8 Rezepte für Ferienlaune

Ferien bedeuten auch, sich selbst zu verwöhnen und den Alltag zu geniessen – das geht mit diesen 8 Rezepten zu Hause genauso gut wie im Ferienparadies.
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1 — Bratkartoffeln mit Salbei
Bratkartoffeln schaffen es nicht wirklich in die Gourmetrestaurants oder in die schicken Kochbücher; sie sind bescheiden, geben immer einen feinen Znacht ab und erwärmen uns die Seele. (Bild über: Pinterest)
Und so gehts:
Kleine rote Kartoffeln halbieren. In einer Bratpfanne 3 Esslöffel Olivenöl und ein Stück Butter erhitzen, eine Handvoll frische Salbeiblätter in Stücke schneiden und sanft braten, bis die Butter-Öl-Mischung den Geschmack aufgenommen hat, die Kartoffeln darin schwenken, salzen und pfeffern, danach die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Einige Knoblauchzehen, ungeschält, und einige Schalotten, geschält, dazulegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten rösten, bis die Kartoffeln goldbraun sind. 
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2 — Tagliatelle bolognese
Die echte Bolognese-Sauce ist eine Fleischsauce, wird mit Tagliatelle serviert und hat wenig Tomaten. Dieses Rezept ist einfach in der Zubereitung und schmeckt fantastisch. (Bild über: 15 gram)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

400 g Tagliatelle

Olivenöl, Pfeffer, Butter

500 g gehacktes Rindfleisch

100 g magere Pancetta,
in Würfeli geschnitten

1 grosses Rüebli

1 grosse Stange Stangensellerie

1 mittlere Zwiebel oder
2 Schalotten

3 Esslöffel Tomatenpüree

½ Glas Milch (1 dl)

1 Glas Rotwein (2 dl)

1 Glas Bouillon (2 dl)

2 Zweige Basilikum

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, das Hackfleisch in Olivenöl anbraten, zur Seite stellen, die Pancettawürfeli in Olivenöl anbraten, die Gemüsewürfel dazugeben und alles einige Minuten anbraten, das Tomatenmark dazugeben, mischen und dann das angebratene Fleisch untermischen, würzen, nochmals erhitzen und mit der Milch ablöschen. Danach Wein und Bouillon dazugeben, umrühren, Basilikumzweige darüberlegen, zudecken und sanft köcheln lassen, mindestens eine halbe Stunde. Die Tagliatelle im heissen Salzwasser al dente kochen, absieben und unter die Sauce mischen, ein Stück Butter unterrühren und mit frisch geriebenem Parmesan  servieren.

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3 — Gazpacho 
Eine klassische, spanische Sommersuppe, die wunderbar würzig und erfrischend schmeckt. (Foto: Eric Schmid, Styling: Marianne Kohler Nizamuddin)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

700 g reife Tomaten

1 rote oder grüne Peperoni

1 kleine rote Zwiebel

½ Gurke

1 Knoblauchzehe

50 g Weissbrot ohne Rinde

2 EL Sherry-Essig

4 EL gutes Olivenöl

1 Tasse lauwarme Bouillon

Salz und Pfeffer

einige Basilikumblätter

Das Weissbrot in der Bouillon einweichen, die Tomaten, die Peperoni, die Zwiebel, die Gurke in Würfel schneiden, Knoblauch fein schneiden. Das Brot gut ausdrücken, alle Zutaten mit der Bouillon in einer Küchenmaschine pürieren, Knoblauch, Essig und Olivenöl dazugeben, würzen und nochmals gut mixen. Kühl stellen. Wenn Sie die Gazpacho feiner möchten, können Sie sie durch ein Küchensieb pürieren. Einige Basilikumblätter darüberstreuen. Servieren Sie dazu einige klein gewürfelte Gurken, Peperoni, Tomaten und Zwiebeln und in Olivenöl und Knoblauch geröstete Brotwürfeli, die Sie in Schälchen dazustellen. 

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4 — Cheeseburger
Der klassische Hamburger wird im Gegensatz zu unseren Hacktätschli nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und bekommt «Geschmack» durch die Beilagen und Saucen. (Bild über: Foodness Gracious)

Zutaten für 4 Personen:

Zubereitung:

500 g Steak, gehackt

Meersalz und schwarzer Pfeffer

4 Hamburgerbrötchen

4 Käsescheiben

Beilagen:

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten

2 grosse Essiggurken, in Scheiben geschnitten

1 grosse Tomate, in Scheiben geschnitten

4 Salatblätter von einem Minilattich

Zum Servieren:

Ketchup und Mayonnaise

Das gehackte Rindfleisch (Tipp: Kaufen Sie beim Metzger 500 g durchzogenes Steakfleisch, welches er für Sie durch die Hackfleischmaschine laufen lässt) mit Salz und Pfeffer würzen und zu 4 gleich grossen, runden Plätzchen formen. Die Hamburger in einer Grillpfanne beidseitig ca. 5 Minuten braten (oder länger, ca. 8–10 Minuten, wenn Sie den Burger «well done» mögen). Belegen Sie die Hamburger in der letzten Bratminute mit je einer Käsescheibe. In der Zwischenzeit die Hamburgerbrötchen halbieren, leicht toasten, die Cheeseburger zwischen die Brothälften platzieren, die Beilagen und Saucen entweder separat servieren oder die Burger gleich damit belegen.

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5 — BBQ Beans – ein Rezept für Möchtegern-Cowboys
Bohnen sind eine schmackhafte Beilage, die auch – ganz im Cowboystil – über dem Feuer gekocht werden können. (Bild über: Simply Delicious)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g weisse Bohnen oder verschiedene trockene Bohnen, über Nacht eingeweicht

5 dicke Scheiben Speck, in Würfel geschnitten

1 Zwiebel, gehackt

5 Knoblauchzehen, gehackt

1 scharfe Chilischote, gehackt

6 Tassen Wasser

½ Tasse Whiskey

1 Tasse BBQ-Sauce

½ Tasse brauner Zucker

2 EL Tabascosauce

2 EL Melasse

1 Tasse Guinness-Bier

Salz und Pfeffer

Eine Pfanne auf den Grill stellen, die Speckwürfel darin im eigenen Fett knusprig braten, Zwiebel und Chili dazugeben und ca. 5 Minuten glasig braten, den Knoblauch dazugeben und ca. 1 Minute mitbraten. Darauf achten, dass der Knoblauch nicht braun wird. Melasse, BBQ-Sauce und Tabascosauce dazugeben, kurz umrühren und dann mit Whiskey ablöschen. Die Bohnen, das Wasser und das Guinness beigeben und alles ca. 1 Stunde köcheln lassen. Ganz am Schluss, wenn die Bohnen fertig gekocht sind, salzen und pfeffern.

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6 — Griechischer Salat

Der Klassiker enthält Feta, Oliven, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, grüne Peperoni und Pfefferminzblättchen und ist mit Zitrone, Olivenöl und Salz angemacht. Wir mögen aber alle Varianten, lassen mal die Zwiebeln weg, servieren ihn über Couscous oder peppen ganz einfach einen Blattsalat mit Feta, Tomaten und Gurken auf. (Bild über: Good Mod Food)

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7 — Poulet aus dem Ofen 
Ein gebratenes Poulet mit Kräutern, Oliven und goldbraunen Kartoffeln macht ein Essen zum kleinen Fest und gibt einem Sommertag den perfekten Abschluss. (Bild über: Adventures in Cooking)

Zutaten:

Zubereitung:

1 Poulet

Gehackte Kräuter wie Oregano, Rosmarin und Thymian

4 EL Butter

4 EL Olivenöl

1 dl Hühnerbouillon

1 dl Weisswein

5 grosse Kartoffeln

5 Rüebli

1 Handvoll Oliven

1 Handvoll Rosinen

5 Schalotten

1 Knoblauch, halbiert

Salz und Pfeffer

1 Prise Zimt

1 Zitrone

1 Bund Petersilie

Schälen Sie das Gemüse, und schneiden Sie es in grosse Würfel. Erhitzen Sie 3 Esslöffel Olivenöl, geben Sie 1 Esslöffel Butter dazu, und rösten Sie das Gemüse darin sanft ca. 10 Minuten, geben Sie dann die Oliven und die Rosinen bei. Dann den Wein und die Bouillon dazugiessen. Geben Sie das Poulet in ein tiefes Backblech. Mischen Sie die gehackten Kräuter, Salz, Pfeffer und Zimt mit 1 Esslöffel Olivenöl, und bestreichen Sie das Poulet damit. Schneiden Sie die Zitrone in 4 Teile, und stopfen Sie die Zitronenschnitze und den Bund Petersilie mit 2 EL Butter in den Bauch des Poulets. Nun verteilen Sie das Gemüse um das Poulet herum und geben die zwei Knoblauchhälften dazu. Im auf
180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde und
15 Minuten rösten.

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8 — Dessert mit Johannisbeeren 
Dieses Rezept und das wunderschöne Foto habe ich auf dem Blog B comme Bon gefunden. Alle, die gerne kochen und backen, werden eine Freude haben, darin rumzustöbern und sich verführen zu lassen von der Welt der Autorin, die auch Grafikerin und Illustratorin ist. Sie hat als Förmchen alte Joghurtgläser und Teelichter benützt. Sieht einfach wunderschön aus!

Zutaten:

Zubereitung:

250 g rote Johannisbeeren
(im Originalrezept sind sie mit Kirschen gemischt)

50 g Mehl

2 Eier

30 g Mandelmehl

30 g Vanillezucker

20 g Rohzucker

2 dl Milch

Mischen Sie das Mehl mit den Eiern und mit dem Zucker, geben Sie das Mandelmehl bei. Mischen Sie alles gut zusammen, dann nach und nach die Milch beigeben, gut vermischen. Geben Sie die Beeren in die Förmchen, und giessen Sie den Teig darüber. Im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. Sie können die Clafoutis lauwarm servieren.

Besuchen Sie den inspirierenden Blog: B comme Bon

 

9 Kommentare zu «8 Rezepte für Ferienlaune»

  • Lili sagt:

    Einfach wieder einmal geniale Ideen!!!
    Ganz herzlichen Dank!

  • Widerspenstige sagt:

    Oh ja, Bratkartoffeln mit Salbei und Knoblauchzehen, gemischt auf dem Blech verteilt mit Saisongemüse wie Zucchetti, Peperoni, Fleischtomaten und überträufelt mit Olivenöl und schwarzen Pfefferkörnern. Wenn es scharf sein darf, lege ich noch ein paar Peperoncinis bei. Übrigens nutze ich jeweils die Restwärme für Gemüse für ein Anti-Pasti oder jetzt Früchte wie Aprikosen- und Pfirsichhälften, damit ich ein gutes Gewissen habe beim Geniessen all der Leckereien ;)

    Schönen Sommer!

  • SHAREAT.ch sagt:

    Gazpacho! So erfrischend! Fast so gut wie ein selbstgemachtes Chimichurri ;-)

  • Anton Meier sagt:

    Danke für den Drucker-Knopf!

  • Mirella Weissbrodt Meier sagt:

    Das Dessert sieht sehr gluschtig aus. Mischt man das Mandelmehl selbst? Falls ja, zu gleichen Teilen? Oder kann man dieses fixfertig kaufen?

  • P.Wyss sagt:

    BBQ Beans: Wirklich nur 50g Bohnen?
    Kann das sein?

  • adam gretener sagt:

    Ich weiss am Donnerstag schon gar nicht mehr was schreiben, Frau Kohler. Sieht alles sehr gut aus. Aber eine Gazpacho funktioniert ohne Brot mindestens genau so gut. Und statt des Essigs würde ich Limetten oder Zitronen vorschlagen, schmeckt irgendwie frischer.

    Wer Paprika im Überfluss hat: Die Paprika über dem Feuer oder im Ofen tüchtig schwärzen, in Plastikfolie eine viertel Stunde einschlagen und anschliessend die verkohlte Haut abziehen. Dann mit genug fein geschnittenem Knoblauch und Essig ein ein Tupperware geben und am besten über Nacht ziehen lassen. Zu getoastetem Baguette oder auch Toastbrot einfach wunderbar.

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