Sweet Sixteen Teenagerzimmer

Sweet Home bekommt immer wieder Leserfragen, die Anstoss für interessante Themen geben. So suchte Frau R. beispielsweise nach Inspirationen für Teenagerzimmer.
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Hallo Frau Kohler
Ich bin ein grosser Fan Ihres Sweet-Home-Blogs. Sie bringen immer mal wieder Beiträge zu schönen Kinderzimmern. Was ich beim Suchlauf noch nicht finden konnte, sind Inspirationen zum Jugendzimmer bzw. Teenagerzimmer. Das wäre sehr interessant…

Es grüsst Sie freundlich, Y.R.

Liebe Frau Robert und liebe Sweet-Home-Leser,  hier finden Sie eine Teenager-Wohngeschichte auf Sweet Home, hier eine tolle Geschichte auf dem Mamablog über das Leben mit Teenagern und hier 16 neue Einrichtungsideen und Inspirationen für jugendliche Zimmer (Bilder von Urban Outfitters)

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1 — Einfach eine Etage aufsetzen

Teenager sind keine Kinder mehr – oder denken es zumindest – und möchten deshalb auch gerne eine «coolere» Bude. Da in dieser Altersgruppe Ordnung meist ein grosses Thema ist, oder besser keines, gibt es zwei ganz unterschiedliche Zugänge zur Einrichtung von Teenagerzimmern: Entweder man schafft eine sanfte Umgebung, die sozusagen eine beruhigende Bühne für die vielen Chaosmomente bietet oder man richtet gleich ein wenig wild ein, damit Unordnung weniger auffällt. Letzteres ist in diesem Zimmer zu sehen, in dem mit einem Muster- und Stilmix eingerichtet wurde. Damit aber der Bewohner oder die junge Bewohnerin den Überblick behalten kann, ist der Schlafbereich eine Etage höher eingerichtet worden. Darunter, sozusagen als Basis, befindet sich Stauraum in Form von Schubladen und Schränken, alles von Urban Outfitters

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2 — Platz schaffen mit günstigem Anbau

Stauraum ist in jedem Teenagerzimmer essentiell. Denn Bücher, Lehrmaterial und schöne Dinge müssen auch ein Zuhause haben. Dafür braucht es nicht zwingend ein schickes Regal. Bauen Sie eines in Patchworkanmutung mit Kleinregalen und zusätzlichen Holzkisten. Diese Optik ziehen Sie an der Wand mit einer kunterbunten Bilderwand weiter. Alles sieht hübscher aus, wenn die Wand oder die Wände eine tolle Farbe haben. (Bild über: apartmenttherapy)

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3 — Ganz schnell ein Himmelbett 

Ein bisschen Prinzessin sein möchte man auch, wenn man sich schon sehr «erwachsen» fühlt. Dazu gehört der Traum vom Himmelbett. Kreieren Sie dieses mit einem Moskitonetz, das Sie an der Decke über dem Bett befestigen können. Auf dem Bild zeigt die Bettwäsche Wolken und Regenbogen und unterstützt das Gefühl, dass das Bett eine private, kleine Insel ist, auf die man vor der echten Erwachsenenwelt fliehen kann. (Bild über: hercampus)

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4 — Eine Wohnlandschaft, auf die man Freunde einladen kann 

Wohnlandschafen, eine Erfindung der Seventies, eignen sich gut für ein Teenagerzimmer. Vielleicht steht da noch eine alte im Estrich, oder ein Verwandter oder Freund hat eine, die er nicht mehr braucht. Sonst finden Sie auf vielen Internetshops wie Tutti, Ricardo oder Ebay günstige Secondhandangebote oder Sie suchen danach im Ausverkauf der verschiedenen Möbelhäuser. Mit bunten Kissen versehen, stimmungsvollem Licht und cooler Deko an der Wand haben die Jungen so eine kleine Party-, Zusammensitz- oder Spielecke. (Bild über: bhg)

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4 — Gute Designstücke für Teenager

Guten Geschmack kann man fördern. Es gibt durchaus Designstücke, die schön, praktisch und erst noch zahlbar sind und einem Teenagerzimmer Stil geben können. Hier ist zum Beispiel ein toller Gitterschrank von Ikea und ein transparenter Hocker von Kartell. Beides sind übrigens auch Geschenkideen, denn es müssen ja nicht immer Klamotten sein, um ein Teenagerherz höher schlagen zu lassen. (Bild über: feedly)

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5 — Ordnung, Sport und Farbe

Diese drei Dinge sind gute Zutaten in einem Jungenzimmer! Für Ersteres steht ein Industrieschrank, der einmal ein Garderobenspind war und auch an die vielen amerikanischen Highschool-Filme denken lässt. Solche Kästen gibt es in Vintagegeschäften, sie sind aber auch neu erhältlich, zum Beispiel bei Interio. Ein Boxsack kann zum Beispiel dafür dienen, um zwischen dem Lernen ein wenig körperliche Energie loszuwerden. Und die Farbe zeigt sich in diesem Bild in Form eines neonfarbenen Metallhockers. Eine Idee, die einfach nachzumachen ist mit einer Spraydose und einem einfachen Hocker. (Bild über: in-myhouse)

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6 — Neues aus alten Jeans

Auch Kleinigkeiten gehören ins Teenagerzimmer. Schön, persönlich und immer passend sind Kissen aus alten Jeans, die Sie vielleicht gar mit dem Teenager selber machen können! (Bild über: mechantdesign)

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7 — Farbe, die alles stilvoll zusammenhält

In einem Teenagerzimmer wird gewohnt, gespielt, gearbeitet und man verbringt Zeit mit Freunden zusammen. Das sind viele verschiedene Bedürfnisse für einen Raum. Farbe hilft hier, alles zusammenzuhalten – und besonders schön ist auch Farbe, die nur im unteren Teil angebracht ist. Mit diesem Effekt erreichen Sie, dass einerseits Gemütlichkeit und Stil entsteht und dass andererseits der Raum trotzdem grosszügig wirkt, alles von Boconcept.

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8 — So entsteht eine harmonische Basis

Um einer chaotischen Optik entgegenzuwirken, hilft es, wenn ein Raum mit ruhigen, neutralen Farben eingerichtet wird. Hier sind das ein warmes Grau und Weiss. Auch wirken die Möbel leicht und lassen den Raum atmen. Da ist ein weiss lackiertes Metallbett, ein schmaler Arbeitstisch mit transparentem Stuhl Louis Ghost von Kartell und das klassische Containermöbel Componili. Solche einzelne Designstücke können zum Beispiel Geschenke sein für die Teenager – die später mit in die erste eigene Bude und gar in die erste Wohnung mitgenommen werden. (Bild über: scandinaviandeko)

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9 — Spielen Sie mit Proportionen

Für Stil und Spannung in einem Raum sorgen starke Elemente und interessante Proportionen. Hier ist es eine übergrosse Stehleuchte, die in ihrer Anmutung an eine Pultlampe erinnert. (Bild über: To the moon and back)

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10 — Industriemöbel sind perfekt für Teenager 

Industriemöbel machen sich gut in Teenagerzimmern. Sie sind cool, robust und sie dürfen oder müssen gar Spuren des Lebens zeigen. Eine grosse Auswahl finden Sie zum Beispiel bei Walter. (Bild über: petitandsmall)

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11 — Abenteuer in der Holzhütte

Träumt Ihr Teenager von grossen Abenteuern? Dann zaubern Sie mit wenig Aufwand einen Raum mit dem Charme einer Holzhütte in sein Reich. Umgeben Sie das Bett mit rohem Holzanbau, kreieren Sie Regale aus Holzkisten und dekorieren Sie sie mit Kissen und Decken, die ein wenig Cottage-Charme ausstrahlen. Auch alte Sportgeräte, Bilder mit Bergen und Seen und Landkarten schaffen eine gewisse abenteuerliche Stimmung, alle von Urban Outfitters

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12 — Schwarz bringt Rock’n’Roll

Ja, sie haben richtig gehört und gesehen: Schwarz als Wandfarbe im Teenagerzimmer kann durchaus eine gewisse Rock-’n‘-Roll-Romantik ausstrahlen. Wichtig ist hier, dass leuchtende Farben dazu kombiniert werden, viele Bilder an der Wand hängen und genügend Licht in Form von Leuchten und reflektierenden Spiegeln den Raum aufhellt. (Bild über: decorativebedroom)

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13 — Kissen. Lämpchen und schöne Dinge 

Teenager mögen Schönes, jedoch nur schöne Dinge, die dem Teenagergeschmack entsprechen. Das sind oft die Nachfolger der Spielsachen wie buntgemusterte Kissen, Lichterketten und Dekogegenstände, die durchaus auch kitschig sein dürfen. Schaffen Sie Platz dafür mit Regalen und einem Bett, das am Tag mit einem Überwurf zu einer Art Sofa wird. (Bild über: weheartit)

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14 — Platz für kleine Ausstellungen 

Briefe, Bilder, Karten, Flyer, Zeitschriften, alte Plattencover – es gibt vieles, das Teenager gerne um sich haben. Dafür eignen sich kleine Listenregale, auf denen solche Dinge in Wechselausstellungen zur Schau gestellt werden können. (Bild über: bobedre)

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15 — So zieht Hollywood ein

Der plakative amerikanische Einrichtungsstil, der grafische Muster und starke Farben mit Eleganz verbindet, eignet sich auch für ein Teenagerzimmer. Hier ist er schön umgesetzt, zum Teil mit Ikea-Möbeln und dem Einsetzen von Neonfarbe und Türkis. Schön sind hier auch folgende Ideen: das Regal, das auch eine Bank ist dank Polster und Kissen, und die schmale Konsole, die als Arbeitstisch dient und dahinter Platz bietet für ein Moodboard. Noch mehr amerikanische Einrichtungsideen finden Sie im Beitrag: The American Way of Living (Bild über: infarrantlycreative)

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16 — Die Welt im kleinen Zimmer

Wählen Sie Bettwäsche mit Fotodrucken – zum Beispiel solche mit Bildern von Landschaften. Dekorieren Sie mit Fotos und Prints, die Landschaften, Wolken und ferne Welten zeigen, bestücken Sie das Bücherregal mit interessanten Abenteuer- und Reisegeschichten und erweitern Sie damit den Horizont Ihrer Sprösslinge. Bild: Urbanoutfitters

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Wieso nicht ...

... ein Leo-Kissen nähen?

Wilde Prints sind nicht nur in der Mode unheimlich angesagt, sie bringen auch das gewisse Etwas ins Haus. Nähen Sie sich aus einem schönen Leoprintstoff ein oder mehrere Kissenanzüge. Sie können auch einen alten Pullover oder eine Jacke in attraktive Kissen umfunktionieren. (Bild über: Decorista)

14 Kommentare zu «Sweet Sixteen Teenagerzimmer»

  • Irène Bock sagt:

    In den frühen 70er Jahren haben meine Mutter und ich mein Jugendzimmer mit einer teuren, schwierig zu klebenden weissen Tapete selber tapeziert und – damals der letzte Schrei – mit einem meerblauen Auslegeteppich versehen. Bodenlange weisse Spitzenvorhänge an einer Holzstange mit Ringen sowie ein wundervoller Bettüberwurf, das Bett wurde coolerweise von der Wand weg in den Raum gestellt und eine hohe Tischlampe auf einem niedrigen weissen Kelkotischchen machten mein Jugendzimmer zu einer Märchenlandschaft, meine Freundinnen waren richtig neidisch… Ich richte noch heute liebend gerne ein und bin meiner Mutter immer noch sooo dankbar, gerade weil bei uns das Geld immer etwas knapp war..

  • Veronica sagt:

    Ein Doppeltbed in einem kleinen Teenagerzimmer?
    Herrlich, diesen grossen Schlafzimmer. Meines war auch gross, aber wir waren zu dritt.

  • Vivy sagt:

    Kleinen Kindern richtet man ein Zimmer ein, aber Teenager sollen das bitte selber dürfen. Dass es wohl nicht Wohnjournal tauglich sein wird, ist in Ordnung. Es soll ein Wohlfühlort werden und sich wie der Teenager selbst verändern dürfen.

  • Amélie sagt:

    Ich frage mich, ob diese Kinder alle noch ein separates Büro haben. Meine Kinder sind 16 und 14 und ihre Schreibtische sehen definitiv anders aus. Vor allem braucht’s ganz viel Stauraum für Ordner und Schulbücher.

  • Zora sagt:

    Bei meinen 3 kids war das ein Mix: – Vorschlag von den kids, dann Diskussion und dann – zusammen einrichten! Wenn die Mama auch gern einrichtet, ist das schönes, befriedigendes Teamwork. Dafür habe ich meine Kinder auch um ihre Meinung gefragt, wenn ich in den gemeinsamen Räumen mal wieder was umstellen wollte. Und siehe da: Mehr Leute, mehr gute Ideen!

  • Amélie sagt:

    Teenager sollen ihr Reich selber gestalten, möglichst ohne Vorschläge der Eltern. Das gehört mit zur Identitätsfindung.

  • Esther Müller sagt:

    Die Zimmer sind voll schön. Bekommt der Teenager auch gleich ein Aufräumer mitgeliefert?

  • Forster Ursula sagt:

    ich habe noch nie nie ein Teenagerzimmer gesehen, das aufgeräumt war…..

  • Tom sagt:

    Und das Zimmer im ersten Bild ist auch gut durchlüftet! Fiberwellen und einfachverglasung

  • Stephan75 sagt:

    Dem Teenager kann ja ein Budget zur Verfügung gestellt werden, um sein Zimmer aufzupeppen. Aber Ideen hat er doch gewiss eigene?

  • adam gretener sagt:

    Ui, Frau Kohler, zum ersten Bild werden Sie aber bestimmt ein paar spitze Kommentare aus der Mamablog-Fraktion einstecken müssen.

    Mir persönlich gefällt Zimmer 7 mit der Dachlucke und dem Fussball-Tisch besonders gut. Plötzlich sitzt die halbe Klasse permanent beim eigenen Filiius zu hause.

    • Roland K. Moser sagt:

      Was ist mit Bild 1 nicht gut? Ich hätte mein Zimmer auch so eingerichtet, hätte ich gekonnt. Und zu meinen langen Haaren hätte es auch gepasst.

  • Patrick sagt:

    Coole Ideen. Mir gefällt natürlich das Rockzimmer. Aber: Haben Sie sich als Teenager echt das Zimmer einrichten lassen?

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