Total abgehoben wohnen

Nicht alle wollen auf dem Boden bleiben. Dass man auch ganz schön abgehoben wohnen kann, beweist dieses Einfamilienhaus in Litauen, welches vom Architektenbüro Natkevicius gebaut wurde. Es ragt in die Luft, hebt ab, öffnet sich in den Himmel und in die Landschaft.

Architektur: Natkevicius

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Startklar für ein neues Wohngefühl: Dieses Haus in Litauen hebt ab, vom Boden und von der konventionellen Art, Häuser zu bauen. Es steht ganz schön schräg in der Landschaft und passt sich dennoch harmonisch dem Gelände an.

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Das Haus besteht aus zwei länglichen Gebäudekomplexen,  der eine hebt ab und der andere steht auf dem Boden. Die Baumaterialien passen sich der Natur an, die Hauswände sind aus dunklem Holz und verändern sich mit dem Alter und der Witterung. Die grossen Fenster spiegeln den Himmel.

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Wie ein Aussichtsturm mit freiem Blick auf die weite Landschaft präsentiert sich das Wohnzimmer. Praktisch ist die Höhe, denn obschon das Haus nicht sehr hoch ist, durch die Schrägstellung des Gebäudes ragen die Fenster über die Erde. Man wohnt abgehoben und bleibt trotzdem am Boden.

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Die Einrichtung des Hauses ist schlicht, reduziert und passt sich der Architektur an. Wenige Farben, dafür unterschiedliche Formen. Die grossen Fenster und die wunderbare Aussicht dominieren.

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Das Gebäude strahlt durch seine Schräge und die konsequente Reduziertheit Dynamik aus. Unter dem Haus ist die Einfahrt und eine Art Garage.

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Wieso nicht ...

... einen üppigen Café Mélange zubereiten?

Verwöhnen Sie sich ein wenig an einem kalten, trüben Tag und machen Sie einen feinen Kaffee mit einer guten Portion Rahm, den Sie mit Schokolade und einer Schokoladenkirsche garnieren. (Bild über: Vintagerosegarden)

40 Kommentare zu «Total abgehoben wohnen»

  • SNOWSKIN sagt:

    High Marianne

    Diesen Blogg habe ich erst seit etwa 2 Monaten abonniert.
    Ich freue mich immer gerade zu auf jeden tag, andem neue Ideen gepostet werden.
    Bitte nie damit aufhören ;-)) ……..
    Die Infos sind sehr vielfältig und total inspirierend. die Posts sind sorgfältig zusammengesammelt. Die Style-Ideen sind grossartig und die DIY sind anspornend.

    Jetzt habe ich eine Frage:
    In diesem Post über Märchen… ist das folgende Bild:
    Eine Lampe, die tanzt, hat das Designteam von Ikea mit den Modell PS Svarva entworfen.

    Rechts von der Lampe hängen weisse „Stoffkugeln“ oder so ähnlich an der Wand. Was ist das?
    Freue mich über deine antwort.

  • Zada sagt:

    Nunatak Sàrl hat in 2003 ein sehr ähnliches (meiner Meinung nach) Haus in Wallis gebaut:

    Und für cantilever-Liebhaberinnen, in England man kann in der Balancing Barn sogar übernachten!

  • Eva Krohn sagt:

    ja-wohl welche tolle rechtanguläre erregte Penisgestaltung,
    mit schwebeden Wohnräume für sexy Träume
    möglicherweise von einem Singel-Man die moderne architektonische Lüstübung.

  • Walter Fuchs sagt:

    Ist mal was anderes. Es scheint mir, dass der Mensch mit dieser Abgehobenheit seine Verbundenheit mit der Erde aufheben will. Dies zeigt auch der tote Rasen um das Haus, kein Baum, kein Busch, keine Blume. Energetisch eine Katastrophe und mit der typischen Schachtelbauweise die der Computer so gut beherrscht, mit Flachdach ohne Vordach, keiner Beschattung etc. eine Freude für Fans der Dauerrenovation. Die ideale Behausung für verantwortunslose Menschen – natürlich mit Platz für Offroader und Co…

  • Fenster sagt:

    …das ist wirklich cool – und mit den riesen Fenstern hat man einen tollen Ausblick!

  • Philippe B. sagt:

    @Mike: Das Untergeschoss sieht aus wie ein Zivilschutzbunker… Da kommen doch gleich ein paar Erinnerungen, hehe.

  • Werner Meier sagt:

    Wenn da mal eine Scheibe kaputtgeht…

  • Helpferer Karl sagt:

    über die architektur kann man streiten, ist geschmackssache aber über die Gemütlichkeit, die nicht vorhanden ist, kann man nicht streiten.kein ort zum wohlfühlen.

    • Marco sagt:

      Wieso sollte Gemütlichkeit nicht auch subjektiv und individuell wahrgenommen werden können – also nicht diskutierbar? Komisch, was einem Leute vorzuleben gedenken müssen… .

  • sepp z. sagt:

    dass das bild des ’schwebenden‘ innenraums fehlt, ist schon ein bisschen bezeichnend. im innenraum nimmt man nämlich das schweben gar nicht wahr. der ausblick aus dem ’schwebenden‘ innenraum ist etwa so spektakulär wie der blick aus der 2. etage eines normalen mehrfamilienhauses :-). dagegen ist das auf dem boden stehende wohnzimmer mit verglasung auf 3 seiten schon eher ungewöhnlich und interessant.

  • pedro sagt:

    super, dass man fuer so etwas in der schweiz eine baubewilligung erhaelt.

    der architekt war wohl schon mal in fortaleza, brasil zu besuch (?) ;-)

    gedenkstaette, mausoleum fuer presidente castelo branco
    http://www.panoramio.com/photo/2530263

  • Ich würde sofort ausziehen!

  • Damian sagt:

    Finde die Fensterunterteilung, besonders beim Endstück des schwebenden Teils, suboptimal.

  • Marcel sagt:

    Sieht irgendwie cool aus, weckt bei mir persönlich aber null Emotionen. Und genau das fehlt mir bei dieser Architektur wie auch Inneneinrichtung. Keine Wärme, keine Emotionen einfach nix. Aber wem’s gefällt und sich den dafür nötigen Landbedarf leisten kann, dem mag ich das von Herzen gönnen

  • Buri sagt:

    Unter dem Architektenlink ist das Haus unter „gyvenamasis namas utriuose“ zu finden – mit Innenbildern vom schwebenden Teil.

  • Markus sagt:

    Sehr sehr schön. Vor allem die Garage finde ich sehr elegant gelöst. Ich mag solche physikalischen Experimente einfach.

  • urbanplus sagt:

    der vorderste raum des schwebenden teils ist übrigens zweigeschossig mit galerie. das wohnzimmer in den bildern weisst keine stelle mit überhohem raum auf. ist also nicht zweigeschossig. funktional ist die bodennähe von küche, ess- und wohnzimmer relativ logisch, weil man wohnen und essen gerne auch mal ins freie verschieben möchte. im schwebenden teil kann büro-bibliothek vermutet werden.

  • Star-Architect sagt:

    Das Wohnzimmer ist nie und nimmer der schwebende Teil. Gem. Bild ist das Wohnzimmer auf 3 Seiten verglast. Vergleicht es mal mit Bild 4 dem „schwebenden Teil“ dort sind nur 2 Seiten verglast.

  • Thomas Hauser sagt:

    obs es ökonomischer schwachsinn ist, darüber lässt sich streiten. das hängt wohl von den miet-/kaufkosten ab. aber in ökologischer hinsicht ist es in der tat kompletter unsinn, wird das gebäude doch auch von unten gekühlt, wobei gleichzeitig die erdwärme sinnlos verpufft.

  • Schubert sagt:

    Die beiden Innenraumbilder sind in die absolut gleiche Richtung Aufgenommen, eins weiter vorne (Wohnzimmer) das andere weiter hinten (Das Wohnzimmer ist auch sichtbar. Wie Marco gesagt hat hat das Zimmer im schwebenden Teil nicht Fenster auf beide Seiten.

  • Teig sagt:

    Dieses Haus mag ja zum anschauen ganz net sein, ist aber ein ökonomischer und ökologischer Schwachsinn.

  • Roger sagt:

    @Schubert
    Das Wohnzimmer ist im „schwebenden“ Hausteil! WIrd im Text jedenfalls so beschrieben. Das Auto unter dem „schrägen“ Gebäude steht unter dem Wohnzimmer. Der Boden zieht sich ab der Oberkante vorne gerade nach hinten, nur die Aussenfassade suggeriert die Schräge.

    Ich find es jedenfalls Klasse. Wenn es denn noch auf einem Hügel stehen würde mit Blick auf City und See/Meer wäre es perfekt (für meinen Geschmack).

    • Reto sagt:

      nee, das Wohnzimmer hat auf dem Bild ja auf 3 Seiten grosse Fenster, und der schwebende Teil nur auf 2. Man sieht ja auch, dass das Bild vom Wohnzimmer nicht so weit über dem Boden ist. Zudem ist der Raum im schwebenden Teil viel höher als auf dem Wohnzimmer-Bild.

    • George sagt:

      Das Haus ist absolut toll und schön gemacht (z.B. aussenbündige Fenster). Schöne Idee mit dem schrägen Balken (kaschiert Statik).
      Auch mir fehlen aber die Innenansichten des schwebende Teils…. schade.
      @Roger: Schubert hat recht, die Fotos sind vom Teil mit Bodenanschluss. Der schwebende Teil hat die Fenster nur um die Ecke und nicht dreiseitig…. und die Stühle auf der rechten Seite ? :-)

  • Schubert sagt:

    Schön….schade nur, dass der Innenraum des schwebenden Teiles nicht gezeigt wird sondern nur die Räume mit Bodenanschluss!

  • Cindy sagt:

    Ganz, ganz tolle Architektur! Das flache und leere Gelände drumherum ist mir allerdings ein bisschen too much..

    • omama sagt:

      Cindy sagt: 19. November 2010 um 07:37 Ganz, ganz tolle Architektur! Das flache und leere Gelände drumherum ist mir allerdings ein bisschen too much..kann und muss ich nur beipflichten – aber aus mir spricht der neid der besitzlosen. wo in der schweiz könnte sich ein normalsbürger so etwas leisten? aber glückwunsch für denjenigen der das konnte!

  • Klara sagt:

    Ich würde sofort einziehen!

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