So geniessen Schweizer ihre Gärten

Die Schweizer Gartensaison bedeutet nicht nur Grilldüfte, Loungesofas und Buchshecken. Schauen Sie mit Sweet Home in ganz unterschiedliche Schweizer Gartenparadiese und lassen Sie sich davon inspirieren.
Sweet Home bei Susanna Vock©Rita Palanikumar

Ein Bohemien-Paradies am Vierwaldstättersee

Wohnen ist auch Ausdruck des Lebens. Ganz stark spürt man das bei der Modefrau Suzanna Vock, die mit ihrer Familie in einem gemieteten Einfamilienhaus in der Nähe von Luzern wohnt. Sie hat hier ein kleines Paradies gefunden und geschaffen, in dem sie auf eine ganz persönliche Weise Wohnen, Familienleben und Arbeiten vereint. Der Garten und das Haus sind eine andersartige Oase im beschaulichen Einfamilienhausquartier. Suzanna hat die Bäume mit farbigen Laternen behängt, die hier, wie sie selbst, wie bunte Schmetterlinge herausleuchten und zeigen, wie einfach man das Leben geniessen kann. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Kleiner Stadtgarten wie in der Provence

Es gibt sie, die kleinen, hübschen Gärtchen vor der Stadtwohnung. Meist sind sie einfach als sogenannter Sitzplatz mit Rasen und eventuell ein paar Topfpflanzen gestaltet. Es geht aber auch anders. Das beweist der Interiordesigner Toby Alleyne-Gee. Er hat seinen kleinen Garten vor seiner Zweizimmerwohnung in Zürich in ein immergrünes, romantisches, kleines Paradies verwandelt, das sehr viel französischen Charme zeigt. Besuchen Sie hier seinen wunderschönen kleinen Garten auf Sweet Home und erfahren dort Tricks und Tipps, wie Sie Tobys Ideen auch bei sich umsetzen können. Foto: Toby Alleyne-Gee

Sweet Home bei Werner Müller, Rost + Gold, ©Rita Palanikumar

Chaletromantik mitten in Zürich

Ein Schweizer Wohnmärchen der besonderen Art haben wir am Zürcher Stadtrand gefunden, das von Interiordesigner Werner Müller. Sein zauberhaftes, kleines Chalet steht mitten in einem grossen Waldgarten, verträumt, verwunschen und wunderschön. Wie er zu seinem Beruf, zu seiner Firma Rost und Gold und zu diesem kleinen Wohnjuwel gekommen ist, erzählt sich wie ein wahr gewordenes Märchen. Denn angefangen hat der Designer ganz einfach mit Talent und einem Flohmarktstand auf dem Bürkliplatz. Lesen Sie auf Sweet Home das ganze Wohnmärchen. Der Garten wirkt wie ein Naturpark, überall laden gemütlich eingerichtete Plätze zum Verweilen und Ausruhen ein. «Ich überlegte mir, was ich am besten machen könnte, damit ich nicht so viel Arbeit mit dem Garten habe und er möglichst schnell schön aussieht. So habe ich ihn einfach eingerichtet – ganz so, wie man das mit einer Wohnung tut. Ich habe Plätze geschaffen und mit Möbeln und Skulpturen gespielt. So bekam der Garten viel Struktur und machte Sinn», meint der Interiordesigner. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Rachel und Alfredo Schilir˜, ©Rita Palanikumar

Ein sizilianischer Garten in Zürich-Fluntern

Das Paar Rachel und Alfredo Schilirò wohnt in einer Terrassenwohnung mitten im Zürcher Quartier Fluntern. Verliebt haben sie sich in die Wohnung, weil sie einen grossen Aussenraum bietet, den sie eingerichtet haben wie einen sizilianischen Garten. Viele Topfpflanzen, gemütliche und stilvolle Möbel und gar eine Aussendusche erlauben ihnen bei schönen Tagen ein Leben wie am Mittelmeer. Wichtig ist auch der grosse Holztisch, um den sich unterschiedliche Stühle gesellen. Denn hier wird Feiern auf die sizilianische Art möglich. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Tipp: Entdecken Sie die passenden sizilianischen Rezepte auf Sweet Home

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Essen im Grünen

Machen Sie es wie der Interiordesigner Toby Alleyne-Gee und decken bei speziellen Anlässen auch mal auf dem Rasen. So entsteht ein kleines, romantisches Essen mitten im Grünen, eine Idee, die auch ohne Garten funktioniert, zum Beispiel im Park oder am Waldrand. Foto: Toby Alleyne-Gee

Sweet Home bei Simone Weibel, Zuckerwerk Maison, ©Rita Palanikumar

Spielplatz und mehr

Ein Besuch führte Sweet Home in das gemütliche und liebevoll eingerichtete Haus der Interiorfrau Simone Weibel. Ihr Mann, ein Landschaftsarchitekt, war zuerst nicht besonders begeistert von dem geschlossenen Garten, der sich wie bei den klassischen, englischen Reihenhäusern hinter dem Haus befindet. Aber bald sah auch er den Vorteil eines solchen Stadtgartens. Er bietet nämlich viel Privatsphäre und einen sicheren Spielplatz für die Kinder. Selbstverständlich hat er ihn in ein kleines, stilvolles, urbanes Gartenparadies verwandelt. Die Pflastersteine wirken wie in einem Altstadtgarten, geben wenig Arbeit und vermeiden allzu viel Schmutz beim Rein- und Rausgehen. Pflanzen und Blumen wachsen in abgegrenzten Bereichen und Töpfen und überall wurden gemütliche Sitzplätze und Spielmöglichkeiten geschaffen. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home Homestory Mario

Unkomplizierter Terrassencharme 

Eine Wohnung der ganz anderen Art hat sich der Architekt Mario Rosinus aus zwei Garagen geschaffen. Klar hat er dabei auch eine Terrasse eingeplant, die er ganz unkompliziert zu einer gemütlichen Outdooroase eingerichtet hat. Den Tisch hat Mario selber entworfen, für Stühle spart er noch, bis dahin tuns auch die Bierbänke, findet Mario. Dass die Garagenwohnung mitten in der Stadt liegt, merkt man auf dem wohnlichen, überwachsenen Balkon kaum. Hier wird, so oft es geht, grilliert und mit Freunden den Sommer gefeiert. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Das Spiel mit den Töpfen

Fast alle Lieblingspflanzen von Toby Alleyne-Gee wachsen auch gut in Töpfen. So hat er sie in schöne, unterschiedliche Terrakottagefässe gesetzt und damit den Garten und die zwei Sitzplätze bestückt. Pfingstrosen wachsen leider nicht in Töpfen, auch sonst hat Toby Mühe mit ihnen in seinem Garten, aber er versucht es trotzdem immer wieder, denn er liebt diese wunderschöne Blume. «Gärtnern bedeutet auch ausprobieren, experimentieren und Neues wagen, selbst wenn es nicht immer funktioniert!» Foto: Toby Alleyne-Gee

Sweet Home bei André Hauser, ©Rita Palanikumar

Pooltraum an der Goldküste

Ganz wie in seiner Arbeit als Gestalter und Designer hat André Hauser sein Haus an der Zürcher Goldküste mit dem ihm eigenen Mix von Dramatik und Reduktion gestaltet und eingerichtet. Er hat sich und seiner Familie damit ein wunderschönes, stilvolles Zuhause geschaffen, in dem die Familie gerne und oft zusammen Zeit verbringt und Wohnen so richtig geniesst. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Gabriele Frei Friedrich + Carlos Friedrich in Grüningen, ©Rita Palanikumar

Retrocharme und Architektur

Gewisse Häuser sind nicht nur schön, sondern auch wohltuend anders. Die Familie Frei Friedrich wohnt in einem solchen Haus. Diskret steht es zwischen grossen Bäumen, die Innenräume sind lichtdurchflutet und bieten eine grossartige Aussicht auf die umliegende Natur. Das Haus wurde in den späten 60er-Jahren von Pierre Zöllie gebaut und von der Architektin Gabriele Frei Friedrich mit viel Respekt und Detailliebe so umgebaut und eingerichtet, dass es in die heutige Zeit passt und persönlichen Lebens- und Arbeitsraum für die Familie bietet. Bei der Wahl der Outdoormöbel hat sie darauf geachtet, dass sie im Stil zur Architektur und zur Einrichtung des Hauses passen. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Wunderschöner Bauerngarten

Bei meinen vielen Spaziergängen mit Miss C. entdecke ich immer wieder die allerschönsten Gartenparadiese. Dieses hier gehört zu einem Landhaus in einer Zürcher Landgemeinde. Es zeigt, wie wunderschön der typische Schweizer Urgarten, der Bauerngarten, ist! Solche Gärten sind traditionell durch kleine Buchshecken unterteilt, was nicht nur das Gärtnern einfacher macht, sondern den Garten auch wie einen kleinen Park wirken lässt. Foto: Sweet Home

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Design auf dem Balkon

Gerade jetzt über die Frühlingsfesttage kommt die Lust auf Ferien auf. Die Sweet-Home-Leser Tanja Siegwart und Marco Gander haben ein Ferienhaus gleich vor der Haustür, nämlich einen alten Spycher, in den sich die beiden ganz einfach verliebten. Diesen hat das wohnaffine Paar mit verschiedenen Elementen und dem Mix von Neu und Alt, Design und «No-Design» eingerichtet. Das auch auf dem Balkon, da stehen nämlich ganz selbstverständlich schwarze Panton-Stühle zu einem Ikea-Gartentischchen. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Werner Müller, Rost + Gold, ©Rita Palanikumar

Gemütlichkeit pur

Direkt vor dem kleinen Chalet von Werner Müller ist ein kleiner Platz auf zwei Ebenen. Hier laden gemütliche Gartenmöbel, die mit weichen Kissen versehen sind, zum Verweilen ein. Hortensien in Töpfen und Körben, hübsche Laternen, Pilzlämpchen und Statuen sind die anderen «Einrichtungsgegenstände». Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Rachel und Alfredo Schilir˜, ©Rita Palanikumar

Fast wie am Mittelmeer

Was beim Einzug in die grosse Terrassenwohnung für Rachel und Alfredo Schilirò erste Priorität hatte, war die Bepflanzung des grosszügigen Aussenraums. Die Terrasse, die eigentlich eine Veranda ist, ist umgeben von einem Garten. Er ist so angelegt, dass man die Nachbarhäuser praktisch nicht wahrnimmt. Man fühlt sich sofort wohl in dieser schicken, urbanen Oase, die irgendwie unzürcherisch anmutet, wäre da nicht der Blick auf den See. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Werner Müller, Rost + Gold, ©Rita Palanikumar

Drama darf sein

Geschickt und mit einfachen Mitteln hat Werner Müller Blickpunkte geschaffen, die dem Garten einen parkähnlichen Charakter geben. Hier hat er einen grossen, filigranen Drahtkerzenständer, eines seiner vielen Fundstücke, auf einen trockenen Baumstrunk gestellt, was dem Garten ein bisschen Drama verleiht. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Vorhang auf

Wenn wir nun schon beim Drama sind, dann gehört dieser fantastische Outdoorvorhang von Camilla und Michel Fischbacher dazu. Mit ihm kann nämlich das Gartenzimmer, je nach Wetter, Temperatur oder Tageszeit geöffnet und geschlossen werden. Eine Idee, die sich übrigens auch auf kleinerem Raum und gar einem Balkon wunderschön umsetzen lässt. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

 

2 Kommentare zu «So geniessen Schweizer ihre Gärten»

  • sina sagt:

    Wunderschöne und liebevoll gestaltete kleine Oasen, die zum Träumen einladen, ein idyllischer Bauerngarten, in dem man glaubt die Bienen summen zu hören und die Blumen zu riechen – und dann diese kalte, protzige Poolanlage des Designers… Da kommt wahrhaftig kein Neid auf, arme Goldküstenbewohner!

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