Kleine Zeitreise im Wohnwagen

Maja Jörg und  Elwin Van Dam waren vom Sweet Home-Wohnwagenbeitrag und dem Buch «My cool Caravan» so begeistert, dass sie einen Wohnwagen aus den 70er Jahren renovierten und ihn liebevoll im Retrostil ausstaffierten. Und das Beste daran: Man kann das Prachtstück mieten.

 

sweet home

Wunderschön und  liebevoll hat das campingbegeisterte Paar einem Wohnwagen Modell Constructam Condor aus dem Jahre 1973 zu neuem Glanz verholfen. Sie haben ihn mit Originalmöbeln und Accessoires aus der Zeit eingerichtet. Auch Gartenmöbel, Picknicktasche und Sonnenschirm passen perfekt.

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 Jedes Detail stimmt: von den weissen, gezwirbelten Baumwollfransen an Sonnenstoren und Sonnenschirm bis zu der rosaroten Thermosflasche. 

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Die Polsterkissen  sind mit einem frischen, geblümten Baumwollstoff bezogen, die Fenster schmücken kleine rote Vorhänge und der Boden zeigt ein schwarz-weisses Schachbrettmuster.

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In diesem Wohnwagen werden Ferien zu einer kleinen Zeitreise. Die passende Verpflegung: Filterkaffee und Guetzli aus der geblümten Vorratsdose!

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Der Wohnwagen «Constructam Condor» stammt aus Belgien. Er ist 3.35 Meter lang, 2.10 Meter breit, wiegt nur 530 kg und ist deswegen einfach zu manövrieren. Es gibt zwei 2 Meter lange Betten, davon ist eines 130 cm breit und das andere 70 cm; ausserdem kann man noch ein Kajütenbett für ein Kind einhängen. 

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Hier steht der Wohnwagen am Sempachersee mit Frühstücksgeschirr aus vanillegelbem Melanin und einem frisch gepflückten Blumensträusschen.

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Den Wohnwagen wie aus dem Bilderbuch kann man mieten über: miet-caravan.ch. Nicht nur für Ferien, sondern auch für Fotoshootings oder spezielle Anlässe.

18 Kommentare zu «Kleine Zeitreise im Wohnwagen»

  • Maller sagt:

    Dieser Wohnwagen ist wirklich atemberaubend schön renoviert worden und der Traum eines jeden Campers. Werde mich baldsmöglich bezüglich einer Wohnmobilvermietung informieren und dann eventuell bald mit einem solchen Prachtstück oder einem Vergleichbaren Wohnwagen durch Süddeutschland fahren. Ich finde der Campervermietung sollte wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit gegeben werden, sodass auch junge Leute auf den Geschmack eines Campingausfluges kommen.

  • Nora sagt:

    so schön nostalgisch! ich habe kürzlich über rosita.ch ebenfalls ein solches retro-wohnwägeli für ein wochenende gemietet (..genaur gesagt ein wägeli-elektrosmart-gespann!). besitzer gerold huber ist in wittenbach bei st.gallen und hat eine riesige auswahl! kann es sehr empfehlen.
    beste grüsse, nora

  • Markus sagt:

    wer in der Vergangenheit lebt …. ist ein Museum!
    (aber früher war ja alles so schön romantisch, einfacher, blah blah blah)

    …… da bin ich schön froh, dass ich das nicht mehr tun muss. Es lebe das Jetzt!

    • Irene feldmann sagt:

      Nostalgie ist ein natürliches Gefühl Markus, welches speziell. Den hart-reellen oft mal übermannt….man lebt IMMER im jetzt, und dieses Gottseidank besteht ja nicht nur Spuhlen-spuhlen-spuhlen.

      • Heidi Arn sagt:

        „Nostalgie ist ein natürliches Gefühl“, das gefällt mir, Frau Irene, weil, es kommt und geht und braucht keine Rechtfertigung. Ist doch schön mal in einem anderen Jahrzehnt zu schwelgen, man weiss ja selber, dass nicht alles Gold war ;-)

  • diva sagt:

    der ist sooooo süss! als ich anfang 80er jahre in italien lebte und in einem bungalowpark arbeitete, hatten wir gäste aus england, die genau so einen hatten… und ich fand den schon damals rührend. wirklich wunderschön.

  • Peter Schmidigetr sagt:

    Ja, das macht richtig Spass! Ich habe selber 4 alte Wohnwagen zwischen 1954 und 1971 mit kompletter Ausrüstung aus der passenden Zeit. Sie sind meines Erachtens qualitativ viel besser gebaut als moderne Wohnwagen. Richtiges Holz, keine Holzimitations-Plastikfolien-Schränke…dafür muss man auf so wichtige Sachen wie LED-beleuchtete Kühlschrankgriffe, ausfahrbare Satelitenschüsseln, farblich abstimmbare Innenbeleuchtung verzichten.
    Am 27.6.2015 findet ein Camping-Oldtimer-Treffen auf dem kleinen Flugplatz Bleienbach statt. Die Schweizer Camping-Oldtimer-Szene trifft sich dort. Googlen nach Flügerli Bleienbach.

  • Ruth sagt:

    Zum verlieben dieser Wohnwagen! Die Details und Accessoires, mit viel Liebe zusammengestellt, lassen Erinnerungen aufleben, beim Betrachten der Fotos fühlt man sich zurückversetzt in die Siebziger. Man möchte sofort los fahren

  • ri kauf sagt:

    Oh, das macht gleich Lust an den Bieler See zu ziehen und dort eine Woche in diesem gemütlichen Wohnwagen zu verbringen! Nur ziehen möchte ich dieses Ding nicht.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Müssen Sie auch nicht. Ziehen, meine ich. Überlassen Sie das einem Auto, ist viel weniger anstrengend.

  • michael sagt:

    Da war der urlaub noch Erholung. Erinnere mich gut wie wir unseren Camper vollgeladen haben und mit 80 kmh Maximalgeschwindigkeit gen Norden los sind.Unser Ziel waren die skandinavischen Länder. Luxus war, wenn man auf dem Campingplatz eine Toilette mit Wasserspülung hatte. Es gabe keine Animateure, für Spass musste man selbst sorgen. Es war einfach nur herrlich.

    • ri kauf sagt:

      Ja, geht mir auch so. Damals als Campingplätze noch Campingplätze waren und höchstens eine kleine Bar hatten. Es fehlte an nichts……Nostalgie!

      • rene sagt:

        Schade das ihr den Urlaub nicht mehr geniessen könnt, Es braucht nicht mal einen so tollen nostalgischen Wohnwagen aus dem Museum. Es gibt auch heute neben den grossen Campingplätzen auch noch ganz viele kleine Bijous. Am besten ohne Plan drauflos Reisen, dann erlebt auch ihr wieder tolle Ferien.

        PS: Selbst für einem Porsche mit Wohnwagen ist die Geschwindigkeitslimite 80 km/h.

    • ma brügger sagt:

      wir hatten einen klappbaren zeltanhänger und fuhren meist gen süden. zu fünft war das auto vollgepackt, mit allem, was für einen urlaub nötig war. das 1. znacht kam aus der ch mit: safranreis aus der migros mit rosinen und mandelsplitter, dazu mit speck eingewickelte bananen auf dem grill. höhepunke waren campings mit kleinem laden oder in der nähe des meeres. eine dusche mit warmwasser und funktionierendem klo waren jeweils das nonplusultra…und wenns noch schattenspendende bäume hatten, wollten wir gar nie mehr nach hause zurück! schlimme momente zum abschied: die uns in kurzer zeit ans herz gewachsenen strassenhunde mussten wir immer zurücklassen. da nütze auch kein weinen und flennen, die eltern mussten hart bleiben. ach, schön wars!
      danke für die zeitreise!

  • Irene feldmann sagt:

    Hübsch-hübsch, und sogar gretener-tauglich…..hhhhhhhh….:)

    • adam gretener sagt:

      Wie meinen, eure Durchlaucht?

      Der Gretener findet vorallem den Zaun im Hintergrund super. Oder die Vorstellung, während eines Gewitters da im Wohnwagen am Tisch zu sitzen, Rotwein zu trinken und aus dem Fenster zu gucken.

      Aber es muss schon pleuvoir comme une vache qui pisse.

      • Irene feldmann sagt:

        Hhhhhhhhhhh…..Weißwein….nur Weißwein….:)

        • adam gretener sagt:

          Egal, wir wechseln ab! Warmer Weisswein schmeckt wie Rotwein, gekühlter Rotwein wie Weisswein. Und dazwischen ein Zigarettchen und böse Witze.

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