Neuseeländisches Traumhaus

Architektur und Natur, Beton und Holz, alt und neu – im Haus der Architekten Parsonson kommen Gegensätze spannend zusammen.

Architektur: Parsonson

Strenge Architektur trifft bei diesem Haus in Neuseeland auf weiche, weite und hüglige Landschaft. Durch das geschickte Einsetzen von Transparenz fliesst beides gekonnt zusammen. Zudem spiegeln sich hier Himmel und Haus im grossen Swimmingpool.

Trotz der grossen Fensterwände und dem dramatischen Ausblick in die Natur ist das Haus gemütlich und warm. Die Architekten haben viel Holz mit strukturiertem Beton verbunden. Die Räume führen ineinander über und bieten Privatsphäre und die Möglichkeit des Rückzugs. 

Beim Innenausbau und bei der Einrichtung treffen sich Midcentury, klassische Moderne und ein wenig Nostalgie.

Statt abgeschlossene Räume mit Türen haben die Architekten Wände eingesetzt, die wie Tore sind. 

Nicht nur der Ausblick führt in die Natur. Ein grosses Landschaftsbild in der Bibliothek vermittelt hier den Eindruck, als wäre es ein weiteres Fenster.

Das Haus steht im neuseeländischen Wairau Valley mit dem Rücken zu einer grünen Hügelkette. 

Es ist lang gezogen gebaut und besteht aus vielen einzelnen Pavillons, die untereinander verbunden sind. 

Durch die wunderschönen Glaseinsätze, die Pergola und die geschickte Anlegung des Gartens ist das Haus auch eine Art Brücke, die Räume und Landschaft verbindet.

Credits: 

Architektur: Parsonson
Fotos: Paul McCredie

9 Kommentare zu «Neuseeländisches Traumhaus»

  • Zora sagt:

    …Bild 4: wilder Westen nun auch in Neuseeland? Werden hier jetzt schon Räume abgeschossen?
    Hat jedenfalls mein Zwerchfell in Bewegung gebracht… Liebe Grüsse, Zora

  • Peter Maurer sagt:

    Sichtbeton ist irgendwann auch mal durch. Ausser in der Schweiz will das keiner mehr sehen.

  • Ri Kauf sagt:

    Mir gefallen die antiken Möbel in dieser Moderne. Was mir nicht so gefälltin diesem Fall., ist die Holz-Beton-Kombi . Den Beton hätte man feiner machen könen ohne diese Streifen da das Holz auch schon eher unruhig ist. Überhaupt finde ich die Decke unruhig mit diesen vielen Elementen…..

  • Anna sagt:

    Ach Philippe

  • Benni Aschwanden sagt:

    Also nach Feierabend mal schnell noch in der Migros Kaffee und Brot holen geht da vermutlich eher nicht.

  • Sylvia sagt:

    Da kann ich mich nur anschliessen………. guet gseit!

  • avan sagt:

    von aussen sieht es wirklich gut aus, aber innen ist es stillos und kalt und unwohnlich

  • Ciril Moreno sagt:

    Und wie immer fehlen die Pläne zum Gebäude.. Grundrisse sicherlich, aber auch Schnitte. Schade!

  • Philippe sagt:

    Na ja, Traumhaus ist wohl schon ein wenig übertrieben. Ordentliches Haus in Neuseeland würde es schon besser treffen. Wobei lackiertes Holz nicht unbedingt nach gutem Geschmack schreit. Auch farblich finde ich das Haus ziemlich eintönig und langweilig. Und was sind das für potthässliche Stühle? – Aus dieser Location hätte man sicher mehr machen können.

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