10 Wohnideen für enge Räume

Clever platzierte Möbel schaffen den Raum, den Sie brauchen.

Manchmal sind Räume oder ganze Wohnungen eng. Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern, sondern richten Sie so ein, dass Sie genau den Wohnkomfort bekommen, den Sie sich wünschen. Wenn man so tut, als ob alles gross und grossartig sei, dann wirkt es auch so – zumindest beim Einrichten. (Bild links über: Body and Fou, Bild rechts über: Daily dream decor)

1 — Clevere Möbel

Natürlich gibt es Tricks, mit denen man mehr Platz für bestimmte Wohnsituationen schaffen kann. So wie bei diesem Esstisch mit passenden Stühlen. Er nimmt nicht viel Platz ein, weil sich die Stühle ganz praktisch unterschieben lassen. Ein optischer Trick, mit dem man kleinen Wohnungen Grösse verleihen kann, ist die Wahl einer dunklen Farbe. Sie schafft immer Tiefe und lässt alles glamouröser und schicker wirken. (Bild über: Desire to inspire)

2 — Ohne Beine

Möbel, die keine Beine haben, nehmen wenig Raum in Anspruch. In dieser Wohnung ist so mit einem Wandtablar ein praktischer, hübscher und diskreter Arbeitsplatz entstanden. (Bild über: Stadshem)

3 — Regale rundum

Umdenken ermöglicht immer auch neue Perspektiven. Hier sind einfache, schmale Regeltürme um ein Fenster herum platziert. Sie bieten gleich viel Staufläche wie eine ganze Regalwand und sehen dabei erst noch toll aus. (Bild über:  Domino)

4 — Auf die Bank setzen

Die Ausrede, dass für einen bestimmten Wohnwunsch der Platz fehlt, haben die Bewohner dieser Wohnung nicht gebraucht. In der kleinen Küche wurde gar Platz für eine bequeme Sitzbank geschaffen. Der Küchenschrank, der sich dadurch nicht mehr öffnen lässt, wird mit dem Stauraum, der unter der Bank entstanden ist, kompensiert. (Bild über: Lonny)

5 — Mit Klein gross werden

Die englische Fernsehköchin Rachel Khoo hat ihren Ruhm und Erfolg in einer ganz kleinen Pariser Küche begründet. «The Little Paris Kitchen» heisst ihr Buch und ihre Kochsendung, die sie für BBC gemacht hat. Beides zeigt, dass klein durchaus gross sein kann und oft mehr Charme hat.

6 — Rund wählen

Denken Sie daran, wie viele Menschen in französischen Bistros dank runden Tischchen Platz finden und dabei geniessen, essen und das Boulevardleben betrachten können. Ein bisschen von diesem Lebensgefühl schaffen Sie auch in Ihrer klitzekleinen Küche oder in einem Mini-Wohn-Essraum – mit einem runden Tischchen. Bei wenig Platz ist die Wahl eines runden Tisches die beste. Ein Tischchen lässt sich überall gut einsetzen, man kann auch mal zusammenrücken, und es sieht erst noch elegant aus. (Bild über: One happy Mess)

7 — Reinzwängen

Ein ausgezogenes Bettsofa bietet in dieser kleinen Nische einen grossartigen Sofa-Tagesbett-Wohninsel-Sitzplatz. (Bild über: Noir et blanc un style)

8 — Voll ausnützen

Auf ähnliche Art wurde hier ein Schlafzimmer eingerichtet. Einfach den Platz voll ausnützen und lieber gar das grössere Bett wählen und von Wand zu Wand planen, anstatt Platz für kleine Nachttischchen auszusparen. Dafür kann auch ein Wandregal dienen, das gleichzeitig ein schickes Kopfende abgibt. (Bild über: Sweethomestyle)

9 — Einbauen

Es lohnt sich immer, etwas auf Mass machen zu lassen, auch bei Mietwohnungen. Viele Möbel aus Möbelhäusern sind so konzipiert, dass man sie selbst so zusammenstellen kann, wie man möchte. Andere kann man selbst schreinern oder sich von einem Schreiner machen lassen. Auf diese Art lassen sich enge Platzverhältnisse optimal ausnützen. Wenn Sie sie dann noch mit Farbe personalisieren, wird aus etwas Einfachem ein kleines Meisterwerk. (Bild über: Gravity)

10 — Draufsetzen

Vergessen Sie das Darunter nicht! Unter Betten können Schubladen, kleine Schränke oder ganze Unterbauten Platz finden und viel Stauraum bieten. So wie in diesem charmanten Kinderzimmer. (Bild über: One happy Mess)

Credits: 

Blogs und Magazine:  Body and FouDaily dream decor,  Desire to inspireDominoLonnyOne happy MessSweethomestyleGravity
Bücher: «The Little Paris Kitchen» von Rachel Khoo

Immobilienagenturen: Stadshem

 

8 Kommentare zu «10 Wohnideen für enge Räume»

  • JMK sagt:

    Betten würde ich nicht so dicht an die Wände stellen. Schimmelgefahr!

    • Filosof sagt:

      Ich frag mich auch, wie man das jedesmal anstellt, zwischen und unter den Betten zu putzen, wenn Krümel oder Nastücher oder sonstwas dazwischen gefallen sind. Echt mühsam!

    • Lila Flieder sagt:

      zwischen Innenwänden sehe ich kein Problem, solange die Unterkonstruktion eine Zirkulation zulässt!
      Schränke sollten z.B. nie DIREKT an Außenwände gestellt werden

      • Ri Kauf sagt:

        Ich hatte mal so ein Wand-zu-Wand-Bett. Es ist zwar kuschelig aber sehr mühsam zum betten und Ordnung zu halten….Nach einer Weile gibt man es freiwilig wieder auf.

  • albert kugler sagt:

    „Ein optischer Trick, mit dem man kleinen Wohnungen Grösse verleihen kann, ist die Wahl einer dunklen Farbe. Sie schafft immer Tiefe und lässt alles glamouröser und schicker wirken.“ Falsch. Gerade ein schwarzes Sofa zum Beispiel frisst Raum förmlich auf. Wenn man Tiefe schaffen will, dann bitte keine dunkle Farben!

    • ABCDEFG sagt:

      Es kommt darauf an, ob man eine (ich meine e i n e) Wand streicht oder ob man einen großen dunklen Gegenstand hineinstellt. Man muss auch nicht unbedingt gleich Schwarz nehmen, es gibt auch hellere Dunkeltöne. Die korrespondierende Farbe muss dann auch nicht unbedingt Hartweiß sein. Und wenn man sich via Textilien, Lampen etc. noch einen vermittelnden Farbton zwischen Hell und Dunkel gönnt, sei es Grau (bei einem Schwarz-Weiß-Kontrast), sei es etwas anderes, dann wird der Gesamteindruck etwas weicher.

    • Michael sagt:

      Wollte ich auch schreiben. Helle Farben lassen Räume grösser wirken. Eher hätte ich grosse Spiegelflächen empfohlen.

      Und Betten bloss nicht wie bei 8, 9 & 10 in den letzten Winkel reinschieben, das wird zum Bettwäsche waschen/wechseln übelst mühsam.

    • d. rudolf sagt:

      richtig, habe meine kleine Wohnung mit weissen Möbeln ausgestattet und eine Wand farblich auf die mandarinfarbenen Vorhänge abgestimmt. Sieht toll aus.-

Kommentar

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