL, 2 EL PARMESAN UND EIN GROSSES STÜCK BUTTER.
    Orecchiette al dente kochen. In der Zwischenzeit in einer Bratpfanne das in (ca. 1x3cm) Streifen geschnittene Pouletfleisch anbraten, mit Curry und Salz und Pfeffer würzen und mit ca.1 dl Rahm ablöschen.
    Die Erbsen in einer kleine Pfanne mit Wasser und einem EL. Curry kurz aufkochen und 2-3 min. ziehen lassen. Evt. ein bisschen Bouillon beigeben.
    Eine grosse Schüssel vorwärmen und die fertigen Orecchiette hinein geben. Die Erbsen abgiessen und in die Bratpfanne zum Pouletfleisch mit der Rahmsauce geben, gut verrühren und die ganze Mischung unter die Orecchiette geben. Zum Schluss den Parmesan und das Paniermehl vermischen und über die fertigen Orecchiette geben. Die Butter in einer Bratpfanne auf schäumen, braun werden lassen und über die Paniermehl-Parmesanmischung giessen.

  • Giovanna Martinelli sagt:

    Kleiner Tipp: Leider wird es hier nicht erwähnt, aber wichtig beim Sugo Bolognese ist; dass das Fleisch knorpelfrei ist. Das erhält man beim Metzger nicht einfach so, sondern man muss es explizit verlangen. Am besten sucht man sich ein gutes Stück Rindfleisch aus und lässt es gleich vom Metzger durch den Fleischwolf hacken. – Es gibt nichts schlimmeres, als ein exkuisiter Sugo mit harten, knorpeligen Fleischteilchen.

  • Anita M. Dürr sagt:

    In Italien gibt es ca. 25 Mio Frauen, Mamas und Nonnas. Jede kennt sicher 10 Pastabasisrezepte. Gleich 250 Mio. ORIGINAL-PASTA-REZEPTE. Dazu kommen noch 4 Jahreszeiten mit ihren Saisongemüsen, dann ist mal das eine oder andere da oder nicht, mal hat man mehr oder weniger, Siziliens Olivenöl schmeckt anders als das aus der Toscana oder dem Trentino… Also 1 Milliarde Rezepte und alles Originale. Wunderbar, weil eines wie das andere einfach traumhaft schmeckt!

  • Bruno Darius sagt:

    Pasta a la senegalaise: 300 g Mehl + 3 Eier fuer die Pasta Typ maltagliata, Tomaten und Ragout de Zebu. So machen wir im Saloum, Senegal, unsere Pasta und die ist ausgezeichnet ohne viel Schnicknack, sondern nur mit Lebensmitteln die es hier gibt. Unsere Gaeste lieben unsere Pasta, je einfacher desto besser.

  • Michael Kern sagt:

    Hier scheint ja jeder ein „original“ Italiener zu sein mit fast schon religiös dogmatischen Vorstellungen von italienischen Küchenrezepten. Wahrscheinlich hatten auch die Italiener im Laufe der Jahre so viel Fantasie, dass sie ihre Rezepte variierten und so mögen sich regional sicher Unterschiede gebildet haben. Ansonsten müsste es ja eine Ur-Rezepte-Bibel geben, aber davon habe ich zum Glück noch nichts gehört. Also, kochen wir doch einfach das, was uns lecker scheint und die Rezepte hier sehen sehr lecker aus…

  • André Erni sagt:

    Spaghetti Amatricianan, mein absoluter Favorit zur Zeit und ein sehr gutes Rezept auf Youtube
    Liebe Grüsse
    André

  • René van Saramacca sagt:

    Diejenigen, die immer auf die «Reinheit der Lehre» pochen, kommen einer fundamentalistischen Haltung nahe und – das ist das Schlimmste – sie verschliessen sich den unendlichen Möglichkeiten der Küche. Wie etwa die Fraktion der Köche und ihrer Anhänger, die auf den «Eigengeschmack» der Zutaten schwören – das gibt dann so klassische Langweiler wie «Carottes Vichy».
    Wie auch immer: Hier meine eigene Variante von «Carbonara», hat sich über die Jahre so ergeben – zugegeben da lehnt sich der Koch doch schon recht weit aus dem italienischen Fenster Richtung Asien.
    Pancetta langsam in einer Gusspfanne knusprig braten
    5 Knoblauchzehen blättrig schneiden
    3 scharfe rote Chilies (oder mehr) entkernen und in Ringe schneiden
    Wenn die Pancetta Stücke beinahe knusprig sind, Knoblauch und Chillies dazu geben bis der Knoblauch allenfalls leicht angebräunt ist, Pfanne vom Feuer nehmen. Fett abgiessen und die Mischung auf Haushaltpapier geben
    In einer Schüssel 4 ganze Eier aufschlagen (warum immer nur das Gelbe vom Ei!)
    1 gehäufter Teelöffel Sri Lanka Curry
    fein gehackte glatte Petersilie
    3 sehr (wirklich sehr) fein gehackte frische! Lorbeerblätter
    japanische Sojasauce (Menge ist abhängig davon, wie salzig der Speck ist – probieren)
    alles gut mischen
    Spaghetti no 3 oder 5 al dente kochen
    in die Eiermischung geben und zusammen mit Pancetta-Knoblauch-Chillie vermischen.
    Auf dem Teller nach Belieben mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle abrunden.
    Sehr feurig, sehr lecker.

  • Joe sagt:

    Grundsätzlich gibt es bei der Italienischer Küche kein „Richtig“ oder „Falsch“…
    Als Italiener, der die gesamte Familie in den verschiedensten orte von Italien verteilt hat, kann ich nur sagen, dass die einzelnen Gerichte, je nach Region schon wieder ganz anders gemacht werden. Unterschiedliche Kochvariationen werden teilweise von einem Dorf zum anderen gemacht. Ich glaube, dass die unterschiedlichsten Kochtraditionen so weit zurück reichen, dass man deshalb, das „richtig“ oder „falsch“, „original“ oder „abgeändert“ nicht mehr definieren kann.
    Was aber gewiss ist, dass beim Italiener das richtig ist, was die „Mama“ kocht. Die „Mama“ wiederum kocht es so, wie es die meisten in dem Dorf machen. Andere „Mamas“ aus anderen Dörfer machen es wiederum schon wieder anders.
    Ich glaube, dass dies das Geheimnis der Italienischer Küche ist. Die Grundkomponente sind meist die gleichen. Aber immer sehr kreativ eingesetzt. Daraus entstand in der Italienischer Küche eine enorme Vielfalt an Pastagerichte….. die alle gut schmecken… und nun gehe ich kochen……

  • Maja sagt:

    Ich nehme immer Knollensellerie für die Sauce. Lorbeer und Muskat darf auch nicht fehlen. Es gibt viele Tomatensaucen für Pastas die ich intus habe, Die meisten sind Eigenkreationen. die Hauptsache es schmeckt. Fündig wird man auch auf
    italienischen Kochwebseiten. Die Italienerinnen erfinden auch neue Rezepte und sind da sehr kreativ.

  • Marc Müller sagt:

    Seit wann wird für Carbonara Pecorino-Käse verwendet?? Der gehört doch eigentlich traditionell an die Amatriciana… mal davon abgsehen, dass der Geschmack von Schafskäse nicht allen liegt! Ich persönlich finde Pecorino scheusslich!

  • Rafael Cruz sagt:

    dio mio – mit einer italierin verheirtat und als grenzenloser liebhaber italienischer küche – bei original, essen und italien muss der toleranz grenzen gesetzt werden. welcher walliser würde ein schon schoggi-fondue als original betrachten? stellen sie sich vor älpler makronen würden mit holländischem gouda käse gemacht. NEIN da gilt es der toleranz grenzen zu setzen und bei aller liebe zur globalisierung, gewisse grundwerte gelten als in stein gemeisselt. cari italiani, lasst euch eure echten rezepte urheberrechtlich schützen oder noch besser stellt einen antrag bei silvio: er soll sie in die nationale grundverfassung aufnehmen – ecco e basta! :-)

  • Thomas sagt:

    An eine Carbonara kommen genau vier Dinge: Eier, Speck, Pfeffer und Parmesan. Basta!

  • doro sagt:

    was heisst schon „richtig“ oder „klassisch“. pastarezepte gibt es wohl soviele wie es mammas und nonnas gibt…

  • Eric Stassel sagt:

    Habe gestern das Tagliatelle Rezept in die Tat umgesetzt. Die Zubereitung nahm über eine Stunde in Anspruch aber das Result war eine Offenbarung! Besten Dank.

  • ueli sagt:

    an ein richtiges ragu kommt zum schluss butter, kein öl

  • brewmaster sagt:

    Mein Gott… kochen ist kreativ,soll spass machen und am Ende soll das gekochte doch einfach eine Gaumenfreude bereiten.. da interessiert es doch überhaupt nicht ob das Rezept nun klassisch ist oder leicht abgeändert wurde… vor allem weil es DAS Original- Rezept bei Saucen gar nicht gibt. Es gibt bekannte und weniger bekannte Variationen des Rezeptes…

    Dem Ragu a la Bolognese (Eine dicke Sauce auf Basis von Gemüse und Rindfleisch) wird gemäss dem Rezept der Accademia Italiana della Cucina, die sich für die Erhaltung der ursprünglich italienischen Küche einsetzt, ein Glas Milch zur Verfeinerung des Ragus und zur geschmacklichen Abstimmung Hühnerleber beigegeben. Bekannt wurde aber das abgewandelte Rezept das für die Füllung der Lasagne verwendet wird… nämlich ohne Milch und ohne Leber und mit gemischtem Hackfleisch….

    Koblisauce

    Bouillon ansetzen ca. 2 dl
    Knoblauchzehen halbieren oder in Scheiben schneiden (je nach belieben)
    Knoblauch ziehen lassen bis er weich wird (Bouillon darf nicht kochen)
    Olivenöl zugeben (leichte Sauce 2 – 3 Löffel …. schwerere Sauce einfach mehr zugeben)
    Einfach aber gut… falls man Kobli liebt…

    Wer es scharf liebt … getrocknete Chili beigeben (scharf am Schluss zu geben …. ganz scharf am Anfang mit Kernen)

  • carmen sagt:

    An alle die sagen in die Carbonara komme kein Rahm. Meine Mutter macht Carbonara schon seit Jahren mit Rahm und ich kenne sogar Italiener die dafür schwärmen. Neben bei gibt es Personen die sich an rohem Ei stören, aus welchen Gründen auch immer.
    Also Danke für die Rezepte jetzt gibts ein Pastaweekend.

  • Christof Walker sagt:

    An eine richtige Carbonara kommt bestimmt kein Rahm, dann noch der Peterli weglassen und es wird super!

  • Nicola sagt:

    Liebe Marianne Kohler, ich bestreite nicht, dass ihre Pasta-Rezepte vorzüglich schmecken, aber dann gleich mit Begriffen wie ‚echt‘, ‚klassisch‘ oder ‚original‘ um sich zu werfen erscheint mir doch ein wenig zu kühn. Zum Glück haben bereits viele aufmerksame Leser die notwendigen Berichtigungen eingesandt. Vielen Dank an alle ! Noch einen Tipp an Sie: mögen sie die Recherchen für ihren nächsten Artikel über italienische Rezepte doch eher anhand mehrere alter Kochbücher aus Italien durchführen.

  • Stefan sagt:

    Die ORECCHIETTE MIT BROCCOLI findet sich verdächtig identisch in einem Jamie Oliver Kochbuch….

  • Jo Mooth sagt:

    Fusilli impasticciati

    Eine Knoblauchzehe in eine Bratpfanne durchdrücken, Ricotta (aus Kuh-, Schaf- oder pikanterer Ziegenmilch) dazu und bei niedriger Temperatur cremig schmelzen, Tomatenkonzentrat guter Qualität (also eher nich solches aus der Tube) nach Geschmack beigeben, Peperoncino (Chilli), umrühren, al dente gekochte Fusilli (Spiralen) aus Hartweizengriess oder Kamut (ohne Eier also) beigeben und ev. mit etwa Olivenöl abschmecken.

  • Maurizio sagt:

    Bolognese richtig gemacht, nach Mamma-Rezept:
    Basis vieler Tomaten-Sugos ist der ‚Soffritto‘: Zwiebeln, Rüebli und Stangenselleri sehr fein hacken, im Olivenöl langsam dünsten, in der Küche duftet es davon bereits nach wenigen Minuten. Das Hackfleisch: Rind/Schwein gemischt. Achtung: mageres Fleisch gibt leider keinen guten Sugo, dazu braucht’s einfach Fett. Da ich gleich viel Gemüse wie Fleisch verwende, spielt das Fett als Dickmacher hier eine untergeordnete Rolle. Das Fleisch zum gedünsteten Gemüse geben, solange umrühren bis das Fleisch nicht mehr rot ist. Wer mag, löscht mit Rotwein ab, ist aber nicht unbedingt nötig. Dann kommen die Tomaten und etwas Tomatenpüree dazu, am besten aus der Dose, denn zu dieser Jahreszeit schmecken die Tomaten aus dem laden höchstens nach Wasser. Jetzt brauchts Geduld und Zeit und etwas Rosmarin und Salbei. Diese mitkochen, mind. 2 Stunden auf Stufe 1.5 von 6.
    Der Sugo ist gut, wenn sich an der Oberfläche dunkelrote ‚Ölpfützen’ bilden. Beim Anrichten der Pasta (mir ist die Form der Pasta völlig egal) dieses Öl abschöpfen und die Pasta damit mischen, Pasta in Teller geben, den Sugo oben drauf, Parmesan, fertig.
    Weder Rahm noch Milch und auch Basilikum oder Speck und Bouillon schon gar nicht, haben in einem Sugo a la Bolognese etwas verloren. Gehört einfach nicht dazu, basta.
    Tipp: Es lohnt sich gleich viel Sugo herzustellen und dann einfrieren.

    • Maja sagt:

      Braucht es kein Salz!

      • giovanni sagt:

        sorry, aber in einem richtigen bolognesesugo BRAUCHT es rotwein zum ablöschen. rosmarin und salbei schon gar nicht.. gehört überhaupt nicht dazu!! und tomatenpuree auch nicht… meine mamma hat nie wo was reingetan zu bolognese..

  • Maurizio sagt:

    Hier ein gutes einfaches Rezept: Rüebli, Lauch, Zwiebeln, Zuchetti, alles in feine dünne Streifen oder Scheiben schneiden/raffeln. In nicht zu wenig Oliven Öl mit etwas knoblauch und aufgeschnittener Chili langsam dünsten bis die Zuchetti leicht braun werden, die Zwiebeln sind es dann auch bereits, die Rüebli werden dabei leicht süsslich. Spaghetti (die dicken) al dente kochen. Dann zum Gemüse und Öl geben, letzteres hat nun eine grünliche Farbe und ein herrliches Aroma angenommen, umrüheren und viel fein gehackten flachen Peterli dazu geben, wer mag gibt noch frische rohe Frühlingszwiebel darüber, Parmesan, fertig ist das Frühlingsznacht. Das Gemüse verliert beim dünsten/frittieren sein Volumen, alos reichlich Gemüse nehmen.

  • Jo Mooth sagt:

    Tagliatelle sind bei original „Bolognese“ schon richtig, bloss heissen die in Bologna al ragù. Und auf dem Bild sind keine Taglatelle, sondern die breiteren Papardelle, und die sind für Ragù nicht typisch. Speckwürfeli sind eine absolute Notlösung: im Original hats ausgedückte Salsiccia (eine pikante Schweinwurst). Milch kommt sicher nicht rein, und zumindest ein teil des Olivenöäls wird am Schluss roh zugegeben. Mind. eine halbe Stunde kochen ist gut, aber die Nonnas kochten so ein Ragù zwei, drei Stunden, und das merkt man. Bei der Carbonara kommt kein Rahm rein, wie richtig vermerkt wurde, und statt Speck Pancetta, also fetter bauchspeck, der mit unserem Speck wenig gemein hat. Eine richtiger Pesto enthält zudem Petersilie, Kartoffeln und Bohnen nur in Varianten. Orecchiette werden in Apulien, wo sie herkommen, typischerweise mit Cime die Rapa serviert. Egal, schmecken muss es.

    • Kathrin Beck sagt:

      Meine Schwester lebt in Puglia und macht Orecchiette mit frischerTomatensauce (Sugo). Ich habe noch nie diese Pasta mit Broccoli oder Cime di Rapa gegessen. Es gibt anscheinend auch bei den Italienern nicht nur eine Version. Kommt sicher auf die Saison an.

      • sebo sagt:

        Also in Puglia werden orechiette sicher mit cime di rapa gegessen. Sardellen ist wiederum geschmackssache. aber anstatt käse kommt im originalrezept angebratene „brotkrümel“ drüber.

  • Bokeh sagt:

    Mich stört, dass es gleich die beste Pasta ist. Und klassisch schon gar nicht.

    Die Bolognese isst man ausserhalb Italiens mit Spaghetti, in Italien bevorzug man kurze Paste. Tagliatelle eher nicht. Bandnudeln werden vorallem für Rahm-Saucen verwendet.

    Und in die Carbonara kommt ganz bestimmt kein Rahm.

    Also von „beste“ und „klassisch“ sind diese Rezepte weit entfernt. Aber bestimmt trotzdem gut.

    • Maja sagt:

      Tagliatelle werden auch mit Tomatensauce gegessen. Natürlich mit frischen Tomaten hergestellt. Jedenfalls in Cervia.

  • Hans Mesin sagt:

    Lecker mögen die Rezepte ja sein, aber es handelt sich dabei sicher nicht um die klassischen. Weder die Bolognese, noch die Carbonara oder das Pestorezept sind „original“.

  • RGB sagt:

    Seit wann ist Rahm in der Carbonara sauce?!? Bei uns in der Toscana kommt nur Speck, Zwiebeln, rohe Eier und Parmesan an die Spaghetti…

    • Vincenzo sagt:

      Gut in der Toscana gibts auch Brot ohne Salz, was mir persönlich nicht so schmeckt. Aber der Rahm in der Carbonara darf aus meiner Sicht nicht fehlen! Kommt halt alles etwas auf die Region an.

      • Santi Sonja sagt:

        Eine Meinung bleibt eine Meinung, heisst aber noch lange nicht, dass es richtig ist!
        Jedoch die Original-Rezepte wurde hier ein wenig verändert…
        Auch Speck in der Bolognese – das eigentlich Ragù heisst,wenn man die Italianità preisen will – ist ein wahrliches No-Go!

  • Manuel Walker sagt:

    Wo hat die Autorin das seltsame Carbonnararezept ausgegraben? Normalerweise kommt rohes Ei an die Spaghetti zusammen mit dem gebratenen Speck, etwas Pfeffer und geriebener Parmesam.

  • Carl Jacobs sagt:

    Das macht Appetit. Werde ich gleich heute ausprobieren. Und wie ist es mit der alten Frage: Wie viel Käse an die Carbonara?

    • Marianne Kohler Nizamuddin sagt:

      Liebe Blog Leser
      Danke für die vielen interessanten Kommentare und Rezeptideen. Die Rezepte auf dem Blog, wie auch die Stylingideen oder die Shoppingtipps, sind als Inspirationen und als Tipps gedacht die das Alltagsleben verschönern und vereinfachen können, sie sind kein Marschbefehl…
      Zu den Tagliatelle: da hat Jo Mooth recht, da sind keine Tagliatelle auf dem Bild sondern Papardelle, ich habe mich wohl von dem hübschen Teller ablenken lassen und werde das Bild austauschen, bestimmt fein ist es den Speck mit Salsiccia zu ersetzen, das werde ich das nächste Mal ausprobieren,
      In die Carbonara muss natürlich nicht unbedingt Rahm, ich finde persönlich, dass dieser die Pasta cremiger macht. Das kann aber auch mit der Zugabe von einigen Löffeln Pastawasser erreicht werden. Ich habe den Link auf „youtube“, den André Erni angeben hat, mit viel Freude und Interesse angeschaut, da kochen italienische Köche köstliche, klassische Pastarezepte. Für die Carbonara nehmen sie „Guanciale“, das ist durchwachsener Speck von den Backen der Schweine. Auch Käse wird beigegeben, Pecorino und Parmesan zu gleichen Teilen.
      Und wie viele bemerkt haben, klassischer sind die Orecchiette mit Cima di Rape und Salsiccia. Wenn jemand ein gutes Rezept kennt, freue ich mich darüber. Broccoli gibt es, im Gegensatz zu Cima di Rape, das ganze Jahr hindurch und Sardellen hat man oft im Küchenschrank, somit finde ich, ist das Rezept einfacher im Alltag umzusetzen. Ich habe nun bei Jamie Oliver nachgeschaut, lieber Stefan, da gibt es ein ähnliches Rezept mit Farfalle. Jamie kocht die Broccoli nicht mit der Pasta mit und er streut am Schluss Pinienkernen darüber, was bestimmt auch sehr fein ist.
      Die Rezepte von Maurizio, Jo Mooth, Brewmaster und René van Saramacca werde ich bestimmt mal nachkochen.
      Herzlich, Marianne Kohler Nizamuddin

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.