Das grosse Glück liegt in der kleinen Veränderung

Manchmal genügt eine kleine Veränderung im Wohnalltag, und alles ist anders, besser und schöner. Diese 10 Tipps zeigen Ihnen, wie man mit wenig viel erreichen kann.
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1 — Frische Blumen im Alltag 

Egal ob Sie nun besonders stilvoll wohnen, die Wohnung aufgeräumt und geputzt ist, Sie allein sind oder Gäste erwarten – ein schöner Blumenstrauss zieht immer die Blicke auf sich. Blumen lenken ab von Unordnung, Staub oder Stilkrisen und erfreuen ganz einfach mit ihrer Schönheit. Setzen Sie auch Blumen an alltäglichen Orten ein: im Bad, in der Küche, auf dem Arbeitstisch. Es braucht auch nicht immer einen riesengrossen Blumenstrauss, manchmal genügt eine Einzelblüte in einer kleinen Vase oder in einem Glas. Auch Zweige, Gänseblümchen und Gräser bringen Schönheit ins Heim. Mischen Sie zum Beispiel Wiesenblumen und Gräser zu gekauften Blumen. Stellen Sie Blumen auch in Krüge ein, in Einmachgläser oder Flaschen. (Bild über: My Inspire Collection)

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2 — Eine Einrichtung, die Wohnen lässt 

Stellen Sie ein wenig um, nämlich so, dass es sich besser wohnen lässt. Mit einem Teppich zum Beispiel gestalten Sie eine Wohninsel, bringen Farbe rein und ausserdem viel Wohnlichkeit. Stellen Sie einen Stuhl zum Sofa. So können Sie, wenn die beste Freundin kommt, gemütlich zusammensitzen und plaudern. Einzelne schöne Topfpflanzen bringen die Natur ins Haus. Stellen Sie sie statt in Übertöpfe in grosse Körbe, das wirkt sommerlich und bringt ein wenig Ferienstimmung ins Haus. Versuchen Sie auch mal, das Bett ein wenig anders zu stellen, vielleicht ein kleines Bücherregal im Schlafzimmer zu platzieren, einen Sessel in der Küche, einen grossen Spiegel, der Licht reflektiert, im Entree. Jede noch so kleine Umstellung lässt Sie für eine Weile die Wohnung neu erfahren. (Bild über: Forever Wondering)

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3 — Ein schön gedeckter Tisch 

Der Alltag lässt vieles zur Routine werden, und dabei gehen oft Genuss und Freude verloren. Es braucht nicht viel mehr Arbeit, den Tisch auch für einfache Mahlzeiten schön und liebevoll zu decken und das Essen schöner anzurichten. Servieren Sie Salate auch mal auf grossen Platten, trinken Sie kalten Tee aus Tassen, und das auch mal zum Abendessen, schmücken Sie den Tisch mit etwas Hübschem, ein paar Blumen, frischen Früchten, einigen Kerzen. Sie verwandeln damit Routine in echtes Leben, schaffen es auch innezuhalten und die kleinen Freuden zu geniessen, nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen und grundsätzlich mehr Glück und Zufriedenheit zu finden. (Bild über: Bread and Olives)

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4 — Endlich mit dem Lieblingssofa wohnen 

Nein, gemeint ist nun nicht, eine anstrengende Tour durch Wohnhäuser zu machen oder einen Kleinkredit aufzunehmen für das tolle Designerstück aus Mailand, sondern ganz einfach mal über die Bücher zu gehen, sich das wichtige und stilprägende Sitzmöbel, das man hat, genau anzuschauen und sich zu fragen, ob es denn wirklich das richtige ist. Oft hat man nämlich eines, dessen Herkunft nicht mehr genau nachzuvollziehen ist. Entweder ist es mitgezogen von Wohnung zu Wohnung und alles muss sich ihm anpassen, obschon man eigentlich auf einen ganz anderen Wohnstil Lust hätte. Oder man hat sich irgendwann im Leben für diese grosse Eckgruppe entschieden, die nun einfach breit und nicht besonders charmant das Wohnzimmer füllt. Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, ein altes Sofa zu verkaufen, und auch viele Angebote von günstigen schönen Sofas. Sie können auch ein nicht besonders attraktives Sofa neu beziehen lassen, sodass es Ihnen wieder gefällt. Und wer Nähtalent hat, näht sich selbst einen frischen neuen Bezug. (Bild über: Peone)

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5 — Einfach Pause machen 

Diese Kaffeepausen, die in der Werbung immer angepriesen werden, können durchaus helfen, dem Alltag ein neues Gesicht zu geben. Wir lassen uns meist von Zeitdruck, zu vielen Projekten und der Routine den Tag diktieren. Wieso eigentlich? Teilen Sie sich Ihren Tag besser, anders und mit mehr Respekt für sich ein, und machen Sie wenigstens, wenn Sie zu Hause sind, öfter mal Pause. (Bild über: The Black Workshop)

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6 — Die Farbe Gelb einsetzen 

Strahlendes, sonniges Gelb bringt definitiv mehr Wärme und Lebensfreude in eine Wohnung. Wieso also nicht den alten Schrank, die Kommode oder eine Wand in einem Gelbton streichen? Es gibt übrigens viele verschiedene Gelbtöne, versuchen Sie auch Grüngelb, Zitronengelb oder Senftöne. (Bild über: Interiors Porn)

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7 — Gedanken sammeln 

Die poetischen Notizbücher von La maison d’Anna G zu 20 Euro inspirieren dazu, ab und zu etwas festzuhalten – und das auf die gute alte Art: mit Stift auf Papier. Nicht jeder Moment, jede Idee und jeder Gedanke muss nämlich auf Twitter, Instagram oder Facebook geteilt werden. Leben Sie auch gegen innen und nicht nur gegen aussen. Zu sich selbst ist man vielleicht ehrlicher, man muss sich auch nicht immer vergleichen mit dem inszenierten Leben der anderen und wird dabei bestimmt zufriedener. Inspirationen werden dadurch wieder echte Inspirationen, Anregungen, etwas zu versuchen, und sind nicht bloss «coole Statements» an einen virtuellen Freundeskreis. 

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8 — Kaffee brauen 

Da ist ein grosser Trend, der zur Langsamkeit und Ursprünglichkeit hingeht. Kaffee mit Filter zu brauen, ist ein Teil davon. Eine Gegenbewegung zur Kapsel- und Maschinenmanie und eine schöne Inspiration, dieses Alltagsritual zu ändern. (Bild über: Bridge&Burn)

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9 — Ein Küchenschrank, der «Willkommen Zuhause » sagt

Räumen Sie wieder mal Ihre Regale um, sortieren Sie Ihre Bücher und Dinge, und Sie bekommen dadurch Lust, wieder aktiver zu wohnen. Das Gleiche funktioniert auch mit dem Küchenschrank. Wenn Sie sehen, was Sie haben, dann sind Sie viel inspirierter, wieder mal etwas Neues zu kochen, anderes Geschirr zu benutzen oder in Kochbüchern zu schmökern. Denken Sie beim Neueinräumen Ihrer Regale nicht nur an das Superpraktische, sondern kreieren Sie auch Stimmung, Inspiration und Persönlichkeit. Das bedeutet beim Küchenschrank, dass auch Kochbücher da sind, feine und Lust machende Lebensmittel, das eine oder andere Souvenir, ein Bild oder Fotos. (Bild über: My Inspire Collection)

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10 — Ein Frühstück mit Champagner geniessen  

Ab und zu zum Frühstück eine Flasche Champagner aufzumachen, gerade an Feiertagen, ist eine schöne kleine Veränderung im Alltag. Geniessen Sie das Leben, das Sie haben, und feiern Sie es mit kleinen Dingen. Es gibt übrigens auch feine lokale Schaumweine, oder man kann einen weniger edlen Tropfen mit frisch gepresstem Orangensaft zum klassischen amerikanischen Frühstücksdrink Mimosa mischen. (Bild über: Britta Nickel)

Zum Glück im Alltag gehört auch Respekt – lesen Sie dazu unbedingt den Artikel: Geiz, der Bruder der Gier 

 

27 Kommentare zu «Das grosse Glück liegt in der kleinen Veränderung»

  • Gerda Louwerse sagt:

    wie kann Ihr Blog gedruckt werdse,m z.B von gestern mit all den tollen Rezepten

    • adam gretener sagt:

      Frau Kohler beantwortet diese dutzende Anfragen bezüglich dem Ausdrucken der Beiträge grundsätzlich nicht. Seit Monaten.

      Schade eigentlich.

      • Marianne Kohler sagt:

        Der Grund ist einfach! Ich weiss es auch nicht – aber ich habe das Problem weitergeleitet und es wird sich bestimmt bald lösen!

        • adam gretener sagt:

          Lassen Sie sich bloss nicht abwimmeln von der IT. Um die Funktion ins Template einzufügen braucht sogar ein Praktikant vielleicht 1 Stunde. Inkl. Tests.

          Sonst melden Sie sich einfach, dann mach ich denen Beine. ;-)

    • Peter Ringger sagt:

      1. Text und Bilder markieren.
      2. Ctrl + C
      3. Textprogramm öffnen (z.B. Microsoft Word)
      4. Leeres Dokument erstellen
      5. Ctrl + V
      6. Ctrl + P

      • Heidi Arn sagt:

        Danke, Herr Ringger. Am einfachsten wäre es doch, wenn wir hier gleich auf „drucken“ klicken könnten. Liebe Frau Kohler, gibt es einen Grund, das nicht einzubauen?

        • Marianne Kohler sagt:

          Ich habe das „Druck-Problem“ weitergeleitet an die Technik – und es wird sich bestimmt bald lösen.

  • tulpe sagt:

    Liebe Frau Kohler, vielen Dank für die wunderbaren Inspirationen. Gehe jetzt los und kaufe mir einen Blumenstrauss und morgen gibt’s zum Brunch ein Glas Prosecco! Schöne Pfingsten :)

  • Hanne sagt:

    Ihre posts sind immer wieder *BALSAM FÜR DIE SEELE* So schön. Vielen Dank! Werde jetzt mal bei unseren Nachbar-Freunden anklopfen und um ein paar Pfingstrosen bitten. Meine sind erst kurz vor dem Aufblühen. Und nach Ihrem ersten Bild brauche ich jetzt UNBEDINGT welche ;) Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Pfingstfest! Lieben Gruß

  • Susanne sagt:

    Ich liebe das sanfte Geplätscher eines Zimmerbrunnens. Oft sund sie zwar hässlich, aber man kann sie ja etwas verstecken.

    • Flo sagt:

      betreffend Zimmerbrunnen habe ich eine Frage: sind die nicht sehr aufwendig betreffen Pflege/Wasserart und vielleicht giftig (ster. Wasser) für Haustiere die natürlich sich dort auch (be)-trinken?

      • Susanne sagt:

        @ Flo: Zimmerbrunnenwasser sollte man so alle 2-3 Tage wechseln. Meiner ist zu, aber auch so ist das Wasser nicht giftig für Haustiere.

      • Kaia sagt:

        Ich habe einen relativ grossen Brunnen, so eine Pseudo-Wasserwand, Wasservorrat schätzungsweise 10 bis 12 Liter. Der Brunnen ist 18 Stunden am Tag in Betrieb, so ist das Wasser so stark mit Sauerstoff angereichert, dass es keine Algen ansetzt und auch nicht glibberig wird. Ich fülle alle 2 Tage frisches (brita-gefiltertes) Wasser nach, meist ist mehr als 1 Liter nötig.
        Komplettaustausch des Wassers mache ich alle 2 bis 3 MONATE, dann reinige ich den Behälter und die Pumpe. Es ist auch dann kaum Biofilm auszumachen.
        Ich verwende keine Zusätze fürs Wasser, ein Haustier sollte also keinen Schaden nehmen (ich habe selbst keine) – aber als Trinkstelle würde ich es trotzdem nicht empfehlen, da bestimmt Bestandteile aus der Steinwand ausgewaschen werden.

  • Monisa sagt:

    Tolle Ideen. Nur: Filterkaffee, nein danke. Schrecklich. – Wenn man keine Maschine will, gibt es diese italienischen Kaffeekrüge in verschiedenen Grössen (unten Wasser, ins Sieb Kaffee, oben kommt der Kaffee raus.) Gibt herrlichen Kaffee, ist unkompliziert und nicht teuer.

    • adam gretener sagt:

      Filterkaffe kann noch ganz ok sein, wenn man genügend Zeit hat und bereit ist, Kaffee zu vergeuden. Die Caffettiera ist die einzig richtige Lösung. Für mich jedenfalls.

      Aufsetzen. Müde aus dem Fenster in den Garten gucken und auf das magische Geräusch warten, wenn die Caffetteria anfängt nach einem zu rufen.

      • Monisa sagt:

        ja, genau! ;-))

      • Heidi Arn sagt:

        Wie, „Kaffee vergeuden“? Sie kennen meinen Filterkafi nicht, gerade duftet es danach! Schöne Sunntig!

      • maurena sagt:

        Wir nennen das Ding „Tschingge-Süüdi“ und sind unendlich traurig, dass auf unserem neuen Induktionsherd nicht funktioniert. Weiss jemand ob und wo man diese Kaffeekocher auch Induktionsherd-tauglich herkriegt?

        • adam gretener sagt:

          Haben Sie es denn schon ausprobiert? Eigentlich müsste das gehen. Das Internet sagt jedenfalls ja. Und im schlimmsten Fall gibt es solche, mit einem eigenen Stromanschluss.

        • Kaia sagt:

          Ob man das Ding induktionstauglich umrüsten kann, weiss ich nicht. Aber weil ich meine „Caffettiera“ ohnehin niemals auf einem Elektroherd gebraucht habe, habe ich seit Jahren einen winzigen einflammigen Gaskocher im Schrank (die Einfachstversion, die man direkt auf die kleine Gaskartusche schnallt). Da kommt richtig Campingfeeling auf – und so ein Kocher ist spottbillig, die Kartuschen kosten ebenfalls nur ein paar Fränkli.

  • maja sagt:

    ich braue meinen Kaffee auch noch mit Filter, da meine Lieblingsmarke nicht in Kapselform erhältlich ist. Eine Kaffeemaschine besitze ich gar nicht.

    • Alice sagt:

      Ich schreibe es mal so. Ich besitze eine Kaffemaschine, eine Filter Kaffee Maschine. Ich liebe es auch mal eine andere Sorte darin zu Brauen. Kapseln haben mich nie Interessiert. Mit Filterkaffee ist es möglich so viele Arten an Kaffee zu machen, auch Macchiato.

  • Flo sagt:

    Bild 1 und 5 die sind bei mir immer zu sehen:
    Biuld 1; seit vielen Jahren gehört ein Blumenstraus auf meinen Esstisch – jetzt im Moment sind es Pfingstrosen und die beduften die ganze Wohnung. Bild 5; statt des chillenden Hundes (sehr stimmig) liegt bei mir eine Katze mit auf dem Sofa – so lässt sich das Leben zu Hause in vollen Zügen geniessen!

  • Annika sagt:

    Pure Lebenslust. Danke Frau Kohler! Sie motivieren und machen Lust auf das Leben. Und nicht ein glamouröses unerreichbares Leben, sondern das ganz normale mit kleinen Belohnungen für Aug und Seele.

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