Cooler Loft für Männer

Der Loft von Houssein Jarouche, dem Besitzer des grössten Einrichtungsgeschäftes in São Paulo, Micasa, wurde gestaltet von Triptyque, einem der zurzeit angesagtesten Architektur- und Designbüros. Entstanden ist eine todschicke Bude mit viel Design, Kunst und Stil.

Innenarchitektur: Triptyque

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Das Schlafzimmer ist dunkel gehalten. Im Mittelpunkt steht das schlichte Bett, welches durch ein Trompe-l’Œil-Bild und ein Pop-Art-Bunny den Blick auf sich zieht.

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Der Loft, stolze 300 Quadratmeter gross, ist wie eine grosse Galerie voller interessanter Designstücke, Kunst und Sammelobjekte.

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Das wichtigste Element ist das Bücherregal, welches sich gebogen durch den Raum zieht und wie eine grosse Skulptur wirkt. 

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Das gebogene Regal, die helle Decke und der warme Holzboden sind Basis für eine poppige, eklektische und entspannte Einrichtung.

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Die Kücheninsel zieht sich zu einem einseitig frei schwebenden Tisch weiter, an dem man auch essen kann. Einige Zwischenwände machen den grossen Loft wohnlich und strukturierter und bieten verschieden nutzbare Wohnflächen. 

 

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Wieso nicht ...

... mit einem Smoothie aufstehen?

Mischen Sie gefrorene oder frische Beeren mit Banane, ein wenig Honig und Milch zu einem feinen Frühstücks-Smoothie.

18 Kommentare zu «Cooler Loft für Männer»

  • Gehört die mir, würde ich wohl immer sehr spät nach Hause kommen. Betrunken. Denn einladend scheint der Loft nicht zu sein. Wahrscheinlich war beim Kauf eine grosse Werkzeugkiste mit dabei. Elektrische Schlaghämmer und stählerne Schraubenschlüssel. Einen Hund kann man da nie alleine zu Hause lassen, der geht moralisch zugrunde. Pflanzen gehen ein vor Schreck und Blumen schreien sich die Angst vom Leib, was unter normalen Umstandene geschieht. Die Architekten haben wahrscheinlich in einer Anstalt studiert und der Immobilienhändler schätzt sich als einer der glücklichsten Menschen überhaupt, dich als Käufer gefunden zu haben. Jetzt landest Du wohl in jener Anstalt, wo der Ursprung der Loft Idee entstanden ist. Studier etwas anderes, vielleicht Koch, da ist der Schaden den Du anrichten kannst nicht sehr gross.

    • adam gretener sagt:

      Peter, Du hast echt Probleme.

    • Lira sagt:

      Hihi, betrunken nach Hause zu den schreienden Pflanzen, gefällt mir, dieses Bild!
      Aber ich würde nüchtern heimkommen, ein Brockenhaus anrufen, das den Krempel abschleppt, und dann mit meinem vielen Geld die Bude richtig toll einrichten. Denn so, wie sie ist, hat diese Loft den Charme von möblierten Etablissements für Expats, einfach die MDMA-Variante…

  • Michael sagt:

    Brutal hässlich und unkomfortabel.

  • Yvonne Gut sagt:

    Für mein Empfinden zu viel Weiss. Warum nur glauben so viele Schweizer, Weiss sei eine neutrale Farbe? Nichts ist unwahrer als das. Weiss – mindestens in der hier angewendeten Form – ist hart, kalt, erbarmungslos. Und das sind keine männlichen Tugenden.

  • Hausfrau sagt:

    Auf dem Couchtisch stapeln sich die Bücher, dafür sind viele Fächer vom Regal leer. Die hätte ich gerne. Habe nämlich soooo viiiel das ich dort fix einräumen könnte ;-)

  • Heidi Arn sagt:

    Och, ich würds schon nehmen.

    • adam gretener sagt:

      Liebe Frau Arn, nehmen würde ich es auch. Ich stehe ja so auf Böden und dieser hier ist einfach wunderbar. Aber haben Sie das schwarze Sofa vor dem TV gesehen? Wie soll man darauf einigermassen gemütlich sitzen?

      • Heidi Arn sagt:

        Genau, der Fussboden! Und nein, das Sofa habe ich nicht gesehen. In meinem Kopf läuft es blitzschnell automatisch so: Ich nehme gar nicht wahr, was ich optisch hässlich finde, ob Sofas oder Häuser, wohl um nicht zu leiden. Dann richte ich in Gedanken nach meinem Gusto ein.
        Heute ertappte ich mich dabei, wie ich innerlich eine Frau, die mir im Zug gegenüber sass, umstylte…

      • Heidi Arn sagt:

        P.s.: Waren Sie es, Herr Gretener, der einmal fragte, wo es kleine Matratzen für Sitzgelegenheiten gibt? Heute sah ich in einem Juni-Heft ein Inserat von Möbel Pfister mit solchen Teilen.

  • dominik schmitz sagt:

    Sieht aus wie die Bude eines 16 Jährigen, nur halt mit Designer-Gegenständen anstatt Ikea. Aber für einen erwachsenen Mann? Naja.

    • Beatrice Maag sagt:

      danke dominik, das hab ich mir auch gedacht! Ein paar designerstücke zusammen zu kaufen heisst noch lange nicht, dass es stilvoll ist.

  • Nussi sagt:

    Etwas verwirrend: Foto 2 und 3 zeigen den haargenau gleichen Ausschnitt einfach anders möbliert. Wie ist das möglich?

  • Oliver Gisi sagt:

    Nichts gegen ein aktiv gestaltetes Wohnumfeld. Aber das Beispiel wirkt für mich irgendwie gesucht und zu arrangiert. Es fehlt (mir) bei aller Originalität das Persönliche, Unverwechselbare.

  • Zora sagt:

    …ich würde gerne noch einen Blick aus dem Fenster werfen… – darauf kommt es mir in erster Linie an, ob ich da wohnen könnte oder nicht. Die Umgebung ists, ob eine Wohnung als ein Gefängnis oder als Freiraum erlebt wird. Ich bin eine Frau – und bin gespannt auf Männer-Ansichten zu diesem Thema.

  • Flo sagt:

    „Leider“ bin ich kein Mann – mir gefallen alle Bilder, ich kann mir gut vorstellen so zu wohnen und würde mich dort sehr wohlfühlen. Am besten gefällt mir das gebogene Bücherregal – einfach genial

  • Tom Maier sagt:

    Sämtliche Männer-Klischees werden bedient. Obwohl die Wohnung so vielfältig ist, sieht es am Schluss eben doch konform und vor allem uniform aus.

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