16 bildschöne Wohnideen

Bilder schmücken Wände und bieten einen Blick in andere Welten. Machen Sie sich ein Bild von den Möglichkeiten.
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1 — Ganz exakt oder einfach so

Es geht heute um Bilder, und zwar um viele Bilder, nicht bloss um dieses eine grosse Werk, dem man den richtigen Platz geben möchte. Wenn man viele Bilder zusammen an eine Wand hängt, dann ist das eine Art Collage oder Patchwork und wird auch Galeriewand genannt. Die grosse Frage dabei ist: Tut man das geometrisch exakt oder einfach so, wie es kommt. Diese beiden Beispiele, links vom Blog «Un due tre Ilaria» und rechts vom Blog «Details oriented by shape plus space», zeigen sehr schön, dass beides geht. Es kommt ganz einfach auf die Persönlichkeit an. Die einen gehen lieber gezielt und gradlinig durch ihr Wohnleben, die anderen ein wenig wackelig und verträumt. Schön und beiden Beispielen gemeinsam ist der Entscheid, einheitliche Bilderrahmen zu verwenden.

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2 — Von der Decke bis zum Boden

Bilder dürfen nur auf Augenhöhe hängen? Falsch! Bilder passen überall da hin, wo sie gut aussehen. Das Beispiel, entdeckt auf dem Blog «Mad about interior design», zeigt, wie toll das aussehen kann. Im Wohnbereich ist übrigens die Augenhöhe nicht immer gleich, denn wir sitzen, stehen und liegen.

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3 — Als Bühnenbild

Bilder haben auch einen dekorativen Zweck. Mit diesem wird hier auf dem Bild von «Fantastic Frank» charmant kokettiert. Für das Sofa wurden nämlich auch Kissen mit Bildmotiven gewählt. So wird die Bilderwand hinter dem Sofa zum Bühnenbild. 

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4 — Zufällig

Wenn Dinge ein wenig zufällig wirken, dann lassen sie mehr Platz zum Leben. Auch Veränderung ist in der Zufälligkeit inbegriffen. Das klappt auch mit Bildern: Hängen Sie einige auf, stellen Sie andere an die Wand und wieder andere in Stehrahmen auf Möbel. (Bild über den Blog «Planete deco»)

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5 — Aufstrebend

Auf dem charmanten Bild, entdeckt auf dem Blog «Details oriented by shape plus space», tanzen oder klettern Bilder in einer Bewegung die Wand herauf. Unterstützt wird dieses Aufstreben mit der gekonnten Platzierung eines Stuhls. Diese Inszenierung eignet sich gut für eine Eingangs- oder Durchgangssituation. 

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6 — Um die Ecke gedacht

Meist inspiriert die Architektur eine Einrichtungsidee. Wer also eine Ecksituation in der Wohnung hat, kann mit dieser spielerisch umgehen, indem Bilder einfach ums Eck aufgehängt werden. (Bild über den Blog «Un due tre Ilaria»)

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7 — Im grossen Rahmen

Manchmal ist der Rahmen so schön, dass er gleich ein Bild abgibt. Diese zauberhafte Idee, entdeckt auf dem Blog «Formosa Casa», mit grossen Rahmen, die kleine Bilder umrahmen, kann sehr dekorativ und persönlich umgesetzt werden.

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8 — Mit Hintergrund

Tapeten haben ihr Mauerblümchendasein hinter sich gelassen. Wer Tapetenwände zu Hause hat, darf selbstverständlich auch darauf Bilder platzieren. Kokett wirkt es, wenn dazwischen hübsche, leere Rahmen und Spiegel aufgehängt sind. Beide Elemente spielen mit dem Muster der Tapete. (Bild: Entrance Makleri)

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9 — Im Kleinformat

Nicht alle Bilder sind gross. Zu den kleinen Bildern, die man gerne um sich hat, gehören Fotos und Postkarten, kleine Drucke und Miniaturen. Rahmen Sie diese in kleine, üppige Bilderrahmen, und füllen Sie damit eine Wand. (Bild über: Apartment Therapy)

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10 — Auf farbiger Wand

Die gleiche Idee ist hier auf einer farbigen Wand umgesetzt. Achten Sie sich einmal in Museen auf die Wandfarbe. In vielen Museen hängen nämlich Bilder an farbigen Wänden. Die Farben unterstützen die Bilder, heben sie harmonischer hervor. Auf diesem Bild von Loombrand sind Familienfotos in alte gold- und silberfarbene Rahmen gefasst, sodass sie auf der blauen Wand wie kleine Schmuckstücke wirken. 

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11 — Aufgeklebt

Ich habe mit Fotos eine ganze, langweilige Schrankwand beklebt und sie damit zu einem Moodboard gemacht. Bilder und Fotos brauchen nämlich nicht immer einen Rahmen. (Foto: Sweet Home)

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12 — Als Kunstwerk

Eine andere Art von Moodboard ist auf diesem Bild entstanden. Zeichnungen und Inspirationen sind an die Wand geklebt und werden mit kleinen, feinen Bilderrahmen unterstützt. (Bild über den Blog «Freepeople»)

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13 — Als Serie

In alten Biologiebüchern warten wunderschöne wissenschaftliche Illustrationen auf ein neues Leben. Sie sehen durchaus charmant aus, wenn sie ohne Rahmen an der Wand hängen. Gelingen tut das ganz einfach mit Klammern. (Bild über den Blog «Dotandbo»)

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14 — In einer Reihe

Natürlich sieht eine Serie von Drucken auch gerahmt top aus. Sehr elegant zum Beispiel in einer Reihe und in identischen Rahmen. (Bild über den Blog «Mad about interior design»)

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15 — In Schwarz und Weiss

Es müssen nicht nur Bilder sein, die eine Bilderwand ausmachen. Hier in diesem schönen Beispiel, entdeckt auf dem Blog «Beanosbaubles», mischen sich gerahmte Schwarzweissbilder in weissen Rahmen mit weissem Porzellan.

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16 — Als Weihnachtsbaum

Zum Schluss noch eine inspirierende, einfach nachzumachende Idee vom Blog «79 Ideas». Kleben Sie Lieblingsbilder, die Ihnen eine schöne Winter- und Weihnachtsstimmung geben, in der Form einer Tanne an die Wand. 

 

13 Kommentare zu «16 bildschöne Wohnideen»

  • Ri Kauf sagt:

    ….oder schauen Sie bei STERNSCHNÄPPCHEN in der Galierie 16B, Ausstellungsstrasse 16 (beim Carparkplatz hinter dem HB Zürich) Mi-Sa ab 17 h offen. Dort finden Sie Originale ab Fr. 100.00 in guter Qualität.

  • B. Schmid sagt:

    Liebe Mieter, denkt bitte daran, dass beim Umzug diese Wände alle geflickt und neu gestrichen werden müssen. Bei kurzen Mietverhältnissen auf Ihre Kosten. Das ist halt manchmal die Kehrseite vom Schönen.

    • Es gibt auch sehr gute Möglichkeiten Bilder ohne Nägel aufzuhängen. Ganz abgesehen so hart ist es nicht für Mieter. Ein paar Bilder aufhängen bedeutet noch lange keine grosse Renovation.

    • Ri Kauf sagt:

      ja ja, das musste ja kommen. einem immer wieder die schönen ideen madig machen. nun, dann leben sie doch einfach die nächsten jahre mit kahlen wänden weil ja vielleicht beim auszug (nach 20 jahren) der vermieter etwas zu mäckeln hätte.
      wir lebenslustigen mieter, wir verklastern alles, wenn es uns freude macht, die nächsten 20 jahre.

  • Elisabeth sagt:

    Vor vielen, vielen Jahren diskutierte ich mit einem Antiquar über alte wissenschaftliche Lehr-Bücher mit kolorierten Illustrationen. Er sagte mir damals, dass er von potentiellen Käufern besonders schöner Stücke immer wissen wolle, ob sie auch ’so ein unerträglicher Innenarchitekt‘ seien, die einfach wegen der Illustrationen Bücher zerschnipseln, um damit ‚ein Manager-Büro aufzupeppen‘ – dann würde er den Kauf abbrechen. Recht hatte er – das ist eine Unsitte. Zumal es heutzutage unzählige websites gibt, die hochwertige Scans historischer Illustrationen anbieten wie zum Beispiel die graphics fairy. Oder man macht die Scans selbst – aber für Dekozwecke Bücher zu massakrieren geht gar nicht.

  • bufi sagt:

    Liebe Frau Kohler
    Wie heisst schon wieder der ital. Künstler von dem die Kissen auf Bild 3 sind? Ich möchte mir unbedingt ein Kissen oder einen Zierteller von ihm kaufen.

  • ABCDEFG sagt:

    Mit einem einzigen, das einem wirklich gefällt, anfangen. Rahmenlassen, notfalls Jahre später (dann aber eine Künstlermappe zum Aufbewahren). Hinhängen, sich freuen (ein Rahmen intensiviert die Wirkung). So hab‘ ich das gemacht, als ewig abgebrannter Student: zehn Jahre für ein paar (eigentlich ganz erschwingliche) Lithographien. Und diesen Sommer habe ich beim Streichen (bzw. beim Aufräumen davor) ein selbstgemaltes Bildchen wiedergefunden und ebenfalls rahmenlassen. War selbst über die Wirkung überrascht. Oder eine eigene (oder Großmutters) Handarbeit ins Licht rücken, kann ganz modern aussehen. Das eine Bild (s.o.) kann man dann, wenn es nach Jahren dann endlich hängt, mal probeweise auf eine farbige Wand setzen – gleiches Bild, trotzdem meist ein intensiverer Eindruck. Viel Erfolg!

  • Iris sagt:

    Liebe Frau Kohler, danke für die schöne Inspiration. Mein Dilemma ist, dass ich einfach zu wenig interessante bezahlbare Bilder (Originale, Drucke oder Fotos) finde, die mir gefallen. Hätten sie auch dazu Anregungen? Merci

    • Sanja sagt:

      Oh Ja, ich hätte auch Interesse an Tipps zu preiswerten, schönen Bildern.

      • Georg sagt:

        Auf Trödelmärkten, Brockenhäusern, in allen erdenklichen Läden streunen – träumen und geniessen. Freunde, Familien, Verwandte zeigen mir oftmals Bilder und Gemälde, welche sie aus irgendwelchen Räumen, Schachteln oder Koffern hervorzaubern und viel dazu zu erzählen haben. Dadurch entstehen Beziehungen und zu den Bildern oder Geschichten zu den selbst gemalten Bildern. Es braucht Zeit und Musse Bilder aufzustöbern, zu gefallen und in schöne Rahmen, welche auch vielfach gefunden werden zu verewigen. Es muss ja nicht alles auf einmal geschehen, das Leben soll malen und schreiben so wie es sich ergibt. (Na di naa)

      • Uve Haueter sagt:

        Versuchen Sie es am ‚Kunst Supermarkt‘ in Solothurn, der noch bis zum 08.01.2017 stattfindet.
        http://www.kunstsupermarkt.ch
        Viel Spass beim Besuch und Glück bei der Suche.

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