Das sind die Biedermacher

Werte ändern sich stetig, mit ihnen auch die Trends und das, was wir als toll oder spiessig ansehen. Was sind eigentlich die Biedermacher in einer Zeit, in der Gummibäume, Makramee und Filterkaffee gerade absolut angesagt sind?
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Möbelprogramme

Die Zeiten, als man ein ganzes Schlafzimmer, Wohn- oder Jugendzimmer kaufte, sind definitiv passé. Die heutigen Einrichtungen wachsen kontinuierlich und setzen sich aus interessanten Einzelstücken zusammen. Möbelprogramme verwandeln Zimmer und Wohnungen in Showräume, Katalogbilder oder Hotelzimmer. Ein echtes Zuhause zeigt Persönlichkeit. (Bild über: Möbel online kaufen)

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Orchideen in weissen Töpfen

Es geht hier nicht um Dinge, die nicht schön sind, sondern um solche, die ein wenig aus der Zeit gerutscht sind. Dazu gehören die Orchideen in weissen Übertöpfen, die oft vorhanglose Fenster zieren. Sie sind ein Überbleibsel aus den Achtziger- und Neunzigerjahren und vermitteln zwar die Liebe zu Pflanzen, die wunderbar ist, aber auch das Gefühl, dass es in diesem Haus ein wenig an Mut fehlt und man gerne auf Nummer sicher geht. Stellen Sie Orchideen zusammen mit anderen Pflanzen in üppige Gruppen und setzen Sie sie in interessantere Übertöpfe. Solche, die ein wenig Leben vermitteln, ein bisschen unkonventionell und eher dunkel und matt als weiss und shiny sind.

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Türmatten, die uns etwas sagen möchten

Lustige Sprüche sind gut gemeint, zeigen, dass man in einem Haus Humor liebt, aber sie sind aufgedruckt auf Alltagsdingen nicht wirklich chic. Entscheiden Sie sich für eine schlichte Türmatte, keine, auf der «Hotel Mama» oder «Schuhe ausziehen» oder ein Willkommensgruss steht. Das Gleiche gilt übrigens für Teetassen im Büro. (Türmatte von Westelm)

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Vorhänge, die dick und dünn sind

Ja, ich liebe Vorhänge, ich finde Fenster ohne Vorhänge spiessig und auch absolut ungemütlich. Aber das bekannte Duo – unten weisser Voile und darüber einen Nachtvorhang – hat ausgespielt. Setzen Sie auf tolle, starke Vorhänge aus edlen Stoffen, füttern Sie diese auch, damit sie schöner fallen und lichtfest sind. Wer nur dünne schlichte Vorhänge mag, entscheidet sich für einen Stoff wie Leinen oder feine Baumwolle, also ein echtes Naturmaterial anstelle von Tüll in Polyester & Co. Andere Biedermacher an den Fenstern sind übrigens auch Fertigvorhänge mit Schlaufen in Kupfer oder Aubergine und aus einem Stoff im Krinkellook, der meist noch mit Metallicfäden versehen ist. (Bild: Macys)

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Zu viele Windlichter überall

Nun kommt sie ja bald wieder, die ach so schöne Weihnachtszeit und mit ihr die Freude am Kerzenlicht. Das ist schön, aber grundsätzlich gilt im Dekobereich: weniger ist mehr und lieber gross als klein und verstreut. Bei Windlichtern ist dies besonders wichtig. Genauso, wie man einfach zu viele Kissen auf dem Sofa oder dem Bett haben kann, ist es mit den kleinen Leuchterchen. Diese silbernen Exemplare auf dem Bild von Westelm sind zwar hübsch, aber auch sie verlieren ihren Charme, wenn sie durch die ganze Wohnung verteilt werden. Stellen Sie mehrere Lichter in eine Gruppe – und fertig! Hier ein bisschen und da auch noch was wirkt einfach etwas kleinkrämerisch und dadurch spiessig.

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Bambus

Ich weiss, da kommen bestimmt viele Entrüstungskommentare, aber mal ehrlich: Bambus ist wirklich zum neuen Spiesser geworden. Meist kommt er gar gepaart mit dunkelbraun geflochtenen Loungemöbeln und will einen Vorstadtgarten oder eine Restaurantterrasse in einen «coolen» Club verwandeln. Setzen Sie das, was wirklich in die Umgebung passt, heimische Bäume und Sträucher und lassen Sie einen Garten blühen. Der Trend zu pflegeleichten Steingärten und Gräsern ist leider auch der direkte Weg in die «Der Nachbar hat das auch, also will ich es»-Zone. (Bild über: garden-landscape)

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Kühlschrankmagnete

Heute werden Kühlschränke mit Wandtafelfarbe bemalt, leuchten in Farben oder im Retrolook oder verstecken sich diskret hinter Holztüren. Kühlschrankmagnete und lustiges Familienleben, dokumentiert mit Fotos und Stundenplänen, nehmen dem kühlen Schrank seine neugewonnene Coolness. (Bild über: activerain)

holycool.net

Lustige Duschvorhänge

Ja, das mit dem Humor ist so eine Sache – er ist zwar persönlich, aber, in Objekte und Alltagsgegenstände umgesetzt, nicht wirklich sehr stilvoll. So haben es die lustigen, poppigen Duschvorhänge auch in die Top Ten der Biedermacher geschafft. Wer einen Duschvorhang braucht, entscheidet sich besser für einen schlichten weissen. (Vorhang: Holycool)

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Möbel, die leuchten

Möbel müssen nicht alles können und ganz bestimmt nicht leuchten. Wenn eine Hausbar aus den Fifties oder Seventies eine solch glamouröse Funktion hat, dann zeigt sie echten Retrocharme. Die rustikalen Holzmöbel mit Neunziger-Appeal, die Leuchtfunktionen hinter Glas bieten, sind falsch gemeinte Statussymbole. Entscheiden Sie sich lieber für eine Vitrine mit Landhauscharakter und benutzen Sie sie als Regal für Bücher, Wäsche und andere Dinge. Ausstellungen von Vasen, Vintage-Modellautos oder Kristallgläser, welche nur an Weihnachten, wenn überhaupt benutzt werden, sind nicht besonders charmant oder persönlich. (Bild: Bergjans)

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Assortierte Stoffe

Stoffe, Farben und Muster tun jeder Wohnung gut. Wenn aber alles vom Gleichen ist, damit es schön passt, dann ist der Weg zu einem individuellen Stil verpasst und er geht direkt in Richtung Hotelzimmer.

46 Kommentare zu «Das sind die Biedermacher»

  • Natasha sagt:

    mich würden auch noch die Platzierungen 11-20 interessieren….

  • Jenny sagt:

    Sie haben die blau/gelb/orange CH-Einrichtungen und die Rolf Knie Bilder
    vergessen :)

  • Petra sagt:

    einverstanden und trotzdem: bieder und glücklich damit!

  • Michael sagt:

    Wer der Autorin beipflichtet, hat keine eigene Meinung und lässt sich von anderen diktieren, wie die eigene Wohnung auszusehen hat.

    • Barbara sagt:

      Geschmack ist ja zum Glück individuell. Wie die Kleidermode entwickelt sich auch das Interieur – es ist als würde man Schulterpolster und Neonklamotten verteidigen. Irgendwann ist’s vorbei.

  • Ewen sagt:

    Lustig! Mir wurde gerade aus der Seele gesprochen. Die wenigsten Wohnungen, die ich in meinem ganzen Leben bisher im der Schweiz betreten habe, sind wirklich individuell, authentisch und schön. Die Schweiz hat viele Vorzüge und ist anderen Ländern in einigen Dingen voraus, aber definitiv nicht in Sachen Mode oder Einrichten! Echt nicht. Meine Möbel (und Kleider!) stammen zu 80% aus dem nahen und fernen Ausland, weil hier der «universelle Biedermeier-Stil» so stark vorherrscht, dass es gar nicht möglich ist, einen eigenen Stil zu entwickeln.

    • Heidi Arn sagt:

      1. Sie scheinen die falschen Wohnungen zu betreten.
      2. Es kommt doch darauf an, wie man die Dinge verwendet, ob sie nun von hier oder woanders hergeholt sind.

  • Suha sagt:

    stimme allen Punkten voll zu – das mit den einheimischen Gehölzen im Garten ist tricky wenn alle Nachbarn rundherum den normierten Steingabionen-Bambus-Kirschlorbeer-Garten pflegen (mit den geflochtenen braunen Lounge-Möbeln)- ich werde wegen meines Naturgartens mit einheimischen Hecken und Bäumen von 3 Nachbarn angefeindet – einer davon hat mich sogar aus Rache, dass ich meine Bäume nicht fälle (sie sind im Grenzabstand!) bei der Gemeinde angezeigt wegen einem winzigen Hühnerstall auf Rädern für den ich keine Baubwilligung eingeholt habe – Resultat CHF 400 Busse und Bewilligungsgebühren! War mir leider zu wenig bewusst, dass ich hier in eine mega-biedere Gegend gezogen bin (Achtung bei neuen Einfamilienhüsli in der Nachbarschaft!)

    • marusca sagt:

      Da ist doch wohl auch ein Hahn dabei???!!! Na dann, guten Morgen…

      • suha sagt:

        nein – extra nicht aus Rücksicht auf die Nachbarn, wollt nicht noch mehr Ärger provozieren – ich hätt gern einen gehabt – habe 3 ruhige grosse Sussex-hennen ;-)

        • marusca sagt:

          Schade, ich freue mich jeden Tag über das Gutenmorgen des nachbarlichen Hennengatten und es würde mir fehlen, wenn ich es nicht mehr hören würde.

      • Suha sagt:

        hmm – meine Antwort ist verschwunden:
        nein – habe keinen Güggel, extra nicht um nicht noch mehr Ärger zu provozieren, hätte gern einen gehabt! Mir werden aber samstag- und feierabend-lange Rasenmäh- Trimmer- Blattsaugersessions und sonstige Motorlärme zugemutet, hier sagt niemand was – und die Eier kauft man ja lieber im Supermarkt von den „ruhigen und sauberen“ im allerbesten Fall Biohennen.
        Biederkeit zeigt sich wohl eher in der Einstellung als in der Anzahl Teelichtli – die Brandstifter sind nicht weit, ist toppaktuell das Thema!

  • Tinu Mischler sagt:

    Kommt mir gerade ein Erlebnis aus meiner Junggesellenzeit in den Sinn. Nach zwei Jahren zur Miete meinte der Vermieter: ‚Ja, ich dachte schon lange, dass Sie nicht lange bleiben werden, Sie haben gar nie Vorhänge aufgehängt!‘

  • Ri Kauf sagt:

    es ist mit dem einrichten wie mit dem essen. man kann sich viel billeges essen (es ist fast immer von schlechter qultiät) einverleiben oder eben ausgesuchte produkte kaufen und sich gut erhähren. so kann man sich auch gute stücke aussuchen und angenehm wohnen. es soll mir jetzt keine/r kommen mit, ich habe ein kleines budget! bio ist unter dem strich billiger!!

  • Ri Kauf sagt:

    bin sehr einverstanden mit dieser hitliste! es ist ja meistens nicht das w a s aber das WIE! das eine wohnung ausmacht. eben nicht eine orchidee sondern ein paar, um nur ein beispiel zu nennen. – bin ganz erstaunt, dass es so wenige protestkommentare hat…… :-)

  • Heidi Merz sagt:

    Zwei ganz schlimme Stile gingen vergessen:
    1. Shabby shic. Alles, was alt/antik ist, sollte entweder restauriert oder im Original belassen werden. Aber das fake abgenutzte Weiss sieht grundsätzlich scheisse aus.
    2. Pastellfarben mit Sternen. Auch das sieht scheisse aus. Insbesondere im Kinderzimmer.

    • Hausfrau sagt:

      Bezüglich Shabby chic sprechen sie mir aus der Seele. Ist wie die absichtlich kaputten Kleider. Entweder ist ein Möbel oder eine Jeans natürlich gealtert oder es ist einfach nur peinlich.

    • déjà-vu sagt:

      hmm, ziemlich bildliche sprache. passt eigentlich nicht so hierher.

  • Barbara sagt:

    Nagel auf den Kopf getroffen immer wieder super Inspirationen!

  • Martin sagt:

    In einigen Dingen einverstanden. Was bspw. die Gärten angeht, so sind diese „Designer“ Stein-Grünpflanzen Gärten einfach zu steril und kalt. Gilt im übrigen auch für Sichtbetonwände in Häusern. Sehr verbreitet bei Alternativen, meist Anti-Militaristen, die sich das „Bunkerfeeling“ ins Wohnzimmer holen. Ich bin nicht so der Fan von „witzigen“ Möbelstücken. Wer einen Duschvorhang hat, sollte diesen beim Duschen in die Wanne nehmen, so tropft kein Wasser aussen runter. Was die „assortierten Stoffe“ angeht. Schauen Sie sich mal ein englisches Einrichtungsmagazin an, wo die Tapete, der Sessel- und Kissenbezug das selbe Muster aufweisen.

  • filosof sagt:

    Wo die Biedermänner hausen, sind die Brandstifter nicht weit. – Es war noch garnicht so lange her, wo heute Angesagtes als bieder und muffig bezeichnet wurde und was heute in ist, ist morgen schon wieder out. Wie oft und wie schnell sollen wir denn Möbel und Krimskrams in die Brockis stopfen, um flugs Neues anzuschaffen? Wir leben ja garadezu in Ex und Hopp Zeiten. Stellen wir uns nur mal vor, wir folgen alle den Trends – wie langweilig sähe es denn aus.
    Wenn aber jeder nach seinem Gutdünken einrichtet, wird die Welt bunter und lebendiger und man ist neugierig, wie jemand wohnt.

  • Gabriella sagt:

    Tja, ich denke diese Bildmotive wird man zu 90 % in Schweizer Haushalten treffen. Hab ich Glück gehabt, ich war nieeeee so eingerichtet. Ich musste trotzdem herzlich lachen. Und so schlimm ist es ja auch nicht. Hauptsache man/frau fühlt sich wohl.

  • Elisabeth sagt:

    Seitdem Blogs wie dieses die 70er Jahre Häkeldecken (nun als Granny-Squares) wieder als cool und angesagt verkaufen, erschüttern mich solche Listen nicht mehr sonderlich. Ist die Liebe zu den Biedermachern gross genug, dann einfach durchhalten – die landen früher oder später wieder auf der Cool-Liste.

  • Peter Aufenast sagt:

    Ich vermeide alles, was zurzeit Trend ist, sprich 08/15 der Gegenwart!

    • francesca sagt:

      Richtig! Trend ist, wenn der eine Fantasielose den anderen ebensolchen nachäfft, was ganz besonders hierzulande sehr verbreitet ist.

  • „Leben und leben lassen“ war das Motto meines Vaters und der erste Gedanke, der mir zu diesem Blogeintrag in den Sinn kam. Gerne schaue ich mir Inspiration und Kreativität an, Kritik jedoch ist langweilig und unnötig.

    • Ri Kauf sagt:

      das finde ich ganz und gar nicht. wer keine kritik verträgt, ist schlicht und ergreifgend sehr unsicher.

      • sina sagt:

        Ich weiss nicht, Ri Kauf, mir scheint eher derjenige unsicher, der nachlesen muss, was jetzt gerade angesagt, also erlaubt, ist und was als bieder gilt…
        Wohnen ist Geschmacksache, und da finde ich Kritik tatsächlich auch völlig überflüssig.

  • Rosanna sagt:

    yes yes yes!!! … habe mich gut amüsiert… hoffentlich nimmt es niemand persönlich!

  • Lustig – und wie wahr! Bin mit jedem Punkt absolut einverstanden.

  • Silvano Camenisch sagt:

    Merci – unterhaltsam!

    Und für alle die, die sich jetzt ertappt und betüpft fühlen, können ja sagen, die Einrichtungsgegenstände seien ironisch gemeint (bei mir trifft es den Duschvorhang und die Türmatte).

    Aber vielleicht ist „Ironie“ momentan auch bieder – in diesem Fall würde ich Ironie natürlich ironisch meinen.

  • Heidi Arn sagt:

    Haaaha, dachte schon an eine neue Yucca-Diskussion :-)

  • sina sagt:

    Ist das nicht ein wenig überheblich? Wer genau entscheidet denn, dass z.B. Gummibäume „angesagt“ sind, nicht aber Orchideen in weissen Übertöpfen? Zum Glück interessiert es mich nur ganz am Rande, was jetzt jemand für „bieder“ halten könnte – und ich richte mich so ein, wie es mir gefällt.

    • Ri Kauf sagt:

      sie haben den beitrag nicht richtig gelesen. es heisst nicht, dass orchideen nicht angesagt sind. sondern , dass man diese nicht einsam sondern in gruppen mit interessanten übertöpfen stellen soll. DAS ist ein vorschlag . ich versichere ihnen, es sieht wirklich viel besser aus.

  • daniela sagt:

    Nein, zu Vorhängen werde ich mich durch diesen Artikel nicht überreden lassen. Brauche ich nicht, weil das Gelände ums Haus herum gross genug und die Hecken und Bäume Sichtschutz bieten. Wenn schon, dann Lamellenstoren, mit denen man den Lichteinfall regeln kann. Vorhänge sind einfach immer muffige Staubfänger.
    Ein Kühlschrank mit Magneten und vielem Krimskram bringt immer noch ein bisschen Unordnung in allzu sterile Wohnungen, die manchmal dermassen unpersönlich sind, dass man sich in einem Büro wähnt.

    • Bloody Mary sagt:

      Mit Verlaub: Lamellenstoren sind für mich der Inbegriff des Sterilen (und echt mühsam zu reinigen). Vorhangstoffe bringen Leben, man muss die Dinger ja nicht zuziehen. Apropos muffig: Designer’s-Guild-Stoffe etwa in x Farben und Mustern räumen mit diesem Vorurteil auf, und wer Extravagantes sucht, wird vielleicht bei Timorous Beasties fündig ;-).

      • ABCDEFG sagt:

        Naja, manchmal müssen Vorhänge eben auch eine Funktion erfüllen: Mal rückt einem der Nachbar der dichten Bebauung wegen zu sehr auf den Pelz, mal fehlen (auch in Neubauten) Rolläden und sonstige Schattierungsmöglichkeiten (in Neubauten gerne verschärft durch große Fensterflächen bei gleichzeitig fehlendem Dachüberstand), mal will man einfach auch nicht, sobald man das Licht anmacht, zum Ausstellungsgegenstand für die gesamte Nachbarschaft werden. Und ja: Vorhänge kann man auch waschen, relativ unkompliziert sogar.

        • marusca sagt:

          Ja, ja, diese Megafenster, eingepasst in hässliche Fassaden gesichtsloser Wohnkuben…. Bei den einen Zeitgenossen sind die Rollläden das ganze Jahr von morgens bis abends heruntergelassen, die andern hingegen leben ihren Hang zum Exhibitionismus lustvoll aus, indem sie am liebsten der halben Welt kreuz und quer Einblicke durch ihre Locations – am liebsten sogar noch auf ihre nackten Hintern und Sonstigem gewähren würden.

    • Bruno Menzi sagt:

      Vielleicht sollte ich mal die ultramoderne Holzabdeckung der Kühlschranktüre abmontieren, damit sich gewisse Dinge aus meinem Haushalt wieder an einem Ort konzentrieren…

  • Karin Strebel sagt:

    Zum Tränene lachen!!! Herzlichen Dank, bin bei jedem Punkt einverstanden!!!

  • Tanja sagt:

    Danke, soeben wurde gerade meine komplette Hauseinrichtung fertiggemacht :'(

    • Hausfrau sagt:

      Einfach durchhalten. Das eine oder andere ist in Kürze wieder angesagt. Vor allem die weissen Übertöpfe. Hoffe ich.
      Dies und das lässt sich leicht etwas anpassen, falls man es nötig findet.
      Und das Schlafzimmer. Naja. Das Programm war einfach zu teuer um es heute ohne Not auszutauschen. Türe zu oder Licht aus oder Fokus auf was anderes :-D
      Und, hej! Bewerbern Sie sich für eine gesponserte vorher-nachher Homestory.

    • Nicole sagt:

      … über 75% der Haushalte sehe so aus, Tendenz steigend. Trend ist das, was man selbst daraus macht.

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