In der Küche von Shibby, der Foodbloggerin

Blogs sind die neuen Magazine und in Shibbys Fall die neuen Kochbücher. Sweet Home besuchte die erfolgreiche Foodbloggerin in ihrer kleinen Küche in Zürich.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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«Alle reden, schreiben und erklären, wenn es ums Kochen geht», meint die 24-jährige Ostschweizerin,  «dabei will man doch sehen, wie man das macht.» Auf ihrem Video-Blog Kochen mit Shibby zeigt sie dies in einem rasanten Tempo, ihre Videos sind in Highspeed, präzis und mit cooler Musik unterlegt. 

Shibbys Vorbild ist der Starkoch Jamie Oliver. Sie sei sozusagen mit ihm aufgewachsen, nun werde er aber langsam alt, und sie findet es an der Zeit, dass er was anderes macht. Leicht gesagt als blutjunge Foodbloggerin, die am Anfang ihrer medialen Kochkarriere steht. Die Ostschweizerin hat immer schon gerne gekocht und freut sich, dass ihr Blog so erfolgreich ist, dass sie vom neuen Schweizer Jugend-TV-Sender Joiz, der 2011 lanciert wird, als Kochredakteurin angestellt wurde. In der kleinen Küche ihrer Zürcher Einzimmerwohnung hängt gross und dominant ein Werbeplakat des Senders, es zeigt wie Shibby auf eine Chilischote beisst. Da Shibbys Blog ohne Worte auskommt, wird er international angeschaut. Auf der iTunes-Download-Chartliste hat sie es ganz nach vorne in die Top Ten, nämlich auf die Nummer 8, gebracht. «Klar ist Jamie auf dem ersten Platz, aber ich bin ihm doch ziemlich nahe gerutscht», grinst der Internetstar.

Wenn andere Köche erst mal den Ofen vorwärmen oder Wasser heiss machen, stellt Shibby ihr Mac-Book in Position auf dem kleinen Küchentisch unter der Dachschräge ihrer Einzimmerwohnung. Die Küche ist alles andere als Hightech. Da steht ein Kochherd ganz alleine, der Kühlschrank in einer anderen Ecke, ebenso keine Abwaschmaschine, keine Dampfhaube. Und auch keine chicen Keramikteller, gestylte Vintage-Küchenaccessoires, Feenlichter oder Wiesenblumen in Milchkrügen, wie sie ihre englischen Kollegen in ihren TV-Supershows zeigen. Shibby lebt und kocht einfach und unkompliziert, wie viele ihrer Altersgenossen. Dafür aber experimentiert sie mit ungewöhnlichen Zutaten wie Eistee für eine Pasta oder wie hier, exklusiv für Sweet Home, Vermicelles-Paste für Spätzli.

Wenn andere Köche erst mal den Ofen vorwärmen oder Wasser heiss machen, stellt Shibby ihr Mac-Book in Position auf dem kleinen Küchentisch unter der Dachschräge ihrer Einzimmerwohnung. Die Küche ist alles andere als Hightech. Da steht ein Kochherd ganz alleine, der Kühlschrank in einer anderen Ecke, ebenso keine Abwaschmaschine, keine Dampfhaube. Und auch keine chicen Keramikteller, gestylte Vintage-Küchenaccessoires, Feenlichter oder Wiesenblumen in Milchkrügen, wie sie ihre englischen Kollegen in ihren TV-Supershows zeigen. Shibby lebt und kocht einfach und unkompliziert, wie viele ihrer Altersgenossen. Dafür aber experimentiert sie mit ungewöhnlichen Zutaten wie Eistee für eine Pasta oder wie hier, exklusiv für Sweet Home, Vermicelles-Paste für Spätzli.

Spätzli gehören zu  Shibbys Lieblingsgerichten. Sie bereitet sie ganz schnell und einfach selber zu. Für Sweet Home hatte sie am Vortag der Fotoproduktion die Eingabe, Spätzli als Dessert zuzubereiten mit Vermicelles und einer Vanillesauce. Die Rezeptidee probiert sie nun hier aus, zum ersten Mal und das ganz selbstbewusst vor der Kamera.

Spätzli gehören zu Shibbys Lieblingsgerichten. Sie bereitet sie ganz schnell und einfach selber zu. Für Sweet Home hatte sie am Vortag der Fotoproduktion die Eingabe, Spätzli als Dessert zuzubereiten mit Vermicelles und einer Vanillesauce. Die Rezeptidee probiert sie nun hier aus, zum ersten Mal und das ganz selbstbewusst vor der Kamera.

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«Kochen soll einfach und schnell gehen», findet Shibby. Während sie mit Kraft und Energie den Spätzliteig rührt, bringt sie das Wasser zum Sieden und erwärmt Milch mit Vanille für die Sauce.

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Ganz im Gegensatz zu gestylten TV-Shows kocht Shibby mit bunten Kunststoffinstrumenten und benützt Geschirr, das sie wie alle ihre Möbel, die in der kleinen Wohnung stehen, auf Ebay ersteigert hat

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Unter dem Dachfenster steht der kleine Kochtisch, daneben der Herd und gegenüber ein Holzregal, Ebay-Style, voll mit Lieblingslebensmitteln, Geschirr und Kochutensilien. Kein glamourös gestyltes Bühnenbild für eine Kochshow, sondern die reale Welt einer jungen Bloggerin ohne Starallüren.

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In den Spätzliteig hat Shibby Vermicelles-Paste gemischt. Hier streift sie den Teig mit einem Spätzlisieb ins siedende Wasser. Dieses Rezept ist in Shibbys Kopf entstanden. «Keine Ahnung, ob es gut wird, aber ich denke schon. Wenn die Zutaten fein sind, schmeckt auch das Resultat», sind Shibbys Gedanken zu diesem Kochexperiment.

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Das Resultat: feine Vermicelles-Spätzli mit hausgemachter Vanillesauce und einem Marron-Glace als Dekoration. Ein ungewöhnliches, neues und feines Dessert.

Kochen mit Shibby – Vermicelles-Spätzli mit Vanille-Sauce from Christina Schmid on Vimeo.

Zutaten für Spätzliteig:
  • 3 Eier
  • 250 Gramm Mehl
  • 50 ml Wasser
  • 2 Prisen Salz
  • 75 Gramm Marronipüree

Zubereitung
Alles zu einem Teig vermengen und durch ein Spätzlisieb lassen.

Zutaten für Vanillesauce
  • 1/2 l Milch
  • 75 Gramm Zucker
  • 2 bis 3 Eier
  • 1/2 Vanillestängel

Zubereitung
Vanillestängel der länge nach halbieren, Mark auskratzen, Eigelb von Eiweiss trennen, Vanillemark und Eigelb in Schüssel geben, zusammen schaumig rühren. Milch in Topf geben, Vanillestängel beigeben und aufkochen. Heisse Milch unter ständigem Rühren in Ei-Zuckermasse geben. Zurück in Topf leeren. Vorsichtig unter ständigem Rühren mit Holzkelle erhitzen.

12 Kommentare zu «In der Küche von Shibby, der Foodbloggerin»

  • Marie sagt:

    Mhhh, also ich finde das Video eher nervig. Die Bildausschnitte sind wenig schön und nicht aussagekräftig. Ich kann es nicht nachkochen. Ist es überhaupt zum Nachkochen gedacht? Falls ja, dann ist für mich das Ziel verfehlt. Aber vielleicht bin ich auch unfähig.

  • Peter Meyer sagt:

    Jamie Oliver ist – bei aller Show – ein professioneller Koch mit entsprechender Ausbildung. Shibby dagegen hat ein Kochbuch von Jamie gelesen. Das ist ein Unterschied!

    • shibby sagt:

      nicht nur eines. ALLE! :-)

    • Henne sagt:

      Und was wollen Sie uns damit nun sagen, Herr Meyer? Dass Shibby nicht kochen kann, weil sie keine Kochausbildung hat? Ich habe mal in einem Restaurant gegessen, wo zwei ausgebildete Köche in der Küche standen – und das Essen war trotzdem grottenschlecht.

  • Eric Stassel sagt:

    Was muss ich da lesen? Mit 35 „zu alt“? Um zu kochen? Also mit Verlaub, Fräulein – ich habe den gleichen Jahrgang wie Jamie und wenn ich mit 50 nur noch halb so rocken kann wie Bono, darf ich mich glücklich schätzen…

    • shibby sagt:

      da sieht man mal wieder wie einem die worte im mund umgedreht werden. ;-) jamie ist nicht alt. aber ich denke, dass es langsam zeit wird, auch andere an den herd zu lassen.

  • Huzi sagt:

    sehr cool!

  • Werner Meier sagt:

    Warum hat die Frau einen solchen Hut an, wenn sie kocht, ist das nicht hinderlich?

  • Adrian sagt:

    Cool? Die Frau hat sich eher dem Hype versprochen. Hipper Trendsettismus um jeden Preis. Sehr Cool!

  • Marco sagt:

    Da gibts nur noch ins zu sagen: COOL!

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