Machen Sie 10-mal mehr daraus

Manchmal braucht es wenig, damit alles anders wird. Diese 10 Einrichtungstricks eröffnen Ihrer Wohnung neue Perspektiven.
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1 — Bessere Aussichten für die Küche

Ja, klar, diese Küche zählt zu den schöneren in der Schweiz. Aber trotzdem können wir einige Ideen davon auch in einer Standardküche umsetzen und dieser damit auf die Sprünge helfen. Die Idee mit dem Spiegel ist zum Beispiel raffiniert. Damit bekommt man beim Arbeiten Aussicht und kann auch besser plaudern mit Gästen im Rücken. Das antike Buffet bringt Omacharme und viel Wohnlichkeit mit. (Bild: Entrance)

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2 — Ganz schön gross

Auf Entdeckungsreisen durch Brockenhäuser sehe ich immer wieder riesige alte Buffets. Obwohl diese nicht zu den beliebten Kaufobjekten gehören, können Sie fantastisch wirken, auch in einer kleineren Wohnung. Ein Beweis ist diese Bild, entdeckt auf Dustjackett. Das Buffet reicht vom Boden bis zur Decke und gibt auch einem modernen Raum viel gemütliches Wohngefühl. Solche Buffets brauchen aber meist ein wenig Renovation und praktisch immer einen neuen Anstrich!

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3 — Mogeln erlaubt

Mit Grösse und Glamour kann man auch tricksen, wie dieses schöne Beispiel von Automatism zeigt. Das riesengrosse Bild hinter dem kleinen antiken Tischchen zaubert den Charme einer eleganten Altbauwohnung in ein modernes Umfeld.

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4 — Alles im Rahmen

Es sind nicht immer nur Bilder, die Schönheit an die Wand zaubern. Wenn Sie tolle alte Bilderrahmen haben, können Sie diese mit Spiegeln versehen und damit ganz schön viel Stil an eine Wand bringen. (Bild über: Dustjackett)

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5 — Rosa Rüschen im Bad 

Auch hier, ähnlich wie beim ersten Bild, beeindruckt der Raum allein, oder zumindest die charmante Badewanne. Doch bei näherem Hinsehen entdeckt man, dass die kokette Vorhanglösung auch einem Durchschnittsbad helfen kann, ein bisschen schöner zu strahlen. Nähen Sie Rüschen an einen Duschvorhang oder suchen Sie nach einem, der bereits solche hat. Sie können auch einen Vorhang aus Stoff nähen und ihm ein loses Futter mit einem echten, wasserfesten Duschvorhang geben. Einfach beide Vorhänge an die gleichen Ringe hängen und den «normalen» ausserhalb der Wanne lassen. (Bild: Entrance)

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6 — Sitzecke überall

Schon mal daran gedacht, an einem ganz ungewohnten Ort einen Sitzplatz einzurichten? Denken Sie dabei an kleine Cafés, in denen wird auch jede Nische ausgenutzt wird, um noch ein Tischchen mit Stühlen zu platzieren. Derselbe Trick funktioniert auch in einer Wohnung und bietet diese Extraportion Gemütlichkeit, die man manchmal vermisst. (Bild über: Peone)

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7 — Mehr Drama fürs Bett

Ähnlich wie bei Beispiel 3 oben wird auch auf diesem Foto von Fantastic Frank ein Bild aussergewöhnlich und wirkungsvoll in Szene gesetzt. Die Aufnahme aus einer alten Oper, edel und chic gerahmt, dient hier sozusagen als Bettende und eine Art Bühnenbild. 

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8 — Ein Hoch auf die alte Schachtel

Neuen Schränken fehlt oft das gewisse Etwas, das sie persönlich macht. Auf diesem Beispiel, entdeckt auf Bliss, sind das zwei alte Harasse, die einfach auf den Schrank gestellt wurden und erst noch mehr Stauraum bieten. Denselben Effekt haben alte Schachteln, Koffer oder Körbe.

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9 — Vergrösserungsspiegel

Klassik kann auch modern umgesetzt werden, wie dieser Eingang zeigt. Anstelle eines üppig gerahmten Spiegels ist hier ein schlichter, rahmenloser Rundspiegel an die Wand montiert und wirkt ein wenig wie ein grosses Loch, das Durchsicht bietet. (Bild: Fantastic Frank)

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10 — Weg damit!

Ein schneller und einfacher Trick, einer Küche mehr Persönlichkeit zu verleihen, ist das Entfernen der Chuchichäschtli-Türen. Weg damit – und auf einmal sieht man, was man hat, und freut sich an den schönen Dingen. (Bild: Stadshem)

 

 

 

 

12 Kommentare zu «Machen Sie 10-mal mehr daraus»

  • Caroline Falt sagt:

    wo kann ich so ein ein großes Bild von einer alten Oper wie in Nummer 7 finden?

  • Thomas Federlein sagt:

    Und jetzt hätte ich von Frau Kohler noch gern einen Tipp dazu, wie wir Ideen wie Nr. 1. „auch in einer Standardküche umsetzen und dieser damit auf die Sprünge helfen“ können, wenn eine solche Standardküche doch in 90% der Fälle aussieht wie auf Bild Nr. 10 – einmal mehr schöne Bilder aus dem Katalog, die absolut nicht umsetzbar sind. Schade.

  • Beatrice Niedermann sagt:

    Bilder 1 & 2: Wir gehen regelmässig in diverse Brockis und handeln hobbymässig mit alten Sachen. Solche Möbel sieht man heute praktisch nie (mehr). Die Leute, die solche Sachen hatten, sind buchstäblich ausgestorben. Leider sieht man in den letzten Jahren in den Brockis mehrheitlich Möbel grosser Einrichtungshäuser, die schnell gekauft und ebenso schnell entsorgt sind. Und in Frankreich, wo wir regelmässig einkaufen, schliessen viele Trödler, weil genau diese Art von Möbeln für die heutige mobile Gesellschaft nicht geschaffen sind. Der Blog ist wie immer toll und zeigt schön, was wäre wenn…

  • pe küchlin sagt:

    10 – Gläser!!! in offenen Küchenregalen??? – oberhalb Herd und
    Spühle – geht gar nicht. Scheinbar liebt es Frau Kohler unermüdlich zu
    putzen. Ich weiss wovon ich spreche – ich koche auch gerne!!

    • Monisa sagt:

      Bin ganz Ihrer Meinung. Schön ist nicht gleich praktisch. Ästhetik ist mir zwar wichtig, aber nicht um jeden Preis. Da bin ich zu Kompromissen bereit. Gerade wenn ’s ums Putzen geht.

  • Markus sagt:

    War auch schon auf Besuch und da hatte es diese Rüschen in der Dusche – ich fand das gar nicht anmächelig. In den Nähten konnte man noch die Spuren der vor mir Duschenden studieren…

  • Barbara Grohé sagt:

    Nr. 10 ist zum Abwinken. Holz in der Küche neben Spüle und Herd muss behandelt sein, sonst hat man wenig Freude oder muss halt ständig trockenwischen. Und offene Regale mit Gläsern und Geschirr gleich über bzw. neben dem Herd ist auch ne Schnapsidee. Ich habe auf den Küchenschränken eine kleine „Hühnersammlung“ – und darf die Oberfläche der Hängeschränke sowie das Ausgestellte alle 3 Monate abseifen.

  • Zora sagt:

    Tolle Ideen, merci!
    Wie komme ich an eine solche Kugelvase, die im Bild eins rechts oben – beinahe schwebend – an der Wand hängt?

  • Ursus sagt:

    Zu den Bildern 1 & 2: Für solche „altmodischen“ Möbel muss man nicht ins Brocki. Die rumänische Firma Szel Mob stellt solche neu her, auch die grossen Büffets und Küchenmöbel im „Grosi-Stil“. Ein schweizer Möbelhaus führte einige Stücke im Sortiment, tauschte die aber leider gegen langweilige Standardmöbel aus.
    Vieleicht könnte mir Frau Kohler einen Tipp geben, wo ich Szel Mob Möbel in der Schweiz erwerben kann?

    Es ist doch genau dieser Stil, den ich so liebe, aber mangels preislich vernünftigen Möbeln nicht umsetzen kann, weil das Angebot bei uns in der Schweiz eher mässig ist.

  • wisli sagt:

    Schöne Auswahl! Buffets sind in Zürcher Brockis jedoch immer sehr schnell weg und werden z.T. für über 1000.- verkauft…

  • Fam. Tobler sagt:

    10 — Weg damit!
    ….. NEIN
    Ich koche jeden Tag gerne und schätze die Chuchichäschtli-Türen :-)
    In offenen Chuchichäschtli bleibt viel Kochschmutz/Fett liegen ;-(

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