Die Wohnwand ist zurück

Der Gummibaum oder Bärte gehören wieder zum Alltag – kein Wunder, hat das auch die Wohnwand geschafft.

Ausstellungsstück

Die Wohnwand war einmal das Herzstück eines jeden Wohnzimmers. Und später der Inbegriff der biederen Häuslichkeit. Irgendwann machte sie dem Bücherregal Platz. Doch jetzt werden die Regale wieder zu Wohnwänden. Denn neben den Büchern stellen wir auf den Regalen auch Wohnaccessoires, Bilder und andere Dinge aus. (Bild über: One fine stay)

Kleine Welten zwischen Brettern

Mit grosser Lust werden Bücher und Zeitschriften gestapelt, Bilder in die Regale gestellt und sogar an den Rückwänden aufgehängt. Kleine Souvenirs, Fundstücke, Gedichte und Fotos wandern ins Regal, und es entstehen persönliche kleine Stillleben. (Bild über: Decor8)

Styling inklusive

Man räumt heute Bücherregale nicht mehr einfach bloss ein, sondern man stylt sie. So werden sie zu einer neuen, modernen, zuweilen sehr modischen Art von Wohnwand. (Bild über: Dust jacket attic)

Schaukasten

Auf einigen Regalen, beziehungsweise Wohnwänden, spielen die Bücher nur eine Nebenrolle. Vasen, Dosen, Bilder, Pflanzen und schöne Dinge finden hier ein Zuhause. Bei diesem Beispiel hier vom Blog The Decorista tritt auch das Möbel selbst in den Hintergrund und bietet eine Art Rahmen für die schönen Dinge, die draufstehen.

Schatzkistchen

Dieses Regal wird in der Tat zur echten Wohnwand. Es bedeckt eine ganze Wand. Die gleichmässige Regalaufteilung lässt eine Art Kistchen entstehen oder Bilderrahmen für die darin verstauten Bücher oder arrangierten Wohnaccessoires. (Bild über: One kind design)

Alles dabei

Eingerahmt von Regalen, auf denen alles steht, was man liebt und um sich haben möchte! So macht der Begriff Wohnwand für mich am meisten Sinn. Bei diesem Bild, das ich bei  Sandra Millender auf Pinterest entdeckt habe, handelt es sich entweder um ein sehr wohnliches Arbeitszimmer oder um ein kreatives Wohnzimmer – beides sind wunderschöne Einrichtungsideen. 

Mit Fifties-Charme

Zurück zur Wohnwand, wie sie einst war: Das schwedische String-Regalsystem erlaubt ganz viele verschiedene Möglichkeiten für die Kreation eines persönlichen Regals. Dieses hier aus Walnussholz führt zurück in die Fifties, die Geburtsstunde der guten alten Wohnwand.

Dazwischen, darüber und davor

In England hat man Regale schon immer ganz wohnlich bestückt. Bilder werden an die Regale gehängt, Teller an die Regalwände gestellt. Dazu kann man hübsche Dinge zwischen und auf die Bücher verteilen. (Bild über: Huff Harrington Blog)

Schön arrangiert

Die neuen Wohnwände müssen nicht zwingend schwere Holzmöbel mit eingebauten Hausbars, Beleuchtung und Vitrinenelementen sein. Meist tun es schlichte Regale, die wohnlich eingerichtet werden. (Bild über: Apartment 34)

Alles drin

Mit schlichten Regalen hat die Stylistin Victoria Steiner hier einen eingebauten Keramikofen eingefasst. Sie benutzt das Regal, um alle schönen Dinge stilvoll  und gut sichtbar zu verstauen. Entdecken Sie mehr schöne Wohnideen von Victoria Steiner. (Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

 

Credits: 

Ferienwohnungen: One fine stay
Blogs und Magazine: Decor8, Apartment 34, Huff Harrington Blog, The Decorista, One kind designDust jacket attic
Pinterest: Sandra Millender auf Pinterest 

Regale: String-Regalsystem 

9 Kommentare zu «Die Wohnwand ist zurück»

  • Martin sagt:

    Also nach Wohnwand sieht keines der Bilder aus. Das sind für mich Bücherregale oder andere Regale, wie es sie zu Hauf gibt. Eine klassische Wohnwand hat in der Mitte den Fernseher und links und rechts Vitrinen oder so was.

  • Lars sagt:

    Die Wohnwand war noch nie weg. Ikea führt sie schon fast ewig, in vielen Varianten. Auch variables Gestell genannt, brauchbar – nicht nur im Wohnbereich.

  • Elsbethverena sagt:

    Bin ganz bei Ihnen, Michael! So gut mir viele Anregungen von Frau Kohler gefallen, so skeptisch bin ich bei Behauptungen, was gerade in oder out sei. Leben inmitten von Büchern ist für mich grossartig. Es darf auch einige wenige andere Stücke im Regal haben. Aber Zeitschriftenstapel? Und wieso sollte ich die Bücher total unpraktisch einmal liegend und einmal stehend einordnen? Die vielen Fundsachen und Erinnerungsstücke in den Regalen wirken auf mich unruhig und z.T. geschmacklos. Genau wie die Makrameedinger, die plötzlich wieder der letzte Schrei sein sollen.

    • Ruth sagt:

      Stimme Ihnen in allen Punkten voll zu. Auch ich habe eine Makramee-Allergie. Erinnerungsstücke sind schön, sie sind nie in oder out, weniger ist aber mehr. Wichtig scheint mir einen Bezug zu diesen stücken zu haben.

  • Zora sagt:

    …einfach schön, da durchzuscrollen – und sich vom einen oder andern Bild inspiriren zu lassen… danke, wie immer ein Genuss!

  • Michael sagt:

    Wie die Wohnwand ist wieder zurück ? War sie überhaupt weg ? Ist mir nicht aufgefallen. Zumindest nicht bei Menschen, die noch Vinyl und echte Bücher statt mp3 und einen eReader besitzen.

  • Amanda sagt:

    Wohnwände? Ich sehe keine! Wohnwände haben, nebst einigen offenen-, immer auch geschlossene Elemente und, aus Stabilitätsgründen, eine Rückwand. Was ich auf den Bildern sehe, sind Regale. Für mich allesamt überladen, doch das ist wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks.

    • Franz sagt:

      Danke Amanda, habe exakt das Gleiche gedacht. Ich seh da keine Wohnwände, jedenfalls nicht, was man ganz „klassisch“ unter dem Begriff versteht. Regale und Büchgergestelle, Side- und Highboards, Vitrinen etc. sind nun mal keine Wohnwände…

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