Best of: Ein Blick in Schweizer Schlafzimmer

In dieser Woche werfen wir einen Blick zurück auf die Blog-Highlights des vergangenen Jahres.

Wir haben Glück und können einen Blick in einige der schönsten, interessantesten und stilvollsten Schweizer Schlafzimmer werfen. Sie stammen alle aus unseren Sweet-Home-Storys und gehören ganz unterschiedlichen Menschen, die aber alle etwas gemeinsam haben: die Liebe zum Wohnen.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Prinzessinnentraum bei der Immobilienexpertin

Ab und zu melden sich Blog-Leser, die so stolz auf ihr Zuhause sind und so viel Freude am Einrichten haben, dass sie Sweet Home zu einer Homestory einladen. So ging es auch der Immobilienexpertin, die sich nicht nur mit viel Enthusiasmus um die Einrichtung ihres Hauses am Zürichberg gekümmert hat, sondern auch dessen Umbau ohne Architekt selbst an die Hand genommen hat. Sie hat sich dabei Spanien nach Hause geholt und damit südlichen Charme, entspannte Eleganz und viel Ferienstimmung in den Alltag gezaubert. Ihr Schlafzimmer strahlt etwas Märchenhaftes aus: Es ist ein erwachsener Prinzessinnentraum und besteht eigentlich vor allem aus einem alten, mit edlen Stoffen dekorierten Himmelbett. Das Allerschönste: Der Raum öffnet sich zum Garten und bringt damit viel südliches Lebensgefühl. Mehr von Elenas Haus sehen sie hier.

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Die Schlafecke in der Loft der Fotografen 

Die allererste Homestory auf Sweet Home führte uns zum Fotografenpaar Bruno Mancia und Franziska Bodmer. Beide sind Fotografen und bewohnen eine grosse Loft im Zürcher Seefeldquartier. Zu einer Zeit, als es Loftwohnungen nur in New York gab, fanden sie eine leere, mehrstöckige Fabrik. Freunde kauften jeweils ein Stockwerk, das Haus wurde renoviert und zur belebten «Factory» mit einem Mix von Wohnungen und Ateliers. Der grosse Raum ist offen, an einem Ende steht das Bett. Italianità ist hier diskret mit den Farben der Decken inszeniert, denn Bruno  ist gebürtiger Römer. Und über dem Bett hängt eine italienische Flagge als Kunst von Costa Vece, einem Künstler, der ebenfalls in der «Factory» arbeitet. Mehr Bilder daraus finden Sie hier.

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Von der Garage direkt ins italienische Designerbett

Design und Kunst können ganz schön lebensfroh sein. Den Eindruck hatten wir auf jeden Fall bei Ivano Colombo. Sweet Home besuchte die Legende der Schweizer Designermöbelbranche und Mitbesitzer des Möbelgeschäftes Colombo La Famiglia im offenen, stilvollen und sehr persönlich eingerichteten Haus, das selbst im Spätherbst, zum Zeitpunkt unseres Besuches, südlichen Charme und Sommerstimmung ausstrahlte. Der absolute Männertraum ist das Schlafzimmer des Designexperten: Ivano Colombo gelangt von der Garage direkt ins Schlafzimmer. «Wenn es mal spät wird, ist das superpraktisch», sagt er lachend. Klar, dass das Bett ein Designklassiker ist, es heisst Amphibio, ist von Giovanetti und kann auch als Sofa benutzt werden. Die Kunst hinter dem Bett stammt aus einer Ausstellung, für die Ivano Colombo verschiedene Künstler das Thema «Stuhl» interpretieren liess. Mehr von Ivano Colombos Haus sehen Sie hier.

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Ein weibliches Refugium

Für die Sweet-Home-Storys besuchen die Fotografin Rita Palanikumar und ich Menschen, die mit Leidenschaft und viel Stil das Wohnen geniessen. Für Barbara Gehri trifft das alles in höchstem Masse zu. Sie hat mit Ihrer Affinität zum Einrichten ihrer Wohnung viel Wärme, Persönlichkeit und ein bisschen französischen Chic verliehen. Ihr individueller Einrichtungsstil und ihre vielen Ideen inspirieren und machen Lust zum Wohnen. Beim Blick ins Schlafzimmer fällt erst mal der wunderschöne schwarz-weisse Bettüberwurf auf: Diesen hat die Einrichtungsbegeisterte in Paris gefunden. «Er ist zwar indisch und in einer aufwendigen Appliqué-Technik gearbeitet, aber in Indien habe ich nie solch schöne Stücke entdeckt. Er ist auf jeden Fall eine Investition, die sich gelohnt hat», sagt Barbara Gehri. Die Wand am Kopfende des Bettes ist in einem warmen Grauton gestrichen und die Ecke neben dem Bett als interessante Patchwork-Bilderwand gestaltet. Weitere Bilder aus Barbara Gehris Wohnung finden Sie hier. 

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Die Matratze auf dem Boden des Möbeldesigners 

Wollten Sie auch schon immer wissen, wie ein Möbeldesigner selber wohnt? Wir besuchten den Zürcher Designer Kevin Fries vom Designduo Fries & Zumbühl und fanden eine frische, verspielte, typische «Jungswohnung» mit vielen interessanten Einzelstücken, frechen Details, charmantem Ordnungssinn und viel guter Laune. Die Zusammenarbeit mit seinem Designpartner Jakob Zumbühl begann schon bei einer Teamarbeit in der Zürcher Hochschule der Künste. Die beiden gründeten Fries & Zumbühl, arbeiten seit 2003 zusammen und kreieren ganz unterschiedliche Projekte, Möbel und Produkte. Viele davon sind sehr bekannt geworden, wie zum Beispiel die Waldhausleuchte, die Domo-Garderobe oder das Darling-Bett. Letzteres könne er sich leider selbst nicht leisten, antwortet Kevin Fries lachend auf die Frage, weshalb denn seine Matratze auf dem Boden liegt. «Schreib ruhig, dass man als Designer nicht reich werden kann; wir bekommen zwei bis fünf Prozent vom Einkaufspreis», sagt Fries, der sich seinen Lebensunterhalt nebenbei immer wieder mit den verschiedensten Jobs verdient. Mehr von Kevin Fries‘ Wohnung sehen Sie hier.

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Verspielte Landhausatmosphäre am See

Das Haus, in dem Ines Boesch mit ihrer Familie wohnt, ist wie aus einer anderen Welt. Kein Wunder, hat sie es doch selbst entworfen – wie vieles im Haus auch. Sie malt, zeichnet, entwirft Stoffe, Keramik, Kleider und Schmuck – eigentlich eine ganze Welt zauberhafter Dinge, die sie ihrem Zürcher Geschäft Ines Boesch & Co. verkauft. Sweet Home hat die Künstlerin in ihrem wunderschönen Zuhause am Murtensee besucht und das gefunden, was Wohnen ausmacht: den Sinn fürs Schöne, für Persönlichkeit und Inspiration. Auffallend: Bei Ines Boesch wirkt alles sehr unkompliziert und selbstverständlich. Im Gästeschlafzimmer steht ein altes, weiss lackiertes Bett und an den Fenstern hängen Vorhänge, die Ines aus Bali mitgebracht hat. Als Leuchten sind im ganzen Haus viele Fotolampen zu entdecken. Sie wirken zufällig und können sehr flexibel eingesetzt werden. An dieser hängen einige Jupes, die Ines entworfen hat. Im eigenen Schlafzimmer ist ein altes Regal aus einer Bäckerei das zentrale Stück. Entdecken Sie es und andere schöne Einrichtungsideen von Ines Boesch hier.

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Strenger, sinnlicher Chic beim Mann mit Stil 

Martin Hauser ist ein Möbel- und Designprofi und wohnt in einem 70er-Jahre-Haus des berühmten Schweizer Architekten und Landschaftsgestalters Eduard Neuenschwander. Als einer der Ersten hat Martin Hauser in Zürich Vintagemöbel aus dem 20. Jahrhundert verkauft. In seiner Möbelhalle kombinierte er auf eine neue, persönliche Art Design-Antiquitäten mit ausgewählten, zeitgenössischen Stücken. Möbel sind immer noch seine Passion, nur entwirft er sie heute selbst: Er kreiert Lieblingsstücke, Möbel die er selber gerne haben möchte. Natürlich hat er sich auch sein Haus damit eingerichtet. Und so sieht es aus, wenn ein Mann mit Stil ein Schlafzimmer einrichtet: Das schlichte Bett aus Martin Hausers Kollektion ist mit einem schwarzen Fell zugedeckt und mit violetten Wollkissen dekoriert. Die Vorhänge bestehen aus unifarbenem Wollstoff. Auf beiden Seiten des Bettes stehen klassische Metallleuchten aus den 70er-Jahren und einfache Lackkuben, die Nachttischchen und kleine Bücherregale in einem sind. Mehr von Martin Hausers Haus sehen Sie hier.

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Englischer Landhauscharme in der Zweizimmerwohnung 

Ein ganz anderes Männerschlafzimmer haben wir beim Interiordesigner Toby Alleyne Gee gefunden. Der Engländer kam vor über 20 Jahren nach Zürich, um hier Germanistik, Italienisch und Kunstgeschichte zu studieren. Sein Heimweh nach England und dem typischen «cosy» Wohnstil hat er ganz einfach in sein Zuhause übertragen und die Wohnungen, in denen er lebte, in kleine Wohnparadiese umgestaltet. Die Freude am Einrichten hat ihn dazu bewogen, eine eigene Interiordesign-Firma, Phoebus Interiors, zu gründen. Heute richtet er Wohnungen, Häuser und manchmal gar kleine Landschlösser ein. Er liebt den typisch englischen und französischen Landhausstil, aber auch klassische und moderne Einrichtungsstile. Seine Studienkenntnisse und die Tatsache, dass er jahrelang als Journalist und Übersetzer im Kulturbereich tätig war, helfen ihm, wenn es darum geht, auf Märkten und Auktionen die richtigen Antiquitäten aufzustöbern, Stile zu erkennen und umzusetzen. Auf sein Bett ist der Designer besonders stolz: Die Krone dafür hat er in einem kleinen Antiquitätengeschäft in Südfrankreich gefunden, den Stoff im Pariser Marché Saint Pierre. Er beweist mit seinen Ideen und Fundstücken, dass ein eleganter Look mit Antiquitäten und edlen Stoffen durchaus realistisch und umsetzbar sein kann. Mehr von Toby Alleyne Gees Wohnung sehen Sie hier.

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Praktische Lösungen bei der Stylistin 

Wissen Sie, wieso gerade Blau so angesagt ist, dass sich Frotteetücher besonders flauschig auf dem Regal präsentieren oder weshalb interessante Möbel im Vintage-Look bei uns einziehen wollen? Andrea Limberger hat es sich zum Beruf gemacht, Firmen in Trendfragen zu beraten. Sweet Home hat die Stylistin in ihrer Dreizimmerwohnung in Zürich-Albisrieden besucht. Da der Platz in der kleinen Wohnung wertvoll ist, hat Andrea überall in der Wohnung raffinierte und gut überlegte Wohnlösungen gefunden, eine davon in ihrem Schlafzimmer, nämlich eine clevere Staulösung. Anstelle eines Schranks, der viel zu schwer und dominant wirken würde, hat sie einfach ein grosses, offenes Industrieregal ans Fussende gestellt, das trennt den Raum, gibt Privatsphäre und wirkt viel luftiger als ein Schrank. Die restlichen Kleider hängen an einer Stange. Mehr von Andrea Limburgers Einrichtungsideen finden Sie hier.

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Gekonnte Dramatik beim Vintagemöbelhändler  

Was kann man mit einer ganz normalen Drei- oder Vierzimmerwohnung anstellen? Das ist die Frage, die viele Sweet-Home-Leser immer wieder stellen. Eine Antwort gibt Arthur Rooks, auch er ein Fan des Blogs. Der gebürtige Amerikaner und Wahlzürcher hat eine durchschnittliche Schweizer Mietwohnung in ein superstylisches Refugium verwandelt. Rooks verkauft Vintagemöbel auf Quintessentia.com. Die tollen Stücke findet er auf Flohmärkten und in Brockenhäusern – einige davon zieren sein eigenes Reich, zum Beispiel im Schlafzimmer. Hier macht das Bildhafte, Ornamentale, Erzählerische die Einrichtung aus. Eine Wand ist mit einer üppigen, orientalisch inspirierten Tapete von Osborne and Little bezogen, die anderen sind in einem passenden Farbton gestrichen. Anstelle eines Schrankes hat Arthur Rooks über die ganze Länge des Raumes einen üppigen Seidenvorhang gezogen und dahinter viel Stauraum geschaffen. Raffiniert und dramatisch wirkt auch der Bildervorhang vor dem Fenster. Ein Stoff mit einem grossen Fotoprint eines Waldes ist wie ein Bild in den eigentlichen, weissen Hauptvorhang eingenäht. Die beiden Art-déco-Stehleuchten unterstützen assoziativ die Baummotive. Mehr von Arthur Rooks Wohnung sehen Sie hier.

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Wieso nicht ...

... ein Sandwich rollen?

Schneiden Sie ein Baguette in die Hälfte und schneiden diese längs auf. Entrollen Sie das Brot und füllen es mit zum Beispiel mit Thon, Tomaten, Basilikum, harten Eiern und ein wenig Dressing aus Mayonnaise, Senf und Honig. Rollen Sie das Brot wieder zurück, umhüllen es mit ein wenig Backpapier und binden es mit einem Schnürchen zusammen – ein fantastischer Bürolunch! Bild über: Brown Dress with white dots

3 Kommentare zu «Best of: Ein Blick in Schweizer Schlafzimmer»

  • Silvia Bohli sagt:

    wo finde ich schöne, bunte, waschbare Bettüberwürfe für unser Wohnschlafzimmer? An der Wand hängen Künstlerbilder, uns sehr bewegende Fotos , z.B. Verlobungstag, und auch ein TV Gerät kann Freude aller Art bringen. Hinter unserem Bett steht ein ca. 170cm hohes weisses Billy Büchergestell und darauf stehen Skulpturen aus vielen Ländern. Dieses Zimmer lebt mit uns und ist ein lebendiger Teil unseres Wohnalltags.
    Ich freue mich auf Tipps und/oder konkrete Angaben.

  • clados sagt:

    Das orange Bett neben der Garage sieht so bequem aus, nur wäre mir die Türe etwas zu Nahe am Bett.

  • Flo sagt:

    Strenger, sinnlicher Chic beim Mann mit Stil – der ebenso für Frau passt – vielleicht etwas andere Farbgestaltung!

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