10 Rezepte für alle Ferientage

Fast alle sind in den Ferien, und die, die es nicht sind, pflegen zumindest Ferienstimmung. Bei diesen 10 Sweet-Home-Rezepten ist für jeden etwas dabei, egal ob Sie nun in einem Ferienhaus sind, campen oder einfach heute Abend auf dem Balkon auf Ferien umschalten!
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1 — Tortilla, für den Tag, an dem man nichts eingekauft hat 
Lust auf etwas Feines mit viel Ferienstimmung – aber keine Lust auf grossen Einkauf? Da passt eine gute spanische Omelette. Dazu braucht es nämlich bloss Eier, Kartoffeln und frische Kräuter aus dem Garten. Das hat man auch in Ferienhäusern schnell zur Hand! (Bild über: Gojee)

Zutaten:

Zubereitung:

6 Eier

2 mittelgrosse, gekochte Kartoffeln

2 Schalotten

1 Handvoll gehackte Kräuter wie Petersilie und Basilikum

Salz, Pfeffer, Paprika

Olivenöl

Schälen und schneiden Sie die Schalotten und die Kartoffeln in Ringe, das heisst Scheiben. Erhitzen Sie 2 Esslöffel Olivenöl in einer Bratpfanne und braten Sie zuerst die Schalotten und dann die Kartoffeln an. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, in eine Schüssel geben und komplett abkühlen lassen. Verquirlen Sie die Eier, mischen Sie die angebratenen Kartoffeln und Schalotten mit den gehackten Kräutern und vermengen alles mit den Eiern. Die Mischung würzen und 10 Minuten stehen lassen. Nun erhitzen Sie 2 Esslöffel Olivenöl und geben die Omelettenmischung bei. Drücken Sie mit einer Kelle die Kartoffeln flach. Braten Sie die Omelette so an, dass das Ei sich verteilt und nicht am Rand klebt. Wenn sie nur noch in der Mitte weich ist, die Tortilla auf einen grossen Teller geben. Nochmals ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und die Tortilla mit der ungekochten Seite nach unten zurück in die Pfanne geben, goldbgelb anbraten. In der Pfanne servieren, schöne Pfannen gibt es etwa bei Creuset oder Ikea.

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Poulet Piccatta
2 — Poulet mit Kapern und Zitronen, wenn man keine Lust hat zum Grillieren
Sommer und Grill, das ist schon fast ein Muss. Doch manchmal möchte man einfach auf dem Balkon, der Terrasse oder vor dem Ferienhäuschen sitzen und den schönen Tag mit etwas Feinem feiern, das schnell und einfach geht. Dafür sind diese Pouletplätzli mit Kapern, Zitronen und Petersilie gerade richtig. (Bild über: Basil Genovese)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

4 Pouletbrüstchen

6 EL Butter

5 EL Olivenöl

0,5 dl Zitronensaft

0,75 dl Hühnerbouillon

4 EL Kapern

1 Bund Petersilie, gehackt

Salz, Pfeffer, Mehl

1 Zitrone

Falten Sie die Pouletbrüstchen schmetterlingsartig auf, und schneiden Sie sie so in zwei dünnere Plätzli. Würzen Sie diese mit Salz und Pfeffer, und wenden Sie sie im Mehl. Braten Sie 2 Plätzli mit 2 Esslöffeln Butter und 2 Esslöffeln Olivenöl auf beiden Seiten ca. 3 Minuten goldbraun. Legen Sie sie zur Seite. Braten Sie danach die anderen Pouletplätzli, und geben Sie jeweils mehr Butter und Öl dazu. Sparen Sie 2 Esslöffel Butter auf für die Sauce. Wenn alle Pouletplätzli gekocht sind, nehmen Sie die Pfanne von der Herdplatte und giessen Sie den Zitronensaft und die Bouillon hinein. Geben Sie die Kapern bei, kochen Sie danach alles auf und vermischen Sie es mit dem Bratenrückstand. Würzen und die Pouletplätzli dazugeben. Nochmals 5 Minuten köcheln und mit Petersilie und einigen Zitronenscheiben servieren. Am Schluss die beiden Esslöffel kalte Butter in die Sauce einrühren und die Sauce nicht mehr kochen.

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3 — Grits, das Cowboyfrühstück, wenn man im Zelt aufwacht
Wer Camping macht, braucht Essen dazu, das schmeckt, Kraft gibt und Abenteuer verspricht. Grits ist die amerikanische Version von Polenta und schmeckt fantastisch als Powerfrühstück. Da Grits bei uns schwer erhältlich sind, kochen Sie das Rezept einfach mit Polenta. (Quelle: Serious Eats)

Zutaten:

Zubereitung:

2 Tassen Milch

2 Tassen Wasser

1 Tasse Polenta

1 /4 Kaffeelöffel Salz

150 g Speckwürfeli

1 EL Butter oder Öl

1,5 Tassen geriebener Käse
wie Gruyère oder Emmentaler

Braten Sie die Speckwürfeli in einer Pfanne mit ein wenig Butter knusprig. Nehmen Sie den Speck aus der Pfanne und giessen Sie das Bratfett in eine Tasse. Nun geben Sie die Milch und das Wasser in die Pfanne und kochen die Flüssigkeit auf. Geben Sie, während Sie rühren, die Polenta und das Salz bei. Rühren Sie die Polenta gut, und kochen Sie diese ca. 15–20 Minuten lang. Danach geben Sie den Speck und je nach Geschmack Bratfett bei. Rühren Sie den Käse darunter, und geniessen Sie ein deftiges Outdoor-Frühstück.

Piperade
4 —Piperade, für unkomplizierte Ferientage wie im Süden
Die einfachen mediterranen Gerichte sind natürlich auch gut für unkomplizierte Ferientage, egal wo man gerade ist. Diese einfache Eierspeise mit Tomaten und Gemüse ist aus dem Baskenland. (Bild über: My Recipes)

Zutaten:

Zubereitung:

3 Schalotten, gehackt

5 Tomaten, gehäutet und
in Stücke geschnitten

2 Knoblauchzehen, gehackt

3 Peperoni in verschiedenen Farben, länglich in Streifen geschnitten

Salz, Pfeffer

Piment d’Espelette
oder Chiliflocken

Thymian

Olivenöl

4 Eier

gehackte Petersilie

Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne, und dünsten Sie die Zwiebeln ca. 5 Minuten, dann geben Sie die Peperonistreifen dazu und köcheln sie ca. 10 Minuten weich. Nun geben Sie die grob gehackten, geschälten Tomatenstücke bei und den gehackten Knoblauch, ein wenig Thymian und würzen mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken. Lassen Sie alles ca. 30–40 Minuten köcheln. Nun schlagen Sie die Eier auf, verquirlen sie leicht und salzen ein wenig. Geben Sie die Eier über das Gemüse, vermischen Sie alles gut und bereiten Sie die Eier-Gemüse-Mischung wie eine Omelette zu. Servieren Sie die Piperade mit Jambon de Bayonne (Rohschinken).

landwirtschaft.ch
5 — Älplermagronen, für Ferien in den Bergen
Das traditionelle Schweizer Teigwarengericht mit Kartoffeln, Käse, Rahm und Zwiebeln schmeckt am besten mit einem Apfelmus (Bild über: www.landwirtschaft.ch)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

300 g Magronen

300 g Kartoffeln, geschält  und in Würfel geschnitten

2 dl Rahm

Salz, Pfeffer, Muskat

200 g rezenter Bergkäse

2 Zwiebeln, in Ringe geschnitten

1 EL Mehl

Butter

Die Magronen und die Kartoffeln im siedenden Salzwasser al dente kochen. Eine Gratinform ausbuttern, den Rahm mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Pasta-Kartoffel-Mischung lagenweise mit dem Käse und dem Rahm in die Gratinform geben. In vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. In der Zwischenzeit die Zwiebelringe mit dem Mehl mischen und in der Butter portionenweise knusprig braten. Die Älplermagronen aus dem Ofen nehmen, die Zwiebeln in der Butter darüber geben. Mit einem Apfelmus servieren.

sweet home
6 — Ein Huhn auf der Bierdose, für Männerferien
Ein Klassiker – zumindest in Amerika. Ein Poulet wird auf eine Bierdose gesteckt, die einerseits hilft, dass es auch innen gut gegart wird, und anderseits dem Poulet einen Biergeschmack gibt. (Bild: Weber)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Poulet

Gewürzmischung
nach Geschmack

1 Bierdose

Reiben Sie das Poulet grosszügig mit Ihrer Lieblingsgewürzmischung ein, öffnen Sie die Bierdose, und trinken Sie die Hälfte aus. Schneiden Sie die ganze obere Öffnung der Bierdose weg (am besten mit einen Dosenöffner). Stecken Sie das Poulet über die Dose und stellen Sie es auf den Grill. So kann das Poulet perfekt und gleichmässig braten, und es bleibt schön saftig, weil das Bier aus der Dose verdampft und das Poulet von innen mit Geschmack und Feuchtigkeit versorgt.

Frauen-Tipp: Wer will, kann das Bier mit Weisswein austauschen.

Hier können Sie Step by Step sehen, wie das Poulet auf der Bierdose gemacht wird: http://bbq.about.com/od/chicken/ss/aa072807a.htm

sheperds pie ashthefoodie.wordpress.com
 7 — Shepherd’s Pie, für kalte, regnerische Ferientage
Eine eher deftige, winterliche und typisch englische Mahlzeit für Tage, die so typisch englisch nass und gemütlich sind. (Bild über: Ashthefoodie)

Zutaten für das Fleisch:

Zubereitung:

500 g Lammhackfleisch

1 Zwiebel

2 Rüebli

1 Stange Sellerie

200 g Champignons

3 ELTomatenmark

1 Glas Rotwein

1 Glas Bouillon

1 EL Worcestersauce

Thymian

Olivenöl

Für das Fleisch Öl in einer Bratpfanne erhitzen, das Fleisch anbraten, zur Seite stellen, Zwiebeln, Rüebli und Sellerie hacken, Champignons in grosse Stücke schneiden. Das Gemüse ohne die Champignons glasig braten, dann die Champignons zugeben, bis diese zusammenfallen, Tomatenmark beigeben und alles zusammen 2–3 Minuten dünsten, Fleisch beigeben, würzen, Thymian begeben, mit Wein ablöschen, Bouillon beigeben und alles eine halbe Stunde oder länger köcheln lassen.

Zutaten für den Kartoffelstock:

Zubereitung:

1 kg Kartoffeln

1 Glas Milch

50 g Butter

Muskatnuss

Salz und Pfeffer

Kartoffeln schälen und im Salzwasser (für einen kräftigeren Geschmack in Bouillon) weich kochen. Wasser abgiessen, die Kartoffeln mit einem «Masher» zerstossen, würzen mit Pfeffer und Muskatnuss. In einer Pfanne Milch erwärmen, Butter darin schmelzen und mit den zerstossenen Kartoffeln vermischen.

Fertigstellung: 
Eine Gratinform einbuttern, das Fleisch in der Form verteilen, mit dem Kartoffelstock zudecken, auf dem Kartoffelstock Butterflocken verteilen und Käse darüber reiben, im Ofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen. 

 

CoconutSnapper
8 — Coconut Snapper, für das tropische Feeling, wenn dieses hinter Wolken steckt
Der klassische, karibische Fisch mit Kokosnuss zubereitet ist ein kleines Stückchen Ferien. (Bild: My Delicious Blog)

Zutaten:

Zubereitung:

5 Red-Snapper-Filets, jedes Filet in 3 Stücke geschnitten

2 Eier

1 3/4 Tassen Mehl

2 dl Red-Stripe-Bier

1 Päckli Backpulver

3 Tassen Kokosnussraspel

0,5 dl Kokosöl

Salz und Pfeffer

Würzen Sie den Fisch mit Salz und Pfeffer, in einer Schüssel mischen Sie 1 1/4 Tassen Mehl mit dem Bier und dem Backpulver, das restliche Mehl schütten Sie auf einen Teller, auf einen anderen Teller geben Sie die geraspelte Kokosnuss. Nun «panieren» Sie den Fisch. Zuerst in das Mehl tunken, dann in den Bierteig und am Schluss in die Kokosnussraspel. Wenn alle Fischstücke paniert sind, braten Sie sie im Öl, bis die Kokosnuss goldbraun ist, nach dem Braten auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und den Fisch mit Limonenschnitzen und Reis servieren.

sweetsensation-monchi.blogspot
9 — Coq au Vin, für gemütliche Ferien auf dem Land
Ferien auf dem Land mit summenden Bienen, dem Duft von Heu und einem guten Gericht, das im Topf vor sich hin brutzelt und den Duft ins ganze Haus ausströmt: Das alles ist im Klassiker aus Frankreich. (Bild über: Sweetsensation)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Poulet, in Stücke geschnitten

50 g Speckwürfeli

200 g braune Champignons, halbiert

2 Zwiebeln, in grobe Stücke geschnitten

3 Knoblauchzehen, zerdrückt

2–3 Rüebli, in Stücke geschnitten

2 EL Tomatenpüree

2 EL Cognac

2 dl Rotwein

3 dl Hühnerbouillon

1 Bouquet garni mit
1 Lorbeerblatt, 1 Thymianzweig und 2 Rosmarinzweigen

Salz und Pfeffer

2 EL Mehl

Olivenöl

1 Handvoll gehackte Petersilie

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Pouletstücke waschen und trocknen, salzen und pfeffern, im Mehl wenden. In einer Gusseisenpfanne Öl erhitzen und die Speckwürfeli knusprig braten, herausnehmen, die Pilze goldbraun braten, herausnehmen. Nun die Pouletstücke portionenweise rundum anbraten, herausnehmen, die Zwiebeln anbraten, den Knoblauch beigeben. Die Pouletstücke wieder beigeben, die Hitze hochstellen und mit Cognac ablöschen, nach Wunsch flambieren. Nun die Rüebli und das Tomatenpüree beigeben, würzen, den Wein und die Bouillon dazugiessen, das Bouquet garni beigeben und die Speckwürfeli. Im Backofen 1 Stunde kochen, eine Viertelstunde bevor das Poulet fertig gekocht ist, die Pilze beigeben. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen. Servieren Sie dazu einen buttrigen Kartoffelstock und geröstete Cherrytomaten.

penna e Forchetta
10 — Linguine mit schneller Tomatensauce, weil man lieber länger geniesst als kocht!
Je reifer und schmackhafter die Tomaten sind, umso schneller kann man einen Sugo damit kochen. Hier ein typisch italienisches Rezept. (Bild: Penna e Forchetta)

Zutaten:

Zubereitung:

Olivenöl extra vergine

3 Knoblauchzehen

1 kleiner Peperoncino

300 g reife Pomodorini, geschält (kurz in heissem Wasser kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und Haut abziehen)

3 EL Tomatenkonzentrat

Salz und Pfeffer

4 Blätter Basilikum

70 g Linguine pro Person

Zerdrücken Sie die Knoblauchzehen, und schneiden Sie den Peperoncino in 4 Stücke. Dünsten Sie den Knoblauch und den Peperoncino in Olivenöl an. Sobald der Knoblauch zu duften anfängt, die Pomodorini beigeben. Kochen Sie die Tomaten ca. 10 Minuten, und geben Sie dann die Tomatenpaste bei. Nochmals 5 Minuten weiterkochen. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, und geben Sie die Basilikumblätter bei. Geben Sie die noch nicht ganz al dente gekochte Pasta in die Sauce, und kochen Sie diese darin fertig.

 

 

21 Kommentare zu «10 Rezepte für alle Ferientage»

  • Stefan Schmid sagt:

    2 — Poulet mit Kapern und Zitronen

    Es heisst Zutaten nicht Zitaten

    Den Butter haben sie im Zubereitungstext vergessen.

    Die zwei erwähnten Esslöffel Butter sollten gut gekühlt am Schluss in die heisse Sauce mit einem Schwingbesen montiert werden. Danach Sauce nicht mehr kochen!

    Abgesehen davon ein wunderbares Rezept – besten Dank.

  • Ariane Denogent sagt:

    Himmlisch!!

  • WildeHenne sagt:

    Wieder einmal tolle Ideen. Ich kriege Hunger…

    Piperade kannte ich vom Namen her nicht, aber die Zutaten und die Zubereitung sind ja praktisch identisch mit dem türkischen Frühstück Menemen.

  • Hansi Kundert sagt:

    Die Rezepte sind immer wieder eine Freude. Danke dafür!

  • Monika sagt:

    Wunderbar, diese traumhaften Rezepte, sie inspirieren, sind zu bewältigen, schmecken sicher und machen Spass.

  • Xaver Meier sagt:

    Die „Tortilla“ sieht lecker aus, nur hat es mit dem spanischen Orginal nicht viel Gemeinsamkeiten. ;-)

  • Heinz Buehler sagt:

    Grits und Shepherd’s Pie sind abgewählt, den Rest gibt demnächst hier, in genau dieser Reihenfolge.

    Eins, das ich noch einwerfen möchte, ist ‚Crawfish Monica‘, ein Pastagericht mit Black Tiger Crevetten, aus Louisiana (in der Heimvariante, mit billigeren Crevetten in der Jazz-Festival-Küche)

    Vielen Dank, Frau Kohler

  • Peter Hassler sagt:

    Hören sich gut an diese Rezepte. Allerdings wird der Coq au vin ohne eine Nacht marinieren und mit nur 2 dl Rotwein wohl eher nicht „au vin“. In Frankreich wird üblicherweise eine Flasche für die Zubereitung eines Coq verwendet und zwar vom selben Wein welcher nachher zum Verzehr des Vogels genossen wird; zusätzlich zum Cognac.

    • Tom sagt:

      Das ist genauso ein Märchen wie jenes, dass man in Frankreich zum Fisch nur Weisswein serviere. Für Coc au vin braucht es schlicht und einfach keine ganze Flasche Wein, und dann auch noch einen guten Trinkwein zu nehmen, wäre reiner Snobismus, weil viele Geschmackskomponenten, die den Trinkgenuss eines Weines ausmachen, beim Kochen ohnehin verschwinden.

  • marie sagt:

    uh… tortilla und shepherd’s pie [pasta alla norma fehlt mir jetz ein bisserl]…sonst: *schwelg*
    ja herr gretener an diese ominöse bierdosendiskussion kann ich mich auch erinnern. :D

    • adam gretener sagt:

      Phantomschmerz à la carte. ;-)

      Shepard’s Pie mögen Sie nicht? Ich variiere ihn gerne mal, ist ja eigentlich nichts anderes als eine Bolognese mit Härdöpfelstock oben drauf und dann im Ofen überbacken.

      – Rahm-Erbsen-Bohnen-Gemüse
      – Gemüseschichtung à la Moussaka ohne Kartoffeln
      – gare Hacktätschli wie Lammelen anordnen
      – in süss mit Johannisbeeren-/Rhabarber-Kompott
      – Curry-Linsen mit Poulet
      – Gulasch-Kapern

      usw.

      • marie sagt:

        oh, habe mich wohl falsch ausgedrückt.
        shepherd’s pie, tortilla (ital. variante frittata) sind DER hammer :)
        shepherd’s pie musste ich als köchin/au-pair sehr regelmässig in england machen. nach dem ersten mal, beschloss ich einfach die grössere gratinform zu nehmen – mein appetit bei diesem gericht grenzt schon an grenzenlosigkeit…
        kennen sie cornish pasty? :P
        und dann irish stew, roastbeef mit yorkishre pudding… ich mag die britische küche halt. aber nicht nur! ich gehöre zur sorte, die noch gerne in die ganze welt „hineinbeisst“.
        wunderschöner tag allerseits!

        • Marcus Ballmer sagt:

          Irgendwie bewundere ich Leute, die über Nehmerqualitäten wie Sie verfügen, liebe Marie. Shepard’s pie, Yorkshire pudding, Cornish pasty – ich hab das Zeugs mehrfach versucht, aber bringe es kaum den Hals runter. Irish stew mag ich, weil mir Lamm schmeckt. Ab er sonst… Als in der Wolle gefärbter Anhänger der mediterranen Küche befinde ich mich auf britischem Gebiet wohl in Feindesland. Nur kulinarisch gesehen natürlich…

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Sehr schöne Rezepte, das macht Appetit! Vielen Dank!

  • adam gretener sagt:

    Freue mich jetzt schon auf die Kommentare bezüglich der Bierbüchse. Kann mich wage erinnern, dass sich da einige vor ein paar Jahren köstlich darüber aufregen konnten. Ansonsten meine Favoriten hier: sicher die Tortilla und die Piperade.

    • Heinz Buehler sagt:

      hehe, da freue ich mich auch schon drauf ;-)))

      • adam gretener sagt:

        Die Zeiten scheinen leider vorbei, als man sich hier noch angeregt unterhalten und gegenseitig foppen konnte.

    • lieberlecker sagt:

      Schmunzel, ja das wird auf jeden Fall Reaktionen hervorrufen (und vermutlich nicht nur bewundernde ;-) )
      Ansonsten geht meine Stimme an den Coconut Snapper und die Linguine, obwohl das Tomaten schälen viele unnötig abschrecken wird!
      Liebe Grüsse aus Zürich,
      Andy

    • WildeHenne sagt:

      Oh ja, Herr Adam… ich erinnere mich auch noch gut daran… :-D

    • Marcus Ballmer sagt:

      Das ist nicht fair, Herr Gretener: mit Ihrer Vorankündigung haben Sie nun alle Bierbüchsenhühnerfüdlikritikaster verscheucht. Grummel.

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