Immer Ärger mit der Wohnung

Ein hässliches Sofa, zu wenig Geld, kein Platz – für alle Wohnprobleme gibt es tolle Lösungen, Sweet Home zeigt sie!
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Kein Haus?

Der Traum vom eigenen Haus geht leider nicht für alle in Erfüllung. Vielleicht ist das ja auch ein Glück, sonst hätten wir nur noch Häuser und keine Landschaft mehr. Sie können sich aber im Nu eines selber bauen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist japanisches Wasitape (das lässt sich nämlich wieder gut entfernen), ein Lineal und ein Minibauplan. Schön ist diese Idee, wie hier auf dem Foto von «Fantastic Frank», hinter einem Bett. Aber ein solches Häuschen gibt auch einen tollen Hintergrund für einen Arbeitstisch oder ein kleines Regal ab.

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Zu wenig Geld?

Egal, ob es sich beim neuen Einrichtungsprojekt um eine Studentenbude, die erste Wohnung oder ein Ferienhaus handelt, ein kleines Budget ist kein Hindernis um nicht mit Stil und Liebe ein hübsches Zuhause zu gestalten. (Bild über: la cositas de beach&eau)

Diese Tipps helfen: 
  • Eine Decke als Teppich – diese braucht einfach eine gute rutschfeste Unterlage 
  • Gartenmöbel
  • Ein Fischernetz als Lampenschirm
  • Holzbänke als Beistelltische
  • Kissen, genäht aus Küchentüchern

 

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Ein superkleines Schlafzimmer?

Da gibt es nur eine Antwort: Füllen! Entscheiden Sie sich für ein Bett, das genau reinpasst. Wandleuchten und Wandregale brauchen keinen wertvollen Bodenplatz, und ein grosses Bild über dem Bett vermittelt das Gefühl von Luxus und Eleganz. (Bild über: Automatism

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Ein langweiliger Schrank?

Ja, diese grossen weissen Schränke aus den Möbelhäusern sind zwar praktisch, aber einfach keine wirkliche Freude. Ich habe einmal einen mit bunten Mustern angestrichen, in der aktuellen Wohnung habe ich einen mit Hunderten von Fotos als Moodboard beklebt, und der nächste wird bestimmt so wie auf diesem Bild von «Decor 8», mit einer plakativen und dekorativen Bildtapete bezogen. 

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Ein hässliches Sofa?

Auch Sofas können Problemfälle sein, dann nämlich, wenn sie hässlich sind, abgelebt oder einfach völlig unpassend. Decken sind die Lösung – und zwar so viele und so unterschiedliche wie möglich. Verstecken Sie nicht die Deckenidee, sondern einfach das Sofa. Wählen Sie dafür Quilts, bunte Baumwolltücher oder Baumwollwebteppiche. Alle können Sie einfach waschen. Das Resultat ist eine fröhlich-bunte Bohemia-Wohnlandschaft. (Bild: Vtwonen)

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Bloss eine Einzimmerwohnung?

Wenn alles in einem Raum Platz haben muss, dann helfen gute Abgrenzungen. Die Idee, eine Fensterfront einzubauen, kann man auf aufwendige Art professionell machen lassen oder aber improvisieren. Dafür helfen alte grosse Fenster oder Balkontüren mit Glas, die man mit ein wenig Handwerksgeschick zu einer Art Wand oder Paravent zusammenmontieren kann. (Bild über: Krispinterior)

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Unordnung im Kinderzimmer?

Man muss diese, glaub ich nie ganz lösen. Aber eine Inspiration, Dinge zu versorgen und sie gleichzeitig auszustellen, liefert diese charmanten Idee, entdeckt auf «Frenchy Fancy». Montieren Sie Schubladen so an die Wand, dass sie eine Art dreidimensionale Bilderrahmen abgeben. 

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Kein Platz für einen Schrank?

Auch das kann man stilvoll lösen. Nämlich mit einer schicken Kombination von Regal und Kleiderstange wie auf dem Bild von «UltraLinx».

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Zu lange Vorhänge?

Die Neunzigerjahre sind definitiv schon lange vorbei. Vorhänge, die sich schwülstig in Überlänge auf dem Boden bauschen sind ein Relikt aus dieser Dekade und haben in modernen, frischen Wohnungen nichts mehr zu suchen. Das heisst aber nicht, dass Sie nun an die Nähmaschine müssen. Schlagen Sie die Vorhänge einfach oben um und befestigen Sie Ringe mit Klammern an der Faltstelle. So bekommen Sie erst noch einen hübschen Abschluss am Vorhang. (Bild über: Cocolapine)

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Zu viele Fensterfronten?

Ich sehe Ihre Kommentare schon vor mir, liebe Leser. Sie denken sich nämlich bestimmt, dass, wer eine solch tolle Villa besitzt, bestimmt keine Wohnprobleme hat. Aber darum geht es nicht, sondern um die Fensterfronten, die immer mehr auch in hiesigen Wohnungen und Häusern zur Norm geworden sind. Dank ihnen hat man zwar eine schöne Aus- und Einsicht, aber nicht so viele Wände. Deshalb gilt hier: ignorieren! Stellen Sie Dinge ans Fenster. Gut eignen sich etwa Bälle, kleine Kommoden und Konsolentische und Wohnaccessoires wie grosse Vasen, Körbe und Leuchten. (Bild über: Neuman Hayner Architects)

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Keine Idee für das Entree?

Überladene Garderoben, Schuhe, die auf dem Boden herumliegen – kein schöner Willkommensgruss in die Wohnung. Die dänische Firma Muuto hat hier einen wunderschönen Vorschlag: Kästchenregal, hübscher rosa Stuhl und absolut tolle Aufhänger aus Holz! 

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Eine ungemütliche Küche? 

Dann versuchen Sie es doch einfach einmal mit einem frechen Mix von alten Möbeln. Auch Gartenmöbel eignen sich und sehen toll aus im Mix. (Bild über: Sfgirlbybay)

 

 

13 Kommentare zu «Immer Ärger mit der Wohnung»

  • trudi Frey sagt:

    Also die Decken auf dem Sofa nein danke. Erstens nicht schön zweitens soviele Decken waschen nein brauche ich nicht. ein weisses Ledersofa mit zwei drei Kissen genügt ist schön und gemütlich.

  • bcn sagt:

    vorsicht bei masking tapes an den wänden: die können abfärben! leider :0(

  • Bixen sagt:

    Frage zu den Fensterfronten: wenn man da Dinge dran stellt (Kissen, Bilder etc), kann das doch einen thermischen Schock in der Glasscheibe hervorrufen und dieser Schaden bleibt dann am Mieter bzw an seiner Versicherung hängen…? Mir passiert, darum würde ich nie mehr etwas näher als 30cm an die Front stellen…

    • chrissie sagt:

      Ja, genau – vor allem dunkle Möbel am Fenster können so einen thermischen Schock auslösen und damit zum Bruch der Glasscheibe führen!

  • Elisabeth sagt:

    Sehr hübsch. Vor allem gefällt mir, dass Luft und Licht da ist. Nur: die Leute scheinen keine Bücher zu besitzen. Auf den genialen Tipp zur luft- und lichtdurchfluteten Gestaltung der von einer Familie mit zwei Teenagern bewohnten Vierzimmerwohnung mit vielen, vielen, VIELEN Büchern warte ich noch immer. Schickt mir jemand eine Fee vorbei? P.S.: Danke für die Vorhangidee, wird umgesetzt, sobald ich der Verwaltung beigebracht habe, dass ich Vorhangstangen über die Fenster dübeln und die Vorhangschienen überkleben will.

    • Conny sagt:

      Das kannst Du doch auch ohne Extra-Bewilligung machen. Dübellöcher lassen sich ganz einfach wieder zuspachteln und abdecken – das gehört zum normalen Gebrauch einer Wohnung dazu und darf Dir nicht in Rechnung gestellt werden.

  • Sabi sagt:

    Wie immer ein ganz toller Beitrag. Entschuldigung, aber die Decken sind wirklich Geschmackssache. Habe allgemein die Erfahrung gemacht, ausbessern bringt’s in den wenigsten Fällen. Auch das Bett mit dem Samtüberzug schaut super edel aus! Bei den Fenstern sehe ich eher das Problem des lieben Putzens. Viel Modernes und architektonisch super Aussehendes, ist für die liebe Hausfrau einfach nicht zum Putzen gemacht, allenfalls dann auch noch gefährlich.
    Frau Kohler oder „Mitleser/innen“, ich hätte noch eine Frage, bin schon lange auf der Suche nach einem hochwertigen Garderobenstandspiegel, Höhe ca. 1.70 m. Hätten Sie da mir vielleicht einen Tipp? Leider haben sich die bekannten italienischen Marken auf 2 m und höher festgelegt. Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.

  • Barbara Grohé sagt:

    Im grossen und ganzen sind die Ideen und Vorschläge ja gut. Aber der Vorschlag mit dem hässlichen Sofa ist – niederschmetternd! Sieht ja bloss verheerend aus!

  • Monisa sagt:

    Zwei Tipps zum Thema zu wenig Geld fehlen mir:
    1. Auf Schnäppchenjagd gehen und 2. Geduld dabei haben. Meine Traumstühle (Saarinen-Tulpenstühle) die neu pro Stück zwischen Fr. 1800.- bis 2000.- kosten, habe ich nach mehr als zwei Jahren, meinem Budget entsprechend, für Fr. 250.- gefunden.
    Zum Thema Sofa: Ein hässliches Sofa wird nicht durch hässliche Decken schöner!

  • Bufi sagt:

    Dieser Artikel mit seinen tollen Fotos zeigt einmal mehr sehr schön, dass Geschmack und Style wenig mit Geld zu tun haben.

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