Wochenendprojekt: Zeit zum Stricken

Stricken ist gut für die Seele und genau das Richtige für lange, dunkle Herbstabende.
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Die Wochenenden sind dazu da, das zu tun, was uns Freude macht und uns hilft zu entspannen. Stricken ist da eine wunderschöne Beschäftigung. Nicht nur, dass das regelmässige Fadenaufnehmen und das Wachsen eines Projekts etwas Meditatives hat – die Befriedigung, etwas selber gemacht zu haben, ist auch mit Glück verbunden. Anfänger beginnen am besten mit Ripplistricken und einem Schal oder Kissen mit Streifenmuster. Das ist einfach, es kann nichts schiefgehen, der Farbwechsel sorgt für Abwechslung und gibt an, wie weit man gekommen ist. (Bild: Fabeches Fabrik)

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Pullover sind die gemütlichste Kleidung an einem kühlen Herbsttag. Sie sind bequem, sehen toll aus und bringen viel Kuschelgefühl mit. Versuchen Sie, Ihren Lieblingspullover selber zu stricken. Dafür nehmen Sie am besten das Muster von einem Pullover ab, den sie gerne haben. Messen Sie alles aus, kaufen Sie sich die Wolle, mit der Sie ihn umsetzen möchten, und stricken Sie eine Strickprobe. Die Strickprobe kurz dämpfen und dann mit dieser Probe den Pullover ausrechnen. (Bild: Brooklynblonde)

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Es muss auch nicht immer ein Pulli sein. Stricken Sie hübsche und einfache Sachen für das Zuhause. Dieses lange schmale Kissen in Rippenstrick und das weiche rosa Plaid sind gute Projekte für Anfänger. (Bild über: Pinterest)

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Mit Mohairwolle lässt es sich schnell und einfach stricken. Die leicht flauschige superleichte Wolle stammt von der Angoraziege. Diesen charmanten Cadigan von Afroart kann man auf dem Webshop von Afroart kaufen. Er inspiriert auch für kreative Eigenkreationen.

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Handstrick ist gerade modisch sehr angesagt. Auf diesem Bild vom Blog Akaykay, trägt die junge Frau eine sehr schlichte, grobe Rippenstrickjacke mit todschicker Nonchalance.

 

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Auch Männer gehen wieder mit handgestrickten Pullovern auf die Strasse. Dieses Streetstylefoto von Lee Oliveira, entdeckt auf dem Blog «The street styled», zeigt ein heisses Beispiel in Pink. Der Pulli inspiriert für ein tolles Weihnachtsgeschenkprojekt. Wählen Sie, wenn Sie ein tolles Stück selber stricken möchten, eine starke Farbe. Denn erstens sind die gedämpften dunklen Töne schwierig im Licht. Vor allem wenn man abends mal vor dem Fernseher oder dem Cheminée stricken möchte, dann sieht man die Maschen, das Muster und eventuelle Fehler viel besser, wenn die Farbe heller oder greller ist. 

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Wunderschön sind Pullover zu langen Maxijupes, wie dieses tolle Streetstyle-Foto zeigt, entdeckt auf dem Blog «Collage Vintage». Spielen Sie auch mit Gegensätzen wie feiner Voile zu kuschligem Strick. 

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Keine Angst vor Farben und Mustern. Kaufen Sie sich gute Anleitungen und wagen Sie auch mal sanfte Jacquard-Muster. (Bild über: Amaramontes)

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Wer möchte, dass das Strickprojekt auch wirklich klappt und toll aussieht, der entscheidet sich für eine Fertigpackung. Susanne Wadsack, die wir bei einer Sweet-Home-Story kennen gelernt haben, bietet mit pret-a-faire einen schicken Webshop für Fertigstrickpakete. Die Modelle sind edel, modisch, stehen allen und passen zu vielen Modestilen. Sie können sich einen Pulli wählen und bekommen die Anleitung, die Nadeln und natürlich die Wolle. So müssen Sie nur noch loslegen…

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…zum Beispiel mit einem Schal oder einer Decke. Da heisst es einfach geradeaus und los! (Bild über: Hutspot amsterdam)

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Und: Vergessen Sie die Rückseite nicht. Pullis mit einem tollen Muster auf dem Rücken überraschen. (Bild über: A life lived well)

6 Kommentare zu «Wochenendprojekt: Zeit zum Stricken»

  • Andrea sagt:

    Ich liiieeeebe das Stricken! Vor 4 Jahren bin ich als blutige Anfängerin auf Purl Soho (https://www.purlsoho.com/) gestossen. Da finden sich wunderschöne und einfach nachzustrickende Projekte sowie die dazu benötigten Garne, oft in praktischen Kits. Auch nur zum Stöbern ist die Site ein wahrer Augenschmaus! :-)

  • Sabine Ammann sagt:

    Für alle, die Inspiration suchen gibt es die Seite ravelry(.com).

    Wie Facebook für Strick- und Häkel-begeisterte mit tausenden Mustern (gratis und bezahlte) zum Nachmachen.

  • Henriette sagt:

    Auch ich bin eine leidenschaftliche Strickerin. Leider decken sich aber meine Qualitätsansprüche und mein Sinn fürs Schöne so gar nicht mit meinen Strickkünsten. Am liebsten stricke ich Blätzli, rechts kraus, und das mache ich regelmässig, getne vor dem Fernseher. Wenn dann so ein Blätz fertig ist, trenne ich ihn ohne Reue wieder auf und fange wieder von vorne an.

  • tamburini sagt:

    Ich war jahrzehntelang wollknäuel-einkaufssüchtig, wirklich! Der schönste Shop war für mich einer nur mit Strickware und ich gab darin viel Geld aus für schönste Garne. Leider habe ich nun mit 60 ständig sofort eine Sehnenscheidenentzündung bei einem Handgelenk und stricken geht nicht mehr. Für mich war stricken auch lange die beste Diät! Mit den beschäftigten Händen konnte ich abends auf dem Sofa nicht mehr essen! Ich glaube, ich versuchs heute abend nochmals. Sehr schöne Wolle habe ich noch im Kasten….

  • dr house sagt:

    stricken ist ganz toll, um nervosität und stress abzubauen und es hilft auch, dass man vor dem TV nicht einschläft. habe kürzlich «Downton Abbey» gestreamt und eine dicke Winterjacke gestrickt… war herrlich… hab grad wieder Wolle gekauft, aber noch keine passende Serie gefunden… ;-)

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