Best of: Die 10 besten Pastarezepte

Die beste Pasta gibt es zu Hause. Diese unkomplizierten Rezepte machen Lust, gleich mit der Zubereitung zu beginnen.

1  — Für das Feriengefühl: Spaghetti Mediterraneo  

Eine Pasta, die nach Süden schmeckt und duftet, ist jetzt genau das, was wir brauchen. Sie bringt wenig Feriengefühl in diese wechselhafte Jahreszeit und die Sauce entsteht im Backofen. (Bild über: Lonny)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Spaghetti

500 g Cherrytomaten

2 rote Peperoni

1 Aubergine

1 Schalotte

3 Knoblauchzehen, ganz

1 Handvoll  Oliven, entsteint

1 Handvoll Basilikum, zerrissen

1 Handvoll Petersilie, grob gehackt

1 EL Honig

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Pecorino Romano

Legen Sie ein Backpapier auf ein Backblech. Schneiden Sie die Peperoni und die Aubergine in Stücke. Legen Sie Tomaten, die Peperonistücke, die Aubergine, die geschälte Schalotte und die ganzen Knoblauchzehen auf das Blech. Geben Sie Olivenöl darüber, würzen mit ein wenig Salz und träufeln den Honig darüber. Gut mischen und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten rösten. Danach nehmen Sie das Gemüse heraus, enthäuten den Knoblauch und  pürieren ihn mit einer Gabel. Kochen Sie in der Zwischenzeit die Spaghetti gemäss Packungsangaben al dente. Dann mischen Sie die Spaghetti mit dem Gemüse, geben 2 Esslöffel heisses Pastawasser dazu und erwärmen alles zusammen kurz, geben die Oliven bei, das Basilikum und die Petersilie, würzen mit Salz und Pfeffer und servieren die Pasta mit geriebenem Pecorino Romano. 

sweet home

2 — Der gemütliche Znacht: Hörnligratin 

Für die kühleren Tage, von denen wir immer noch einige haben, eignet sich ein Pastagericht aus dem Backofen. Dieser Gratin schmeckt mit Hörnli oder Maccheroni am besten. (Bild über: Adventure in cooking)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Hörnli oder Maccheroni

4 dl Rahm

2 EL Ziegen-Frischkäse

150 g Gruyère, gerieben

150 gTilsiter, gerieben

200 g Schinken, in Streifen geschnitten

1 Handvoll Majoran

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1 dl Weisswein

ein wenig Bouillon

Butter

1 Knoblauchzehe, zerquetscht

Etwas Butter in eine Pfanne geben, den Knoblauch hinzufügen, erhitzen. Wenn der Knoblauch zu duften beginnt, herausnehmen und die Schinkenwürfeli anbraten. Weisswein darüber giessen und ein wenig Bouillon beigeben, einköcheln lassen. Dann den Rahm und den Ziegenfrischkäse dazugeben , würzen. In der Zwischenzeit die Pasta nicht ganz al dente kochen – damit sie nach dem Backen nicht allzu weich wird! Eine Gratinform ausbuttern. Die Pasta mit der Sauce mischen, 200 Gramm Käse und die Majoranblättchen daruntermischen. In die Gratinform geben und den restlichen Käse darüber verteilen. In den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 Minuten backen.

SWEET HOME

3 — Es geht auch mit Gemüse: Spaghetti mit Blumenkohl und Speck 

Eine feine Pasta bietet auch die Möglichkeit, alles in einem zu geniessen: Gemüse, ein wenig Fleisch, frische Kräuter, Käse und natürlich Teigwaren. (Bild über: Citrus and candy)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Spaghetti

1 kleiner Blumenkohl, in Röschen geschnitten

150 g Speckwürfeli

die abgeriebene Schale und der Saft von einer Zitrone

Olivenöl

½ Peperoncino, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 dl trockener Weisswein

 

rösten Sie die Blumenkohlröschen mit ein wenig Olivenöl und Salz im 200 Grad heissen Backofen 10 Minuten. Wenden Sie sie in der Halbzeit.  Kochen Sie die Pasta al dente. Geben Sie ein wenig Butter in eine Bratpfanne und braten die Speckwürfeli langsam knusprig. Giessen Sie das Fett ab und legen Sie die Speckwürfeli auf ein wenig Küchenpapier. Geben Sie Olivenöl in die gleiche Pfanne, zusammen mit dem Knoblauch und dem Peperoncino. Alles zusammen erhitzen, wenn der Knoblauch duftet mit dem Wein ablöschen, einköcheln lassen, den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen und dann die Pasta, die Blumenkohlröschen und die Speckwürfeli untermischen. Mit viel gehackter Petersilie und geriebenem Parmesan oder Pecorino servieren.

SWEET HOME

4 — Der Klassiker, den alle lieben: Ragout Bolognese 

Die echte «Bolognese» ist eine Fleischsauce, wird mit Tagliatelle serviert und hat wenig Tomaten. Dieses Rezept ist einfach in der Zubereitung und schmeckt fantastisch. (Bild über: Globetrotter Diaries)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Tagliatelle

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Butter

500 g gehacktes Rindfleisch

100 g Pancetta, in Würfel geschnitten

1 grosses Rüebli

1 grosse Stange Sellerie

2 Schalotten

3 EL Tomatenpüree

1 dl  Milch 

2 dl  Rotwein 

1 dl Bouillon

1 Handvoll Basilikum

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden. Das Hackfleisch in Olivenöl anbraten und zur Seite stellen. Die Pancettawürfeli in Olivenöl anbraten, die Gemüsewürfel dazugeben und alles einige Minuten anbraten. Das Tomatenmark dazugeben, mischen und dann das angebratene Fleisch untermischen, würzen, nochmals erhitzen und mit der Milch ablöschen. Danach Wein und Bouillon dazugeben, umrühren, Basilikum darüberlegen, zudecken und sanft köcheln lassen – mindestens eine halbe Stunde, aber besser länger! Die Tagliatelle im heissen Salzwasser al dente kochen, absieben und unter die Sauce mischen, ein Stück Butter untermischen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

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5 — Die unkomplizierte Delikatesse: Ravioli mit  Nüssen und Spargeln 

Ja, Ravioli kann man auch selber machen, aber dazu braucht es eine Pastamaschine, Zeit und Musse. Ich finde, dass es gute Ravioli zum Kaufen gibt, zum Beispiel bei Patrizia Fontana in Zürich, und diese ein schnelles, feines Znacht abgeben.  (Bild über: Greenvalley kitchen)
Und so geht’s:
Schneiden Sie grüne Spargeln in Stücke und hacken Walnüsse grob. Hacken oder schneiden Sie frische Frühlingskräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Kerbel. Kochen Sie die Ravioli kurz, bis sie nach oben schwimmen. In der Zwischenzeit erhitzen Sie 2 Esslöffel Butter in einer Pfanne und geben die Spargelstücke dazu. Langsam etwa 5 Minuten dünsten, die Kräuter sowie den Saft und die Schale der Zitrone beigeben. Mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. Nehmen Sie die Ravioli mit einer gelochten Schöpfkelle aus dem Wasser und geben Sie sie zu den Spargeln, alles gut zusammenmischen und mit geraffeltem Pecorino Romano servieren.
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6 — Das allerschnellste Festessen: Farfalle mit Rauchlachs 

Diese Pasta geht genau so lang, wie die Teigwaren zum Kochen brauchen, also etwa 10 Minuten. Sie geben ein schnelles, kleines Festessen ab. Voraussetzung: Sie haben ein wenig Rauchlachs, Zitrone, Rahm und Schnittlauch im Haus. (Bild über: Blogs.Food24)

Und so geht’s:
Pasta al dente kochen. Lachs in kleine Stücke reissen oder schneiden, eine Zitrone abreiben, den Saft auspressen und Schnittlauchringli schneiden. Die Pasta abtropfen, 2 Esslöffel Pastawasser zurücklassen und dann zurück in die Pfanne geben, die dampfend heisse Pasta mit dem Rauchlachs, 1 dl Rahm, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft, den Schnittlauchringli und dem Pastawasser mischen, alles kurz aufwärmen, mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und servieren.
 

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7 — Da ist alles drin was uns guttut: Fusilli mit Spinat und Ziegenkäse 

Pasta ist ideal, um auf die Schnelle etwas Gesundes und Feines auf den Tisch zu bringen. Mischen Sie Pasta mit Spinat oder Kohl; das ist anders, schmeckt fantastisch und geht ganz leicht. (Bild über: Howsweeteats)
Und so gehts:
Kochen Sie Fusilli al dente. Geben Sie Olivenöl in eine grosse Pfanne, zwei zerquetschte Knoblauchzehen und einen halben Peperoncino. Erhitzen und dann gerüsteten Spinat dazugeben, zudecken und kochen, bis der Spinat zusammenfällt, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch und den Peperoncino herausnehmen und die Fusilli mit dem Spinat mischen. Frischen Ziegenkäse zerbröseln und daruntermischen und servieren.
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8 — Ein Teller Wohlfühlpasta: Spaghetti Carbonara 

Eier und Speck passen auch in eine Pasta. Der Klassiker, die «Carbonara», ist Seelenfood und einfach und schnell in der Zubereitung. (Bild über: Salted and styled)

Zutaten:

Zubereitung:

400 g Spaghetti

Olivenöl

200 g magere Speckwürfeli

6 Eigelb

1 Knoblauchzehe

50 g frisch geriebener Parmesan

50 g frisch geriebener Pecorino

eine gute Handvoll zerhackte, grobe Petersilie

Salz und Pfeffer

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen, die Knoblauchzehe ein wenig zerdrücken, die Speckwürfeli und den Knoblauch in wenig Olivenöl anbraten. Darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird! Den Knoblauch wieder herausnehmen, den Speck warm stellen, in einer kleinen Schüssel die Eigelb mit zwei Dritteln des Käses verrühren. Die Spaghetti mit einer Zange aus dem heissen Wasser nehmen, mit dem Speck vermischen. Es darf ruhig ein wenig Teigwarenwasser mitkommen. Von der Kochplatte nehmen und die Eigelbmischung darunterrühren. Falls die Mischung zu trocken ist, ein wenig zusätzliches Teigwarenwasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, Petersilie untermischen und mit dem übrigen Käse bestreuen.

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9 — Mit Sauce auf Vorrat: Nudeln mit Pesto

Pesto ist eine Sauce, die mit Olivenöl bedeckt eine Woche im Kühlschrank frisch bleibt und einem so die Möglichkeit gibt, ganz schnell etwas besonders Köstliches auf den Tisch zu zaubern. Die klassische Pesto Genovese wird mit Basilikum, Knoblauch, Parmesan und Piniennüssen gemischt, aber versuchen Sie doch einmal eine etwas andere Pesto (Bild über: Edible Perspective)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Handvoll Pistazien

1 Handvoll Pfefferminzblätter

1 Handvoll Basilikumblätter

1 Knoblauchzehe

100 g Pecorino Romano, gerieben

100 Feta

1 dl gutes, kalt gepresstes Olivenöl

Mischen Sie alles in einer Küchenmaschine zu einer groben Pesto. Puristen zerstampfen alles liebevoll  mit einem Mörser zu einer Paste. Geben Sie die Pesto in ein Glas und bedecken es mit Olivenöl. So hält die Pesto etwa eine Woche im Kühlschrank. Sie schmeckt fantastisch zu Nudeln. Dafür kochen Sie Nudeln al dente. Giessen Sie diese ab und halten ein wenig heisses Pastawasser zurück. Die Nudeln mit der Pesto und dem Pastawasser mischen und mit einigen Pistaziennüssen garniert servieren. Sie können gesalzene Pistazien für dieses Gericht nehmen. Wenn Sie ungesalzene nehmen, mit ein wenig Salz nachwürzen.

10 — Mein Favorit: Spaghetti alle Vongole 

Mit meinem persönlichen Pastaliebling, den Spaghetti alle Vongole, reisen Sie kulinarisch direkt ans Meer. (Bild über: Tripadvisor)

Zutaten:

Zubereitung:

1 kg Vongole Veraci (in Zürich, zum Beispiel bei Braschler im Kreis 5 erhältlich)

3 Knoblauchzehen

½ Peperoncino

200 g Cherrytomaten, halbiert

1 kleiner Strauss glatte Petersilie

Salz und Pfeffer

400 Gramm Spaghetti

Olivenöl Extra Vergine

Waschen Sie die Muscheln gut in Salzwasser und werfen Sie offene Muscheln weg. Erhitzen Sie ein wenig Olivenöl in einer Pfanne und geben Sie die zerquetschten Knoblauchzehen und den halbierten Peperoncino bei. Wenn der Knoblauch golden ist und duftet, nehmen Sie ihn wieder heraus, ebenso den Peperoncino. Die Tomaten und die Muscheln beigeben und zudecken. Kochen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. In der Zwischenzeit kochen Sie die Spaghetti knapp al dente. Geben Sie die Spaghetti zu den Muscheln, vermischen Sie alles gut und kochen sie es nochmals 2–3 Minuten. Geben Sie gehackte Petersilie dazu und servieren Sie die Pasta mit einem zusätzlichen kleinen Teller für die Muschelschalen.

Credits: 

Foodblogs, Blogs und Magazine: Lonny, Adventure in cookingTripadvisor, Edible PerspectiveSalted and styled)r: Howsweeteats, Blogs.Food24, Citrus and candyGreenvalley kitchenGlobetrotter Diaries,
Shoppingtipps: Ravioli bei Patrizia Fontana in Zürich, Vongole bei Braschler im Zürcher Kreis 5 

 

 

4 Kommentare zu «Best of: Die 10 besten Pastarezepte»

  • Meistro Carbonara sagt:

    Vergessen Sie bei Carbonara die Spaghetti in Salzeasser al dente kochen.
    Parmesan und Speck verfügen über genühend Salz dass es im Wasser keines braucht (nur bei Carbonara!)

  • Jeannette Baumer-Weber sagt:

    Die Pasta-Rezepte sind ein absoluter Knüller und kommen zur richtigen Zeit! Einige davon kenne ich, aber dennoch, sie geben neue Impulse. Und jetzt weiss ich auch, welche Pastaform zu welcher Sauce gut passt. Vielen Dank und
    Freundliche Grüsse

  • Yves sagt:

    Fast alle Rezepte genau nach meinem Geschmack. Aber wieso sollen die Speckwürfeli im Butter angebraten werden? Die Speckwürfeli sind fettig genug.

    • Christoph Bögli sagt:

      Speck ist nicht zwingend fettig, der Fettgehalt kann stark variieren je nach Tier und Stück. Im übrigen, selbst bei einem ordentlichen Fettgehalt kann etwas Olivenöl oder Butter nicht schaden um das Ganze richtig anbraten zu können. Die Frage ist doch eher, wieso nicht?

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