Keine Mauerblümchen

Tapeten haben nicht immer den besten Ruf. Die meisten denken an Blümchen, Biederkeit und klassische Hotelzimmer. Falsch! Tapeten können ganz schön cool, gewagt oder gar Kunst sein. Diese zwei Beispiele sind der Beweis:
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Das Designteam von Carnovsky hat mit der RGB-Kollektion eine neue und interessante Art von Tapeten kreiert. Verschiedene, übereinander gezeichnete Muster werden je nach Farbe des Lichts sichtbar.

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Die Muster wirken wie Druckvorlagen, die nicht richtig aufeinander abgestimmt wurden, der Effekt ist dreidimensional, experimentell und kunstvoll. 

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Mit verschiedenfarbigem Licht kommt jeweils nur ein Teil des Musters zum Vorschein, so bleibt die Tapete lebendig, spannend und überraschend. Auch wenn nicht gerade für ein alltägliches Wohnzimmer geeignet, passt diese wandelbare Wandbekleidung zum Beispiel in einen Club oder eine Bar.

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Alltäglicher, aber doch nicht ganz, sind die Tapeten von Dan Funderburgh. Diese heisst Central Park und zeigt ein traditionelles Tapetenmuster, auf dem beim zweiten Hinschauen Hydranten und Parkmeter ersichtlich sind.

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Werkzeuge statt Blumen, zieren diese aussergewöhnliche aber harmonische Tapete.

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Auch diese Blümchen haben ein Doppelleben in Form von Fahrradelementen, die Tapete heisst Flowerdpedal. Auf Dan Funderburghs Website sind ausserdem noch Tapeten mit üppigen Goldketten, Glühbirnen und anderen interessanten Dingen zu entdecken.

Die Links:
Carnovsky
Dan Funderburgh

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Wieso nicht ...

... Orangen als Salat servieren?

Schneiden Sie Orangen in dünne Scheiben, garnieren Sie mit Brunnenkresse oder Rucola und einigen Zwiebelringen. Als Salatsauce passt ein leichtes Joghurtdressing oder einfach ein wenig gutes Olivenöl. Mit Meersalz und grobgemahlenem Pfeffer würzen.

5 Kommentare zu «Keine Mauerblümchen»

  • Manuela sagt:

    Also ich find Tapeten super. Habe eben erst eine gesehen wo ein riesen Zebra dargestellt wird. Jedoch hab ich Schiss, in einer Mietwohnung sowas anzubringen. Geht das leicht wieder runter?!

  • Franz Kipork sagt:

    … und wer nach 3 tagen nicht dem wahnsinn anheimgefallen ist, bekommt das ganze geschenkt.
    Vielleicht auch eine form von legaler „überzeugungs-nachhilfe“ gegen ausreise-unwillige asylanten. 2 wochen in einer solchen zelle und die bedauernswerten flehen weinend auf den knien, wieder in ihre herkunftsländer zurückzudürfen …

  • Kurt sagt:

    „Tapeten HATTEN nicht immer den besten Ruf“ müsste es viel eher heissen. Aber seit sie sogar wieder in der IKEA anzutreffen sind, ist klar: Man darf die Wände wieder tapezieren, ohne als Ewiggestriger zu gelten.

  • Gerhard Tubandt sagt:

    LSD hab ich ja nie probiert, ich kann da nicht mitreden. :-))) Mich erinnern die ersten drei Tapeten an die Wand, die Gaston Lagaffe im Sitzungszimmer seiner Firma in klassischem 70-er-Pop-Design anmalt: Man würde am liebsten die Knarre holen und Amok laufen… Sie sind wie die übrigen Tapeten nicht bieder, sondern bemüht originell, was noch schlimmer ist. Merke: Stil ist schlicht.

  • Maja Rohner sagt:

    nein bieder wirkt das nicht… dafür wie ein LSD-Trip

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